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Erfahrungsberichte ehemaliger Praktikanten in den USA

Erfahrungsberichte

Praktikum in den USA

Flagge USA

USA – Steckbrief

  • Vorname: Bastian
  • Stadt des Praktikums: New York
  • Unternehmen/Institution: Random House
  • Dauer des Praktikums: 6 Monate
  • Jahr des Praktikums: 2011

Aus welchen Gründen wolltest du ein Auslandspraktikum antreten und warum hast du dich für diesen Ort entschieden?

Für mich war es wichtig mindestens einmal während meines Studiums ins Ausland zu gehen. Da Ich nur noch wenige Klausuren übrig hatte und ich meine Studien- und Diplomarbeit in Deutschland schreiben wollte, war ein Auslandpraktikum ideal für mich. Ich war schon zu meiner Schulzeit für eine Weile in Amerika, was mir sehr gefallen hat. Allerdings war es nicht mein Hauptaugenmerk wieder in die USA yu gehen. In erster Linie wollte Ich in ein englischsprachges Land. So habe ich mich auch in England und Australien beworben. Als ich das Angebot bekam nach New York zu gehen, war schnell klar, dass Ich diese Stelle annehmen werde. NY ist eine Weltstadt mit über 8 Millionen Menschen und einfach sehr aufregend und schnelllebig.

Wie bist du an deinen Praktikumsplatz gekommen? Gibt es Besonderheiten, die man bei der Bewerbung beachten muss?

Der Zeitraum in dem ich mich beworben habe war sicher nicht ideal. Anfang bis Mitte 2010 als ich die ersten Bewerbungen versendet habe, war Amerika noch immer sehr geschädigt von der Weltwirtschaftskrise. So wurde es sehr schwer für mich auf komplett eigene Faust eine Praktikumsstelle zu finden. Im Endeffekt war die Hilfe von einem Bekannten nötig, der meine Bewerbungsunterlagen zumindest an die richtige Person geben konnte. Die meisten anderen Berwerbungen sind nur online Fragebögen, die für mich nicht erfolgreich waren. Die Bewerbungsunterlagen selbst sehen in den USA anders aus, beispielsweise schreibt man fast keine persönlichen Daten dazu, wie Geschlecht, Alter oder Religion. Auch ein Foto ist nicht erwünscht.

In welchem Bereich hast du dein Auslandspraktikum absolviert? Was waren deine Aufgaben?

Ich habe im International Sales und da vor allem im Operationsbereich gearbeitet. Anfangs, wie in jeden anderen Praktikum auch üblich, bekommt man sehr einfache Aufgaben, die zuweilen auch mal langweilig sein können. Erledigt man diese aber zur Zufriedenheit der Vorgesetzten bekommt man schnell interessante Projekte. Eine meiner Aufaben war ein neues Model zur Ebookpreisgestaltung zu bestimmen. Desweiteren habe ich tägliche, wöchentlich und monatliche Salesfigures unserer Abteilung und unserer Sales Reps, Analysen über das Kaufverhalten unserer Kunden und Verkaufszahlen über einzelne unserer Produkte erstellt.

Wie hast du die Reise organisiert (Flüge, Unterkunft etc.)? Von welchen Organisationen hattest du ggf. Unterstützung?

Den größten Aufwand hat man sicherlich bei der Bewerbung für ein Visum. Das dauert mindestens zwei Monate, oft aber auch länger. Bei mir waren es fünf Monate, allerdings hatte ich auch genügend Zeit dafür eingeplant und konnte mir mehr Zeit lassen. Flüge habe ich über Flugsuchmaschinen gebucht. Eine Unterkunft habe ich über craigslist.com gefunden, hier sollte man aber etwas vorsichtig sein und nie Geld im voraus überweisen. Ein Freund von mir hat so über 2000 Dollar verloren.

Hast du ein Visum für das Praktikum benötigt? Über welche Dienste/Webseiten/Institutionen hast du dir Informationen oder das Visum besorgt?

Wie schon vorher erwähnt braucht man für die USA ein Visum. Es gibt eine ganze Reihe von Organisationen über die man sein Visum beantragen kann. Ich habe es über TravelWorks gemacht und hatte keine Probleme. Allerdings ist der Aufwand den die Organisationen betreiben müssen meiner Meinung nach nicht sehr groß. Dafür sind die Kosten recht hoch, wobei eine pflichtmässige Auslandsversicherung enthalten ist. Ich konnte aber auch keinen gravierenden Preisunterschied zwischen den Anbietern feststellen. Das Visum für 7 Monate (man darf einen Monat vor Beginn des Praktikums einreisen und einen Monat länger bleiben) hat in etwa 1000 Euro inklusive Versicherung gekostet.

