Interview mit:
dem Unternehmen
einem Praktikanten
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Unser Versprechen

Voith Industrial Services bietet vielfältige, spannende Aufgaben und verantwortungsvolle Projekte in einem herausfordernden Umfeld.

Juliane Pilster
Head of Operations Excellence

Das Interview mit Juliane Pilster

Was macht Ihrer Meinung nach ein gutes Praktikum aus?

Ein gutes Praktikum setzt sich aus meiner Sicht aus mehreren Faktoren zusammen: Dazu gehören selbständiges Arbeiten und die Möglichkeit, eigene Ideen und Vorschläge sowieso das im Studium erworbene Wissen einzubringen. Praktikanten sollten vielfältige Einblicke in unterschiedliche Aufgabenstellungen bekommen; eine gute Atmosphäre und Teamarbeit dürfen dabei natürlich nicht zu kurz kommen. Und ein bisschen Geld sollte es sicherlich auch geben.

Was versprechen Sie sich davon, Praktikanten einzustellen?

Wir versprechen uns davon, die Nachwuchskräfte und somit die potentiellen, zukünftigen Arbeitnehmer von Morgen zu finden. Durch die enge Zusammenarbeit in den jeweiligen Abteilungen, lernen unsere Praktikanten uns als Unternehmen kennen und wissen, wie wir funktionieren. Das erleichtert oftmals den Berufsstart und somit die Entscheidung für das spätere Unternehmen. Zusätzlich pflegen wir den Kontakt zu den Hochschulen und Universitäten unserer Praktikanten und können dadurch oftmals mittels Kooperationen, Projekte steuern oder auch direkt interessierte Studenten für unsere Praktika begeistern. Wichtig ist selbstverständlich auch die Weitergabe von Wissen und Erfahrung. Dazu ist schließlich auch ein Praktikum da. Zu guter Letzt ist es natürlich auch immer eine Entlastung der Mitarbeiter durch unsere Praktikanten.

Was können Praktikanten von einem Praktikum in Ihrem Unternehmen erwarten?

Vielfältige Projekte im In- und Ausland gehören bei uns zum Alltag. Somit erhalten unsere Praktikanten die Chance, durch unsere Vielzahl an Standorten in Deutschland, aber auch weltweit, unterschiedliche Bereiche unserer Arbeit kennenzulernen. Selbstverständlich sollte man hierbei die Lust am Reisen mitbringen. Die Zusammenarbeit mit vielen internen und externen Kollegen aus verschiedenen Bereichen ist uns sehr wichtig. Wir pflegen eine offene Kommunikation, auch über die Abteilungen hinaus, miteinander. Da wir schwerpunktmäßig in der Automobilbranche tätig sind, erhalten unsere Praktikanten einen direkten Einblick durch verschiedene Projekte beim Kunden vor Ort. Auch der Erfahrungsaustausch mit vielen anderen Praktikanten, aber auch mit festen Mitarbeitern ist durch unterschiedliche Events (Praktikantenstammtisch, gemeinsame Mittagspausen, sowie Mitarbeiterfeste) immer gegeben. Wir bieten nicht nur die Möglichkeit, eine Abschlussarbeit bei uns zu verfassen, sondern bieten auch gute Einstiegschancen bei entsprechender Leistung an.

Was sollte ein Praktikant mitbringen, um ein erfolgreiches Praktikum zu absolvieren?

Da wir viel in Projekten bei unseren Kunden und somit auch mit vielen verschiedenen Ansprechpartnern zusammen arbeiten, sind Eigenständigkeit und Offenheit gefragt. Durch unsere dezentrale Struktur und die vielen Standorte weltweit erfordert ein Praktikum bei uns Flexibilität und natürlich auch Reisebereitschaft. Natürlich freuen wir uns, wenn unsere Praktikanten auch Eigeninitiative ergreifen und motiviert und selbstständig Projekte begleiten und steuern. Zu guter Letzt darf das Interesse an Menschen nicht fehlen. Was passt nicht zu uns? Berührungsängste und Überheblichkeit.

Was sind die größten Herausforderungen, die Praktikanten innerhalb eines Praktikums in Ihrem Unternehmen meistern müssen?

Zu den größten Herausforderungen zählt es etwa unsere komplexen Unternehmensstrukturen und unser breites Portfolio an Dienstleistungen, die wir anbieten, zu verstehen. Wir bieten eine Vielzahl an unterschiedlichen Dienstleistungen an unterschiedlichen Standorten an. Hier den Überblick zu behalten erfordert Interesse und Eigeninitiative. Damit einher geht auch der Umgang mit verschiedenen Personengruppen an unseren Standorten (Mitarbeiter, Kunden etc.).

Wie nutzen Sie Praktikanten mit Ihrem noch unverstellten Blick für die Einschätzung von Veränderungspotentialen in Ihrem Unternehmen?

Wir binden sie in unsere Projekte ein und übergeben ihnen Aufgaben, die sie selbständig bearbeiten können.

Wie würden Sie die Unternehmenskultur Ihres Unternehmens beschreiben? Was ist das Besondere, ausgerechnet bei Ihnen zu arbeiten?

Unsere Praktikanten werden als vollwertige Teammitglieder angesehen und dadurch auch in alle Projekte, Meetings etc. eingebunden. Unsere Teams bestehen meist aus jüngeren Mitarbeitern und Praktikanten, somit findet immer ein reger Austausch statt. Aus diesem Grund werden junge Menschen bei uns gefördert und gefordert. Da wir oftmals abteilungsübergreifend arbeiten, werden Einblicke in Bereiche außerhalb der eigenen Aufgabe ermöglicht und somit auch ein Wissens- und Erfahrungsaustausch, auch durch zahlreiche Aktivitäten gefördert.

