Interview mit:
einem Praktikanten

Der Praktikant

Name des Praktikanten:
Veronika Trefz


Alter des Praktikanten:
22


Einsatz im Unternehmen:
Personalservice - Global Student Management Abteilung

Das Interview mit Veronika Trefz

Warum hat sich das Praktikum für dich gelohnt? Inwieweit war es sinnvoll verbrachte Zeit?

Meine Erwartungen an das Praktikum wurden weit übertroffen. Ich habe einen sehr großen Einblick in das Studentengeschäft erhalten, durfte bei allen Tätigkeiten tatkräftig unterstützen und die Arbeit hat mir sehr viel Spaß gemacht. Dadurch, dass ich an Lehrgesprächen teilnehmen durfte, habe ich auch erfahren, wofür andere Bereiche in der Personalabteilung zuständig sind und konnte mir einen Überblick verschaffen, herausfinden, wofür ich mich noch interessiere und was ich mir für meine Zukunft vorstellen kann. Das Praktikum war demnach definitiv eine sinnvoll verbrachte Zeit für mich.

Was war deine spannendste Aufgabe/dein spannendstes Projekt als Praktikant? Gab es auch etwas, das dir weniger gut gefallen hat?

Als spannendste Aufgabe habe ich das Auslandspraktikantengeschäft empfunden. Dadurch, dass ich zuvor auch schon über die MTU im Ausland war, war es sehr interessant zu sehen, wie das alles abläuft, worauf geachtet wird und was alles dazugehört um einen Studenten ins Ausland zu entsenden. Die Vorstellungsgespräche und der Kontakt zu anderen Studenten war für mich sehr schön und hat den Arbeitsalltag immer spannend und abwechslungsreich gestaltet. Auch, wenn teilweise 5-6 Bewerbungsgespräche an einem Tag stattgefunden haben, wurde einem doch nie langweilig.

Was nimmst du persönlich aus dem Praktikum mit? Inwieweit hat es deinen zukünftigen Berufsweg beeinflusst?

Bei meinem Praktikum konnte ich mehr über mich selbst erfahren. Ich habe herausgefunden was meine Stärken sind und an welchen Stellen ich vielleicht noch an mir arbeiten muss. Da meine Einschätzung größtenteils mit der Meinung meiner Betreuerin bei meiner Zwischenbeurteilung übereingestimmt hat, konnte ich an meinen Schwächen arbeiten und meine Stärken teilweise besser nutzen. Ein Feedback von einer ehrlichen Person ist immer hilfreich und bringt einen meiner Meinung nach weiter, wenn man damit umgehen kann. Das Praktikum hat aufjedenfall meinen Wunsch gestärkt nach meinem Studium im Personalbereich zu arbeiten und mich dazu ermutigt, dass es das Richtige für mich ist. In England war es natürlich schön eine andere Kultur und ein anderes Arbeitsklima kennenzulernen.

Was gibst du deinen Nachfolgern mit auf den Weg? Hast du Tipps zur Bewerbung oder dem Arbeiten in dem Unternehmen?

Meinen Nachfolgern gebe ich mit auf den Weg, dass sie alles mitnehmen sollen, was geht. Dass sie überall unterstützen, wo sie können. Fragen stellen, wenn sie etwas interessiert, um einfach möglichst viel lernen zu können. Auch würde ich ihnen empfehlen die Zwischenbeurteilung in Anspruch zu nehmen, um sich in manchen Bereichen verbessern zu können und das Lob als Motivation zu nutzen. Für die Bewerbung würde ich empfehlen ein gutes und interessantes Anschreiben und Lebenslauf zu erstellen und sich treu zu bleiben, sich so präsentieren, wie man wirklich ist, natürlich von seiner besten Seite. Man muss damit rechnen, dass man hier nicht „nur“ wie ein Praktikant behandelt wird, der Aufgaben erledigen muss, wie Kaffee kochen, Akten sortieren und kopieren, sondern viel Verantwortung übertragen bekommt und viele verschiedenen Tätigkeiten des Tagesgeschäftes kennenlernen und durchführen darf. Man hat immer genug zu tun und die Zeit vergeht dadurch meistens wie im Fluge.

Wie sah die Betreuung deines Praktikums aus?

Die Betreuung im Unternehmen war kaum zu übertreffen. Ich konnte mit jeder Frage und jedem Anliegen auf meine Betreuerin oder Kollegen zugehen und habe stets Unterstützung erhalten. Wenn mich ein Thema interessiert hat, dass mich eigentlich nicht betroffen hat, durfte ich trotzdem mehr darüber erfahren. Wir haben offen und ehrlich über Fehler geredet und auch als Praktikantin durfte man Vorschläge für die Optimierung der Prozesse einbringen.

Was sollte man mitbringen, um das Praktikum erfolgreich zu absolvieren?

Um das Praktikum erfolgreich zu absolvieren, sollte man Motivation mitbringen und Spaß am Arbeiten. Man sollte nicht davon ausgehen, dass man hier wie vielleicht bei manch anderen Praktikantenstellen „Däumchen dreht“, sondern wirklich Verantwortung übertragen bekommt und selbständig arbeiten darf. Der Umgang untereinander ist hier sehr locker und entspannt und wir hatten es in unserem Büro oftmals lustig, was meiner Meinung nach zu einem entspanntem Arbeitsklima führt. Ich habe die Zeit sehr genossen und danke der Rolls-Royce Power Systems AG und vor allem auch meiner Betreuerin für die Chance hier arbeiten zu dürfen und für jegliche Unterstützung, die ich erhalten habe.