Eigene Visitenkarten für die Bewerbung

Eigene Visitenkarten für die Bewerbung

Mit dem Lebenslauf gibst du den Personalern einen Überblick über deine bisherige Ausbildung und deine Schwerpunkte.


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Die Visitenkarte – Sinnvoll oder nicht?



Brauche ich wirklich Visitenkarten auf einer Jobmesse? – Der eine sagt ja, der andere sagt nein. Und man ist genauso schlau wie vorher. Kennste? Wir haben sowohl Pro- als auch Contrapunkte der Visitenkarte für dich parat und was sonst in diesem Zusammenhang von Belang ist. Schließlich möchten wir, dass es mit dem Knüpfen von Kontakten für deinen Job oder dein Praktikum klappt!

Pro

Man liest immer wieder, dass in puncto Jobmesse die Investition in stilvolle Visitenkarten lohnenswert ist. Besonders gerne gesehen sind zurzeit angeblich Visitenkarten aus dickem Papier mit Prägung. Merke: Visitenkarten speziell für eine Jobmesse unterscheiden sich erheblich von Visitenkarten, die man sonst so kennt.

Eine mögliche Variante ist die Folgende: Kontaktdaten des Praktikums- oder Jobbewerbers, ein Bild vom Gesicht, die Fachrichtung, sowie eventuell ein individueller Eigenmarketingspruch. Davon abgesehen, könnte man seine drei besten Qualifikationen oder Eigenschaften als Manifestation des Lebenslaufs auf die Visitenkarte drucken lassen. Damit fasst man seinen Lebenslauf in den drei wichtigsten Punkten zusammen und suggeriert gesunde Selbstreflexion, was ebenfalls eine Stärke darstellt. Es ist schließlich nicht gerade einfach, seine positivsten Charakteristika auf lediglich drei Aspekte zu reduzieren. Diese – zugegebenermaßen dann relativ vollgestopfte – Visitenkarte soll bei den Personalern erwirken, dass sich diese deine Person leichter und hoffentlich positiv in Erinnerung rufen können.

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Contra



Die Vertreter der Gegenposition jedoch sprechen sich eher für das ‚weniger ist mehr-Prinzip‘ aus. Demnach brauchst du als Berufseinsteiger auf der Suche nach einem Job oder einem Praktikum keine Visitenkarten, es sei denn du möchtest als unnötig dekadent und affektiert gelten. Bei Jobwechslern kommt es nicht gut an, wenn sie ihre alten Firmenvisitenkarten als Vorlage an den Personaler bringen. Das macht schon Sinn, schließlich kommt es nicht so gut an, wenn man nach einem Gespräch für einen neuen Job oder Praktikum mit seinen alten, spezifischen Visitenkarten herumwedelt. In diesem Fall also bitte neutrale Visitenkarten drucken lassen.

Wenn du meinst, das war schon alles, hast du dich aber geschnitten. Es gibt nämlich beispielsweise ‚Richtlinien‘ hinsichtlicher der Verwendung verschiedener Schriftarten. Ein bekanntes Internetportal zur Erstellung von Visitenkarten ordnet Schriften bestimmte Persönlichkeitsmerkmale zu. Demnach suggeriert ein Schriftstil des Typs ‚Sans Serif‘ (z. B. ‚Arial‘) unter anderem die Attribute ‚objektiv‘ und ‚modern‘. Weiter sind der Gestaltung solcher Karten im Prinzip keine Grenzen gesetzt. Wenn du dich für die Karten entscheidest, weil du dir so mehr Erfolg hinsichtlich der Praktikums- oder Jobsuche auf der Jobmesse versprichst, so solltest du wohl am ehesten die ausführliche Variante (wie oben beschrieben) wählen, aber die eh schon gebündelten Infos nicht noch durch unnötige Stilisierung stören oder überladen.

Im Endeffekt können wir dir die Entscheidung nicht abnehmen, aber haben dir hoffentlich ein paar Anhaltspunkte mit auf den Weg gegeben, die dich in deinen Überlegungen zum Thema Job- und Praktikumssuche unterstützen.

Kurz und knapp

PRO: Eine Visitenkarte suggeriert den Personalern mitunter großes Engagement und eröffnet dir die Möglichkeit, den Personalern im Gedächtnis zu bleiben. Du hast außerdem so etwas wie eine ‚Mini-Bewerbung‘ parat! CONTRA: Könnte bei manchen das Gegenteil bewirken und dich so darstellen, als würdest du dich zu wichtig nehmen. Kostet außerdem Geld.