Praktikum bei Rödl & Partner

So wurde Rödl & Partner von ehemaligen Praktikanten bewertet

  • 9,4h Ø Arbeitszeit
  • 820,- Ø Verdienst
  • 50% Weiterempfehlung
Gesamtwertung 7 Berichte
2,9
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Bewertungen von Praktikanten
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  • » So viel habe ich aus dem ganzen studium nicht mitgenommen! «
    13 Wochen Hochschulpraktikum (freiwillig) im Jahr 2015

    Bevor ich mein Praktikum angefangen habe, aber nachdem ich es bereits zugesagt hatte habe ich mir die Bewertungen auf dieser Seite angeschaut und schon an meiner Entscheidung gezweifelt, kann aber rückblickend sagen, dass ich es jederzeit wieder machen würde!

    Wo war ich? Ich war bei Rödl & Partner im Bereich "Public Management Consulting" eingesetzt, also in der Unterhemensberatung für die öffentliche Hand. Die Mandanten waren hauptsächlich öffentliche Verwaltung (von klein bis zu einigen der zehn größten Städten in Deutschland) und Unternehmen in öffentlicher Hand.

    Was habe ich gemacht? Die Aufgaben waren im Endeffekt immer die Unterstützung der Berater in den laufenden Projekten. Dazu gehörten analysetätigkeiten zu betriebswirtschaftlichen Sachverhalten (Jahresabschluss mit kennzahlen untersuchen), Unterstützung bei Organisationsworkshops (Vor- und nachbereitung und Dokumentation beim Workshop selbst) und die Ausarbeitung von Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsweise der Mandanten. Ich war also immer in die laufende Arbeit der Berater eingebunden und habe so einen recht tiefen Einblick in deren Arbeit bekommen.

    Was war besonders am Praktikum? Die Verantwortung. Man bekommt vom ersten Tag an Aufträge, die wichtig sind. Das bedeutet natürlich, dass auch erwartet wird, dass man mit dem notwendigen Ernst an die Sache herangeht und so gut arbeitet, wie man kann. Lässt man sich darauf aber ein, dann kann man davon unheimlich profitieren, weil man ein fester Teil des Teams wird und die Aufträge immer mehr Eigeninitiative und Gestaltungsfreiheit lassen. Man lernt dabei absolut selbstständig und brutal effektiv zu arbeiten, was einem mit Sicherheit überall weiterhelfen wird.

    Was hat es mir gebracht? Man hört von den beratern immer, sie seien Allzweckwaffen, denen man jede Aufgabe vor die Nase setzt und sie können sie lösen. Ganz so krass ist es nicht. Was ich aber definitiv gelernt habe ist, so zu arbeiten, dass die Ergebnisse am Ende gut sind. Außerdem Eignet man sich eine Arbeitsmethodik an, die es tatsächlich ermöglicht neue Sachverhalte und Anforderungen relativ schnell zu analysieren und zu bearbeiten.

    Wie hat es mir gefallen? Ich kann verstehen, dass nicht jeder positiv auf sein Praktikum zurückblickt, gerade weil man durchaus gefordert wird. Ich bin aber nie allein gelassen worden und man hat mir meine Fehler nie vorgehalten, sonder erklärt und ich durfte sie verbessern. So lernt man daraus und wird selbst immer besser. Das Team war super nett und offen und die Arbeit abwechslungsreich. Dass nur hilfsjobs auf die Praktikanten abgewälzt werden kann ich von dem Team in dem ich war nicht bestätigen. Ich würde auf jeden Fall wieder hin!

  • 10 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2015

    Für Studierende mit Interesse an einem Berufseinstieg im Bereich Wirtschaftsprüfung bieten nicht nur die Big 4 interessante Möglichkeiten, sondern auch "kleinere" WP-Gesellschaften mit einem Fokus auf den Mittelstand.

    Bei Rödl konnte ich schon in der zweiten Woche zum Mandanten und habe Aufgaben selbständig, nach ausführlicher Einführung, erledigen können. Ich musste weder kopieren, noch Kaffee kochen und wurde als ein vollständiges Teammitglied behandelt. Die Kollegen sind immer ansprechbar und helfen bei offenen Fragen. Allerdings wird auch erwartet, dass man es auch mal selbst versuchen soll, letztendlich basieren die Aufgaben auf Gesetze und diese kann man selbst nachschlagen.

