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Praktikum in Neuseeland

Über das Land

Die atemberaubenden Landschaften, die spannende Maori Kultur, der eindrucksvolle Haka-Tanz der Rugby-Nationalmannschaft oder die Kiwis: Neuseeland ist für ganz unterschiedliche Dinge bekannt. Das Land hat aber weit mehr zu bieten. Mit der Amtssprache Englisch, der offenen Mentalität und den zahlreichen internationalen Unternehmen bietet Neuseeland die perfekten Voraussetzungen für ein Auslandspraktikum oder ein „Work and Travel“-Abenteuer.

Im Vorfeld müssen aber einige Dinge beachtet werden. Wir klären über das Thema Visum auf, geben dir Tipps für die Praktikumssuche und verraten dir, worauf du bei einer neuseeländischen Bewerbung achten musst. Außerdem erfährst du alles über die Kosten und Finanzierung eines Auslandspraktikums in Neuseeland und die Besonderheiten der Insel.

Mann steht mit ausgebreiteten Armen  vor einem Bergpanorama in Neuseeland

Neuseeland Visum: Wann brauche ich ein Visum für Neuseeland?

Ob touristische oder berufliche Reise: Ab dem 1. Oktober 2019 benötigen deutsche Staatsbürger ein Visum für Neuseeland beziehungsweise die Einreisegenehmigung ETA (Electronic Travel Authority).

Mit den neuen Einreisebestimmungen entfällt also die Visafreiheit für deutsche Staatsbürger. Bisher benötigten deutsche Touristen für Neuseeland kein Visum, sofern sie sich weniger als drei Monate im Land aufhielten.

Electronic Travel Authority

Info: Die Electronic Travel Authority ist kein Visum im klassischen Sinne, sondern eine Einreisegenehmigung. Der Einfachheit halber wird sie aber meist mit einem Visum gleichgesetzt.

Für ein Praktikum sehen die Visumsbestimmungen für Neuseeland ab dem 1. Oktober 2019 wie folgt aus:

  • Unbezahltes Praktikum in Neuseeland: Für ein unbezahltes Praktikum, das nicht länger als drei Monate dauert, reicht die ETA-Einreisegenehmigung. Für längere Praktika in Neuseeland ist ein Visum in Form einer „visitor permit“ erforderlich. Dieses Touristen- beziehungsweise Besuchervisum gilt für bis zu neun Monate.

  • Bezahltes Praktikum in Neuseeland: Ist das Praktikum in Neuseeland bezahlt, wird das sogenannte Working-Holiday-Visum benötigt, denn das beinhaltet auch eine Arbeitserlaubnis. Das Visum ermöglicht einen bis zu zwölfmonatigen „Working Holiday“-Aufenthalt auf der Insel und erlaubt bezahlte Praktika in Neuseeland.

Welches Visum brauche ich?

Ab dem 1. Oktober 2019 ist die ETA-Einreisegenehmigung verpflichtend. Bei einem Aufenthalt von mehr als drei Monaten oder einem bezahlten Praktikum benötigst du ein Visitor Visa oder ein Working-Holiday-Visum, um nach Neuseeland einreisen zu dürfen.

Welches Neuseeland-Visum du für dein Praktikum genau brauchst, hängt von Art, Vergütung und Dauer des Praktikums ab.

  • ETA: Die Beantragung der Einreisegenehmigung ist ziemlich einfach und es entstehen lediglich Kosten von weniger als zehn Euro. Dafür erhältst du eine 90 Tage gültige Einreiseerlaubnis, darfst aber kein bezahltes Praktikum in Neuseeland absolvieren.

  • Visitor Visa: Für einen Neuseeland-Aufenthalt zwischen drei und neun Monaten empfiehlt sich das sogenannte Visitor Visa. Dieses gestattet allerdings nur unbezahlte Praktika. Die Antragsgebühr beträgt rund 130 Euro.

  • Working-Holiday-Visum: Mit dem Working-Holiday-Visum hast du die Erlaubnis, dich für bis zu zwölf Monate in Neuseeland aufzuhalten und bezahlten Praktika oder anderen Arbeiten nachzugehen. Die Kosten für das Working-Holiday-Visum für Neuseeland belaufen sich auf ca. 160 Euro.

Working-Holiday-Visum

Wichtig: Das Working-Holiday-Visum kannst du nur einmal im Leben beantragen!

Welche Voraussetzungen müssen für ein Neuseeland-Visum erfüllt sein?

