Praktikum bei K.U.L.T.OBJEKT Ltd. & Co. KG

  • 8,0h Ø Arbeitszeit
  • 233,- Ø Verdienst
  • 100% Weiterempfehlung
Gesamtwertung 7 Berichte
4,5
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  • » Das richtige Gleichgewicht von Forderung und Spaß. «
    18 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2016

    K.U.L.T.OBJEKT ist nicht irgendein Ladenbau-Unternehmen mit grauen Tagesabläufen und Routine. K.U.L.T.OBJEKT hat Visionen und Ehrgeiz den entscheidenden Schritt vorraus zu gehen. Enge Teamarbeit und familiäre Arbeitsatmosphäre sind hier genauso wichtig wie professionelle Konzeption und Liebe zum Detail. Das Unternehmen gestaltet erlebbare Raumwelten unter Einsatz neuester Technologie, stilvollem Retail-Design und macht Stores durch erfolgreiches visuelles Storytelling zum Kundenmagneten. Diese digitalen Präsentationswelten finden auch in Museen-Projekten ihren Einsatz, wo multisensorische Erlebnisse und emotionale Raumplanung wichtiger sind als je zuvor.


    18 Wochen aufregendes Schnuppern in die Berufswelt lagen vor mir. Die unterschiedlichen Einsatzgebiete (Projektplanung/-management, Konzeptentwicklung, Laden-/ Kulissenbau, Fassadengestaltung, Licht-/ Medientechnik) haben von Anfang an ein breites Aufgabenspektrum versprochen. Ich wurde sofort aktiv in die Arbeitsabläufe eingespannt und konnte zusehens mein Zeitmanagement und meine Aufgabenkoordinierung testen und verbessern.

    Meine lange Erfahrung mit der Adobe Creative Suite verhalf mir zu vielen spannenden und schönen grafischen Aufgaben. Dazu zählen die Gestaltung von Einladungen, Logos, Icons, Fotocollagen, einzelnen Retail-Objekten und Katalogen. Ausgiebige Recherchen und die Zusammenstellung von Farb- und Materialcollagen machten ebenso Spaß wie der Bedarf an meinen Video-Bearbeitungs- und -schnitt-Kenntnissen. Doch nun mal von vorn:

    Selbstverständlich war es für mich als Neuling erst einmal eine Sache der Nervosität,die ersten beiden Wochen schwer in Gang zu kommen. Man nimmt an Arbeitsabläufen und Ritualen mit was man kann, um sich möglichst schnell auf dieselbe Umlaufbahn zu begeben. Das klappt bei den einen besser, bei den anderen weniger. Ich habe mich anfangs etwas schwer getan, mutig und eigeninitiativ ans Werk zu gehen. Die Angst vor Fehlern bremst einen schnell aus und man bleibt weit hinter seinem Potenzial zurück. Daher bin ich sehr froh darüber, dass meine anfänglichen Stolpersteine mit Hilfe von (...) zügig aus dem Weg geräumt werden konnten und ich mehr Vertrauen in mein eigenes Können zuließ. Ab diesem Zeitpunkt erlangte ich mit jeder weiteren erfolgreichen Aufgabe mehr Selbstvertrauen und bekam infolgedessen auch mehr Verantwortung und Vertrauen entgegen gebracht.

    Mit der Ausarbeitung und Gestaltung eines Referats zur “Aura des Wertvollen” von Mario Pricken konnte ich gleich zu Beginn meine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen und einen Teil zur Weiterbildung des Teams beisteuern.

    Ein wichtiges Aufgabenfeld für mich zog sich in unterschiedlichem Kontext durch das gesamte Praktikum: Die Online-Gestaltung von Projektpräsentationen. Dies sind eigenständige Storytelling-Seiten, auf denen man Grafiken, Bilder und Videos zu einer ausdrucksstarken Geschichte vereinen kann, um dem Kunden ein oder mehrere Projekte digital zu präsentieren. Hierbei ist es wichtig, aussagekräftiges Bildmaterial zu wählen, einen fließenden Darstellungscharakter zu kreieren und dabei den logischen inhaltlichen Zusammenhang zu beachten.

