Praktikum bei Incomedia srl

So wurde Incomedia srl von ehemaligen Praktikanten bewertet

  • 8,0h Ø Arbeitszeit
  • 0,- Ø Verdienst
  • 67% Weiterempfehlung
Gesamtwertung 3 Berichte
3,4
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Bewertungen von Praktikanten
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  • » Eine Erfahrung auf die ich lieber verzichtet hätte. «
    im Jahr 2011

    Praktikum auf keinen Fall empfehlenswert. Allein in diesem Jahr (2011) haben zwei Praktikanten ihr Praktikum abgebrochen. Miserable Kommunikation, permanente Kontrolle, Arbeitsatmosphäre wie auf einer Beerdigung.

  • » Ein Praktikum, bei dem man Land und Leute kennenlernt und selbstständig erlerntes Wissen praktisch anwenden kann. «
    12 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2010

    Ich habe von Anfang August bis Ende Oktober 2010 ein Praktikum bei Incomedia absolviert, unter anderem, da ein Auslandspraktikum in meinem Studiengang vorgeschrieben war. Da die Stellenbeschreibung und die Informationen über die Firma sehr interessant klangen, habe ich die Stelle dort den anderen Angeboten vorgezogen. Die Unterkunft wurde von der Firma gestellt: ein Apartment mitten in der Einkaufsstraße von Ivrea. Anfangs war es zwar ein wenig laut, nach kurzer Zeit gewöhnt man sich auch an die generell etwas lautere Lebensart in Italien :-) Nach kurzer Zeit fand ich die Lage des Apartments perfekt und das kleine italienische Örtchen ist mir sehr ans Herz gewachsen. Ein Lidl ist von dem Apartment bequem zu Fuß zu erreichen. Größere Einkaufsmöglichkeiten sind etwas weiter weg, aber dennoch gut zu erreichen. Außer, man kauft schwere Wasserflaschen... Dafür kann man im Notfall ja auch in eines der vielen Tabaklädchen gehen, die zwar meist etwas teurer sind, dafür aber eigentlich alles haben, was man einmal schnell gebrauchen könnte. Ein Fahrrad bekam ich ebenso von der Firma gestellt, was ich sehr gut fand. Bei (doch öfter mal vorkommenden strömenden (!)) Regen wurde ich von einem Arbeitskollegen im Auto mitgenommen, was die Sache perfekt machte. Ansonsten bin ich aber auch immer gerne mit dem Rad gefahren.

    Vorab wurde mir gesagt, dass alle benötigen Klein(elektro-)geräte in der Wohnung seien und ich somit quasi nur meine Kleidung mitbringen brauchte. Dies stellte sich allerdings als falsch heraus und ich musste am ersten Wochenende einen Großeinkauf machen, der auch recht teuer ausfiel. Hätte ich kein Stipendium bekommen, hätte ich keine Ahnung gehabt, wie ich diese Dinge bezahlen sollte...Bügeleisen, Pfannenwender und und und. Allerdings denke ich, dass dies nicht an der Firma, sondern an der Praktikantin vor mir lag, die anscheinend einige Sachen mitgenommen oder einfach weggeworfen hat.... Alle Gläser zum Beispiel waren so dreckig, dass ich auch neue kaufen musste. Aber beschwert habe ich mich nie deswegen, da die Wohnung, komplett mit Küche, Bad und Waschmaschine gestellt wurde und ich froh war, dass ich mir keine Unterkunft in Italien suchen musste. Von der Größe her war die Wohnung super und auch mein Freund konnte einige Tage dort mit mir verbringen ohne, dass es zu eng wurde.

