Praktikum bei Naumann Film GmbH

So wurde Naumann Film GmbH von ehemaligen Praktikanten bewertet

  • 8,3h Ø Arbeitszeit
  • 131,- Ø Verdienst
  • 60% Weiterempfehlung
Gesamtwertung 9 Berichte
3,6
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Bewertungen von Praktikanten
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  • » Perfekt für Neueinsteiger in der Filmbranche «
    8 Wochen im Jahr 2017

    Das Praktikum bei Naumann-Film ist ein geeigneter Einstieg um erste Berufserfahrungen zu sammeln oder diese zu erweitern. Der größte Plus-Punkt an diesem Unternehmen ist, dass es jedem die Chance gibt Erfahrungen Sektor der Werbe-Film-Produktion zu sammeln. Auch Anwerber ohne Berufserfahrung sind hier Willkommen und erhalten die Gelegenheit sich im Bereich der Produktion einzuarbeiten. Man wird sehr gut eingearbeitet, erhält produktives Feedback, wird umfassend betreut und ist durchgehend ein vollwertiges Mitglied des Teams. Die Aufgaben umfassen zum einen die Vor-Produktion: Kundengespräche, Caterings organisieren, Castings vorbereiten, durchführen und u.U. auch zusammenschneiden, Drehs vorbereiten etc. Und zum anderen den Dreh selbst: Kameraassistenz, DIT, Set-Runner, Licht etc. (Drehs sind nicht zwingend Bestandteil des Praktikums; wie häufig man bei Naumann-Film am Set ist, hängt ganz von der Auftragsdichte im Praktikumszeitraum ab) Im Grunde konnte ich bei Naumann-Film viele bereichernde Erfahrungen sammeln und habe an einigen interessanten Drehs teilnehmen können für Kunden wie LG, MAN und viele Weitere. Der größte Negativ-Punkt ist hier das Bezahlungs-Leistungs-Verhältnis. Mit einer Bezahlung von max. 200€ im Monat wird man hier wohl nicht das große Geld machen. Außerdem muss man sich darauf einstellen, während der Drehs auch bis in die Nacht zu arbeiten und in sehr seltenen Ausnahmefällen auch an Samstagen, was beim Film eher der Regelfall ist. Zwar werden einem natürlich die Überstunden angerechnet, dennoch könnte dies ein abschreckender Faktor für viele Anwerber sein. Diesbezüglich ist jedoch zu erwähnen, dass Einsteiger in der Filmbranche wenig bessere Möglichkeiten haben einen bezahlten Einstieg in dieses Berufsfeld zu finden. Zusammenfassend ist also zu sagen, dass dieses Praktikum weiterzuempfehlen ist für jeden, den die Negativaspekte nicht abschrecken. Außerdem ist diese Berufserfahrung für jeden zukünftigen Bewerber an einer Filmhochschule eine gute Erweiterung im Lebenslauf

    • 8 Stunden pro Tag
    • 1 – 200 € pro Monat
    • Produktion / Fertigung
    • München
    • 2 Hilfreich, danke!
  • » Ein vielfältiges und interessantes Praktikum - perfekt für zukünftige Filmemacher! «
    10 Wochen Vorpraktikum für Studium im Jahr 2017

    Ich glaube so viele verschiedene und interessante Projekte habe ich in so kurzer Zeit noch nie erlebt - fast 10 Filmproduktionen und drei Reisen durch Europa in nur zwei Monaten! Wer Erfahrungen sammeln möchte und ein tolles familiäres Team um sich haben will, der sollte sich bei Naumann Film für ein Praktikum bewerben. Zum Geld verdienen ist dieses Praktikum aber mit 175€/Monat als Taschengeld nicht zu empfehlen (immerhin mehr als nichts, wie bei anderen Praktika), aber dafür ist es ja auch nicht da! Da wir in der Firma maximal 10 und am Set höchstens 15 Teammitglieder waren und ich auch schon Erfahrungen mitbrachte, wurden mir schnell Aufgaben mit hoher Verantwortung übertragen wie z.B. Gimbal Operator mit RED Epic, DIT, Drohnenpilot, Kranoperator, 1st AC u.v.m. Ich konnte so enorm viel für mein kommendes Filmstudium lernen, speziell in den für mich interessanten Bereichen habe ich mich einbringen können, nachdem ich den Wunsch danach äußerte. Der Betreuer des Praktikums war der beste, den man sich vorstellen kann: freundschaftlich hat er sich um die Praktikanten gekümmert und hatte immer eine Lösung oder ein offenes Ohr - selbst als auf einmal 5 Praktikanten auf einmal zu versorgen waren... Im Laufe des Praktikums konnte ich fast jeden Berich der Filmproduktion in der Firma kennenlernen und das Praktikum endete mit einem Großen eigens initiierten Kurzfilmdreh der Praktikanten. Nach meinem Praktikum hatte ich noch über 80 Überstunden, weshalb aus 8 Wochen 10 Wochen wurden. Der Geschäftsführer bat mir dazu noch an, auch als bezahlter Mitarbeiter bei zukünftigen Produktionen dabei sein zu können. Alles in allem war es wirklich ein perfektes Praktikum! Viel Spaß wünsche ich den zunkünftigen Praktikanten!

