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Interviews

mit Praktikanten:
mit dem Unternehmen:
Clemens Rengier

Interview mit:
Clemens Rengier

  • Alter: 24
  • Einsatz im Unternehmen: Beratungsprojekt im Bereich Organisation
  • Alter: 24
  • Einsatz im Unternehmen: Beratungsprojekt im Bereich Organisation

Das Interview

  • Warum hat sich das Praktikum für dich gelohnt? Inwieweit war es sinnvoll verbrachte Zeit?
    Clemens Rengier

    Ich habe mich aufgrund der Erfahrung während des Praktikums für einen Berufseinstieg bei McKinsey entschieden. Da ich mit dieser Entscheidung auch 5 Jahre nach dem Einstieg sehr zufrieden bin, hat sich das Praktikum definitiv gelohnt. Das Praktikum war für mich sehr sinnvoll und hilfreich, da es mir während des Studiums reale Einblicke in das Unternehmen und in die Welt eines Beraters gegeben hat, und ich sehr viel gelernt habe. Selbst wenn ich nach dem Master nicht bei McKinsey angefangen hätte, wäre es daher eine große Bereicherung gewesen.

  • Was war deine spannendste Aufgabe/dein spannendstes Projekt als Praktikant? Gab es auch etwas, das dir weniger gut gefallen hat?
    Clemens Rengier

    Ich hatte über einen vergleichsweise kurzen Zeitraum von sieben Wochen zwei Projekte, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. Beim ersten Projekt hatte ich zunächst kein eigenes Arbeitspaket, sondern war vor allem damit beschäftigt, ad hoc zu unterstützen. Als ich dann das Gespräch mit dem Team suchte, hat der Partner mir umgehend ein neues Projekt ausfindig gemacht, bei dem ich meine Fähigkeiten besser einbringen konnte. Und dieses hätte nicht besser sein können! Das Team war einfach toll, ich habe einen eigenen Arbeitsstrang im Projekt erhalten, bei dem ich eine Transformation bei unserem Klienten begleitet habe. Dabei ging es darum, Wissen und Kompetenzen in die lokalen Märkte zu verlagern. Den täglichen Klientenkontakt habe ich besonders genossen. Über die ganze Zeit hinweg habe ich viel Unterstützung bekommen und beispielsweise bei einem Beachfußballturnier viel Spaß mit dem Team gehabt. Dieses Projekt war dann auch ausschlaggebend dafür, dass ich mich für McKinsey entschieden habe.

  • Was nimmst du persönlich aus dem Praktikum mit? Inwieweit hat es deinen zukünftigen Berufsweg beeinflusst?
    Clemens Rengier

    Neben der Entscheidung für McKinsey habe ich durch das Praktikum in erster Linie viele tolle Kontakte geknüpft, sowohl während des Praktikums als auch danach. Der Juniorpartner von damals ist heute mein Mentor. Auch meinen damaligen Projektleiter habe ich bei meinem ersten Projekt nach dem Praktikum wiedergesehen. Eine andere Kollegin aus dem Team ist nun meine "Big Sister", eine Art Mentorin, die vor allem bei der Orientierung in der Anfangszeit hilft. All diese Personen bereichern meine Zeit bei McKinsey sehr. Im Anschluss an das Praktikum habe ich viele weitere tolle Menschen kennengelernt, in erster Linie durch das "College", ein Programm für ehemalige McKinsey-Praktikanten. Mit vielen stehe ich auch heute noch in Kontakt, ein paar sind echte Freunde geworden.

  • Was gibst du deinen Nachfolgern mit auf den Weg? Hast du Tipps zur Bewerbung oder dem Arbeiten in dem Unternehmen?
    Clemens Rengier

    Mein Tipp zur Bewerbung wäre es, Case Studies zu üben. Sie machen neben den persönlichen Interviews einen großen Teil des Auswahltages aus und es hilft, darin eine gewisse Übung zu haben. Was das Praktikum selbst anbelangt, hat es mir persönlich sehr geholfen, meine Erwartungen zu definieren, diese immer auf dem Schirm zu behalten und frühzeitig das Gespäch zu suchen. Hätte ich nicht das Projekt gewechselt, wäre die Praktikumserfahrung nicht dieselbe gewesen. Auch seit dem Festeinstieg hat mir das sehr geholfen, sowohl was den Arbeitsalltag im Team als auch meine Projektwahl angeht. Und generell kann ich auch sagen, dass die Firma einen sehr stark dazu ermutigt und dabei unterstützt, seine individuellen Ziele zu erreichen.

  • Wie sah die Betreuung deines Praktikums aus?
    Clemens Rengier

    Dadurch, dass ich feste Personen hatte, die mir zur Seite gestellt wurden und die ich jederzeit um Rat bitten konnte, habe ich mich sehr gut betreut gefühlt. Zum anderen habe ich auch Unterstützung von früheren Uni-Kollegen in der Firma und insbesondere auch von meinem Projektteam erhalten. Ich war wirklich davon begeistert, wie viel Unterstützung ich Tag für Tag bekommen habe.