    Darüber hinaus standen zwei große Veranstaltungen an, für die ich das Event-Management übernehmen durfte. Das war zum einen das Marketing-Event im Planungsbüro selbst, die “Offenen Marken- und Erlebnisarchitektur-Tage” als auch die “Baustellenparty” vor der Neueröffnung des Herrenmode-Ladens (...) in Heidelberg. Hierfür stand unter anderem die Gestaltung von Einladungen (analog und digital) an vorderster Stelle, die Einladungs-Telefonate und die Erstellung und Einpflegung zugehöriger Empfängerlisten. Musik, Catering und Vorbereitung der Beamer-SlideShows ist ebenfalls wichtiger Teil der Eventplanung.

    In Zusammenarbeit mit dem Team standen immer mal grafische Ausarbeitungen oder Fotomontagen an. Auf diesem Gebiet fühlte ich mich sehr wohl und hatte Spaß den Vorgaben gestalterisch Leben einzuhauchen. In diesem Rahmen habe ich weit mehr über neue Programmfunktionen und Möglichkeiten der Creative Suite gelernt als im bisherigen Studium zusammen. Erstmalig wagte ich mich an die Möglichkeiten mittels Photoshop eine Frame-Animation zu bauen, um das User-Interface für eine App zu visualisieren.

    Für das Projekt eines Schuhfilialisten in der Schweiz durfte ich eine ganze Reihe an Aufgaben übernehmen, die mich für die angedachten Lösungen des Gestaltungskonzeptes begeisterten. Ich übernahm die Gestaltung des Systemkataloges, der Preisschilder, der Merchandise-Artikel und des Teppichs. Kontaktaufnahme zu den Firmen und Preis- sowie Musteranfragen gehörten hier ebenso dazu. Ich recherchierte nach geeigneten Kaffeemaschinen, Schallplattenspielern und passenden Schallplatten sowie Grammophon-Trichtern, Preisvergleiche eingeschlossen. Aktiv Teil der Konzeptfindung sein zu dürfen schulte zusätzlich meinen ästhetischen Blick und sensibilisierte mich nochmal mehr für detaillierte Gestaltungszusammenhänge. Bei K.U.L.T.OBJEKT wird für jedes Projekt eine Material- und Mustercollage gefertigt, um das Zusammenspiel der verschiedenen Farb- und Materialkompositionen vergleichen zu können. Auch dies durfte ich für zwei Projekte übernehmen.


    Mein Fazit: Arbeiten bei K.U.L.T.OBJEKT ist etwas Besonderes, es tut der Seele gut und man erzielt gemeinsam großartige Ergebnisse. Die Verantwortung und das Gefühl ,ein nützlicher Teil bei innovativen Projekten zu sein, hat mir viel gegeben.Ich habe wieder mal ein Stück mehr über mich selbst gelernt, habe mich weiter entwickelt und an meinen Schwächen gearbeitet. Ich habe tolle Menschen kennengelernt, die mir gern zur Seite standen und in ihren Ideen inspirierend wirkten. Zu diesem Zeitpunkt würde ich es vorziehen weiter bei K.U.L.T.OBJEKT zu arbeiten als weiter zu studieren.

    Ich habe Einblick bekommen in ein Unternehmen, dem ich für die Zukunft weiterhin den steilen Aufstieg wünsche und dessen Philosophie ich weiter teilen werde. Die Branche des Architektur- und Retail-Designs hat mich in seinen Möglichkeiten überrascht. Ich konnte mich mit den Projekten gut identifizieren und es fiel mir nicht schwer unter Zeitdruck kreativ zu bleiben. So kann ich optimistisch in die Zukunft schauen und weiterhin ehrgeizig meine Fähigkeiten ausbauen.