    Praktikanten sollten schon im Vorstellungsgespräch zeigen, dass sie kommunikativ gegenüber Mitarbeitern und dem Mandanten sind, darauf wird in der Branche großen Wert gelegt. Auch fachliches Können wird verlangt. Es wird im Vorstellungsgespräch darauf geachtet, dass der Bewerber noch Student ist und nicht alles detailliert wissen kann. Jedoch kann man glänzen wenn man z. B. relevante Paragraphen aus dem HGB nochmal auffrischt. Auch Grundkenntnisse aus dem IFRS nochmal aufzufrischen wäre sinnvoll.

    Ein eigenes Auto ist sinnvoll, aber nicht Voraussetzung. Business-Dress ist Pflicht. Zwar befinden sich viele Gesetzestexte in gedruckter Form schon vor Ort, eigene Gesetzbücher mitzubringen schadet jedoch nicht.

    Die Praktikantenvergütung weicht nur minimal von dem der Big 4 ab. Es sollte aber auch klar sein, dass man die Qualität eines Praktikums nicht an der Vergütung bemessen darf. Praktikanten die sofort nach dem Praktikum eine Übernahme wünschen, sollten sich vorsichtshalber auch bei anderen Unternehmen bewerben. Für ein Praktikum während des Studiums oder zwischen Bachelor und Master eignet sich das Praktikum jedoch sehr gut.

    • 8 Stunden pro Tag
    • mehr als 1.000 € pro Monat
    • Finanzen (Controlling, Rechnungswesen etc.)
    • NRW
    • 4 Hilfreich, danke!
  • 22 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2015

    Allgemein sehr guter Einstieg in ein Praktikum und auch durchaus geeignet für ein Pflichtpraktikum, jedoch könnten natürlich die Entwicklungsmöglichkeiten etwas weiter ausgeschöpft werden!

  • » Interessante Tätigkeiten, schlechtes Team «
    24 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2014

    Ich war für ein halbes Jahr Praktikant in der Wirtschaftsprüfung. Das Positive bei Rödl ist, dass man sehr schnell eigenverantwortliches Arbeiten beigebracht bekommt. Auch werden dir gleich zu Beginn anspruchsvolle Aufgaben zugeteilt, sprich du hast die selben Sachen zu prüfen wie ein Wirtschaftsprüfungsassistent. Gut dabei ist dies jedoch nur, wenn man dir bei Fragen auch hilft und dich richtig einweist. Bei meinem Team war dies leider nicht der Fall... und wenn ich mal Fehler gemacht habe, wurde es mir auch nicht gesagt, sondern hinter meinem Rücken allen anderen Kollegen erzählt. Das bringt mich auch zum nächsten Punkt: Anstatt sich gegenseitig zu helfen wird einander nur fertig gemacht. Es wurde in meinem Team nur über andere Kollegen gelästert. Natürlich dann auch bei den anderen Kollegen über mich! Erst beim Abschlussgespräch wurden mir nur all meine Fehler vorgeworfen und kein einzig positives Wort erwähnt. Während meiner gesamten Praktikumszeit wurde ich kein einziges Mal gefragt wie es mir geht. Als ich während meines Praktikums erkrankt worden bin und deswegen gefehlt habe, wurde mir das sogar vorgeworfen!
    Die Aufgaben waren zum Teil wirklich sehr interessant. Jedoch musste ich auch sehr oft vorm Kopierer stehen und zig Ordner und Bücher kopieren. Als wir auf Prüfung waren beim Mandanten wurden meine Fragen nur mit dem Satz "schau es im Bilanzkommentar nach " abgewiesen. Ich mein natürlich hat mir das geholfen und ich konnte all die Fragen dann auch beantworten und mit der Prüfung fortfahren, aber dafür hat dann alles doppelt so lange gebraucht und deswegen wurde ich dann auch noch kritisiert.