  • Was sollte man mitbringen, um das Praktikum erfolgreich zu absolvieren?
    Clemens Rengier

    Offenheit - gegenüber neuen Projekten und Menschen Mut - Wünsche zu äußern und diese auch einzufordern Authentizität - einfach man selbst sein

Mathias Huber

Interview mit einem Kollegen:
Mathias Huber

  • Position im Unternehmen: Director of Recruiting
  • Position im Unternehmen: Director of Recruiting

Das Interview

  • Wie läuft der Bewerbungs- und Auswahlprozess ab?
    Mathias Huber

    Der Einstellungsprozess bei McKinsey umfasst in der Regel zwei Schritte: die schriftliche Bewerbung und den Auswahltag mit Interviews. Wenn die schriftlichen Unterlagen überzeugen, werden die Bewerberinnenund Bewerber zu Interviews eingeladen. Dabei erwarten sie mehrere etwa einstündige Gespräche mit meist je einer Beraterin bzw. einem Berater. Teil dieser Gespräche ist die Diskussion einer Fallstudie. Dafür muss man keinen Mathe-Leistungskurs belegt haben; allerdings sollte man auch einmal ohne Taschenrechner zurechtkommen können. Wir setzen außerdem verstärkt Vorabinterviews per Videochat oder Online-Spiele zur Problemlösungskompetenz ein, wodurch der Auswahlprozess individuell auf die einzelnen Bewerberinnen und Bewerber abgestimmt wird.Diese erhalten in der Regel noch am selben Tag ein persönliches Feedback. Falls sich die Beraterinnen und Berater nach den Interviews einig und die Eindrücke positiv sind sowie das Interesse auf beiden Seiten fortbesteht, folgt abschließend ein Interview mit einem Seniorpartner oder einer Seniorpartnerin. Geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern wird dann meist direkt ein Angebot gemacht.

  • Wie bereitet man sich am besten für ein Interview vor?
    Mathias Huber

    In den Interviews kannst du herausfinden, ob McKinsey die richtige Wahl für dich ist, und wir, ob du zu uns passt. Die Einzelgespräche, die auf Deutsch stattfinden, helfen unseren Beraterinnen und Beratern, sich eine Meinung über dich zu bilden – um so letztlich zur bestmöglichen Entscheidung zu kommen. Umgekehrt möchten wir dich ermuntern, Fragen zu stellen und Themen anzusprechen, die dich beschäftigen. Um deine Fähigkeiten zur Problemlösung einschätzen zu können, diskutieren wir mit dir typische Situationen aus unserer Praxis – die Case Studies bzw. Fallstudien. Solche Case Studies sind keine einseitigen Tests, sondern werden im Dialog erörtert. Dabei hast du die Möglichkeit, deine Ideen und Ansätze zum Umgang mit den geschilderten Situationen einzubringen. Natürlich empfehlen wir dir, sich auf unsere Case Studies vorzubereiten. Um dir dabei zu helfen, haben wir mehrere Cases und Techniken sowie Tipps für dich zusammengestellt: http://www.mckinsey.com/careers/join-us/interview-process

  • Wie lange dauert eine Rückmeldung bei McKinsey nach dem Auswahltag?
    Mathias Huber

    In der Regel ruft dich einer deiner Gesprächspartner noch am Abend des Auswahltages, spätestens aber am nächsten Tag an, um dir Feedback zu deinen Interviews zu geben und dir das Ergebnis des Tages mitzuteilen. Bei einer Bewerbung um einen Direkteinstieg oder als Associate Intern laden wir dich nach erfolgreich absolviertem Auswahltag zu einem abschließenden Gespräch mit einem unserer Partner ein. Mit ihm wirst du deinen Einstieg bei McKinsey näher besprechen. Bei Fellow Interns entfällt dieses Abschlussgespräch, du erhältst erhalten eine Zusage – bei positivem Verlauf – gleich nach dem Auswahltag.

  • Welche Studienhintergründe werden gesucht?
    Mathias Huber

    Das Studienfach ist bei McKinsey kein Auswahlkriterium. Nur die Hälfte der Beraterinnen und Berater hat einen wirtschaftswissenschaftlichen Hintergrund. Auch ein bestimmter Notendurchschnitt ist keine zwingende Voraussetzung, um sich bei uns zu bewerben. Akademische Leistungen sind wichtig, aber eine Einladung zum Kennenlernen ist nicht ausschließlich daran geknüpft.Was uns einzigartigmacht, ist die Vielfalt unserer Beschäftigten, die Kombination aus wissenschaftlichem Arbeiten, interdisziplinärem Denken und Praxisorientierung.

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Anne Hiedemann

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Recruiting Manager
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