  • » Nicht nur was für Architekten «
    12 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2016

    K.U.L.T.OBJEKT ist in erster Linie eine Architekturfirma, wenn auch eine außergewöhnliche. Meine Tätigkeit war aber eher kreativer Natur. Als Medieninformatik-Student der Hochschule Mittweida wurde ich damit beauftragt, die Projekte des Büros visuell dazustellen. Das hieß in erster Linie Arbeit mit dem Schnittprogramm Finalcut, welches ich bis dahin noch nicht kannte. Hier schonmal ein persönlicher Punkt für die Chance ein neuen Schnittprogramm beherrschen zu lernen. Die Arbeit war sehr vielfältig und interessant, da es sich bei K.U.L.T.OBJEKT-Projekten nicht einfach nur um graue Architektur handelt. Das Konzept der "Marken- und Erlebnisarchitektur" wird hier wörtlich genommen. So lag meine Aufgabe vor allem darin, die Seele und das Konzept eines Ladens oder Museums einzufangen und mithilfe von Bild und Ton dem Kunden so schmackhaft wie möglich zu machen.

    Der letzte Monat des Praktikums bot dann noch einmal eine wirkliche Besonderheit, denn ich wurde damit beauftragt, ein kurzes Image-Video für die Firma anzufertigen. Die Arbeit mit Realfilm war für mich bisher fast nur Theorie gewesen. Die Chance, den kompletten Ablauf einer solchen Produktion zu überblicken und zu leiten war ein Highlight des Praktikums und auf jeden Fall etwas, dass nicht jedes Praktikum bietet.

    Obwohl vorerst aus der Intention eines Pflichtpraktikums heraus vollzogen, entwickelte sich die Arbeit bei K.U.L.T.OBJEKT zunehmend zu einer ausgezeichneten Gelegenheit, die Wirkungsweise eines Kreativschaffenden in einer Firma kennen zu lernen. Die Arbeit mit Videoschnittprogrammen und Bildmaterial sagte mir sehr zu, weshalb ich mich nach Beendigung des Praktikums vermehrt nach Masterstudiengängen im Bereich des Film- und Grafikdesigns umsah. Alles in allem bestätigte diese Zeit mich in meinem schon vorher stark ausgeprägten Wunsch, einen Beruf in der Kreativbranche auszuüben.

    Abschließend bleibt zu sagen, dass dieses Praktikum mir überaus positiv in Erinnerung bleiben wird. Es gab so gut wie keine Erlebnisse, welche sich negativ auf die Bewertung auswirken könnten. Zwar war die Arbeit an einem Mac sehr gewöhnungsbedürftig und besonders Final Cut konnte nicht mit der Qualität der Schnittprogramme mithalten, die ich bis jetzt gewohnt war, dennoch verlief der Arbeitsfluss nahezu reibungslos und es traten zu keiner Zeit erhebliche Defizite auf.

    Die Atmosphäre der Firma war eine sehr eigene und dennoch heimische. Das Büro fiel besonders durch seine helle, lockere Gestaltung auf und auch das Arbeitsklima war sehr angenehm und freundschaftlich. Dies lag vor allem an dem kleinen Mitarbeiterkreis, in dem alle auch außerhalb der Arbeit miteinander befreundet sind. K.U.L.T.OBJEKT ist als Praktikumsstelle sehr empfehlenswert. Das frische und interessante Konzept der Firma macht Freude beim Arbeiten. Die Mitarbeiter sind überaus freundlich und binden jedes neue Mitglied gern in ihren Kreis ein. Es war eine bereichernde Erfahrung.

  • » Super-Erfahrung gesammelt in einer tollen Arbeitsatmosphäre «
    24 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2015

    Alla fine dell´estate 2015, a un anno dalla mia laurea triennale in Design degli Interni e dopo un paio di esperienze nella mia cittá di origine Bologna, ho deciso di cercare un tirocinio all´estero, un po´ per sfidarmi e un po´ per provare un´esperienza lavorativa che mi potesse davvero dare qualcosa per il mio futuro. Avendo giá fatto l´erasmus ad Hannover, la scelta di dove avrei voluto fare il tirocinio era quasi scontata: unbedingt Germania! Facendo ricerca in Internet ho trovato che lo studio K.U.L.T.OBJEKT cercava un Praktikant, ho cosí inviato immediatamente il mio Curriculum Vitae e il link al mio Portfolio online. Inaspettatamente, dopo un breve scambio di mail, ero ufficialmente assunta nello Studio. Non mi sembrava vero!

