Praktikum bei HUGO BOSS AG

So wurde HUGO BOSS AG von ehemaligen Praktikanten bewertet

  • 8,0h Ø Arbeitszeit
  • 788,- Ø Verdienst
  • 40% Weiterempfehlung
Gesamtwertung 5 Berichte
3,4
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Bewertungen von Praktikanten
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  • » Spannende Einblicke in die Modebranche, sehr schlechtes Arbeitsklima «
    0 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2014

    Die HUGO BOSS AG ist an sich für junge Berufseinsteiger, die sich für die Modewelt interessieren ein aufregendes und spannendes Unternehmen, dass einem durchaus so einige Türen öffnen kann. Der internationale Flair beeindruckt.. Schaut man jedoch hinter die Kulissen stellt man leider fest, dass es mit dem Arbeitsklima nicht so stimmt – milde ausgedrückt.

    Als Praktikant ist man was man als Praktikant vielleicht befürchtet zu sein – eine billige Arbeitskraft, die für einen niedrigen Lohn dieselbe Arbeit zu leisten hat, wie ein Festangestellter. Zumindest was die Menge angeht, wenn es um Eigenständigkeit und Selbstverantwortung geht, wird man doch immer wieder darauf hingewiesen nur Praktikant zu sein und alles was zu erledigen ist, muss mit dem Kollegen oder dem Vorgesetzten abgesprochen werden. Wirklich alles! In erster Linie vielleicht nicht ganz verwunderlich, aber selbst die kleinste E-Mail wird da zum Besprechungsthema und muss abgesegnet werden.

    Wirklich Zeit sich um den Praktikanten zu kümmern und sich mit ihm auseinanderzusetzen haben die Mitarbeiter der HUGO BOSS AG dabei leider nicht. Es gibt sicherlich vereinzelte Teams, in denen man sich der Aufgabe eines Praktikanten bewusst ist und diese schätzt und richtig einzusetzen weiß, wenn man sich jedoch mal umhört, stellt man sehr schnell fest, dass das eher die Ausnahme ist.

    Wofür man sich jedoch gerne sehr viel Zeit nimmt ist, wenn es darum geht andere auf ihre Fehler aufmerksam zu machen. Gelästert wird da auch sehr gerne und wenn man sich nur die Hälfte der Zeit dafür widmen würde, käme man bei seiner eigentlichen Arbeit nicht so leicht ins schwimmen, aber dafür hat man ja den Praktikanten. Und da kommen wir auch zum nächsten Punkt: Zu Beginn des Praktikums wird man darauf hingewiesen, dass man Praktikant ist und man natürlich nicht die Überstunden leisten muss, die ein Festangestellter leistet. Weit gefehlt.

    Was die Arbeitszeit angeht, so gibt es da eigentlich eine ganz klare Regelung: 37-Stunden-Woche, Kernarbeitszeit Mo-Do 9-16 Uhr und Freitag von 9-14.15 Uhr. Es gibt jedoch Teams die der Meinung sind, dass 10 Stunden Arbeit am Tag noch nicht genug waren und es gibt regelmäßig Grundsatzdiskussionen darüber, wenn man nach 9 1/2 Stunden Feierabend machen möchte. Egal ob man los muss, weil man einen Termin hat oder weil die Mitfahrgelegenheit sich auf den Weg macht oder die letzte Bahn fährt.

    Ich kann jedem der mehrere Optionen hat nur empfehlen sich ein anderes Unternehmen für ein Praktikum auszusuchen, um Enttäuschungen zu vermeiden.

    Wer sich dennoch dazu entscheiden möchte, es dort zu versuchen dem kann ich nur ans Herz legen sich immer wieder vor Augen zu führen, dass man Praktikant ist. Und man ist kein schlechter Praktikant, weil man nicht immer alles weiß. Man ist dort um etwas zu lernen, nicht um denen das Leben zu erleichtern. Natürlich stellt man seine Arbeitskraft zur Verfügung und man sollte es mit bestem Wissen und Gewissen absolvieren, aber es ist ein Geben und ein Nehmen und leider habe ich während meines Praktikums hauptsächlich "gegeben". Dazugelernt habe ich leider sehr wenig.

    Ich wünsche allen für die weitere berufliche Zukunft alles Gute und hoffe für jeden der das hier liest, keine so schlechte Erfahrungen machen zu müssen, wie ich – und einige meiner Praktikantenkollegen – das leider machen musste.

  • » Guter Name - nichts lernen dürfen. Schade «
    20 Wochen im Jahr 2012

    Leider ist man nur eine billige Arbeitskraft im verwalten von Daten und Kleidung.

    Kein Kontakt zur Umwelt - das dürfen nur Junior- oder Seniorpartner. Ebenfalls keine Möglichkeit auf Events andere Kollegen kennen zu lernen, da es immer separate mini-Events nur für die Praktis gibt. Ich habe ein sehr gutes Zeugnis erhalten - trotzdem eine moderat formulierte Warnung ohne konkrete Beispiele an alle.

  • » Super Einblick in die Welt eines internationalen Modekonzern «
    28 Wochen Freiwilliges Praktikum im Jahr 2011

    Es ist toll, das Hugo Boss vielen Studenten Praktikumsplätze anbietet. Aber die meisten sind nach einem halben Jahr wieder weg (wegen Studium oder konnten nicht übernommen werden). Falls man eine Übernahme im Sinn hat, muss der Zeitpunkt stimmen. Es wird im seltensten Fall im Team extra eine Stelle dazu geschaffen. Meist werden Praktikanten übernommen, wenn jemand, der festangestellt ist, das Unternehmen verlässt bzw. in eine andere Abteilung wechselt. Es gibt ein Praktikantenprogramm (andere Praktikanten kennenlernen, Praktikantenhandbuch, usw.); auch bei weiteren Praktikumswünschen im Ausland hilft das Team weiter, sodass man quasi schon den Platz sicher hat (da empfohlen vom Headquarter). Das Gehalt unterscheidet sich, ob man schon einen Abschluss hat (z.B. Bachelor, Gehalt im oberen dreistelligen Bereich) oder noch mitten im Erststudium steckt (mittlerer dreistelliger Bereich). Es gibt für alle Praktikanten den Mitarbeiterrabatt im Arbeitsgelände-befindlichen Mitarbeitershop und immer wieder mal Rabatt-Coupons für das Metzinger Outlet; sowie Geschenk-Aktionen (Wundertüte, Frauentag, usw.)

  • im Jahr 2010
    Zu dieser Bewertung gibt es keinen Beurteilungstext.
  • » Ein Praktikum, in dem ich vom ersten bis zum letzten Tag ernstgenommen wurde. «
    24 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2008

    Reisen zu Fashion Shows nach Florenz und Berlin, dort Model- und Kollektionsbetreuung sowie Assistenz bei Showvorbereitung. Das Praktikum hätte nicht besser laufen können.