Vorbereitung auf die Karrieremesse

Vorbereitung auf die Karrieremesse

Mit dem Lebenslauf gibst du den Personalern einen Überblick über deine bisherige Ausbildung und deine Schwerpunkte.


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Vorbereitung auf die Jobmesse



Du hast eine Jobmesse ins Auge gefasst und willst versuchen, erste sinnvolle Kontakte zu relevanten Unternehmen knüpfen, bei denen du dich für eine Festanstellung oder ein Praktikum bewerben möchtest? Dann solltest du dir auf jeden Fall bereits vorher ein paar Dinge gut überlegen, beziehungsweise bestimmte Vorbereitungen treffen, damit deinem Erfolg nichts im Wege steht. In diesem Artikel geben wir dir ein paar nützliche Tipps und sagen dir, worauf es beim Besuch einer Jobmesse genau ankommt. Stichwort: Erfolgreiches Eigenmarketing!

1. Vorab-Recherche

Informiere dich in jedem Fall vor dem Besuch der Jobmesse über die ausstellenden Unternehmen! Informationsmaterial findest du entweder direkt im Internet, in den Unis oder auf Anfrage sogar per Post. Es macht Sinn, sich einen eigenen kleinen Leitfaden über die jeweiligen Firmen zu erstellen, die für dich in puncto Festanstellung oder Praktikumsplatz interessant sind: Was macht die Firma/Tätigkeitsschwerpunkte, Branche, Mitarbeiter, et cetera. Du könntest dann auf meinpraktikum.de nach den einzelnen von dir herausgepickten Firmen suchen und schauen, ob es bereits Bewertungen dazu gibt. Das würde dir davon ab bei der Seletktion helfen. Bist du damit fertig, solltest du deine Firmenprofile natürlich kurz vor der Messe noch einmal eingehend studieren.

2. Bewerbungsmappe

Falls du erfolgreich Kontakte geknüpft hast und sich ein Unternehmen für dich als potenziellen Praktikanten oder künftigen Arbeitnehmer interessiert, so solltest du unbedingt Mappen mit Kurzbewerbungen dabei und parat haben. Dabei reicht es, wenn die Mappen den Attributen ‚stichhaltig, relevant, aber kurz und bündig‘ entsprechen. Das Motivationsschreiben und ein Deckblatt können bei einer Kurzbewerbung für eine Jobmesse in der Regel weggelassen werden. Tipps, wie man eine vernünftige Bewerbung verfasst, findest du auch bei uns.

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3. Beratungstermine vereinbaren

Wenn du keine Lust hast, bei den interessanten Unternehmen zwei Stunden in der Warteschlange zu stehen, um ein kurzes Gespräch zu erhaschen, kannst du versuchen, im Vorfeld einen Termin zu vereinbaren. Das ist zudem für deine Vorab-Recherche sinnvoll, denn so kannst du dich noch spezifischer auf deine Job- oder Praktikumskandidaten einstellen. Handelt es sich um eine zweitägige Messe, so kann man in der Regel auch noch am ersten Tag feste Termine für den zweiten Tag vereinbaren und somit allzu langes Warten verhindern.

4. Visitenkarten drucken

Das Geld für den Druck stilvoller Visitenkarten solltest du definitiv investieren. Sehr gefragt sind zurzeit Visitenkarten, welche auf dicker Pappe gedruckt und mit Prägedruck versehen sind. Wichtig zu wissen ist hier, dass solche Visitenkarten vom bekannten Standard abweichen: Auf sie gehören, von den Kontaktdaten der Praktikums- und Jobbewerber natürlich abgesehen, außerdem ein Foto, die Studienrichtung, sowie eventuell eine Art persönlicher Werbeslogan. Zusätzlich hat man die Möglichkeit, seine drei Hauptcharakteristika auf der Visitenkarte abzubilden. Damit fasst man seinen Lebenslauf in drei wesentlichen Aspekten zusammen und erwirkt zusammen mit dem Foto, dass die Personaler sich deine Person leichter in Erinnerung rufen können. Vor- und Nachteile einer Visitenkarte haben wir noch mal in einem Detailartikel für dich zusammengefasst.

5. Dressed for success...

Wie wir alle wissen, ist der erste Eindruck, den man von einer Person bekommt, oftmals der ausschlaggebende. Besonders auf Jobmessen, wo Zeit sehr begrenzt ist und die Vertreter der einzelnen Unternehmen regelrechte Fließbandarbeit leisten, solltest du also auf ein angemessenes Äußeres wert legen. Das bedeutet zunächst einmal, dass du die richtige Kleidung auswählst. Im Prinzip sollte klar sein, dass du dort nicht mit abgelatschten Chucks und löchrigen Jeans auftauchen solltest, wenn du wirklich den Anspruch hast, reale Kontakte für deinen zukünftigen Job oder dein zukünftiges Praktikum zu knüpfen. Wähle dein Outfit am besten so, wie du es auch für ein Vorstellungsgespräch auswählen würdest. Das bedeutet zum einen, dass es im Optimalfall bequem ist und du dich darin wohl fühlst, damit du dieses Gefühl auch nach außen strahlst und mehr Selbstbewusstsein suggerierst. Zum anderen heißt es, dass du Kleidung wählst, die intakt, stilvoll, aber trotzdem leger ist. Mit dem, was man generell unter dem Begriff ‚Business-Look‘ versteht, kannst du eigentlich nichts falsch machen. Da du auf der Messe in der Regel den ganzen Tag herum laufen musst, solltest du auch an bequeme Schuhe denken. Das gilt vor allem für die Ladies.

Wo wir grad beim Stichwort ‚Ladies‘ sind: Was abgesehen von abgewrackten beziehungsweise kaputten Klamotten gar nicht geht, ist wenn man vollkommen overdressed auf einer Jobmesse erscheint: Zu viel Schminke, zu knallige Farben, Laufmaschen in der Strumpfhose, zu kurze Röcke, ein Ausschnitt bis zum Bauchnabel, zuviel Parfum oder Schmuck und Amy Whinehouse-mäßige Vogelnestfrisuren sollte man auf jeden Fall vermeiden. Weniger ist manchmal mehr. Man sollte sich vor Augen halten, dass man gepflegt und seriös wirken und sich nicht auf einer Erotikmesse als Praktikantin für Tabledance bewerben möchte.

Was die männlichen Messebesucher angeht, so haben diese natürlich weit weniger Auswahl als die weiblichen. Am besten kommt ein dunkler zweiteiliger Anzug in Kombination mit einem hellen gebügelten Hemd und einer dezenten, korrekt gebundenen Krawatte an. Ebenfalls relevant sind die Socken: Bitte immer solche wählen, die dunkler sind als der Anzug (auf keinen Fall weiße)! Gürtel und Schuhe sollten zueinander passen, sodass man schwarze Schuhe stets mit einem gleichfarbigen Gürtel kombiniert. Außerdem solltest du nicht mit Dreitagebart oder gar Vollbart auf eine Messe gehen. Das könnte ungepflegt und nachlässig wirken und außerdem wächst die haarige Männlichkeit ja schnell wieder nach. Was auch nicht geht sind kaputte oder schäbige Aktenkoffer, sowie Reisetaschen oder -rucksäcke.

Wenn du diesen kleinen Leitfaden beachtest, kann eigentlich gar nichts mehr schiefgehen und der erfolgreichen Kontaktknüpfung steht nichts mehr im Wege! Also auf zur Jobmesse und krall dir deinen Traumjob oder dein Traumpraktikum!