    K.U.L.T.OBJEKT é uno studio di progettazione di interni situato a Dresda, che si occupa inoltre di architettura sperimentale e valorizzazione di marchi.

    Appena arrivata nel capoluogo Sassone mi é sembrato che la cittá fosse molto viva e accogliente, cosa da non sottovalutare secondo il mio punto di vista. A fine settembre ho iniziato quindi il mio tirocinio: subito accolta in un team di ragazzi socievoli e disponibili, i miei primi compiti erano quelli di fare ricerche sul tema Retail-Design indirizzato al tipo di progetto in corso.

    Gradualmente i miei compiti aumentavano di responsabilitá: dalla modellazione digitale di elementi di arredo alla richiesta di preventivi con allegate le tavole dettagliate degli elementi richiesti, dalle telefonate con i fornitori alla preparazione del materiale da portare agli appuntamenti coi clienti. Ho imparato e potuto sperimentare l´utilizzo della stampante 3D con relativa preparazione dei file, e costruito piccoli modelli di studio per la presentazione dei progetti. Ho avuto l´opportunitá di imparare ad usare nuovi programmi come ad esempio SketchUp per la modellazione digitale e Lumion per la visualizzazione dello spazio progettato attraverso rendering e video.

    Quello che io ho trovato molto interessante lavorando presso Kultobjekt é stato il continuo flusso di lavoro, la „non-noia“ nel lavorare in un team con progetti sempre diversi e sempre stimolanti, condividendo il sapere, la conoscenza dei programmi utilizzati in questo campo e unendo le idee di persone con un background differente. Il mio percorso in Kultobjekt mi ha permesso di assistere, ma soprattutto partecipare, alla nascita di un´idea, al suo svolgimento per poi arrivare alla sua realizzazione, potendo vedere inoltre il lavoro in cantiere, e le relative problematiche organizzative. Ultimo ma non meno importante, ho davvero apprezzato la lealtá e l´empatia che si é creata nell´ambiente di lavoro, la sinceritá nel riconoscere e/o criticare il lavoro svolto.

    Data la mia decisione di proseguire i miei studi in Italia, la mia avventura in Kultobjekt é arrivata alla conclusione (chissá, forse pausa!). Dopo questi 6 mesi di intenso lavoro e grandi soddisfazioni, posso solo che essere riconoscente di questa opportunitá che mi ha realmente arricchito non solo come lavoratrice ma anche come persona, e che mi ha dato la possibilitá di mettere alla prova le mie competenze e i miei limiti.

  • » Ein sehr abwechslungsreiches und anspruchsvolles Praktikum im Bereich Architektur/ Design. «
    20 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2015

    Die Hochschule Wismar empfiehlt allen Studenten der Fachrichtung Innenarchitektur im 5. Semester ein mindestens fünfmonatiges Praktikum mit der Spezialisierung auf Architektur, Design oder Handwerk durchzuführen. Nach einer langen Bewerbungsphase für das Praxissemester, entschied ich mich im Frühling des vergangenen Jahres für eine Praktikantenstelle bei der Firma K.U.L.T.OBJEKT, auf die ich durch viele interessante Pinterest-Posts aufmerksam wurde. Der Bereich des Store- und Retail-Designs hat mich dabei sehr angesprochen und fasziniert. Obendrein klang mein zukünftiger Aufgabenbereich sehr abwechslungsreich und anspruchsvoll.

