Interview mit:
dem Unternehmen
einem Praktikanten
Fit in 160x rottwinkel intranet

Unser Versprechen

Die Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme, das Streben nach kontinuierlicher Optimierung und Innovation und ein faires und partnerschaftliches Miteinander gehören bei uns zum beruflichen Selbstverständnis.

Markus Rottwinkel
Personalreferent

Das Interview mit Markus Rottwinkel

Was macht Ihrer Meinung nach ein gutes Praktikum aus?

Aus meiner Sicht sollte ein Praktikum eine Verbindung herstellen zwischen dem theoretische Wissen aus der Hochschule und der Praxis. Warum muss ich eigentlich die ganze Theorie lernen, fragt man sich vielleicht gerade in den ersten Semestern. Wo ist der Praxisbezug? Genau auf solche Fragen liefert ein gutes Praktikum die Antworten.

Ein gutes Praktikum kann auch dann gut sein, wenn es nicht immer Spaß macht. Wenn man aber am Ende weiß, dass man sich eher in der Forschung, sich eher im Kundenkontakte oder doch direkt in der Produktion am wohlsten fühlt, dann kann man mit dieser neu gewonnen Sicherheit sein restliches Studium ganz anders angehen.

Von der oder dem Betreuer/in hängt es entscheidend ab, ob ein Praktikum gut ist. Sich Zeit nehmen, Zusammenhänge und Hintergründe erklären, Kontakte zur Verfügung stellen - das alles gehört zu einer guten Betreuung dazu. Und das fängt schon damit an, ob am ersten Tag der PC läuft und die Passwörter bei der IT bestellt wurden.

Wenn dann nach der Einarbeitung noch das richtige Maß an selbständigem Arbeiten dazukommt, dann kann man wohl von einem gelungenen Praktikum sprechen.

Was versprechen Sie sich davon, Praktikanten einzustellen?

Praktikanten erhalten einen sehr guten Einblick in den Arbeitsalltag und in das Betriebsklima. Die Betreuer auf der anderen Seite bekommen einen fundierten Eindruck von der Arbeitsweise, dem Fachwissen und der Sozialkompetenz der Praktikanten. Dadurch haben beide Seiten eine solide Entscheidungsgrundlage für die Frage, ob man später zusammen arbeiten möchte. Praktikanten sind auf lange Sicht also für uns eine wichtige Quelle zur Besetzung unserer offene Stellen.

Indirekt können aber auch die Berichte im Freundeskreis dazu beitragen, dass der hoffentlich gute Eindruck von Salzgitter als Arbeitgeber bei anderen Studenten oder Absolventen dazu führt, bei den Bewerbungen an Salzgitter zu denken.

Ein weitere Effekt ist, dass wir für Projekte oder Aufgaben, die möglicherweise im Tagesgeschäft etwas hinten runter fallen, mit Hilfe von selbständig arbeitenden Praktikanten oder als Thema einer Abschlussarbeit wertvolle Hilfe erfahren; z.B. im Rahmen von fachlichen Diskussionen sein, durch Recherche- und Projekttätigkeiten oder einfach in der Unterstützung bei der täglichen Arbeit.

Was können Praktikanten von einem Praktikum in Ihrem Unternehmen erwarten?

Wir bieten eine Vielzahl von Aufgabenstellungen auf unserer Homepage. Die meisten Themen werden am Standort in Salzgitter vergeben. Für diesen Standort haben wir zusätzlich zur fachlichen Betreuung noch ein Programm entwickelt, welches die Vernetzung untereinander fördern und das Wissen über den Salzgitter Konzern vertiefen soll. Das Programm heißt PrakTisch und beinhaltet z.B. ein wöchentliches Treffen zum gemeinsamen Kantinenbesuch.

Weitere Programmpunkte sind Kamingespräche mich leitenden Führungskräften an und inhouse Messe mit Infos zu Abschlussarbeiten und zu Stellen für Berufseinsteiger.

Und wir treffen uns ein paar Mal im Jahr, um gemeinsam zu grillen, den Weihnachtsmarkt zu besuchen oder Discgolf zu spielen. Berichte hierzu stehen im Karriereblog.

Was sollte ein Praktikant mitbringen, um ein erfolgreiches Praktikum zu absolvieren?

