Praktikum bei KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

  • 8,9h Ø Arbeitszeit
  • 864,- Ø Verdienst
  • 79% Weiterempfehlung
Gesamtwertung 79 Berichte
3,9
Bewertungen von Praktikanten
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  • » Lange Arbeitszeiten, eher langweilig und unfaires Zeugnis «
    20 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2015

    Ich kann kaum gutes über mein Praktikum bei KPMG sagen. Ich war bei einen größeren Mandaten in einem 5er Team untergebracht. Bis auf einen Kollegen war das Team nett. Zusätzlich waren zwei weitere Teams von KPMG vor Ort. Mein Betreuer der mich am Ende auch bewertet hat war in einem der anderen Teams mit denen man eher wenig zu tun hatte.

    Die Aufgaben waren meistens ganz in Ordnung und ich durfte auch viel selbstständig machen was später dann nur nochmal kontrolliert wurde. Das Team war stets zufrieden mit den Ergebnissen. Leider hatte ich öfters den halben Tag nichts zu tun. Auch auf Nachfrage kam meistens nichts. Trotzdem musste ich jeden Tag mindestens 9 Stunden dort bleiben und wenn ich um 18:30 nochmal fragte ob es noch Arbeit gibt hatte ich öfters das Gefühl, dass mich besonders einer der Kollegen, der allgemein nicht sehr wertschätzend war, mit sinnlosen Aufgaben noch länger dort halten wollte. Man muss dazu sagen das man als Praktikant nicht mehr als 8 Stunden am Tag aufschreiben durfte.

    An manchen Tagen war ich von 9 Uhr bis 22:30 Uhr dort. Allerdings könnte man fast sagen, dass das die besten Tage waren, weil es viel Arbeit gab und auch gut im Team gearbeitet wurde.

    Die Arbeitsatmosphäre empfand ich als mittelmäßig. Die Leute in meinem Team waren nett und auch meine Chefin war sehr nett. Allerdings wurde offen im Team gesagt, dass die Chefin zu nett sei und sie deshalb nicht respektiert würde. Jeden Freitag um 18 Uhr hat man sich mit den anderen Teams vor Ort getroffen um das Wochenende in einer geselligen Runde einzuleuten. Es wurden nur oberflächlicher Small Talk betrieben und jeder wollte so schnell wie möglich zurück an den PC um weiter zu arbeiten um wirklich ins Wochenende zu kommen. Das empfand ich als sehr aufgezwungen und unagenehm. Viel übrig füreinander hatten die Leute dort wohl nicht.

    Mit meinem Betreuer sollte ich mich einmal zur Häfte des Praktikums treffen und am Ende um Feedback zu erhalten. Beides fand nicht statt. Beim Abschlusstreffen wurde ich drei mal versetzt und dann mit einen Telefongespräch abgespeist. Mein Zeugnis viel eher schlecht aus, da mein Betreuer mit dem ich kaum zusammengearbeitet hatte mir sagte, ich sei nicht motiviert genug gewesen. Das machte er daran fest, dass der Praktikant aus seinem Team immer wesentlich länger Abends da war. Ob er wirklich mehr zu tun hatte oder einfach langsamer war kann ich nicht beurteilen. Aber da ich nie nach Hause gegangen bin bevor ich meine Sachen erledigt hatte, kann ich das bis heute nicht nachvollziehen. Auch sagte er, ich hätte meine Kollegen mehr fachliche Fragen stellen sollen und wenn ich nichts zu tun hatte, hätte ich mir bei den anderen Team Arbeit holen können. Ich hatte mir meine Fragen und Probleme meistens selber beantwortet und gelöst, da ich meine Kollegen, die eh so viel zu tun hatten, nicht noch zusätzlich von der Arbeit abhalten wollte. Ein paar mal holte ich mir auch von dem anderen Team Aufgaben, allerdings war es ziemlich offensichtlich das mein Teamleiter das nicht wollte damit ich meinem Team voll zur Verfügung stand.