    • 8 Stunden pro Tag
    • 1 – 200 € pro Monat
    • Finanzen (Controlling, Rechnungswesen etc.)
    • München
    • 3 Hilfreich, danke!
  • » erlebnisreiches Praktikum «
    im Jahr 2017

    Meine Zeit bei Naumann Film war mit knapp sechs Wochen zwar nicht so lang, wie die manch anderer, doch sehr erlebnisreich, abwechslungsreich und langwierig. Einige Statements, anderer Praktikanten sind nachzuvollziehen, tatsächlichen sammelt man einige Überstunden, trägt eine enorme Verantwortung auf den Schultern und muss auch mal private Angelegenheiten für den Chef, der im endefffekt auch die gesamte Produktion koordiniert, erledigen. Gleichzeitig habe ich in diesem Unternehmen einen sehr guten Einblick in die Filmbranche bekommen. Verantwortungsvolle Aufgaben werden bereits in den ersten Tagen erteilt, ein Praktikant wird ab dem ersten Tag als vollweertiges Teammitglied gesehen und demenstprechend auch so behandelt. Ich hatte das Glück in den sechs Wochen einige Dreharbeiten miterleben zu dürfen. Es ist besonders spannend in der Produktion einen gesamten Dreh zu planen und dann selber vor Ort maßgeblich zum Besten beizutragen. Die Aufgaben werden dabei an das eigene Vorwissen angepasst. Die sechs Wochen kamen mir sehr lang vor, weil ich Besagtes erleben durfte und dabei sehr abwechslungsreiche Tätigkeiten in dem sehr familiären Betrieb hatte. Das Arbeitsklima und der Umgang der Angestellten untereinander ist sehr gut. Wer später im Filmbusiness arbeiten will, bekommt bei Naumann Film durch einige Erfahrungen, negative (lange Arbeitszeit), wie positive (abwechslungsreiche Aufgaben) einen sehr guten Einblick.

    • 9 Stunden pro Tag
    • 1 – 200 € pro Monat
    • Produktion / Fertigung
    • München
    • 3 Hilfreich, danke!
  • » Hatte eine gute Zeit während meines Praktikums «
    im Jahr 2016

    Ich absolvierte mein Praktikum im Bereich Produktion. An Arbeitstagen im Büro lagen meine Aufgaben unter anderem in der Drehvorbereitung und Organisation. Konkret beinhaltete dies Location Scouting, Einholen von Angeboten, diverse Recherchen etc.. Ansonsten gab es die üblichen Büroangelegenheiten die so dazu gehören wie E-mails schreiben, Booklets erstellen oder Festivaleinreichungen.

    Zwischendurch ging ich auch in die Postproduktion um dort etwas aufzuschnappen und das bearbeitete Material anzuschauen. Die Büros befinden sich an einer tollen Lage, direkt am Bahnhof Rosenheimer Platz, man konnte zwischendurch in Gehweite zu Bäckereien und Restaurants etc.

    An Drehtagen wurde ich vielfältig eingesetzt und konnte in verschiedene Bereichen wie Kamerabewegung (Kran, Gimbal, Dolly) oder Beleuchtung, Funktionen übernehmen. Der Lerneffekt und das Aufbauen eines persönlichen Workflows machte sich hier für mich persönlich besonders bemerkbar.

    Bevor dem Beginn des Praktikums wurde mir bereits für bevorstehende Projekte die Mitarbeit zugesichert und ich hatte die Möglichkeit an tollen Produktionen mitzuwirken.

