Praktikum bei Sotheby's

So wurde Sotheby's von ehemaligen Praktikanten bewertet

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1,5
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  • » Macht als Praktikum keinen Sinn, aber beeindruckt im Lebenslauf. «
    8 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2009

    Man erwartet vor allem als Studierende den Einsatz in fachlich relevanten Bereichen, wird aber im Endeffekt als Bürohilfe genutzt. Spülmaschine ein-/ausräumen, Getränkeflaschen aus dem Keller holen, Telefonate annehmen und weiter verbinden. Einziger Kontakt zum Geschäft des Auktionswesens ist die Aufgabe, eingehende Schätzungsanfragen an jeweils zuständige ExpertInnen weiterzuleiten, mit vorformuliertem Email-Anschreiben. Bei allem wird man mit unecht freundlichem Ton unterwiesen und unter den insgesamt 3-4 MitarbeiterInnen belästert. So besteht auch kein Vertrauen zur betreuenden Person. Sehr nette Bürochefin, aber davon hat man als PraktikantIn nicht viel. Ein Feedback-Gespräch findet nur nach der Hälfte der Zeit, nicht am Ende statt, die Verbesserungsvorschläge und Kritik werden hingenommen und nicht umgesetzt.

    Sotheby's Frankfurt ruht sich auf seinem Namen aus. Ein Praktikum an diesem Haus macht praktisch gesehen keinen Sinn, vielmehr überrascht es in der Dreistigkeit des hiesigen Konzeptes "PraktikanIn". Es taugt lediglich für den Lebenslauf. Lernpotential oder gar ein Networking ist nicht Teil davon und ist auch nicht intendiert. Im Rückblick hätte ich es abbrechen sollen. Habe es nicht getan, im Glauben, es im Lebenslauf führen zu müssen. Das war es absolut nicht wert, Zeitverschwendung und viel Ärgern.

    Diesen Eindruck konnten mir mehrere frühere Praktikantinnen bestätigen.