Die verschiedenen Visa stellen unterschiedliche Bedingungen, die für die Ausstellung erfüllt sein müssen. Für die Erteilung der neuen ETA-Einreisegenehmigung müssen lediglich persönliche Daten und der Grund für die Reise angegeben werden. Außerdem wird ein biometrisches Passfoto benötigt. Selbstverständlich brauchst du auch deinen Reisepass.

Grundsätzlich müssen bei allen Neuseeland-Visa bestimmte Bedingungen erfüllt sein.

Du brauchst:

  • einen gültigen Reisepass
  • eine gültige Auslandskrankenversicherung
  • einen Nachweis über finanzielle Mittel von mindestens 4200 Neuseeland-Dollar (etwa 2400 Euro)
  • Tickets für Hin- und Rück- bzw. Weiterflug

Temporary-Working-Visum

  • Alter: 18 bis 35 Jahre
  • Praktikumsvertrag: Das Unternehmen muss bestätigen, dass es ausländische Arbeitskräfte beschäftigen darf.
  • Studienrelevanz: Absolvierst du das Praktikum im Rahmen eines Studienaufenthalts, benötigst du eine Bestätigung darüber, dass das Praktikum studienrelevant ist.

Working-Holiday-Visum

  • Alter: 18 bis 30 Jahre
  • Keine Kinder: Du darfst keine Kinder mit nach Neuseeland bringen.
  • Gesundheitsnachweis: Du musst nachweisen, dass du gesund bist und keine Krankheiten ins Land bringst. Dafür gibt es extra einen Online-Fragebogen.

Im Gegensatz zum Arbeitsvisum ist das Working-Holiday-Visum nicht an einen bestimmten Arbeitgeber gebunden. Das bietet deutlich mehr Freiheiten und erleichtert es, das Land im Rahmen eines „Work and Travel“-Aufenthalts zu bereisen. Für das Working-Holiday-Visum muss allerdings der Urlaub und das Reisen im Vordergrund stehen – Arbeiten ist zweitrangig und soll nur dazu dienen, etwas Geld zu verdienen.

Wie beantrage ich ein Visum für ein Praktikum in Neuseeland?

Welches Neuseeland-Visum du auch benötigst, alle Visa können bequem online beantragt werden.

  • ETA: Die elektronische Einreisegenehmigung ETA kann sowohl online als auch über eine App beantragt werden. Bei der Beantragung per App sparts du sogar noch etwas Geld.

  • Visitor Visa: Das Visitor Visa für Neuseeland kann sowohl online als auch postalisch beantragt werden. Online geht es natürlich schneller – einfach Account erstellen, Fragen beantworten und Antrag abschicken.

  • Working-Holiday-Visum: Beantragen kannst du das Visum direkt online beim neuseeländischen Ministry of Business, Innovation and Employment.

Kreditkarte

Wichtig: Online beantragte Neuseeland-Visa können ausschließlich mit Kreditkarte (Visa & Mastercard) bezahlt werden! Du brauchst also unbedingt eine gültige Kreditkarte.

Wie lange dauert es ein Visum für Neuseeland zu beantragen?

Die Antragsbearbeitung für ein Working-Holiday-Visum dauert in der Regel um die 20 Arbeitstage. Plane also ausreichend Zeit ein.

Wie gut müssen meine Englischkenntnisse für ein Praktikum in Neuseeland sein?

Gute Englischkenntnisse sind natürlich eine wichtige Grundvoraussetzung für dein Praktikum in Neuseeland. Wie gut deine Sprachkenntnisse sein müssen, hängt schlussendlich auch von der Branche ab, in der du dein Praktikum absolvierst. Bei einem Praktikum in der Landwirtschaft müssen deine Kenntnisse sicherlich nicht so perfekt sein wie bei einem Praktikum im Marketing.

Grundsätzlich sollten sich deine Englischkenntnisse aber mindestens auf B1-/B2-Niveau befinden. Ein erfolgreich absolvierter TOEVL-Test ist eine tolle Möglichkeit, deine guten Englischkenntnisse nachzuweisen. Sind deine Englischkenntnisse noch nicht so gut, empfiehlt es sich, den Neuseeland-Aufenthalt mit einem Sprachkurs zu kombinieren.

Frau steht auf Bank und blickt auf Auckland in Neuseeland

Praktikum in Neuseeland finden: Wie finde ich ein Praktikum in Neuseeland?

Bei der Suche nach Praktikumsstellen in Neuseeland gibt es ganz unterschiedliche Methoden, die dich ans Ziel führen können. Schlussendlich hängt es von deinen persönlichen Vorlieben ab: Möchtest du spontan und flexibel sein, dich eigeninitiativ auf die Suche nach einem Praktikum begeben oder doch besser auf Nummer Sicher gehen und eine Agentur beauftragen? Du entscheidest!