    Insgesamt hatte ich eine sehr gute Zeit mit dem Team der Naumann Film GmbH und bin mir gewiss mit meinem Praktikum eine richtige Entscheidung getroffen zu haben. Ich wusste warum ich das Praktikum machen wollte und kommunizierte von Anfang an klar was meine Ziele/Interessen waren. Letzteres war sehr wichtig, da ich aufgrund dessen entsprechende Aufgaben übernahm.

  • » Ich kam mir ausgenutzt vor «
    24 Wochen Praxissemester im Jahr 2016

    Ich war für 6 Monate Praktikant in der Abteilung Produktion. Insgesamt habe ich das Praktikum als negative Erfahrung in Erinnerung. Es gab zwar ab und zu tolle Drehs mit interessanten Erfahrungen die man im Studium nicht machen kann, diese sind jedoch die Ausnahme.

    Die Produktionsabteilung kam mir meistens nicht wie eine eigene Abteilung vor, sondern mehr wie das Sekretariat des Geschäftsführers. Es wurde oft von uns verlangt private Dinge für den Chef zu erledigen. Manchmal mussten wir auch Überstunden für private Dinge machen. (Diese werden aber fairerweise absolut ordentlich abgerechnet) Man wird sehr schnell ins Team integriert und übernimmt auch schnell eigene Aufgaben. Das geschieht aber vor allem weil die Firma sonst zu klein wäre um alles zu erledigen. Das führt auch dazu das einem Aufgaben übertragen werden die sehr wichtig sind. Trotzdem wird man nicht eingelernt sondern eher ins kalte Wasser geworfen. Ich musste z.B. die komplette Aufzeichnung von Ton bei allen Drehs während meiner Praktikumszeit übernehmen obwohl ich damit überhaupt keine Erfahrung hatte. Als Einweisung wurde mir die Bedienungsanleitung von dem Aufnahmegerät gegeben. Das hat mich beim Dreh erheblich unter Druck gesetzt, da ich wusste ich kann mich mit meinen Fragen an niemanden wenden.

    Es ist zudem eine sehr unterschiedliche Behandlung von Männern und Frauen zu beobachten. Frauen werden in den meisten Fällen die einfachen Aufgaben übertragen, ohne das darüber groß diskutiert wird. Beim Dreh ist das besonders zu sehen. Ich habe erlebt das Jungs (z.B. auch mir selbst) am ersten Tag einen Kamera in die Hand gedrückt wurde und Mädchen die bereist seit 5 Monaten da waren immer noch keine gehalten hatten.

    Es werden einem viele Überstunden abverlangt, was ich jedoch in der Branche nicht für unüblich halte. Im Bezug auf die Bezahlung kam ich mir schlussendlich ziemlich ausgenutzt vor. Vor allem wenn man bedenkt wie viel ich während meiner Zeit geleistet habe und wie viel ich gearbeitet habe.

    Ich kann das Praktikum nicht weiterempfehlen.

  • » Eine Zeit, in der ich die Chance nutzte, viele Einblicke in eine Filmproduktion zu bekommen. «
    20 Wochen Praxissemester im Jahr 2015

    Mein fünfmonatiges Praxissemester habe ich in der Produktion bei Naumann Film verbracht. Eine Zeit, lange genug, um mehr als nur in ein Unternehmen und eine Branche hineingeschnuppert zu haben... Eine gute Basis, um nicht nur seine Kollegen besser kennenzulernen, sondern auch die vielfältigen und spannenden Tätigkeitsfelder einer Filmproduktion, die arbeitsintensiven, aber auch die gemäßigten Wochen... Dies hielt mein Praktikum nämlich für mich parat: Wochen, in denen man als Praktikant wirklich gefordert wird, vielseitige Aufgaben eigenverantwortlich übertragen bekommt, die Möglichkeit hat, über das Aufgabenfeld der Produktion hinaus mitzuarbeiten, z.B. der Postproduktion zuzuarbeiten oder während des Drehs beim Setaufbau tatkräftig mitzuwirken, sich aber auch zusätzliche Aufgabengebiete erschließen kann... denn, eines habe ich in meinem Praktikum glücklicherweise früh gemerkt... wer sich anbietet, seine Motivation in Wort und Tat äußert, der hat bei Naumann Film die Möglichkeit, anspruchsvolle und interessante Aufgaben zu übernehmen und kann somit wertvolle Erfahrungen machen. Dies gilt auch für ruhige Tage und Wochen, denn bei Naumann Film gibt es immer was zu tun.

