Praktikum bei White-Horse-Ranch

So wurde White-Horse-Ranch von ehemaligen Praktikanten bewertet

  • 11,0h Ø Arbeitszeit
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1,0
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  • » Ein Praktikum, bei dem man lernt, dass für manche Menschen Geld wichtiger ist, als Spaß und Freude an der Arbeit und dem Partner Pferd. «
    1 Wochen Vorpraktikum im Jahr 2012

    Das Praktikum war eine echte Lebenserfahrung, die man nicht wiederholen möchte.

    Besonders auffällig waren die komplizierten Arbeitsgänge. Zum Beispiel: - ständig Pferde füttern (bis zu 5 mal täglich) - zu oft misten - ca.5 mal am Tag Heukörbe "stopfen" - Steine schleppen - Mist trampeln - ständige Kontrolle - jeder Arbeitsschritt war vorgeschrieben

    Es war ein unqualifizierter Unterricht. Man bekam von den Auszubildenden "Reitunterricht" an der Longe bzw. hat erklärt bekommen, wie man ein Pferd aufhalftert, es führt oder putzt. Wenn man den Beruf des Pferdewirtes ausüben will, sollte man dies doch eigentlich voraussetzen. Selbstständiges arbeiten (egal ob misten, reiten, Umgang mit dem Pferd) ist NICHT möglich. Eigene Ideen werden nicht akzeptiert. Körperlich ist diese Arbeit eine komplette Belastung. (Nach dem 2. Tag hat man Rückenschmerzen und die Hände sind durch das Heu "stopfen" völlig kaputt, Langzeitschäden sind sicherlich nicht ausgeschlossen. Die Übernachtung kostet für 1 Woche 150 € mit Selbstverpflegung. Dieser Preis ist es nicht wert. Als Fazit kann man sagen, dass der Stall zwar von der Anlage sehr schön ist, aber durch die Betreiber und das Personal die Liebe zum Pferd verloren geht. Es entsteht der Eindruck, dass ein Pferd hier nicht mehr als Tier betrachtet wird, sondern als Luxusobjekt. Das Geld steht hier leider im Vordergrund, und nicht das Wohl von Mensch und Pferd.