Ergänzen Sie: Praktikanten sind für uns...

...eine Quelle für Ideen und eine wertvolle Unterstützung.

Der Praktikant

Name des Praktikanten:
Carmen Oles


Alter des Praktikanten:
23


Einsatz im Unternehmen:
Praktikum im Bereich Kommunikation
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Das Interview mit Carmen Oles

Was studierst du?

Ich studiere Betriebswirtschaftslehre im 5. Semester an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen und befinde mich fast am Ende meines Bachelor-Studiengangs. Meinen Schwerpunkt möchte ich im 6. Semester auf Marketing legen. Im Sommer 2016 ist meine Regelstudienzeit zu Ende. Danach verfasse ich meine Bachelor-Arbeit.

In welchem Bereich von Voith Industrial Services arbeitest du als Praktikantin?

Ich absolviere zurzeit mein Praktikum bei der Holding von Voith Industrial Services in der Kommunikationsabteilung. Es dauert 6 Monate. Es handelt sich um ein Pflichtpraktikum im Rahmen des praxisorientierten Semesters. Nun ist schon mehr als die Hälfte der Zeit vergangen - 3,5 Monate bin ich jetzt dabei.

Was sind deine täglichen Aufgaben? An welchen Projekten arbeitest du mit?

Hauptsächlich helfe ich meiner Kollegin bei der Auf- und Vorbereitung des internen Newsletters, der an alle 17.200 Mitarbeiter verschickt wird. Ich schreibe Artikel über neue Projekte, Themen und Ereignisse in deutscher und englischer Sprache. Außerdem pflege ich die Online-Version des Newsletters innerhalb der unternehmensinternen Social-Media-Plattform. Zudem unterstütze ich meine beiden anderen Kolleginnen durch die eigenständige Erstellung neuer Webseiten für verschiedene Länder und arbeite bei der Pressearbeit bzw. der Aufbereitung und Verbreitung von Pressemitteilungen mit. Ich lerne also ein breites Spektrum an Kommunikationskanälen kennen.

Wie verlief der Bewerbungsprozess? Welche Tipps würdest du Interessenten an einem solchen Praktikum geben?

Meine Bewerbung lief sehr unkompliziert ab. Nachdem ich meine Bewerbungsunterlagen abgeschickt hatte, bekam ich circa nach 2-3 Wochen einen Anruf mit einer Einladung zum Bewerbungsgespräch. Und auch danach bekam ich schon nach 2 Tagen eine positive Rückmeldung. Insgesamt verlief der Prozess sehr schnell, so dass auch ich besser planen konnte. Im Vergleich zu anderen Unternehmen, die sich teilweise lange Zeit gelassen haben, hat das auf mich einen sehr guten und vor allem strukturierten Eindruck gemacht.

Grundsätzlich sollte man sich natürlich auch zuvor über das Unternehmen informieren. Ich hatte Bedenken, dass meine Arbeit sehr technisch orientiert sein würde. Aber im Gegenteil, man erfährt Neuigkeiten, von denen man nicht einmal wusste, dass es solche Projekte auch gibt.

Entspricht das Praktikum deinen Erwartungen?

Meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen. Da mein erstes Praktikum auch im Bereich Marketing war, ich dort aber einen anderen Schwerpunkt hatte, war ich gegenüber der Kommunikation erstmal offen und war gespannt was auf mich zukommen würde. Letztendlich habe ich das Glück in einer spannenden Zeit dabei sein zu dürfen, in der alle Register der Kommunikation ausgeschöpft werden können. Sei es die interne Kommunikation gegenüber den Mitarbeitern oder die externe Kommunikation gegenüber Kunden. Man bekommt einen guten Einblick. Und was mir am meisten gefällt und Spaß macht, ist die Internationalität. So löse ich selbständig Aufgaben mit Kollegen beispielsweise aus den USA, Polen, Ungarn und Tschechien. Gerade für mich, da ich gerne mit Sprachen zu tun habe, sind das beste Bedingungen. Die Betreuung ist auch sehr gut. Die Kollegen nehmen sich Zeit für einen und erklären und erzählen viel. Als Praktikant fühlt man sich daher schnell sehr wohl und wird als vollwertiges Mitglied im Team behandelt. Dafür bin ich dankbar, diese Erfahrungen machen zu dürfen.

Gibt es außer dir noch andere Praktikanten mit denen du dich austauschen kannst? Wie ist der Zusammenhalt?

Hier am Standort Stuttgart gibt es viele Praktikanten und auch Werkstudenten im Haus. Meistens trifft man sich gemeinsam zum Mittagessen oder einmal im Monat findet unser sogenannter „Praktikantenstammtisch“ statt. Man geht dann gemeinsam beispielsweise zum Bowlen, auf das Stuttgarter Frühlingsfest oder man geht einfach auch so in die Stadt. Man knüpft hier auf jeden Fall neue Kontakte und lernt nette Leute kennen. Zudem bekommt man über die anderen Praktikanten durch Erzählungen einen kleinen Einblick in deren Tätigkeiten.

Wird das Praktikum vergütet?

Ja. Die Bezahlung liegt im Vergleich zu anderen namhaften Unternehmen ungefähr in derselben Kategorie.