Praktikum bei INDMATEC

So wurde INDMATEC von ehemaligen Praktikanten bewertet

  • 7,0h Ø Arbeitszeit
  • 0,- Ø Verdienst
  • 100% Weiterempfehlung
Gesamtwertung 1 Berichte
5,0
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  • » Ein perfektes Praktikum für Studenten des Wirtschaftsingenieurwesens «
    11 Wochen Pflichtpraktikum, Wirtschaftsingenieurwesen im Jahr 2015

    Hallo, ich poste hier einfach meinen Praktikumsbericht, damit Ihr einen tieferen Einblick in das Unternehmen bekommt. Viel Spaß dabei! [...]

    Über das Unternehmen;

    Mein Praktikum startete im August 2015 bei INDMATEC GmbH, einem Startup, das sich mit dem 3D-Druck beschäftigt. INDMATEC beschäftigt ungefähr 30 Mitarbeiter inklusive Aushilfskräfte und Praktikanten. Das Unternehmen befasst sich nicht nur mit dem Vertrieb des eigens entwickelten 3D-Druckers, sondern auch ganz speziell mit dem Material PEEK und Forschungsarbeiten rund um den 3D-Druck, so auch z.B. das Extrudieren neuer Hochleistungskunststoffe. Zudem bietet das Unternehmen Druckdienstleistungen an.

    Auf das Unternehmen wurde ich aufmerksam über das Stellenangebot im Internet. Nach der schriftlichen Bewerbung per E-Mail wurde ich zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen. Die schnelle Rückmeldung und Zusage noch am gleichen Tag hat mich sehr gefreut. Das Unternehmen ist in folgende Abteilungen gegliedert: Human Resource, Sales, Marketing, Lab, IT, Supply Chain und Management/Administration.

    Meine Aufgaben:

    Da ich Wirtschaftsingenieurwesen (am KIT) studiere, wurde ich im Labor und anschließend im kaufmännischen Bereich eingesetzt. Hier konnte ich nicht nur bei der Montage der Drucker dabei sein, sondern auch selbst 3D-Drucke durchführen. Zusätzlich habe ich viel bei der Strukturierung und Dokumentation mitgearbeitet.

    Ich durfte an den unterschiedlichsten Druckern neue Filamente ausprobieren und mit den Druckeinstellungen experimentieren. So habe ich neben bekannten Materialien wie ABS oder PLA auch exotischere Polymere wie PEI, PEEK und POM kennen gelernt. Im Rahmen dessen habe ich mich mit den Programmen Repetier Host, Pronterface, Slic3r und FreeCAD beschäftigt.

    Im Laufe der ersten Wochen konnte ich einiges Wissen über den INDMATEC-Drucker ansammeln und hatte einen guten Überblick über den Produktionsprozess, deshalb wurde ich kurzer Hand zur „Fertigungsleiterin“ ernannt. Hierbei hatte ich die Aufgabe, eine Mengenübersichtsstückliste für den INDMATEC-Drucker zu erstellen, alle benötigten Teile im Internet oder in alten Rechnungen zu suchen und zu bestellen und diese weiterzuleiten an unseren Produktionspartner, der die Drucker dann zusammenbaut. Hierfür mussten die einzelnen Arbeitsschritte dokumentiert und kurz erklärt werden.

    Neben diesen technisch basierten Aufgaben habe ich viel am Strukturierungsprozess mitgeholfen. In diesem Zusammenhang habe ich den Workflow und das Organigramm der Firma erstellt. Des Weiteren habe ich an einem Gantt-Chart für den Entwicklungsprozess eines neuen 3D-Druckers gearbeitet. Gegen Ende meines Praktikums habe ich damit begonnen, eine Inventarliste zu erstellen. Im kaufmännischen Bereich konnte ich ebenfalls Aufgaben übernehmen. Hier habe ich eine Investitionskalkulation für unseren INDMATEC-Drucker aufgestellt.

    Kenntnisse aus dem Studium konnte ich kaum einbringen, da die technischen Fächer in meinem Studiengang erst im 3. Semester dazukommen werden. Durch meine selbstständige Arbeit, konnte ich sehr viele Erfahrungen mitnehmen und Eigeninitiative beweisen. Das Praktikum hat mich sehr in meinem Vorhaben bestärkt, im späteren Verlauf meines Studiums die technischen Fächer zu vertiefen.

    Fazit und Rückblick auf das Praktikum:

    Mein Arbeitstag startete morgens um 9.00 Uhr und endete offiziell um 17.00 Uhr, wobei viele der Studenten und oftmals auch ich aus Interesse länger blieben. Das Praktikum war zwar unvergütet, dafür hatte man sehr viel Freiheit und die Möglichkeit, Aufgaben eigenständig zu bearbeiten und eigene Ideen einzubringen.

    Ganz besonders positiv fand ich die Arbeitsatmosphäre bei INDMATEC. Jeder der Vorgesetzten und Kollegen begegnete mir sehr hilfsbereit und freundlich. Die Arbeit mit jungen Studenten hatte sehr viel Freude bereitet. Es wurde sehr viel Wert auf Teamarbeit gelegt und so unternahmen wir Ausflüge nach Straßburg, Holland und an den See.

    Zudem konnte ich sehr von dem internationalen Umfeld bei INDMATEC profitieren. Viele der Praktikanten kamen aus dem Ausland. So durfte ich nette Studenten aus Litauen, Indien, den Niederlanden, Scotland, Spanien, der Türkei, Serbien, Frankreich, Russland, Griechenland, Österreich, Italien, den USA und natürlich Deutschland kennen lernen. Hauptsächlich wurde auf Englisch kommuniziert. Was anfangs noch etwas schwierig für mich war, entwickelte sich schnell zum Spaß am Lernen und Verbessern meiner sprachlichen Fähigkeiten. Es war sehr spannend für mich die Prozesse zu erleben, die ein kleines und junges Unternehmen zu Beginn seiner Gründung zu durchleben und zu meistern hat. Bei meinem Bewerbungsgespräch im April 2015 bestand das Unternehmen noch aus 15 Mitarbeitern und war auf einem Stockwerk mit 5 kleinen Räumen verteilt. An meinem ersten Arbeitstag im August hatte sich die Mitarbeiterzahl schon verdoppelt und das Unternehmen hatte sich nun auf zwei Stockwerke ausgeweitet. Das 3D-Drucken hat mir sehr viel Spaß gemacht. Es war interessant zu sehen, wie viele Möglichkeiten diese Technologie bietet und wie viel Potential darin steckt. Ich bin sehr gespannt auf die Zukunft und bin mir sicher, dass wir in diesem Bereich und von INDMATEC noch einiges hören werden.

    Ich bin sehr froh, das Praktikum gemacht zu haben und kann es nur weiterempfehlen. Die elf Wochen waren so schnell vorbei. Doch nun freue ich mich auch wieder auf den Fortlauf meines Studiums.

    Vielen Dank liebes INDMATEC-Team! Ich wünsche weiterhin viel Erfolg und hoffe auf ein baldiges Wiedersehen.

    Aufgrund einer Namensnennung wurde die Bewertung an der markierten Stelle gekürzt.