Praktikum bei Katharinen-Hospital Unna

So wurde Katharinen-Hospital Unna von ehemaligen Praktikanten bewertet

  • 8,0h Ø Arbeitszeit
  • 0,- Ø Verdienst
  • 100% Weiterempfehlung
Gesamtwertung 2 Berichte
3,0
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Bewertungen von Praktikanten
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  • » Viele Höhen und Tiefen - aber zeichnet nicht gerade das ein erfolgreiches Praktikum aus? «
    0 Wochen Schulpraktikum im Jahr 2013

    Mein zweiwöchiges Praktikum im Katharinen Hospital Unna hat sich vollkommen gelohnt.Trotz der vielen Zweifel, die ich anfangs auf Grund einer anderen Wunschvorstellung des Praktikums bzw der Praktikumsstelle hatte, wurde es von Tag zu Tag spannender,einfacher und abwechslungsreicher,sodass mir die frühe Trennung etwas schwierig viel. Die zwei Wochen habe ich auf Station 5 verbracht, wobei ich eine Andere präferiert habe, jedoch ist das Leben kein Wunschkonzert und ich ging trotz der leichten Enttäuschung erwartungsvoll in mein "Arbeitsleben". Ich wurde sehr herzlich von den Schwestern aufgenommen und kam mir nach kurzer Zeit wie ein Teil des Teams vor. Sowohl die Aufgaben als auch die Patienten wurden mir immer vertrauter, sodass das Arbeitsklima umso schöner wurde. Aus dem formalen "Guten Morgen,Herr..." wurde ein persönliches "Hallöööchen",aus dem verzweifelten "Wo muss das und das hin" wurde ein sicheres "Ich weiß, wo es hingehört" und am wichtigsten, aus fremden Menschen wurden quasi Freunde... Besonders schön fand ich, dass auch mein Wunsch, eine OP zu begleiten, berücksichtigt wurde. Im Großen und Ganzen hat das Praktikum meinen Berufswunsch Ärztin zu werden definitiv bestätigt. Wenn ich mich für ein beliebiges Krankenhaus aussuchen könnte,indem ich ein zweites Praktikum absolvieren kann, wäre meine Entscheidung mit Sicherheit das Katharinen Hospital. Diese Erfahrungen und Informationen, diese Kontakte und Freunde, die ich dort gewinnen konnte sind etwas, das ich sehr zu schätzen weiß und was ich vor allem mit anderen teilen würde!

  • » wer es wissen will, muss nachfragen «
    im Jahr 2010

    ich war Praktikantin im Kreißsaal für 4 Monate (Mindestzeit). Für mich war diese Zeit auch ausreichend, um zu sehen, ob ich diesen Beruf lernen will. Ich habe sowohl im Früh- als auch im Spätdienst gearbeitet. Nachtschicht hätte ich auch machen können.

    Das Arbeitsklima ist sehr gut. Vor allem das Verhältnis zwischen Ärzten und Hebammen ist sehr gut und auf Kommunikation und Vertrauen aufgebaut! (keine Selbstverständlichkeit in diesem Bereich)

    Das Krankenhaus selbst hat eine sehr menschenfreundliche und herzliche Philosophie. Was sich auch darin bemerkbar macht, dass eigentlich jeder auf dem Flur Zeit dafür findet, einen zu grüßen (auch nicht überall selbstverständlich, zumal Praktikanten in Krankenhäusern gern als Arbeiter zweiter Klasse behandelt werden).

    Die Arbeit war zwischendurch etwas schwierig, weil die Hebammen ja Wechselschicht haben und man immer mit anderen Menschen und Vorstellungen zu tun hat. Aber das war auch gleichzeitig sehr aufschlussreich. Ich durfte überall mit und habe in der kurzen Zeit einigen Geburten beigewohnt.

    Ich sollte darauf hinweisen, dass der Erfolg dieses Praktikums auch viel damit zu tun hat, wie selbstbewusst man ist. Man sollte also nicht zu schüchtern sein, sonst kann es schon mal sein, dass einem vor der Nase die Kreißsaaltür zugezogen wird. Da muss man dann einfach den Mut aufbringen die Tür wieder aufzuziehen ;o)

    90% der Arbeit besteht übrigens aus der Pflege des Laborbedarfs. Also Bestellungen von Pampers und ähnlichem und dafür sorgen, dass in den Kreißsälen genügend Material vorhanden ist. Gelernt habe ich Blutdruck messen und CTG anlegen. Eine richtige Einführung musste ich allerdings immer wieder einfordern. Hebammen haben in ihrer Arbeit meist keine Gedanken dafür, was die Praktikantin schon weiß und was nicht.