    Ich denke dennoch, dass die Wirtschaftsprüfung bei Rödl interessant sein kann, jedoch kommt es hier wirklich auf das Team an! Im anderen Team war alles super und ab und zu konnte ich dort auch mithelfen, was auch wirklich Spaß gemacht hat. Bei meinem Team habe ich das leider nicht erlebt... Es komnt hier wirklich sehr auf das Team an und wenn man bedenkt, dass man mit diesen Leuten auch noch ca. 50 Std. in der Woche zu tun hat und öfters mit ihnen in einer anderen Stadt beim Mandanten ist..ja dann ist das leider nur ein Alptraum.

    Ich habe mich eigentlich sehr auf dises Praktikum gefreut und ich bin mir auch sicher, dass ich bei einem anderen Team auch ein wirklich interessante Zeit erlebt hätte... doch bei diesem Team war ich einfach nur heilfroh, dass mein Praktikum zu Ende gegangen ist.

    • 10 Stunden pro Tag
    • 701 – 1.000 € pro Monat
    • Finanzen (Controlling, Rechnungswesen etc.)
    • Nürnberg
    • 3 Hilfreich, danke!
  • » Zum Glück nur ein Praktikum! «
    Hochschulpraktikum im Jahr 2013

    Um dieses Praktikum in die Akte "Lebenserfahrung" abzulegen ist es schon sehr geeignet.

    Bei R & P habe ich sofort Aufgaben selbstständig erledigen dürfen. Als Praktikant kann man hier sehr viel Verantwortung übernehmen und übernimmt Aufgaben der Normalangestellten. Das spart natürlich auch das Budget, wenn man einen "billigen" Praktikanten hernimmt. Jedenfalls ist dies dem Unternehmen sehr positiv zu zusprechen da einem sehr viele Einblicke in die Praxis gewährt wurden. Nur war speziell eine Praktikantenbetreuerin aus dem Team das ganze Praktikum über für mich zuständig.

    Um das Arbeitsklima dort ganz kurz zusammen zu fassen: Es herrscht dort Ellenbogenmentalität. Es wird nicht gelobt wenn es gut läuft. Aber es wird darauf dauernd rumgeritten, wenn man etwas falsch gemacht hat. Ich habe nach meinen 3. Semester das Praktikum gestartet und mich wirklich sehr auf diesen Abschnitt gefreut. Natürlich hatte ich auch nicht das "vollkommende Wissen" nach dem Grundstudium. Aber diese Verantwortliche, die auch meine Ansprechperson war. Hat mich wirklich versucht lächerlich darzustellen und mich vor Mandanten nieder gemacht. (Obwohl letztendlich ich sogar richtig lag). Sie hat versucht mir Fehler unterzuschieben.

    Bei Sachen die sie vergessen hatte abzulegen hat sie mich angemotzt warum ich dies nicht gemacht habe. Sie hat auf Prüfung sich sogar mit der anderen Kollegin lustig über mich gemacht. Und mich ab und zu absichtlich ignoriert. Jedenfalls hat sie es in vollsten Zügen genossen einen Fußabtreter gefunden zu haben.

    Diese Person durfte auch mein Zeugnis ALLEINE schreiben. Von wegen Vier-Augen-Prinzip.

    Auf diese Mobbing-Attacken in der Zeit kann ich nur schließen, dass ich zu dem Zeitpunkt nicht wusste damit umzugehen, da mir so etwas noch nicht passiert war.

    Leider hat sich dies auch auf meine Gesundheit ausgewirkt.

    Ich kann nur sagen, ohne diese Frau. Hätte ich das Praktikum einwandfrei über die Bühne bringen können. Aber sie hat mir unnötige Steine in den Weg während dieser Zeit gelegt.

    Leider muss auch ich dem bekannten Ruf des Unternehmens zustimmen. Und nach Auskunft meines Professors der dies nur unterstreichen konnte, dass dies nicht der einzigste "Mobbingfall" gewesen ist, den er betreut hatte.

  • » Nicht empfehlenswerter Arbeitgeber - entäuschend. «
    0 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2013
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  • » Nur Hilfsarbeiter und kein großer Anspruch «
    13 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2012
    Zu dieser Bewertung gibt es keinen Beurteilungstext.