    Alles in allem war das Praktikum eher nicht gut, und dazu kommt noch das meiner Meinung nach unfaire Zeugnis. Durch das Praktikum habe ich mein Intersse an der Wirtschaftsprüfung komplett verloren. Um sich den Beruf als Wirtschaftsprüfer anzuschauen empfehle ich das Praktikum nicht. Nur wenn man von diesem Beruf schon überzeugt, sollte es akzeptabel sein.

    • 10 Stunden pro Tag
    • 701 – 1.000 € pro Monat
    • Finanzen (Controlling, Rechnungswesen etc.)
    • München
    • 4 Hilfreich, danke!
  • 16 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2015
    Zu dieser Bewertung gibt es keinen Beurteilungstext.
    • 8 Stunden pro Tag
    • mehr als 1.000 € pro Monat
    • Wirtschaftsprüfung
    • Augsburg
    • 0 Hilfreich, danke!
  • » Langweile und Unterforderung «
    13 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2015

    Das Praktikum bei KPMG war mein drittes Praktikum, davor war ich schon bei zwei namhaften Unternehmen in verwandten Bereichen tätig. Meinen Bachelor in BWL hatte ich einen Monat davor an einer sehr guten deutschen Universität mit sehr guten Noten abgeschlossen. Ich war im Bereich Financial Services Consulting drei Monate als Praktikant eingestellt.

    Ich war maximal 20% der Zeit ausgelastet, sonst saß ich rum und habe mich gelangweilt (obwohl ich permanent Kollegen nach Arbeite gefragt habe). Meine Aufgaben bestanden aus kleineren Rechercheaufgaben, der Formatierung von Powerpoint und Word-Dateien, und der Übersetzung von Dokumenten. Diese Aufgaben waren alles andere als anspruchsvoll, einen Bachelorabschluss und relevante Praxiserfahrung kann man sehr viel besser nutzen.

    Ich wurde die Hälfte des Praktikums alleine in der Niederlassung gelassen, während meine Vorgesetzten/die Festangestellten beim Kunden waren (für mich gab es selten einen freien Tisch dort). Ich erhielt somit meine Aufgaben fast ausschließlich per E-Mail. Zum Glück kannte ich aus der Uni einige andere Praktikanten bei KPMG und musste somit zumindest nicht alleine Mittagessen.

    Zumindest habe ich ein gutes Praktikum am Ende erhalten, sonst hätte es sich nicht gelohnt.

  • 6 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2015

    Ich wurde im Bereich Financial Services bei einem IT-Projekt beim Kunden eingesetzt. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass die fachliche Leistung komplett irrelevant, wobei die fachliche Arbeit auch wirklich nicht herausfordernd ist. Die Arbeitsatmosphäre ist zwar ganz nett, aber gemessen daran wie viel gearbeitet wird ist die Abteilung extrem unproduktiv.

  • 24 Wochen HS Praktikum im Jahr 2015
    Zu dieser Bewertung gibt es keinen Beurteilungstext.
  • » Ein Praktikum mit einer steilen Lernkurve in einem super kollegialem Umfeld «
    16 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2015

    Eingesetzt im Customer Management. Die Abteilung ist dem IT Consulting Bereich untergegliedert. Die Customer Relationship Management Beratung befasst sich mit den Themen Marketing, Sales und Service. Ich wurde drei Tage beim Kunden vor Ort eingesetzt und nahm an vielen Meetings teil. Das Verfassen von Minutes und Präsentationen war Alltag. Zusätzlich wurden einem eigene Projekte übertragen. Im Büro befasste ich mich mit Product Development der Practice und mit Telefonakquise. Daran sieht man, dass das Praktikum sehr vielseitig war, was mir sehr gut gefallen hat. Man sollte offen, neugierig und selbstbewusst sein. Englisch ist ein Muss.