  • Auf eigene Faust – Unternehmenskontakt suchen
    Auch bei neuseeländischen Unternehmen gibt es Ausschreibungen für Praktika, sogenannte Internships. Hast du ein für dich interessantes Praktikum gefunden? Dann setze dich am besten direkt persönlich mit der Firma in Verbindung – das zeigt Eigeninitiative und ist immer gern gesehen.

  • Spontan und flexibel – „Work and Travel“ genießen
    Bei „Work and Travel“ steht das Reisen im Vordergrund. Praktika sind generell eher untypisch – meist bessern die Backpacker ihre Urlaubskasse mit Farmarbeiten oder Ähnlichem auf. Solche Jobs ergeben sich in der Regel spontan.

  • Rundum-Sorglos-Paket – Agentur beauftragen
    Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, ist mit einer Vermittlungsagentur gut beraten. Diese sind auf die Organisation und Vermittlung von Auslandspraktika in Neuseeland spezialisiert. Sie unterstützen dich beispielsweise beim Beantragen des Visums und auch bei der Suche nach einem passenden Praktikum. Allerdings ist das mit zusätzlichen Kosten verbunden.

Ob Auckland, Wellington, Christchurch oder andernorts: In unserer Jobbörse findest du viele tolle Praktika im Ausland.

Soll ich das Praktikum in Neuseeland selbst organisieren oder eine Agentur beauftragen?

Jeder, der mit dem Gedanken spielt, ein Auslandspraktikum zu absolvieren, stellt sich schnell die Frage, ob der Aufenthalt im Ausland komplett in Eigenregie organisiert werden kann und soll. Die Angebote der professionellen Vermittlungsagenturen klingen sehr verlockend, allerdings sind die Dienstleistungen meist recht teuer.

Praktikum selbst organisieren

  • Hohe Flexibilität: Ob Zeitraum, Dauer, Branche oder Art des Unternehmens – bei der Praktikumssuche genießt du maximale Freiheit. Bei Vermittlungsagenturen ist das Angebot an Praktika teilweise eingeschränkt und es werden dir möglicherweise Stellen angeboten, die nicht komplett deinen Vorstellungen entsprechen.

  • Keine (zusätzlichen) Kosten: Der größte Pluspunkt liegt in der enormen Kostenersparnis. Die Beauftragung einer Agentur kann schnell mit mehreren hundert Euro zu Buche schlagen – das kann sich nicht jeder leisten. Organisierst du deinen Auslandsaufenthalt selbst, kannst du dir diese Kosten sparen.

Agentur beauftragen

  • Umfangreiche Erfahrung: Die Agenturen verfügen über umfangreiche Erfahrung in der Vermittlung von Praktikanten in Neuseeland und haben ein großes Netzwerk an Partnerunternehmen. Zudem wissen sie genau, welche bürokratischen und organisatorischen Hürden warten und wie diese bestmöglich genommen werden.

  • Individuelle Betreuung: Die Praktikumsagentur greift dir bei der Beantragung des Visums unter die Arme und hilft dir bei der Suche nach einem Praktikum. Das spart Zeit und Nerven, ist aber eben mit zusätzlichen Kosten verbunden.

Die Beauftragung einer Vermittlungsagentur bringt viele Vorteile mit sich. Allerdings wirken die zusätzlichen Kosten auf viele potentielle Interessenten abschreckend. Mit genügend Vorlaufzeit und einer guten Planung ist es aber auch kein Problem, das Auslandspraktikum in Neuseeland, inklusive Anreise, Working-Holiday-Visum und Aufenthalt, selbst zu organisieren.

Welche Branchen bieten sich in Neuseeland für ein Praktikum an?

In Neuseeland gibt es in fast jeder Branche interessante Unternehmen, die spannende Praktika zu vergeben haben. Besonders beliebt sind Praktika in folgenden Bereichen:

  • Landwirtschaft & Naturschutz
  • Tourismus & Event Management
  • Architektur & Immobilien
  • Marketing & PR
  • Telekommunikation
  • Finanzen & Accounting
  • Sportmanagement

Bewerbung in Neuseeland: Wie bewerbe ich mich auf ein Praktikum in Neuseeland?

Du möchtest dich für ein Praktikum in Neuseeland bewerben? Dann gibt es einige Besonderheiten, auf die du achten musst.

Was gehört in eine Bewerbung für ein Praktikum in Neuseeland?

  • Anschreiben: Das unterscheidet sich eigentlich kaum von dem in Deutschland – außer natürlich, dass das Anschreiben auf Englisch sein muss. Hebe hervor, warum du ein Auslandspraktikum in Neuseeland machen möchtest und warum genau bei diesem Unternehmen.