Als Basis muss eine gute theoretische Ausbildung vorhanden sein. Denn ein Praktikum soll aus meiner Sicht zeigen, was man mit dem an der Uni Gelernten in der Praxis so anfangen kann und ob einem das Spaß macht. Wenn man kein Wissen mitbringt, kann man es auch nicht anwenden. Dass dieses Wissen jeweils um unternehmensspezifischen Details vor Ort ergänzt werden muss, ist für uns selbstverständlich. Eine enge Betreuung ist also gerade am Anfang für den Erfolg wichtig.

Die Praktikanten sollten auch ein gutes Maß an Sozialkompetenz mitbringen. Arbeiten in einem von Schichtsystemen geprägten Unternehmen ist gerade in der Produktion immer mit viel Kommunikation verbunden. Aber auch in der Forschung oder Verwaltung lernt man aus meiner Sicht mehr, wenn man schnell einen Zugang zu den Kolleg/innen findet und Engagement, Neugierde und Teamfähigkeit zeigt.

Was sind die größten Herausforderungen, die Praktikanten innerhalb eines Praktikums in Ihrem Unternehmen meistern müssen?

Die größte Herausforderung bei einem Praktikum an unserem Hauptsitz in Salzgitter stellt die Lage des Werkes und dessen Größe dar. Mit fast 10 km² bietet das Werksgelände viel Platz für lange Wege zum Arbeitsplatz oder zu internen Besprechungen. Praktikanten müssen daher mobil sein und sich, wenn kein eigenes Auto vorhanden ist, um eine Mitfahrgelegenheit kümmern oder das eigene bzw. die Werksfahrräder nutzen. Der öffentliche Nahverkehr ist leider nicht sonderlich gut ausgebaut – obwohl mehrere Buslinien auch über das Werksgelände führen.

Wie nutzen Sie Praktikanten mit Ihrem noch unverstellten Blick für die Einschätzung von Veränderungspotentialen in Ihrem Unternehmen?

Zum Stichwort „Transfer“ gibt es in der Literatur der Personalentwicklung eine Menge nachzulesen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie das theoretische Wissen in der Praxis wirksam angewendet werden kann. Diese oder ähnliche Fragen kennen Sie sicher auch. Warum lerne ich das alles? Was bringt mir das später? Kann ich davon irgendwas brauchen? Wir glauben, dass Sie mit Ihrem aktuellen Wissen, mit Ihren innovativen Ideen und mit Ihrem ungetrübten Blick des Neueinsteigers einen wertvollen Beitrag in unserem Konzern leisten können.

Wie würden Sie die Unternehmenskultur Ihres Unternehmens beschreiben? Was ist das Besondere, ausgerechnet bei Ihnen zu arbeiten?

Die Salzgitter AG ist ein riesiger internationaler Konzern mit 200 Tochtergesellschaften. Wir bieten den Mitarbeitern Fitnessstudios, internationale Personalentwicklungsmaßnahmen und arbeitgeberfinanzierte Altersvorsorge. Die Besonderheit der Unternehmenskultur stellen die familiären Verhältnisse mit schnellen Kommunikations- und Entscheidungswegen dar, durch welche die Arbeit in der Salzgitter-Gruppe geprägt ist.

Was treibt Sie an? Was sind die Ziele / Visionen / Leitbilder Ihres Unternehmens?

Die Salzgitter AG zählt zu den traditionsreichen deutschen Konzernen. Sie setzt ihren Fokus auf Stahl und Technologie. Durch internes und externes Wachstum hat sich die Salzgitter AG zu einem schlagkräftigen und innovativen internationalen Stahlkonzern entwickelt. Unser Anspruch ist es, auch in Zukunft zu den Besten in Stahl und Technologie zu gehören. An der Realisierung dieser Zielsetzung arbeiten Mitarbeiter und Führungskräfte gemeinsam. Dazu haben sie ein Leitbild für den Konzern entwickelt, welches das Selbstverständnis, übergeordnete Ziele und Unternehmensgrundsätze enthält. Dieses Leitbild trägt den Namen „YOUNITED – Gemeinsam mehr erreichen“ und enthält die Unternehmenswerte Kundenorientierung, Zuverlässigkeit, Fairness und partnerschaftliches Miteinander, Konzernweite Zusammenarbeit, Innovation und Nachhaltigkeit.

Jetzt sind Sie gefragt. Hier ist Raum für Ihre Frage- und Ihre Antwort. Was sollten potentielle Bewerber noch wissen?