    • 10 Stunden pro Tag
    • mehr als 1.000 € pro Monat
    • Marketing / PR
    • Düsseldorf
    • 4 Hilfreich, danke!
  • » Tolle Erfahrung. Ich bin so froh, dass ich es gemacht habe! «
    8 Wochen Freiwilliges Praktikum im Jahr 2015

    Super nettes Team, vollkommen unterschiedliche Aufgaben. Ich kann nur jedem ein Praktikum bei KPMG raten!

    • 9 Stunden pro Tag
    • 701 – 1.000 € pro Monat
    • Finanzen (Controlling, Rechnungswesen etc.)
    • München
    • 1 Hilfreich, danke!
  • » Lehrreich, gut für den Lebenslauf aber mit der Zeit monoton «
    24 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2015

    Ich war für ein Halbes Jahr im Bereich Corporate Tax eingesetzt und habe zu Beginn viele unterschiedliche Aufgaben erledigen dürfen, welche auch außer Steuererklärungen, diverse Recherchen u.a. auch mal komplexere Aufgaben umfasste. Dies half vor allem neue Themen, die vor allem nicht im Studium angesprochen werden, zu erlernen. Viel Motivation, Eigeninitiative und Zielstrebigkeit sollte man da schon mitbringen.

    Was ich auch auch als sehr vorteilhaft empfunden habe war, dass man als Praktikant nicht "klischeehaft" nur die Verwaltungstätigkeiten übernahm, sondern auch die Aufgaben übernehmen durfte, die ein fachlicher Mitarbeiter sonst bearbeiten würde.

    Man merkte im Unternehmen selbst schon, wer einen höheren Rang hat, wer näher oben an der Hierarchiespitze ist und wer nicht. Manchmal wird man leider dementsprechend auch so behandelt - von Gleichbehandlung kann nicht die Rede sein. Gegen Ende des Praktikums hieß es nur noch: "Nicht mehr lange.. bald ist das Praktikum vorbei" Aber ich denke das Betriebsklima ist von jeder Niederlassung zu Niederlassung anders, wobei ich mir auch in anderen Niederlassungen vorstellen kann, das man als Praktikant merkt.. dass man eben nur Praktikant ist.

    Arbeitszeiten (Vertrauensarbeitszeiten/Gleitzeit) i.d.R. von 8.30 bis 18 Uhr

    Was mir ansonsten gefiel: - Hohes Arbeitstätigkeitsvolumen - so hat man die Möglichkeit seine Fähigkeiten und Kenntnisse zu zeigen aber gleichzeitig auch viel zu lernen. - Mandantenbesuch (Was im Tax Bereich für Praktikanten eher unüblich ist im Vgl. zu Audit Praktikanten) - Guter Einblick ins alltägliche Arbeitsleben - Strukturiertes Arbeiten

    Fazit: Sollte man ein Praktikum machen wollen um das Arbeitsleben man kennenzulernen, ist man bei den Big Four gut aufgehoben. In kleineren Unternehmen erlernt man inhaltlich und aufgabentechnisch eher weniger. (Meiner Erfahrung nach)

  • » Ein Praktikum, das Selbstständigkeit erfordert und fördert. «
    6 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2014

    Eigenverantwortliches Arbeiten wird teilweise vorausgesetzt, ebenso wie Vertrautheit mit der Branche und ihren Inhalten. Ich hatte die volle Akzeptanz aller Mitarbeiter, ich musste keinen Kaffee kochen.

    • 8 Stunden pro Tag
    • 201 – 500 € pro Monat
    • Finanzen (Controlling, Rechnungswesen etc.)
    • Düsseldorf
    • 0 Hilfreich, danke!
  • » Ein Praktikum, das ein hohes Maß an Eigenständigkeit fordert und man viel lernt. «
    8 Wochen im Jahr 2014

    Es war ein sehr gutes Praktikum mit hohen Anforderungen! Das Team war nett, bei denen ich in die Aufgaben sofort eingebunden wurde.

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