    Die Dresdner Firma K.U.L.T.OBJEKT ist eine Ladenbaufirma, die sich auf Marken- und Erlebnisarchitektur spezialisiert hat. Die Projekte des Unternehmens stehen für pure Einkaufsfreude und schaffen somit Einkaufserlebnisse für jung und alt. Die Liebe zum Detail und ein helles, freundliches Ambiente spielen hierbei eine große Rolle. Wer einen solch inszenierten Shop betritt, fühlt sich wie in eine andere Welt versetzt. Man blendet den Alltag um sich aus und lässt sich auf die vielen, neuen Eindrücke ein. Wie in Trance werden dann natürlich fast ausschließlich positive Kaufentscheidungen getroffen. Individualität, Persönlichkeit und Außergewöhnlichkeit sind die immer präsenten Markenzeichen aller K.U.L.T.OBJEKT-Stores. Bereits zwei mal wurden deren ausgefallenen Läden zum Store des Monats gekürt und für diverse Fachzeitschriften abgelichtet.

    Internationalität wird bei K.U.L.T.OBJEKT ganz groß geschrieben. So kommen meine Kollegen zum Beispiel aus den unterschiedlichsten Ländern, wie Italien, Spanien Frankreich und Vietnam. Demnach eignete ich mir vor allem Vielseitigkeit und einen gewissen Weitblick über die Dinge an. Die teilweise unterschiedlichen Sichtweisen, bedingt durch die gemischten kulturellen Einflüsse, schafften immer Themen, die man zusammen diskutieren konnte. Dabei fühlte ich mich von Anfang an als gleichwertiges Mitglied in der Firma, obwohl die Programme und das System noch Neuland für mich waren. Aber das freundliche und aufgeschlossene Team hat mich immer unterstützt und bot mir die Hilfe an, die ich anfangs benötigte. Circa aller 4 Wochen fanden wir uns freitags zu einer Teamschulung zusammen und lernten voneinander die unterschiedlichsten Sachen. Dabei ging es nicht ausschließlich nur um Architektur oder Design, das Spektrum war sehr vielseitig. Entweder man wurde zu einer Thematik unterrichtet oder man gab sein Wissen über jene an die anderen weiter.Die Erwartungen an das Praxissemster bei K.U.L.T.OBJEKT waren sehr hoch, da ich bereits ein Praktikum in einem Architekturbüro absolviert hatte. Folglich kannte ich den Alltag eines Architekten in den groben Zügen, jedoch nicht den Arbeitsablauf vom ersten Schritt der konzeptionellen Idee bis zum letzten, dem fertig umgesetzten Ladenbauprojekt. Bei K.U.L.T.OBJEKT bekam ich einen Einblick in diesen Prozess und muss sagen, dass ich aus jeder Planungsstufe etwas mitgenommen habe. Letztendlich hat mich der Bereich des Store- und Retail-Designs schon immer interessiert, sodass ich mir jetzt noch besser vorstellen kann, später in dieser Architekturrichtung tätig zu werden.