Die Salzgitter AG ist ein weltweit agierender Stahl- und Technologiekonzern mit seinem Schwerpunkt in Deutschland. 200 Tochter- und Beteiligungsgesellschaften prägen die Gesellschaftsstruktur. Innerhalb vorgegebener Rahmenbedingungen handeln die Gesellschaften eigenverantwortlich. Dies bildet die Basis für ein unternehmerisches, kundenorientiertes und flexibles Arbeiten.

Ähnlich ist auch die Arbeitswelt im Salzgitter Konzern geprägt. Die Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme, das Streben nach kontinuierlicher Optimierung und Innovation und ein faires und partnerschaftliches Miteinander gehören bei uns zum beruflichen Selbstverständnis.

Ergänzen Sie: Praktikanten sind für uns...

…wertvolle Ideenlieferanten und geschätzte Teammitglieder. Sie liefern uns eine moderne Sicht auf Problematiken und geben uns als Unternehmen die Chance, an der Entwicklung des universitären Wissens teilzuhaben. Natürlich bereichern unsere Praktikanten auch menschlich unsere Teams und tragen zur kreativen Vielfalt in unserem Unternehmen bei.

Fit in 160x herr gryga

Der Praktikant

Name des Praktikanten:
Rafael Gryga


Alter des Praktikanten:
26


Einsatz im Unternehmen:
Salzgitter Mannesmann Forschung GmbH

Das Interview mit Rafael Gryga

Warum hat sich das Praktikum für dich gelohnt? Inwieweit war es sinnvoll verbrachte Zeit?

Das Praktikum bei der Salzgitter Mannesmann Forschung, einer Tochtergesellschaft der Salzgitter AG, war für mich eine Zeit, in der ich das aus dem Studium gelernte Wissen praktisch umsetzen konnte. Meine Aufgaben konnte ich gut betreut durchführen und erwarb sowohl neues Wissen als auch neue Kompetenzen im Umgang mit Mitarbeitern und Aufgaben. All dies führte zur Erweiterung meines Horizontes und hat sich daher durchaus gelohnt.

Was war deine spannendste Aufgabe/ dein spannendstes Projekt als Praktikant? Gab es auch etwas, das dir weniger gefallen hat?

Eine meiner spannendsten Aufgaben war eine Versuchsreihe an einer 450°C heißen Zinkschmelze. In Schutzausrüstung musste ich das Verhalten der Zinkschmelze beim Hindurchbewegen von verschiedenen Blechgeometrien beobachten und dokumentieren. Die Schutzausrüstung und der Arbeitsort machte dies zu einer sehr spannenden Erfahrung.

Was nimmst du persönlich aus dem Praktikum mit? Inwieweit hat es deinen zukünftigen Berufsweg beeinflusst?

Ich habe viele neue Herangehensweisen und Erkenntnisse fachlicher Natur kennengelernt und konnte ein Gefühl für den richtigen Umgang mit Kollegen entwickeln. Des Weiteren bin ich nun sicher, dass ich eine Berufslaufbahn in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung einer Firma einschlagen möchte.

Was gibst du deinen Nachfolgern mit auf den Weg? Hast du Tipps zur Bewerbung oder zum Arbeiten in einem Unternehmen?

Scheut euch nicht, eigene Ideen einzubringen. Ich war überrascht, wie oft diese von meinen Vorgesetzten unterstützt und mit konstruktiver Kritik begleitet wurden.

Wie sah die Betreuung deines Praktikums aus?

Die Betreuung war vielfältig. Zum einen hatte ich einen direkten Betreuer, der mir immer mit Rat und Tat zur Seite stand. Des Weiteren wurde eine wöchentliche Besprechung mit mir, meinem Betreuer und dem Abteilungsleiter abgehalten, in der die Fortschritte meines Projekts und das Vorgehen für die nächste Woche besprochen wurden. Die dritte Betreuung fand im Rahmen des Programmes PrakTisch statt. Dies beinhaltet wöchentlich ein Praktikantenessen in der Kantine, Werksführungen, Infoveranstaltungen und Sport- und Grillevents für die Neulinge. Und nicht zuletzt waren alle Mitarbeiter sehr nett und haben mir bei Fragen und Problemen Hilfestellung geleistet. Alles in einem fand ich die Betreuung sehr gut.

Was sollte man mitbringen, um das Praktikum erfolgreich zu absolvieren?

Das einzig Wichtige, was man mitbringen sollte, ist eine offene Einstellung für Neues, und man sollte keine Scheu haben, bei Problemen nachzufragen und um Unterstützung zu bitten.