    Wer sich für ein Praktikum bei Naumann Film entscheidet, der darf sich auf ein angenehmes Arbeitsklima mit allesamt netten Kollegen freuen, sollte aber auf jeden Fall eine gute Portion Eigeninitiative mitbringen, denn wer sich nicht zeigt und nur erwartet, der wird aus dem Praktikum nicht das rausholen, was es rauszuholen gibt. Auch nach der Zeit meines Praktikums, war ich für manche Drehs als freier Mitarbeiter wieder mit dabei im Produktionsteam, auch eine schöne Sache. Mein Fazit: Ich empfehle ein Praktikum bei Naumann Film vor allem denjenigen, die erste Erfahrungen in einer Filmproduktion machen wollen, denn hier bekommt ihr die Chance, einen umfassenden Einblick in viele Prozesse des Filmemachens zu bekommen.

    • 8 Stunden pro Tag
    • 1 – 200 € pro Monat
    • Produktion / Fertigung
    • München
    • 1 Hilfreich, danke!
  • » enttäuschend und leider wenig gelernt «
    24 Wochen Praxissemester im Jahr 2015

    Ich habe in diesem Unternehmen ein halbjähriges Praktikum in der Abteilung Präproduktion absolviert. Ich habe mir von diesem Praktikum mehr erhofft und bin letztendlich enttäuscht. Es gab ein paar Drehs mit interessanten Erfahrungen die man mitnehmen kann. In der Produktionsabteilung werden überwiegend einseitige Büroarbeiten erledigt, leider auch ziemlich oft private Erledigungen für den Chef. Wer mit Überstunden nicht klar kommt, ist bei dieser Firma definitiv falsch. Man musste für private Aufträge selbst überstünden ableisten. Man wird recht fix in das kleine Team integriert, dafür hat man von Beginn an ziemlich viel Verantwortung. Einen richtigen Praktikumsbetreuer gibt es leider auch nicht, den man als Praktikant unbedingt benötigt. Der einzige Praktikant ist man im Unternehmen auch nicht, denn zu meiner Zeit waren es fünf weitere Praktikanten. Selbst bei Drehs bekommt man Aufgaben zugeteilt, die man zuvor noch nie erledigt hat. Man muss aber froh sein, vor allem als Frau, wenn man überhaupt eine andere Aufgabe als Kaffee kochen oder Müll wegbringen bekommt. Ein weiter Kritikpunkt ist, auch wenn man ein Praktikant in der Produktionsabteilung ist musste man in der Postproduktion aushelfen. Wenn die Technik in der Postproduktion wenigstens aktuell wäre, dann hätte es Spaß gemacht, dies ist aber leider nicht der Fall. Im ganzen betrachtet läuft die komplette Kommunikation und Organisation der Firma sehr schlecht und wenn die Bezahlung angemessen gewesen wäre, dann wäre das Praktikum für mich deutlich positiver ausgefallen. Vor allem wenn man bedenkt wie viel ich während meiner Zeit dort geleistet habe als Praktikant (...). Gelernt habe ich in dem halben Jahr nicht sonderlich viel, außer auf den Drehs. Ich kann das Praktikum definitiv nicht weiterempfehlen, denn wenn es kein Pflichtpraxissemester von der Universität gewesen wäre hätte ich noch in der ersten Woche abgebrochen.