    Am ersten Arbeitstag war ich zunächst etwas enttäuscht, da mir direkt gesagt wurde, dass das Praktikum nicht im Vertrieb stattfindet - wie ausgeschrieben und auch von mir gesucht - sondern im Marketing. Nachdem mir die Gründe dafür erklärt wurden, machte das allerdings auch Sinn und im Nachhinein bin ich sehr froh darüber. Insgesamt verlief das Praktikum auch sehr gut. Klar - manchmal wurde man zum Erstellen der CD Boxen verdonnert, aber ganz ehrlich: sowas kommt in jedem Praktikum ab und zu vor und es hat auch Spaß gemacht mit den Jungs Musik zu hören, zu quatschen und die Boxen zu erstellen. Außerdem lernt man so das Produkt und die Verpackung kennen und oft war es ja auch nicht. Die restlichen Aufgaben waren meiner Meinung nach normale Aufgaben in einer Marketingabteilung und daher gut für ein Praktikum geeignet. Ich wurde direkt am ersten Arbeitstag auf Kunden losgelassen und konnte mich gut in das Team einbringen. Man hatte nie das Gefühl, nur ein Praktikant zu sein, der einfach nur beschäftigt werden muss, sondern man fühlte sich als gleichwertige Arbeitskraft. Klar ist das günstig für die Firma, aber man lernt dabei auch sehr viel. Kaffee muss man definitiv nicht kochen (wie in einigen anderen Firmen üblich), dafür bekommt man mindestens jede Stunde einen Espresso angeboten, der übrigens von den Chefs bezahlt wird. Die Atmosphäre auf der Arbeit war eigentlich an jedem Tag super. Ich kann die ganzen Kommentare nicht verstehen, dass keine Kommunikation herrschte oder die Stimmung wie auf einem Friedhof war. Ich habe alle Kollegen als sehr nett und vor allen Dingen lustig kennengelernt und habe zu einigen von ihnen auch weiterhin Kontakt. Zwar sind die meisten Kollegen froh, wenn es 18 Uhr und somit Feierabend ist und wollen einfach nur nach Hause. Das heißt natürlich auch, dass man meistens den Abend allein verbringt - vor allem, wenn man kein italienisch spricht. Ich kann allerdings total verstehen, dass die Mitarbeiter keine Lust haben, alle paar Monate einen neuen Praktikanten der Familie vorzustellen und an die Hand zu nehmen. Eine Kollegin setzt sich allerdings immer für Praktikanten ein und mit ihr habe ich mich oft nach der Arbeit oder am Wochenende getroffen. Aber auch sonst war ich gut in der Lage, meinen eigenen Weg zu gehen. Man kann sich schließlich mit Händen und Füßen artikulieren oder man nimmt ein Wörterbuch zur Hand. Selbst, wenn man mal einige Tage hintereinander abends keine Beschäftigung hat: Ivrea ist für mich eine sehr schöne Stadt, die man auch gut erkunden kann. Mit Bus oder Zug kommt man schnell in das Aostatal oder nach Mailand. Fast jedes Wochenende gab es in Ivrea eine Ausstellung oder etwas ähnliches. Es gibt viele Shoppingmöglichkeiten und auch Kinos sind nicht weit von dem Apartment. Wenn man ohne Italienischkenntnisse in dem Land ankommt und am Ende einen kompletten Kinofilm versteht, ist dies schon eine super Erfahrung - auch wenn ich weiterhin sehr wenig italienisch spreche, sondern einfach nur viel verstehe. Das Belauschen der Kollegen und das italienische Fernsehprogramm machten dies möglich ;-) Absolviert man sein Praktikum im Februar, kann man zudem den bekannten Karneval in Ivrea sehen, bei dem man sich vor fliegenden Orangen hüten sollte. Gerne hätte ich das auch miterlebt.

    Als Fazit würde ich das Praktikum jederzeit gerne wieder machen und auch weiterempfehlen. In das kleine Örtchen habe ich mich regelrecht verliebt und ich suche bereits nach einer Möglichkeit, dort nochmal eine Woche (gerne auch länger) zu verbringen. Wäre mein damaliger Freund- mittlerweile mein Ehemann - nicht total dagegen gewesen, hätte ich gerne das Angebot der Firma angenommen, weitere Monate zu bleiben. Die Arbeit dort entsprach zwar nicht wirklich dem, was ich mir für meinen weiteren Berufsweg vorstelle, aber es war für ein Praktikum sehr gut, da man selbstständig arbeiten konnte und einem somit viel Vertrauen entgegengebracht wurde. Ich war die ersten 2 Wochen die einzige deutsche Mitarbeiterin in der Firma, da beide Kolleginnen, die aus Deutschland kamen, im Urlaub waren, und so konnte ich quasi direkt als Kundenbetreuerin für die deutschen Kunden auftreten. Zwar konnte ich am Anfang natürlich keine Frage von mir aus beantworten, aber die Kollegen waren immer sehr hilfsbereit und erklärten mir die Lösung auf englisch, die ich dann auf deutsch den Kunden weitergab. Also wurde man direkt gut gefordert, was mir sehr gefallen hat.