Wie hoch waren die Kosten für Miete, Lebenshaltung etc. bzw. die Gesamtkosten für dein Auslandspraktikum?

Meine Miete inkl. Nebenkosten lag bei ungefähr 620 Dollar für ein kleines Zimmer in Brooklyn. Lebenshaltungskosten sind etwas teurer. Allerdings solltest du trotzdem mit dem doppelten von Deutschland rechnen, da man aufgrund der Stadt einfach viel öfter Sachen unternimmt und deshalb natürlich auch mehr ausgibt. Ich bin mit etwa 2000 Dollar im Monat zurecht gekommen und war auch schoppen.

Was waren die deutlichsten kulturellen bzw. gesellschaftlichen Unterschiede zu Deutschland?

NY ist sehr international und weltoffen. Man trifft einfach mehr Menschen aus aller Welt. Daher ist es auch schwierig die Kultur in der Stadt zu beschreiben, da jedes Stadtviertel anders ist.

Hast du Insidertipps für die Freizeit in deiner Aufenthaltsstadt / deinem Aufenthaltsland, die in keinem Reiseführer stehen?

Meide die Touristenplätze wie Times Square und Fifth Avenue, die werden dir nach kurzer Zeit auf die Nerven gehen. Das Village, sowohl East als auch West hat ein tolles Nachtleben mit haufenweisen Bars und Clubs. Wenn du als Mann in Clubs willst nimm genug Frauen mit, ansonsten kann es passieren, dass du Bottleservice nehmen musst um rein zu kommen, d.h. du musst eine Flasche Vodka oder ähnliches kaufen. Bester Club für mich persönlich war Le Bain, ein Rooftopclub mit Blick auf die ganze Stadt im West Village im Standard Hotel. Hier wird viel Elektro/House gespielt, auf der zweiten Ebene ist ein Aussenbereich mit Wasserbetten, Liegestühlen und ein unglaublichen Blick auf die ganze Stadt. Auch sehr zu enpfehlen an Wochenend Nachmittagen. Wenn ihr die Möglichkeit habt geht unter der Woche hin, dann ist es leichter rein zu kommen und nicht überfüllt. Ausserdem sollte man im Sommer zu den kostenlosen Filmen in den Parks gehen.

Was waren kulinarische Höhepunkte? Was muss man gegessen haben?

Sushi ist im Prinzip ein Standardessen und günstiger als in hier. Höhepunkt weiß ich gar nicht genau. Es gibt einfach unglaublich viele verschiedene Küchen, wobei ich persönlich die Asiatischen Restaurants bervorzugt habe. Auch gerne mal nicht die Klassiker sondern Koreanisch oder Mongolisch.

Hast du vor dem Praktikum schon Kontakt zu Leuten in dem Land aufgebaut? Falls ja, wie?

Nein.

Sind die Leute aufgeschlossen? Ist es einfach, in der Freizeit, z.B. in einer Bar, Kontakt zu Einheimischen aufzubauen?

Es ist sehr einfach, aber am Anfang auch sehr oberflächlich. Später hatte ich viele Freunde, die eine ähnliche Situation wie ich hatten und nur für einen gewissen Zeitraum in NY waren. Davon gibt es aber auch sehr viele, da die Stadt einfach sehr viele Leute anzieht. Für mich hatte das den Vorteil, dass diese Leute noch nicht „satt“ von der Stadt waren und mit mir die Stadt erkundet haben, um immer neue Plätze zu finden.

Welcher Ort eignet sich besonders, um Einheimische kennenzulernen?

Generell bei der Arbeit oder eben in Bars. Überall.

Hast du spezielle Versicherungen oder Impfungen benötigt?

Für das Visum ist eine Versicherung nötig, die aber von deiner Visumsorganisation besorgt wird.

Gibt es in dem Land bestimmte Regelungen bzgl. Urlaub und/oder Arbeitszeit?

Normal ist von 9 bis 17 Uhr.

Wie hat dir das Auslandspraktikum insgesamt gefallen? Wurden deine Erwartungen erfüllt?

Die Stadt war überwältigend und hat mir sehr gut gefallen, allerdings gibt man auch sehr viel Geld in der Zeit aus. Das Praktikum selbst hatte bei mir einen langsamen Start hat dann aber später meine Erwartungen erfüllt und auch übertroffen.

Würdest du das Praktikum aus heutiger Sicht noch einmal machen wollen? Was würdest du ändern und was wieder genauso angehen?