  • Lebenslauf: Auch der Lebenslauf bleibt erhalten und umfasst fast dieselben Infos wie dein deutscher Lebenslauf.

  • Referenzen: Die Bewerbungsunterlagen sollten zudem eine Auflistung deiner Referenzen inklusive Kontaktdaten enthalten.

Was gehört NICHT in eine neuseeländische Bewerbung?

  • Bewerbungsfoto: Wie in den USA oder in Australien wird auch in Neuseeland auf ein Bewerbungsfoto verzichtet.

  • Zeugnisse: Zertifikate, Bescheinigungen und Zeugnisse werden in der Regel nicht mitgeschickt, sondern auf Wunsch nachgereicht. Deshalb ist es wichtig, dass du konkrete Referenzen angibst.

Quick-Tipps für englische Bewerbungen

Achte darauf, dass …

  • … du das Datum in englischer Schreibweise angibst. Bsp.: 15 October 2019.
  • … du deine Telefonnummer mit der deutschen Vorwahl +49 ergänzt.
  • … du möglichst deinen Ansprechpartner direkt anschreibst.

Brauchst du Hilfe, Tipps oder Anregungen für die perfekte Bewerbung? Dann wirf einen Blick in unseren Bewerbungsratgeber!

Was kostet ein Praktikum in Neuseeland?

Flug, Visum, Versicherung, Lebensunterhalt: Die Kosten für einen Auslandsaufenthalt inklusive Praktikum in Neuseeland setzen sich aus vielen verschiedenen Faktoren zusammen. Die wichtigsten Kostenpunkte sind:

  • An- & Abreise: Flüge nach Neuseeland kosten in der Regel zwischen 1000 und 1700 Euro (je nach Saison). Mit etwas Glück und guter Planung kannst du allerdings auch deutlich günstiger fliegen – vergleichen lohnt sich!

  • Visum: Je nachdem, welches Visum du benötigst, musst du mit zwischen knapp 8 Euro (ETA-Einreisegenehmigung) und 160 Euro (Working-Holiday-Visum) kalkulieren. Das Visitor Visa kostet 130 Euro.

  • Umwelt- & Touristensteuer: Bei Beantragung der ETA-Einreisegenehmigung oder eines Visitor Visa fällt zudem eine internationale Besucherschutz- und Tourismusabgabe (IVL) in Höhe von 35 Neuseeland-Dollar (circa 20 Euro) an. Im Working-Holiday-Visum ist diese Gebühr bereits enthalten.

  • Unterkunft & Lebensunterhaltskosten: Die Kosten für Unterkunft, Lebensmittel, Fahrtkosten und Freizeitaktivitäten hängen natürlich stark von deinem individuellen Lebensstil ab. Die Lebensunterhaltskosten sind mit denen in Deutschland zu vergleichen – du solltest also mindestens mit 400 bis 600 Euro pro Monat kalkulieren.

  • Auslandskrankenversicherung: Eine Auslandskrankenversicherung kostet meist zwischen 1 und 1,50 Euro pro Tag.

  • Agentur: Übergibst du die Suche nach einem Praktikum in die Hände einer Agentur, fallen hier zusätzliche Kosten an. Wie hoch diese sind, hängt von der Agentur und dem Umfang der Leistungen ab. Hier musst du mit mehreren hundert Euro rechnen.

Mann hält mehrere Neuseeland-Dollar Geldscheine in der Hand

Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es für ein Auslandspraktikum in Neuseeland?

  • Bezahltes Praktikum in Neuseeland: Bezahlte Praktika sind zwar schwer zu finden, aber es ist nicht unmöglich. Mit etwas Glück findest du ein vergütetes Praktikum, mit dem du dir zumindest teilweise deinen Lebensunterhalt finanzieren kannst.

  • „Work and Travel“: Die Verbindung aus Reisen und Arbeiten ist der absolute Klassiker. Viele Farmen sind ständig auf der Suche nach Erntehelfern – Arbeiten auf einer Farm gehört somit zu den einfachsten Möglichkeiten, sich etwas Geld dazuzuverdienen.

  • Stipendium: In Deutschland gibt es verschiedene Stipendienprogramme, die Auslandsaufenthalte finanziell unterstützen. Am bekanntesten ist der DAAD, der Deutsche Akademische Austauschdienst. Es gibt aber auch noch andere Organisationen, die Praktikanten im Ausland finanziell unter die Arme greifen. Eine ausführliche Recherche ist auf jeden Fall sinnvoll.

