Warum ein Praktikum machen?

Warum ein Praktikum machen?

Mit dem Lebenslauf gibst du den Personalern einen Überblick über deine bisherige Ausbildung und deine Schwerpunkte.


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In der Schule, im Studium oder als Einstieg ins Unternehmen – jedes Jahr machen Hunderttausende ein Praktikum. Inzwischen ist es gang und gäbe, mindestens einmal in seinem Leben Praktikant gewesen zu sein und immer wieder hört man von der „Generation Praktikum“.

Viele Studiengänge setzen inzwischen für den erfolgreichen Abschluss ein Praktikum voraus. Längst sind es nicht mehr nur Mediziner oder Erziehungswissenschaftler, die in den späteren Arbeitsalltag hineinschnuppern. Auch technische, wirtschafts- oder geisteswissenschaftliche Fächer setzen vermehrt auf die Erfahrungen außerhalb der Universität. Wer ein solches Fach studiert, kommt um die Zeit als Praktikant also meistens nichtherum. Doch warum ist das Praktikum für die Karriere heutzutage fast schon Pflicht und was habe ich davon, außer einen Eintrag im Lebenslauf?

Theorie und Praxis

„Probieren geht über Studieren“ - gehört hat dieses Sprichwort sicher jeder schon mal. Was den Unterschied zwischen theoretischem Fachwissen und praktischem Tagesgeschäft im Beruf ausmacht, erkennt man jedoch meistens erst, wenn man den Arbeitsalltag selbst erlebt hat. Ein Praktikum gibt einem die Möglichkeit, gelernte Konzepte und Arbeitstechniken anzuwenden. Das gibt nicht nur neue Anregungen für das weitere Studium, sondern schärft auch den Blick fürs Wesentliche. Wer zu Hause hervorragend wissenschaftlich recherchieren kann, ist mit der Hektik und dem Zeitdruck im Beruf vielleicht zunächst überfordert. Das Praktikum ist darum als eine Art Training für den späteren Job gedacht, in dem man sich selbst ausprobieren kann.

Was will ich und was kann ich?

Bereits die Praktikumssuche hilft, ein genaueres Bild von seinem späteren Job zu bekommen. Pauschale Aussagen wie „irgendwas mit Medien“ funktionieren bei der Stellensuche nicht. Schon bei der Bewerbung als Praktikant erwarten die Unternehmen, dass man weiß, wo die eigenen Interessen liegen. Natürlich ist mit einem Praktikum noch nichts in Stein gemeißelt – wer merkt, dass das gewählte Aufgabenfeld ganz anders ist als gedacht, hat genauso etwas für die spätere Berufswahl gelernt, wie der Begeisterte.

Die Frage nach den eigenen Stärken und Schwächen ist wohl die üblichste im Vorstellungsgespräch. Eigentlich kann man sie aber erst nach einem guten Praktikum für sich beantworten. Bei der praktischen Arbeit stellt sich schnell heraus, welche Aufgaben einem leicht von der Hand gehen, ob man sich schnell in ein Team einfügt und wo noch Wissenslücken gestopft werden müssen. Bei der späteren Suche nach der Festanstellung kommt ein „Sowas habe ich schon mal gemacht“ viel leichter über die Lippen.

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Kontakte, Kontakte, Kontakte

Wenn die passende Person für eine freie Stelle gesucht wird, dann ist es gut, wenn der zuständige Personaler sich positiv an dich erinnert. Als ehemaliger Praktikant hat man meist sehr gute Chancen, später im Unternehmen beschäftigt zu werden, da man mit den grundlegenden Arbeitsabläufen schon vertraut ist.

Ein Praktikum bietet aber nicht nur direkt im Unternehmen Einstiegschancen. Häufig helfen Kontakte zu verschiedenen Personenkreisen und Kunden weiter, die man als Praktikant geknüpft hat. So kommt man über ein paar Ecken an neue Jobangebote.

Den Horizont erweitern

Wer sich für ein mehrmonatiges Praktikum entscheidet, kann mehr als nur Berufserfahrung gewinnen. Auslandspraktika bieten bspw. Einblicke in andere Kulturen und auch innerhalb des eigenen Landes ist ein Tapetenwechsel durch Praktika in anderen Städten möglich. Warum nicht mal in Berlin, Hamburg oder München Praktikumsluft schnuppern? Neue Einblicke, neue Ausblicke, neue Leute – aus einem Praktikum lässt sich mit Motivation und Offenheit jede Menge mitnehmen. Unter anderem auch ein spannendes Thema für die Abschlussarbeit.

...und am Ende doch nur Kaffee kochen?

Die richtigen Voraussetzungen für ein Praktikum sind abwechslungsreiche Aufgaben, eine gute Betreuung und die Einbindung in die Arbeitsabläufe des Unternehmens. Wer als Praktikant nur Kaffee kocht oder kopiert, gewinnt statt Erfahrung häufig nur Frust.

Damit man solchen Praktika aus dem Weg gehen kann und die wirklich spannenden Stellen erkennt, gibt es meinpraktikum.de.