Praktikum bei TourComm Germany

So wurde TourComm Germany von ehemaligen Praktikanten bewertet

  • 7,7h Ø Arbeitszeit
  • 350,- Ø Verdienst
  • 67% Weiterempfehlung
Gesamtwertung 3 Berichte
3,9
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Bewertungen von Praktikanten
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  • » Das Praktikum bei TourComm Germany war eine Top Erfahrung und ich kann ein Praktikum dort nur empfehlen! «
    18 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2013

    In meinem Praktikum bei TourComm Germany war ich einem Projektleiter zugeordnet, wenn aber Bedarf bestand, habe ich auch an anderen Projekten mitgearbeitet. Meine Aufgaben waren vielfältig und mir wurde viel Vertrauen geschenkt und Verantwortung übertragen. Für ein Praktikum bei TourComm sollte man gut mit den gängigen Office Programmen umgehen können, die Fähigkeit besitzen gerne neue Dinge zu erlernen und man sollte sich ins Team mit einbringen wollen. Von Vorteil ist es auch, wenn man verschiedene Sprachen spricht. Besonders gut hat mir die Atmosphäre im Team gefallen. Ich bin gerne jeden Tag zur Arbeit gegangen, und habe mich als vollwertiges Mitglied in einem Team gefühlt. Auch, dass ich bei Außenterminen dabei sein konnte und dadurch Einblicke in die Arbeit außerhalb des Büros erhalten konnte war ein Pluspunkt und ist nicht selbstverständlich. Ich hatte außerdem eine perfekte Betreuung durch meine Projektleiterin.

  • » Absolut nicht empfehlenswert «
    20 Wochen im Jahr 2013

    Das Unternehmen hat mehrere Projektleiter, die alle mindestens einen Praktikanten zur Seite gestellt bekommen. Dies führt dazu, dass es fast genauso viele Praktikanten wie Festangestellte dort arbeiten. Das Unternehmen versucht also natürlich Geld zu sparen und möglichst wenig Festangestellte zu bezahlen.

    Die erste Aufgabe mit der ich betraut wurde war die Aktualisierung einer Exeel Tabelle mit ca. 3000 Adressen, die ich alle manuell einzeln bei Google überprüfen und korrigieren musste. Nach einer Woche ist ein beidseitiges konstruktives Feedbackgespräch für alle Praktikanten angelegt. In meinem Feedbäckgespräch fragte ich freundlich nach, welche Aufgaben denn sonst noch so geplant wären oder ob ich erst weitere Aufgaben bekäme wenn ich die Excel Liste beendet hatte. Das war für den Projekleiter ein absolutes No-Go und empfand dies als unverschämt. Von wegen BEIDSEITIG und konstruktiv....

    Mein Projektleiter war außerdem für die Betreuung einer fremdsprachigen Facebookseite zuständig. Die Texte waren aber voller grammatikalischer und Rechtschreibfehler. Als ich ihm freundlich Hilfe dabei anbot oder auf Fehler hinwies war das auch nicht gerne gesehen. Man muss dazu sagen, dass ich lange Jahre in einem Land gelebt hatte, wo man diese Sprache spricht, und daher sehr gute Kenntnisse der Sprache habe.

    Im Bewerbungsgespräch wurde mir Gleitzeit angepriesen, als super funktionierendes System in diesem Unternehmen. Leider ist das aber für Praktikanten unmöglich, da man nie alleine oder länger im Büro bleiben durfte, wenn nicht ein fester Mitarbeiter anwesend ist. Man musste sich also deren Zeitplan anpassen und arbeiten wenn sie es auch tun.

    Persönlich unangenehm empfand ich die Arbeit in einem Großraumbüro mit ca. 10 - 12 anderen Personen, die alle gleichzeitig telefonierten, sich mit anderen unterhielten, tippten etc. Dieses System ist sicherlich vom persönlichen Arbeitsstil abhängig aber ich empfand als schwer mich dort zu konzentrieren, da ich auch noch mit dem Rücken zu den anderen saß und ständig jemand hinter mir vorbei ging um etwas zu holen oder zur Toilette zu gehen, außerdem fühlte ich mich sehr beobachtet.

    Das Büro ist verkehrsmäßig eher ungünstig gelegen in einem Industriegebiet. Wenn man kein Auto hat, fährt von der nächstgrößeren Stadt Heidelberg schon mal 40 Minuten mit der Straßenbahn, die einen dann an der Landstrasse absetzt, von wo aus man nochmal ca. 15 Minuten laufen muss. Es befinden sich auch keinerlei Restaurants, Bäckereien oder Supermärkte in der Nähe wo man sich in der Mittagspause etwas zu essen kaufen könnte.

    Positiv ist aber hier, dass sich dort eine Küche befindet, wo man sich etwas kochen kann oder mitgebrachtes Essen aufwärmen kann.

    Gegessen wurde im Büro meistens in zwei Schichten, erst die Praktikanten, dann die normalen Angestellten. Es wurde immer formell und auch informell zwischen Praktikanten und normalen Angestellten unterschieden... Also keine gute Durchmischung des Teams oder Integration der Praktikanten, aber bei der Anzahl an Praktikanten die alle zu unterschiedlichen Terminen beginnen oder aufhören ist das sicher kein Wunder. Zu meiner Zeit waren etwa 6 andere Praktikanten außer mir vor Ort, in einem eher kleinen Unternehmen von ca. 10 Festangestellten.

    Ich habe nach einem Monat gekündigt, da es sich bei mir um ein freiwilliges Praktikum handelte, und ich nicht bereit war bei anspruchslosen stupiden langweiligen Aufgaben noch drauf zu zahlen. Die 400€ die man bekommt, reichen im Raum Heidelberg gerade einmal für Wohnkosten...

  • » Abwechslungsreiche Aufgaben bei super Betreuung und nettem Team «
    im Jahr 2011

    Ich habe nach meinem absolvierten Studium nach einer interessanten und abwechslungsreichen Praktikumsstelle gesucht, um Praxiserfahrung zu sammeln und mir selbst den Weg in's Berufsleben zu erleichtern. TourComm hat genau diese Stelle angeboten und ich bereue es nicht, mein Praktikum in Weinheim absolviert zu haben. Dass die Agentur nicht direkt im Stadtzentrum liegt oder die Mieten in Heidelberg relativ hoch sind, weiß man, wenn man sich ein wenig im Internet schlau macht. Auch ist das Arbeiten in Großraumbüros etwas, das man während des persönlichen Bewerbungsgesprächs erfährt. Ich selbst habe nach meinem Praktikum die Chance bekommen, als Projektmanager bei TourComm zu bleiben und mein eigenes Projekt zu betreuen. Schon während meiner Zeit als Praktikant wurden mir verantwortungsvolle Aufgaben zugeteilt, die ich individuell bearbeiten durfte. Auch Messe- und Kundenbesuche, direkter Kontakt zu unseren Kunden oder auch die Begleitung meiner zugeteilten Projektleiter zu Außenterminen standen auf dem Programm. Vergleiche ich mein Praktikum mit den Praktika vieler Bekannter, so kann ich sagen, dass mir sehr viele Freiheiten gegeben wurden und ich viel gelernt habe. Die Aufgaben, die einem Praktikanten zugeteilt werden, richten sich nach den Fähigkeiten und dem Arbeitswillen des Praktikanten- stellt man sich gut an und arbeitet fleißig, so werden die Aufgaben spannender und man darf selbstständiger arbeiten. Ich würde ein Praktikum bei TourComm empfehlen für alle, die in's Berufsleben starten möchten oder einfach einmal sehen wollen, wie es sich in einer Agentur arbeitet.