In unserem Finanzierungsratgeber findest du außerdem viele weitere nützliche Tipps für dein Auslandspraktikum in Neuseeland.

Worauf muss ich in Neuseeland achten?

Mensch bezahlt bargeldlos mit Kreditkarte in Neuseeland
  • Neuseeländisches Bankkonto: Es ist auf jeden Fall sinnvoll und ratsam, ein neuseeländisches Bankkonto zu eröffnen. Wenn du ein bezahltes Praktikum in Neuseeland absolvierst, kann dir dein Arbeitgeber deinen Lohn bequem aufs Konto überweisen. Außerdem hast du dann die Möglichkeit, günstig Geld abzuheben und Überweisungen zu tätigen.

  • Switched Seasons: Neuseeland liegt auf der Südhalbkugel – dementsprechend sind die Jahreszeiten dort genau entgegengesetzt zu denen in Deutschland. Steigst du in Deutschland im Sommer ins Flugzeug, steigst du in Neuseeland im Winter aus und umgekehrt.

  • Steckdosen: Neuseeländische Steckdosen unterscheiden sich von deutschen Steckdosen. Dementsprechend benötigst du einen Adapter, um deine deutschen Elektronikgeräte wie Ladekabel etc. auch in Neuseeland nutzen zu können. Neben den Steckdosen gibt es in Neuseeland noch viele weitere Kuriositäten zu entdecken.

  • Internationaler Führerschein: Wenn du vorhast, Neuseeland mit dem Auto zu bereisen, solltest du daran denken, einen internationalen Führerschein zu beantragen. Der deutsche Führerschein reicht nämlich nicht aus! Das Gleiche gilt für den Studentenausweis – auch hier ist es ratsam, sich mit der internationalen Variante auszustatten.

Wenn du dich dafür interessierst, wie es anderen Praktikanten in Neuseeland ergangen ist und wie diese ihr Praktikum im Nachhinein bewerten, haben wir hier einen Erfahrungsbericht für dich.

5 Gründe für ein Auslandspraktikum in Neuseeland

Neuseeland ist nicht nur landschaftlich toll, sondern hat auch wirtschaftlich viel zu bieten. Diese Kombination ist es, die das Land so attraktiv für Praktika und Work and Travel macht. Gründe, warum du Neuseeland definitiv für ein Praktikum im Ausland in Betracht ziehen solltest, gibt es viele.

  1. Englischkenntnisse verbessern: Englisch ist in Neuseeland die Landessprache. Dementsprechend werden deine Englischkenntnisse tagtäglich gefordert und gefördert. Im Small Talk mit Freunden und Kollegen verbesserst du dein Alltagsenglisch und im Unternehmen dein Business English.

  2. Internationale Arbeitserfahrung sammeln: In Neuseeland lernst du eine neue Unternehmenskultur kennen und sammelst internationale Berufserfahrung. Das bringt dich persönlich weiter und ist eine tolle Ergänzung für deinen Lebenslauf.

  3. Kontakte knüpfen: Beim Praktikum in Neuseeland knüpfst du auch internationale Kontakte. Diese können dir in deinem zukünftigen Berufsleben sicherlich noch von großem Nutzen sein. Insbesondere Praktika bei deutschen Firmen in Neuseeland sind oft ein Türöffner bei vielen Unternehmen.

  4. Große Unternehmen: In Neuseeland sind viele europäische und auch deutsche Unternehmen ansässig. Es gibt aber auch jede Menge neuseeländische Unternehmen, die spannende Praktika zu vergeben haben.

  5. Traumhafte Landschaften entdecken: Neben all den beruflichen Vorzügen, geizt Neuseeland auch nicht mit landschaftlichen Reizen. Das Land zählt sicherlich zu den schönsten Flecken Erde – jeder, der einmal einen Herr-der-Ringe-Film gesehen hat, weiß, was gemeint ist. Ob Fox Glacier, Cathedral Cove oder „Hobbit-Höhlen“ – Neuseeland hat einfach so viel zu bieten.

Fazit: In kaum einem anderen Land ist es so einfach, die berufliche Weiterentwicklung mit dem Entdecken von atemberaubenden Landschaften zu verbinden. So profitierst du von einem Praktikum in Neuseeland gleich doppelt. Du sammelst internationale Berufserfahrung und entwickelst dich fachlich weiter, während du zugleich noch ein tolles Land entdeckst und viele interessante Menschen kennenlernst.

Welche Alternativen gibt es zu Neuseeland?

Neuseeland zählt sicherlich zu den spannendsten Ländern für ein Auslandspraktikum. Allerdings gibt es auch noch viele andere Länder, die sich für ein Praktikum im Ausland anbieten.