Der Praktikumsbericht – Erfahrungen aus dem Praktikum

Der Praktikumsbericht – Erfahrungen aus dem Praktikum

Mit dem Lebenslauf gibst du den Personalern einen Überblick über deine bisherige Ausbildung und deine Schwerpunkte.


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Auf so gut wie jedes Pflichtpraktikum folgt der obligatorische Praktikumsbericht. Je nachdem ob du noch zur Schule gehst oder deine Praktikantenzeit während des Studiums verlebt hast, kommt ein ganz anderer Aufwand auf dich zu. Das fängt beim Umfang an und hört bei den Fragestellungen und Inhalten auf. So kann es sein, dass du nach dem Schülerpraktikum fünf bis zehn Seiten schreiben musst, während Studenten ihre Erfahrungen auf bis zu 30 Seiten Text darlegen müssen.

Wofür die ‚Arbeit‘ nach dem Praktikum?

Zunächst einmal ist ein Praktikumsbericht in vielen Fällen eine Leistung, die die Schule oder Hochschule von dir verlangt. In wenigen Fällen stellt dieser sogar eine Prüfungsleistung dar und wird daher benotet. Hauptsächlich ist der Bericht aber dazu da, dich bei deiner Karriereplanung zu unterstützen. Die Erfahrungen, die du während deines Praktikums gemacht hast, sind zwar in deinem Kopf, aber was fängst du damit an?

Der Praktikumsbericht kann dir helfen, deine eigenen Gedanken zu ordnen. Häufig stellt man während des Schreibprozesses fest, was man eigentlich alles gelernt hat und das manche ‚nervige‘ Aufgaben im Endeffekt doch ganz nützlich waren. Vielleicht hast du aber auch während des Praktikums gemerkt, dass dieser Berufszweig doch nicht deinen Vorstellungen entspricht. Auch hier hilft es, wenn du dir Pro und Kontra schriftlich vor Augen führst.

Den Praktikumsbericht schreiben

Die meisten Praktikumsberichte beginnen mit deinen Erwartungen an das Praktikum. Wenn du dir erst am Ende deiner Praktikantenzeit darüber Gedanken machst, erhältst du nicht nur verfälschte Ergebnisse, sondern hast auch selbst keinen Nutzen davon. Darum ist es ratsam, wenn du dir bereits vor oder zu Beginn des Praktikums Stichpunkte zu deinen Vorstellungen machst. So kannst du am Ende auch viel einfacher feststellen, ob sich deine Erwartungen erfüllt haben.

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Nach einer allgemeinen, zusammenfassenden Beschreibung des Unternehmens, stehen meist deine Tätigkeiten und Aufgaben während des Praktikums im Vordergrund des Berichts. Sei hier möglichst genau und beziehe auch allgemeine Strukturen mit ein. Hattest du einen konkreten Betreuer, der dich in das Arbeitsfeld eingewiesen hat, oder hast du Aufgaben von mehreren Personen bekommen? Bei längeren Praktika macht es keinen Sinn, über einzelne Tage oder Wochen Berichte zu verfassen, sondern den Text anhand von Projekten und Aufgabenbereichen zu strukturieren. Beginne am besten bei den wichtigsten und interessantesten Tätigkeiten, meist kommst du so leichter in den Schreibfluss.

Nach der Beschreibung folgt die Bewertung deines Praktikums. Dieser Teil ist für deine zukünftige Karriereplanung am wichtigsten und auch für deinen Betreuer ist die Bewertung von besonderem Interesse. Was hast du im Praktikum gelernt und welche Erfahrungen hast du als Praktikant im Betrieb gemacht? Du solltest dabei auch auf den Zusammenhang zwischen deinem Studium und der erlebten Praxis eingehen.

Natürlich ist es schön, wenn du am Ende zu dem Schluss kommst, dass dein Praktikum dich weitergebracht und sich dein Berufswunsch gefestigt hat. Ein Muss ist ein positiver Praktikumsbericht jedoch nicht. Sei ehrlich zu dir selbst und schildere auch negative Erfahrungen, versuche dabei aber objektiv zu bleiben. Beleidigungen oder ähnliches haben in einem Praktikumsbericht genauso wenig etwas zu suchen, wie detaillierte Beschreibungen über irgendwelche Mitarbeiter. Achtung, ein ebenfalls gern gemachter Fauxpas ist die Einbindung von Betriebsgeheimnissen. Diesesind nicht relevant in diesem Zusammenhang und haben in deinem Praktikumsbericht nichts zu suchen!

Im Idealfall kann dir der Praktikumsbericht helfen, deine Erfahrungen noch einmal in einem anderen Licht zu sehen und unterstützt dich bei allen weiteren Karriereschritten.