  • » leider wenig dazu gelernt «
    24 Wochen Praktikum im Jahr 2015

    Mein Praktikum war in der Postproduktion Schnitt. Die Aufgaben waren recht einseitig, im ersten Monat durfte ich rein gar nichts schneiden nach und nach kamen etwas anspruchsvollere Aufgaben wie Making Ofs schneiden oder einen Rohschnitt der Werbe- und Imagefilme zu schneiden. Sonstige Aufgaben waren Datensicherung, Farbkorrekturen, Musik und Videorecherche. Man lernte ein wenig dazu und bekam einen Einblick in den Workflow und die Schnittprogramme. Die Schnitt PCs sind jedoch leider etwas veraltet. Auf die Vorkenntnisse der Praktikanten wird wenig eingegangen und 40 % der Aufgaben waren Büroarbeiten oder private Erledigungen für den Geschäftsführer, was ein absolutes No-Go ist. Was auch unzumutbar ist, ist dass die weiblichen Praktikanten immer "frauenspezifische" Aufgaben wie putzen, Klamotten einkaufen, etc. bekommen. In der Abteilung Produktion dürfen männliche Praktikanten beim Dreh gleich an der Kamera assistieren, weibliche dürfen nur Brötchen einkaufen. Was mich auch gestört hat, war dass man auch wenn man in der Postproduktion eingestellt ist, immer in der Produktion eingesetzt wird (da billige Arbeitskraft). Das Team ist wirklich nett und jung, jedoch herrscht eine klare Hierarchiestruktur. Die Firma besteht zur Hälfte aus Praktikanten und ist sehr unorganisiert in jeder Hinsicht. Die Arbeitszeiten werden sehr oft überzogen und man muss oft auch am Wochenende arbeiten, was aber in der Filmbranche normal ist. Oft muss man auch richtig sinnlose Überstunden machen, die man sich mit etwas Organisation sparen hätte können. Ein Nebenjob ist zeitlich fast nicht möglich.
    Insgesamt kann man das Praktikum nicht empfehlen, da man eine 40 Stunden Woche hat, meistens keine guten Aufgaben bekommt und sehr viele Überstunden machen muss und das Gehalt ist für den Arbeitsaufwand und den Standort München überhaupt nicht angemessen. Man lernt etwas dazu, aber leider bleibt der große Lernerfolg aus.

  • » Praxis in einer Filmproduktionsfirma «
    24 Wochen Freiwilliges Praktikum im Jahr 2014

    Während meines Praktikums gab es von Anfang an sehr vielfältige Aufgaben, u.A. Lichtassistenz, Setrunner, Produktionsfahrer, Komparserie und Aufnahmeleitung im Bereich Dreh. In der Produktion selber z.B. Drehvorbereitung, Grafik/Layout und Storyboard, Konzeptentwicklung, Festivaleinreichung, Archivpflege, Buchhaltung und Büroverwaltung. Manchmal wurde man auch für Bereiche der Postproduktion herangezogen, wie z.B. Musik-und Footage-Recherche. Dabei wurden einem schon in den ersten Wochen recht verantwortungsvolle Aufgaben übergeben, so musste ich beispielweise den Hauptdrehort für einen großen Imagefilm in den Bergen suchen.

    Am Arbeitsplatz selber gab es eine klare Hierarchie, die Arbeitsabläufe waren recht strikt geregelt, es wurde viel Wert auf Umgangsformen und Außenwirkung gelegt. Dabei habe ich aber gelernt, Arbeitsabläufe effektiv zu planen und zu kommunizieren, besonders „niemals davon auszugehen, dass…“. Die Drehs selber, bei denen ich fast immer dabei war, zeichneten sich durch lokale Abwechslung aus. Mal am Fuße der Zugspitze und sogar auf einer Seilbahn Richtung Gipfel, im Doppelkegel der BMW-Welt, auf dem Dach eines Hochhauses in Frankfurt und in anderen Ländern, wie Frankreich und der Schweiz.

    Ein Punkt, der auf jeden Fall gefragt wurde, war Eigeninitiative. Man bekam abseits der Aufgaben im laufenden Betrieb nicht viel erklärt, man musste selber auf die Mitarbeiter zugehen (dies wurde einem aber schon beim Vorstellungsgespräch angesagt). Dann waren sie aber immer sehr kommunikativ und handlungsbereit. Einmal habe ich beispielsweise dem Produktionsleiter ein eigenes Expose für einen Kurzfilm vorgelegt. Nachdem er es ausführlich ansah nannte er mir einen Stunde lang die dramaturgischen Schwächen und Stärken und Verbesserungsvorschläge.

    Rückblickend war es trotz des begrenzen Lohnes und den Mühen ein sehr schöne Zeit, und individueller Einsatz wurde auch stets belohnt. Am Ende des Praktikums bekam ich sogar eine Festanstellung angeboten. Das Praktikum war in jedem Fall hilfreich, da es mich nicht nur im Bereich Filmproduktion weiterbrachte, sondern ich auch sprichwörtlich fürs Leben lernen konnte :)