Den Umzug für das Praktikum planen

Den Umzug für das Praktikum planen

Mit dem Lebenslauf gibst du den Personalern einen Überblick über deine bisherige Ausbildung und deine Schwerpunkte.


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Das Wort ‚Umzug‘ weckt bei den meisten gemischte Gefühle: Zum einen bedeutet es Aufwand und ein bisschen Stress, zum anderen verheißt es Neues und die Möglichkeit, sich anders zu organisieren als zuvor. So ähnlich ist es auch, wenn man sein Pflicht- oder freiwilliges Praktikum in einer anderen Stadt machen möchte. Der Organisationsaufwand kann aber durch die vielen neuen Erfahrungen und die Chancen, die sich durch eine erfolgreiche Mitarbeit ergeben, auf jeden Fall wieder wettgemacht werden.

Lass dich also nicht entmutigen, wenn dein Traumpraktikum am anderen Ende von Deutschland liegt. Warum nicht mal als Hamburger in München als Praktikant ein paar Monate verbringen und das Oktoberfest kennenlernen, oder als eingefleischter Ruhrgebietler ‚Pfannkuchen‘ zum Kaffee auf der neuen Arbeit in Berlin naschen?

Warum in die Ferne schweifen…

…fragst du dich, wenn es doch viel einfacher erscheint, sich ein Praktikum bei dir ‚um die Ecke‘ zu suchen. Solltest du bereits sehr qualifiziert sein und in einer Branche arbeiten, die händeringend nach Arbeitskräften sucht, stehen deine Chancen dafür auch nicht schlecht. Leider hat nicht jeder das Glück –viele ausgeschriebene Praktikantenstellen erfreuen sich hoher Nachfrage. Darum kann es sinnvoll sein, sich bundesweit in Praktikumsbörsen und Stellenmärkten umzusehen.

Auch im Lebenslauf macht es sich gut, wenn man nicht seit seiner Geburt nur an einem Ort ‚geklebt‘ hat. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, Flexibilität zu zeigen. Mit einem Praktikum in einer anderen Stadt zeigst du, dass deine berufliche Fortbildung dir wichtig ist und du offen bist, Neues zu probieren. Außerdem hast du so die Möglichkeit, dein soziales Netzwerk überregional auszubauen. Häufig ist es von Vorteil, wenn man eine Branche nicht nur lokal erlebt, sondern auch Kontakte zu anderen Arealen hat.

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Wo wohnen, wenn nicht zu Hause?

Ein Praktikum dauert üblicherweise zwischen drei und sechs Monaten. Für diesen kurzen Zeitraum macht es meistens keinen Sinn, seine Wohnung aufzugeben, wenn man nicht sowieso ausziehen wollte. Wenn du keine doppelte Miete zahlen möchtest, ist es das Einfachste, für deine bisherige Wohnung einen Untermieter zu finden. So kannst du nach dem Praktikum einfach in die alte Bude zurückkehren und hast dennoch solange jemanden, der die Mietgebühren für dich übernimmt.

Am neuen Standort hast du mehrere Möglichkeiten: Du kannst natürlich ebenfalls eine Wohnung oder ein WG-Zimmer für den Zeitraum untermieten und in der möblierten Bleibe eines anderen Ausgeflogenen nächtigen. Besonders in größeren Städten gibt es aber auch viele eingerichtete Wohnungen, die für einen begrenzten Zeitraum bewohnbar sind und von Agenturen vermittelt werden. Diese können recht einfach mit Hilfe der gängigen Internet-Suchmaschinen gefunden werden. Große Unternehmen mit vielen Praktikanten bieten manchmal auch eigene Möglichkeiten oder Hilfe bei der Suche nach der Unterkunft an.

Darüber hinaus kann es sich auch lohnen, bei ehemaligen Praktikanten der Firma nachzufragen, ob sie ihr Zimmer weitervermieten. Oder man schließt sich – gerade bei einem halbjährigen Praktikum – mit weiteren Praktikanten zusammen und gründet eine WG.