    Am 01. September 2015 habe ich mein fünfmonatiges Praktikum begonnen. Dabei bestand eine meiner ersten Aufgaben darin, nach Inspirationen - sogenannten Mood-Bildern - für unser neues Projekt Frohnatour zu recherchieren. Jene waren Grundlage für das Storyboard, welches das Team - wie ein roter Faden - durch die gesamte Entwurfsphase geleitet hat. Solche oder ähnliche Recherchen nach diversen Möbeln, Dekoration und Beleuchtung waren zu Beginn ein großer Bestandteil meiner Tätigkeit. Schon in der 2. Woche meines Praktikums durfte ich zur Teamschulung am Freitag einen Vortrag über das Präsentations-Programm Keynote halten. Zunächst einmal musste ich mich natürlich in das noch völlig unbekannte Programm einarbeiten, damit ich meinen Kollegen den Workflow näher bringen konnte. Danach begann ich mich mit SketchUp vertraut zu machen, was ebenfalls Neuland für mich war. Ich entwarf einzelne Komponenten, wie zum Beispiel alte Western-Wagons und Kutschen für das neue Karl-May-Museum in Radebeul. So wurde ich Stück für Stück immer sicherer im Umgang mit dem Programm, sodass ich nach einigen Wochen im Projekt Frohnatour mitarbeiten durfte. Dafür plante ich Warenträger aus gebogenen Brettern in Form eines abstrakten Baumes, welche man nun bereits schon in einigen Wochen im Göttinger Store sehen kann. Nachdem ich diese Komponenten in SketchUp gezeichnet hatte, erstellte ich aus den 3D-Körpern 2D- Ansichten und fügte diese in einem Layout zusammen, welches als Grundlage für die späteren Anfragen an die Lieferanten diente. Diese Anfragen zur Erstellung eines Angebotes versandte ich dann auch persönlich an die verschiedenen Lieferanten/Gewerke und war somit auch gleichzeitig Ansprechpartner bei eventuellen Rückfragen oder Problemen diesbezüglich. Bevor letztendlich das Konzept dem Kunden präsentiert wurde, erstellte ich die einzelnen Szenen des Entwurfs in Sketch-Up und fügte diese zu einer anschaulichen Kunden-Präsentation zusammen. Außerdem erarbeitete ich mit einer weiteren Praktikantin eine Mustercollage mit den unterschiedlichen Materialien und Farben des Stores. Somit arbeitete ich an fast allen Planungsstufen des Projektes mit, welche mir sehr viel Spaß bereitet haben. Ein weiteres Projekt, an dem ich teilhaben durfte, war ein Bike Shop - Fahrrad XXL - in Dresden (mein persönliches Lieblingsprojekt). Die Recherchearbeit war auch bei diesem Projekt zunächst Hauptbestandteil meiner Arbeit. Ich befasste mich mit den verschiedenen E-Bike Marken des Shops und erstellte Übersicht-Charts mit deren Marken-Image, sowie deren idealen Kunden-Typus. Im Zuge dessen entwarf ich die einzelnen Elemente des E-Bike Bereiches und fügte diese später in den konzeptionellen Entwurf ein. In guter Teamarbeit entstanden so auch diverse Fahrradpräsentationen aus Edel-Paletten, die darüber hinaus bei Lieferanten aus aller Welt angefragt wurden. Einer meiner letzten Aufgaben bei K.U.L.T.OBJEKT war es, mich mit dem Thema Marketing vertraut zu machen. Hierzu stellte ich mithilfe von Adobe-Slate Präsentationen zusammen, die aus den Fotos der bereits gebauten Läden bestanden. Diese wurden dann auf der K.U.L.T.OBJEKT-Seite bei Twitter und Facebook veröffentlicht.

    Überrascht muss ich feststellen, wie schnell das Praxissemester vergangen ist. Ich habe mich von Anfang an bei meiner Praktikumsstelle sehr wohl gefühlt, trotz der vielen neuen Programme, die ich zu erlernen hatte. Das aufgeschlossene und nette Team hat mich dabei kräftig unterstützt und ich konnte immer mit deren Hilfe rechnen. Im Allgemeinen hatte ich das Gefühl immer ein gleichwertiger Mitarbeiter zu sein, da meine Ideen und Entwürfe im Team besprochen- und auch in einem Projekt in die Realität umgesetzt wurden. Gerne wäre ich auch einmal mit auf eine Baustelle gefahren, um die Gegebenheiten vor Ort zu betrachten, doch das war in diesem Zeitraum leider nicht möglich. An meinem vorletzten Tag nehmen wir - das Team - an einem Glas-Workshop teil, bei dem wir auch selbst etwas aus dem Werkstoff herstellen dürfen. Ich finde dies ist ein sehr schöner Abschluss meiner Praktikumstätigkeit. Letztendlich kann ich das Büro nur weiterempfehlen, da ich viele neue Werte (Differenzierung, Spaß, Sicherheit und Status) aus dem Bereich des Retail-Design vermittelt bekommen habe und mit einem tollen Team zusammenarbeiten durfte. Danke!