Wie schon gesagt, war es eine sehr teure Zeit. Allerdings ist die Stadt und die Erfahrungen, die man macht auch sehr viel Wert. Deshalb würde ich das Praktikum auf jeden Fall nochmal machen. Allerdings würde ich kein Zweites Praktikum in NY machen. Das nächste mal nur mit Job!

Flagge USA

USA – Steckbrief

  • Vorname: Michael
  • Alter: 25
  • Stadt des Praktikums: Farmington, CT
  • Unternehmen/Institution: Trumpf Werkzeugmaschinen GmbH
  • Dauer des Praktikums: 6 Monate
  • Jahr des Praktikums: 2009

Aus welchen Gründen wolltest du ein Auslandspraktikum antreten und warum hast du dich für diesen Ort entschieden?

Ich habe mich für ein Auslandspraktikum entschieden da ich bereits eine Berufsausbildung absolviert habe und somit das Arbeiten in Deutschland bereits kenne. Es hat mich auch interessiert ein neues Land und eine neue Kultur kennenzulernen und meine Englisch-Kenntnisse zu verbessern. Die Wahl fiel auf diese Stelle aufgrund der Stelle selbst und des ganzen Programmes, das vom Unternehmen drumherum geboten wird. (Unterkunft, Organisation des ganzen Praktikumsablaufes, etc.)

Wie bist du an deinen Praktikumsplatz gekommen? Gibt es Besonderheiten, die man bei der Bewerbung beachten muss?

Die Stelle habe ich über den ganz normalen Bewerbungsablauf erhalten. Ca. 7 Monate vor Praktikumsbeginn werden die Stellen bei Trumpf online ausgeschrieben.Besonderheiten muss man beim Bewerbungsprozess keine beachten außer den für Auslandspraktikas üblichen.

In welchem Bereich hast du dein Auslandspraktikum absolviert? Was waren deine Aufgaben?

Mein Tätigkeitsbereich lag in der Produktion, wo ich verschiedenste Tätigkeiten von der Produktionsprogrammplanung, über Lean Production-Tätigkeiten, verschiedenste Projekte bis hin zur Neuplanung von Teilbereichen erledigt habe.

Wie hast du die Reise organisiert (Flüge, Unterkunft etc.)? Von welchen Organisationen hattest du ggf. Unterstützung?

Die Unterkunft bei einer Gastfamilie bzw. in einem Apartment wurde vom Unternehmen organisiert. Der Flug sowie Visa usw. mussten selbst geplant werden, jedoch gab es Unterstützung durch das Unternehmen. Hilfreich waren hier vor allem die Praktikanten-Vorgänger, welche einem für Fragen jederzeit zur Verfügung standen sowie ein Dokument, dass von den Praktikanten erstellt wurde und jährlich aktualisiert wird, in welchem alle Praktikanten hilfreiche Tipps zu den jeweiligen Fragestellungen aufgeschrieben haben.

Hast du ein Visum für das Praktikum benötigt? Über welche Dienste/Webseiten/Institutionen hast du dir Informationen oder das Visum besorgt?

Für ein Praktikum in den USA ist ein J1-Visum notwendig. Für die USA muss dies über eine Organisation (z.B. Inwent) erledigt werden. Dies ist nicht billig, aber die Organisation sorgt sich darum, dass alle Unterlagen korrekt sind und die peniblen Beamten in der amerikanischen Botschaft zufrieden sind.

Wie hoch waren die Kosten für Miete, Lebenshaltung etc. bzw. die Gesamtkosten für dein Auslandspraktikum?

Da ich keine Miete bezahlen musste lagen meine normalen Lebenshaltungskosten bei ca. 400-500 €, worin jedoch die regelmäßigen Wochenendtrips in größere Städte wie New York oder Boston (beide nur ca. 2 Autostunden entfernt) nicht eingerechnet sind. Auch der mehrwöchige Trip an die Westküste nach Abschluss des Praktikums war nicht inbegriffen. Prinzipiell sind die Lebenskosten in den USA ungefähr gleich hoch wie in Deutschland. Einige Dinge wie Lebensmittel sind um einiges teurer, jedoch sind Benzin, Essen gehen usw. um einiges billiger so dass es sich ungefähr ausgleicht. Lebensmittel sind in den USA um einiges teurer als in Deutschland, jedoch sind Dinge wie Benzin, Essen gehen usw. um einiges billiger.

Was waren die deutlichsten kulturellen bzw. gesellschaftlichen Unterschiede zu Deutschland?

