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Erfahrungsberichte ehemaliger Praktikanten in China

Erfahrungsberichte

Praktikum in China

Flagge China

China – Steckbrief

  • Vorname: Simon
  • Alter: 29
  • Stadt des Praktikums: Shanghai
  • Unternehmen/Institution: k.A.
  • Dauer des Praktikums: 5 Monate
  • Jahr des Praktikums: 2008

Aus welchen Gründen wolltest du ein Auslandspraktikum antreten und warum hast du dich für diesen Ort entschieden?

Ich war neugierig auf eine andere Kultur, Arbeits- und Lebensweise. Ich wollte meine beruflichen Chancen durch ein Auslandspraktikum verbessern.

Wie hast du die Reise organisiert (Flüge, Unterkunft etc.)? Von welchen Organisationen hattest du ggf. Unterstützung?

Die Praktikumsstelle habe ich durch Kontakte an meiner Uni erhalten. Die Reise habe ich selbstständig organisiert und die Unterkunft wurde mir von meinem Praktikumsunternehmen gestellt.

Hast du ein Visum für das Praktikum benötigt? Über welche Dienste/Webseiten/Institutionen hast du dir Informationen oder das Visum besorgt?

Ja, ich habe ein Visum benötigt. Die notwendigen Informationen zur Beantragung des Visums habe ich aus dem Internet von der offiziellen Botschaftsseite. Durch die damals in China stattfindende Olympiade war der ganze Vorgang deutlich schwieriger als gedacht. Es war nötig, sich persönlich bei der Botschaft vorzustellen, bzw. später bei den Behörden im Inland.

Wie hoch waren die Kosten für Miete, Lebenshaltung etc. bzw. die Gesamtkosten für dein Auslandspraktikum?

Die Lebenshaltungskosten sind deutlich niedriger als in Deutschland. Die hohen Erwartungen an viele Dinge muss man allerdings zu Hause lassen, sonst wird es auch in China schnell teuer (z.B. Lebensmittel).

Was waren die deutlichsten kulturellen bzw. gesellschaftlichen Unterschiede zu Deutschland?

Sitten, Gebräuche und Manieren sind in China natürlich ganz anders, man findet in jedem Reiseführer Informationen darüber. Aufgefallen ist mir zudem, dass die Arbeitseinstellung in China eine andere ist. Man bekommt den Eindruck, dass viele Chinesen noch sehr durch den Kommunismus geprägt sind. Die größte Herausforderung ist das Essen in China, besonders in Shanghai. Entweder man liebt es oder man hasst es. Hund oder exotische Tiere kommen, anders als man vielleicht in Deutschland denkt, nur selten auf den Tisch. Hühnerfüße können schon mal vorkommen.

Was waren kulinarische Höhepunkte? Was muss man gegessen haben?

Eine Art „Aal-Reisbrei“ wurde mir als Delikatesse empfohlen. Schmeckt besonders gut mit warmem Bier.

Hast du vor dem Praktikum schon Kontakt zu Leuten in dem Land aufgebaut? Falls ja, wie?

Nein, ich hatte allerdings schon vor dem Praktikum Kontakt zu einem anderen Praktikanten aus Deutschland, der zeitgleich mit mir in Shanghai war.

Sind die Leute aufgeschlossen? Ist es einfach, in der Freizeit, z.B. in einer Bar, Kontakt zu Einheimischen aufzubauen?

Die Chinesen sind sehr aufgeschlossen und interessiert gegenüber Europäern. Man hat keine Probleme als „Langnase“ Kontakte zu knüpfen.

Welcher Ort eignet sich besonders, um Einheimische kennenzulernen?

Ausnahmslos jeder.

Hast du spezielle Versicherungen oder Impfungen benötigt?

Eine Auslandskrankenversicherung für die entsprechende Praktikumsdauer und speziell für Arbeitsaufenthalte im Ausland sollte abgeschlossen werden. Eine Liste der empfohlenen Impfungen ist beim Auswärtigen Amt zu bekommen.

Gibt es in dem Land bestimmte Regelungen bzgl. Urlaub und/oder Arbeitszeit?

Urlaubsanspruch wie in Deutschland ist eher unbekannt.

Würdest du das Praktikum aus heutiger Sicht noch einmal machen wollen? Was würdest du ändern und was wieder genauso angehen?

Ja, unbedingt. Ich würde mich im Vorfeld mehr mit den Gepflogenheiten im Alltag, besonders im Arbeitsalltag, auseinandersetzen. Einige der Fettnäpfchen wären dann zu vermeiden gewesen.

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