    Tatsächlich wollte ich nämlich am Ende der 3 Monate nicht nach Hause: am liebsten hätte ich Freunde und Familie einfliegen lassen und wäre in Italien geblieben! Klingt dies nach einem schlechten Praktikum? Garantiert nicht! Leider weiß ich nicht, was bei den negativen Praktika passiert ist. Ich kann mir nur vorstellen, dass sich deutsche Praktikanten evtl. nicht so wohl gefühlt haben, in der Zeit als (aus verschiedenen Gründen) keine deutsche Kollegin als Ansprechpartner zu Verfügung stand. Dies war eine Zeit lang der Fall. Und ist man nämlich allein für die deutschen Kunden zuständig, ist das schon viel Arbeit und stressig. Vor allem, wenn man die doch sehr ins Detail gehenden Newsletter zu Themen aus dem IT Bereich übersetzen soll und nur mittelmäßige IT-Kenntnisse hat. Aber dies sind nur Vermutungen. Aber auf jeden Fall sollte man sich von den negativen Bewertungen nicht zu stark beeinflussen lassen, sondern ebenso aufmerksam die positiven Bewertungen lesen. Ich kann Incomedia auf jeden Fall weiterempfehlen!

  • » Mein schönstes und erlebinsreicheste Praktikum mit motivierter und familiärer Arbeitsatmosphäre. Hier habe ich viele neue Erfahrungen gesammelt und meine Fachkenntnisse und Kompetenzen erweitert. «
    26 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2009

    Vorab. Ich habe die Stelle spontan angetreten und rückblcikcend es war das beste Praktikum, das ich je hatte. Mein Telefoninterview verlief super und ich wurde gleich angenommen. Da die Firma gerade auf der CEBIT war, hatte ich bei deren Rückfahrt gleich eine Mitfahrgelegenheit und ich lernte den Geschäftsführer, Marketing&Sales Managerin und IT kennen. Die Fahrt war sehr angenehm und ich bekam mein erstes Briefing zu den Produkten, Unternehmensstruktur etc. Die Unterkunft wurde von Incomedia gestellt, doch da ich so spontan mitkam, organisierte man für mich einen kostenfreien Hotelaufenthalt mit HP für die Übergangszeit. Dann als ich in mein 1 ZimmerAppartment einzog bekam ich ein Fahrrad gestellt (als mir dieses am Bahnhof mal gestohlen wurde organisirte man für mich ein neues)

    Meine Aufgaben: Zu Beginn war ich für die Kundenbetreuung online wie auch am telefon mitverantwortlich, so habe ich die Produkte sehr gut kennengelernt und wusste welche Lösungsansätze ich bringen kann. War mal irgendetwas unklar, wusste ich etwas nicht oder war ich mir nicht sicher konnte ich jederzeit mit meinen super netten und hilfsbereiten Kollegen Absprache halten. Nach ein paar Wochen Einarbeitung bekam ich schon mehr verantwortungsvollere Aufgaben zugeteilt und habe internationalen Kunden- und Geschäftspartnerkreis gepflegt, ausgebaut und regelmäßig beraten. Neukunden-Akquisen und Marktrecherchen waren ebeso Bestandteil meiner AUfgaben wie auch das Erstellen eines Marketingplans für den Bildungssektor, was ich sehr spannend fand. Es gab auch einen kreativen Teil. In Zusammenarbeit mit Management, Marketing und Designabteilung führten wir Marketing- & Sales-Kampagnen durch wie z.B. E-Mail-Markeiting, Newsletterkonzipierung, landing pages.

    Fähigkeiten: Generell: eine gewisse Affinität zu IT und Software und Verständis zu Marketing. Man sollte aber vor allem Offenheit und Soziale Kompetenzen mitbringen. Das Team ist sehr familiär und kollegial. Das "Firmenessen" war ein Familien-Gettogether mit 5Gänge Menü dabei wurde viel erzählt, gescherzt und gelacht. Auch wenn mein Italienisch nicht rosig war hat sich jeder bemüht und es wurde kunterbunt Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch gesprochen.
    Ich wurde zu Kollegen nach Hause eingeladen und wir haben öfters auch privat zusammen etwas unternommen. Zu den Mittagspausen, die sehr erholsame 1,5h std dauern, ass man zusammen in der Firma an einem Tisch oder man ging Essen (Italienisch oder mal an den nahegelegenen See oder auch mal zum Burgerking oder war es der MacDo und fachsimpelte über die aktuellen Lottozahlen...) ass man in der Firma gabs oft einen Spaziergang zur nächsten Eisdiele und wieder zurück.

    Diese Praktikum war ein super Erlebnis für mich. Ich hab ein super motiviertes Team kennenlernen dürfen, bei dem es Spaß macht zu arbeiten. Gegen Wochenende habe ich die nährere Umgebung erkundet. Trips nach Turin und Mailand waren super und Ich bekam von meinen Kollegen super Tips was man in Italien unbedingt gesehen haben sollte :)

    Summasummarum ein super Praktikum bei einem super Familienunternehmen. Ich finde das mein Praktikum sehr wohl und sehr gut vergütet wurde - auch wenn nicht monetär.