Die kulturellen Unterschiede sind sicher nicht so groß wie wenn man nach Asien oder Afrika geht und fallen einem auf den ersten Blick nicht sonderlich auf. Am meisten unterscheiden sich die Kulturen unter anderem in der Freundlichkeit und Offenheit gegenüber anderen Menschen. Wenn man in einer Bar oder auch nur im Supermarkt ist kommt man ganz einfach mit Menschen ins Gespräch wenn man nur vor dem gleichen Supermarktregal steht. Um in Bars mit Amerikanern ins Gespräch zu kommen ist es jedoch von Vorteil auch mit deutschen Kollegen oder Bekannten immer englisch zu reden, da man sonst nicht mit dem Amerikanern ins Gespräch kommt.

Hast du Insidertipps für die Freizeit in deiner Aufenthaltsstadt / deinem Aufenthaltsland, die in keinem Reiseführer stehen?

Farmington selbst ist eine lebenswerte Kleinstadt mit vielen netten Bars, vielen Wäldern und auch sonst viel Natur, jedoch bietet es Freizeittechnisch nicht all zu viel. Der Vorteil ist jedoch die perfekte Lage für Kurztrips nach New York und Boston (jeweils ca. 2 Autostunden) sowie an die Atlantikküste (ca. 1 Autostunde). Wer nach einigen Wochen bzw. Monaten verzweifelt auf der Suche nach einem guten deutschen Bier ist sollte sich einmal nach New Britain in den Austrian Donau Club begeben. Der Club wurde vor ca. 100 Jahren von Auswanderern gegründet und heute von den Nachfahren immer noch am Leben erhalten. Hier bekommt man auch mal ein Franziskaner Weißbier in einem richtigen Weißbierglas. Auch sonst mangelt es in New England nicht an deutschen Produkten. Es gibt in Hartford auch einen deutschen Metzger, sollte jemand verzweifelt auf der Suche nach Weißwürsten sein und beim amerikanischen Ableger von Aldi gibt es regelmäßig „German Egg Noodles“ (Spätzle) für alle Schwaben.

Was waren kulinarische Höhepunkte? Was muss man gegessen haben?

Die kulinarischen „Höhepunkte“ sind die, die man erwartet. In den USA kann man keine Haute Cuisine erwarten, jedoch wird das Fast Food in manchen Shops regelrecht zelebriert. Seien es die verschiedensten Burger-Ketten, wobei hier die Kleinen hervorzuheben sind (z.B. Five Guys an der Ostküste. Unter anderem auch Obamas Lieblingsburgerkette). Oft sind es jedoch die kleinen Sandwich-Geschäfte, welche einen ins Schwärmen bringen. Diese sind jedoch sehr schwer zu finden und werden immer mehr von den Franchiseketten verdrängt. Nicht zu vernachlässigen sind auch die Chicken Wings in den verschiedensten Geschmacksrichtungen, welche meist in den Sportsbars zu bekommen sind. Wen es einmal nach Maine oder New Hampshire verschlägt, sollte die Möglichkeit nutzen fangfrischen Hummer (Lobster) zu probieren, welchen es an jeder Ecke gibt.

Hast du spezielle Versicherungen oder Impfungen benötigt?

Versicherungstechnisch benötigt man außer einer Langzeit-Auslandskrankenversicherung (z.B. vom ADAC) keine weiteren Versicherungen aus Deutschland. Vor Ort muss man, falls man ein Auto kauft, was auf jeden Fall zu empfehlen ist, eine Versicherung dafür abschließen, was jedoch auch kein Problem ist und schnell erledigt.

Gibt es in dem Land bestimmte Regelungen bzgl. Urlaub und/oder Arbeitszeit?

Während des Praktikums selbst hat man keinen Anspruch auf Urlaubstage, jedoch konnte ich mir mithilfe von Überstunden einige freie Tage erarbeiten. In den USA gab es vor einigen Jahren eine Reform der Feiertage, so dass sie meistens auf Montage oder Freitage gelegt werden, um eine verlängertes Wochenende zu ermöglichen. Dies ist perfekt für einen längeren Wochenendtrip. Außerdem darf man mit dem Visum einen Monat vor Beginn und nach Ende des Praktikums noch im Land bleiben.

Wie hat dir das Auslandspraktikum insgesamt gefallen? Wurden deine Erwartungen erfüllt?

Insgesamt war ich sehr zufrieden mit dem Auslandspraktikum und würde jederzeit sofort wieder gehen. Meine Erwartungen an die Stelle, das Umfeld und das Land im Allgemeinen wurden absolut erfüllt und ich kann es jedem nur empfehlen, da das komplette Programm gut organisiert war und sich das Unternehmen sehr um die Praktikanten gekümmert hat.

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