  • » Mein Praktikum bei K.U.L.T.OBJEKT - eine wichtige Erfahrung für mein (Berufs-) Leben! «
    24 Wochen Vorpraktikum im Jahr 2015

    Nach meinem Bachelor-Abschluss in Architektur habe ich mich dazu entschieden, Berufserfahrung zu sammeln und von der theoretischen Arbeitsweise in der Hochschule in die Realität des Büroalltags zu wechseln. Vor allem hatte ich das Ziel, die vielen Facetten, die der Beruf als Architekt bietet, kennenzulernen und ausgefallene kreative Büros zu finden, die etwas „anders“ sind. Da war ich bei K.U.L.T.OBJEKT genau richtig!

    K.U.L.T.OBJEKT ist eine Retail-Design-Firma aus Dresden, die individuelle und außergewöhnliche Store-Konzepte mit hohen emotionalen Werten für die Kunden entwickelt.

    Von meinem ersten Tag an wurden mir verantwortungsvolle Aufgaben übertragen, wodurch ich mich von Anfang an als vollwertiges Teammitglied gefühlt habe. Dabei war selbstständiges und konzentriertes Arbeiten Voraussetzung. Jedoch wurde mir immer von allen Seiten Hilfe angeboten und ich habe mich immer gefordert aber nie überfordert gefühlt. Bei der allwöchentlichen K.U.L.T-Team-Schulung am Freitag, hatte ich die Chance Präsentationen über ein neues architektonisches Thema oder Software-Programm zu erarbeiten und auch den anderen Teammitgliedern etwas beizubringen. Das Team von K.U.L.T.OBJEKT ist sehr offen und international - Jeder lernt von Jedem - egal ob Praktikant oder Architekt. Im allgemeinen kann man die Arbeitsatmosphäre als sehr angenehm und freundlich beschreiben, alle helfen sich gegenseitig um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

    Während meines Praktikums hatte ich Einblicke in die Planung von Ladenbau-Projekten vom ersten Entwurf bis zur Realisierung. Aber ich lernte auch die wirtschaftliche Seite kennen, wie zum Beispiel die Erstellung von Kalkulationen und Angeboten. Der Arbeitsalltag bei K.U.L.T.OBJEKT war immer sehr abwechslungsreich und jeden Tag galt es eine neue Herausforderung zu meistern. Ich durfte bei Präsentationen und Terminen mit Kunden und Lieferanten dabei sein und bin mit auf die Baustellen und Ladeneröffnungen gefahren. Ein wichtiges Aufgabenfeld war auch das Marketing, wo ich die Akquise von Kunden vorantrieb. Durch diese Aufgabenvielfalt erhielt ich innerhalb eines halben Jahres einen sehr umfassenden Einblick in die Arbeit als Architekt.

    Mein Praktikum bei K.U.L.T.OBJEKT hat mich beruflich, sowie auch persönlich sehr geprägt und ich freue mich heute ein festes Mitglied in diesem Team zu sein.

    Yvonne

  • 48 Wochen Werkstudent im Jahr 2014

    Das Praktikum ist sehr zu empfehlen. Man hat hier jeden Tag mit neuen interessanten Herausforderungen und ungewöhnlichen Ideen zu tun.

  • » "Learning by doing" dentro del equipo K.U.L.T.OBJEKT «
    24 Wochen Vorpraktikum im Jahr 2013

    Mis prácticas en K.U.L.T.OBJEKT han sido my interesantes y positivas. De hecho sigo trabajando actualmente como parte del equipo. Durante mis prácticas desarrollé mis habilidades creativas y organizativas. Mi trabajo se basó principalmente en el área de diseño. Mi labor consistía en la realización de proyectos especializados en tiendas, desde las primeras ideas conceptuales hasta la realización del proyecto, realizando modelos en 3D, presentaciones, visitas a la obra, mediciones y detalles de planos. Trabajé también, aunque en menor medida, en el área de Marketing (folletos, displays, anuncios en revistas,... ) Recomiendo estas prácticas a cualquier persona, con conocimientos de diseño de interior, arquitectura y programas de modelaje, que quiera trabajar y aprender dentro de una atmósfera creativa, con un equipo joven e internacional lleno energía dispuesto a crear soluciones únicas e innovadoras en sus proyectos.