Praktikum bei Hotwire PR

So wurde Hotwire PR von ehemaligen Praktikanten bewertet

  • 8,5h Ø Arbeitszeit
  • 350,- Ø Verdienst
  • 100% Weiterempfehlung
Gesamtwertung 2 Berichte
4,5
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  • » 5 von 5 Sternen :) «
    15 Wochen Praktikum im Jahr 2014

    Mein Ziel war es, nach dem Studium ein bisschen Realitätsluft zu schnuppern und den Lebenslauf mit praktischen Erfahrungen zu füttern. BWL mit Schwerpunkt Marketing bedeutet, den Versprechen von Fachhochschul-Programmen à la Bachelor of „Arts“ zum Trotz, ziemlich viel Theorie. Und Zahlen natürlich. Ganz viele Zahlen.

    Ich wollte mir daher nach dem Abschluss ganz bewusst einen Bereich anschauen, in dem all die Kommunikationsstrategien und Zielsetzungen, die man auf theoretischer Ebene zu konzipieren gelernt hat, in die Tat umgesetzt werden. Also da, wo Kommunikation auf quasi-handwerklicher Ebene entsteht. Natürlich bietet sich da eine kreative Agentur ganz besonders an. Erst Recht dann, wenn man den Studentenschlafanzug noch nicht sofort gegen einen feinen Zwirn tauschen möchte und in lockerer, familiärer Atmosphäre face-to-face und on-the-job etwas lernen möchte.

    War gar nicht so schlecht: Benjamin an seinem letzten Tag bei Hotwire in München.

    Mein Bewerbungsgespräch bei Hotwire konnte ich, weil für mich deutlich kürzer, im Frankfurter Büro führen. Die freundliche per-Du Atmosphäre hat bei mir gleich einen positiven Eindruck hinterlassen, und auch mit dem kleinen Einstellungstest, den ich absolvieren musste, habe ich wohl auch bei Hotwire keinen schlechten Eindruck gemacht. Kurz danach erhielt ich dann die Zusage zum Praktikum, die für mich auch den Umzug nach München bedeutete.

    An meinem ersten Tag bei Hotwire, nach einer kurzen Vorstellungsrunde, habe ich erstmal einige Informationen zu den Kunden der Agentur bekommen. Anhand eines Laufzettels, auf dem kleine Workshops mit unterschiedlichen Mitarbeitern zu den verschiedenen wichtigen Themengebieten der PR-Arbeit angesetzt waren, habe ich nicht nur die tägliche Arbeit der Agentur, sondern auch die Mitarbeiter Schritt für Schritt näher kennen gelernt. Die kurzen Meetings mit Themen wie „Die Medienlandschaft in Deutschland“ oder „Richtig pitchen“ sind fast schon obligatorisch, um im Arbeitsalltag mithalten zu können.

    “Anhand eines Laufzettels, auf dem kleine Workshops mit unterschiedlichen Mitarbeitern zu den verschiedenen wichtigen Themengebieten der PR-Arbeit angesetzt waren, habe ich nicht nur die tägliche Arbeit der Agentur, sondern auch die Mitarbeiter Schritt für Schritt näher kennen gelernt.”

    Im Laufe der ersten Wochen habe ich mich, genau meinem vorab geäußerten Wunsch entsprechend, hauptsächlich mit der Arbeit an Texten beschäftigt – Übersetzungen oder auch Lokalisierungen, das bedeutet, den Texten die in der englischen Sprache üblichen überschwänglichen Formulierungen zu nehmen. Interessant war es vor allem, die verschiedenen Formate für journalistische Texte und ihre unterschiedlichen Anforderungen kennen zu lernen. Ich habe viel über die Unterschiede zwischen Kommentaren, Fachartikeln und Pressemitteilungen erfahren, und vor allem auch, wann ihr Einsatz in der Pressearbeit auch Sinn macht.

    Als Agentur in der Tech-Branche gibt es viele für die Kunden relevante Fachmessen. Zu diesen Terminen gilt es oft gleich für mehrere Kunden Gespräche mit Journalisten und Pressetermine zu vereinbaren, aber auch die entsprechende Berichterstattung rund um die Messen zu sichern. Ich konnte gleich zwei Messen bei Hotwire miterleben. Die Rolle als Vermittler, die Schnittstelle zwischen Kunden und der Presse, war eine ziemlich spannende Aufgabe, die auch eine schöne Abwechslung zu meinen sonstigen Aufgaben gebracht hat. Der direkte Kontakt mit Journalisten ist eine weitere wichtige Facette des PR-Jobs und macht ihn nochmals interessanter für alle, die Interesse am Kontakt mit Menschen haben.

    “Die Rolle als Vermittler, die Schnittstelle zwischen Kunden und der Presse, war eine ziemlich spannende Aufgabe, die auch eine schöne Abwechslung zu meinen sonstigen Aufgaben gebracht hat.”

    Gegen Ende des Praktikums durfte ich dann noch ein komplettes Projekt von Anfang bis Ende mitbetreuen. Es ging darum, den Markstart eines amerikanischen Unternehmens in Europa zu begleiten. Zu diesem Zweck haben wir eine Pressetour des CEOs aus den USA zusammen mit dem neuen Management aus Deutschland organisiert. Dazu gehört im ersten Schritt die Auswahl der richtigen Journalisten und Medien. Parallel dazu müssen die entsprechenden Zusatzinformationen, zum Beispiel Artikel, Pressemitteilungen oder eine Informations-Mail an die Journalisten angefertigt werden. Als nächstes werden die Medienkontakte eingeladen, gegebenenfalls müssen Alternativtermine gefunden werden. Die Gespräche selber werden ebenfalls von Agenturseite begleitet und vorbereitet. Das Projekt hat mir zum Abschluss des Praktikums nochmal einen schönen Gesamteindruck von der Arbeit in einer PR-Agentur gegeben und ich konnte auch sehr viel eigenständig mitarbeiten.

    All das sind nicht die klassischen Aufgaben, an die man als erstes denkt, wenn man sich in das klassische BWL Studium begibt. Spätestens allerdings mit einem gewissen Interesse an Marketing kann ich es nur empfehlen, mal ein Auge auf diese interessante Branche zu werfen. Mit einer Vorliebe für Kommunikation und Spaß an kreativer Arbeit ist man besten aufgehoben. Besonderer Dank gilt natürlich Hotwire, die wirklich ein enorm lehrreiches Praktikum auf die Beine stellen. Ich habe in den knapp vier Monaten unglaublich viel mitgenommen, nicht nur auf fachlicher PR-Ebene, sondern habe auch eine gute Portion der berühmten „Agenturerfahrung“ aufgeschnappt. Durch die beispiellose Arbeitsatmosphäre bei Hotwire hat das Praktikum dann auch noch enorm Spaß gemacht. Vor allem der Blogger Workshop, über den ich an dieser Stelle auch schon bloggen durfte, war eine ziemlich spannende Erfahrung, an die ich mich noch lange erinnern werde.

    Außerdem habe ich immer nur meinen eigenen Kaffee gekocht, kann jetzt ziemlich gut MarioKart fahren und habe gelernt, dass ich weniger Cola trinken muss. Einem potenziellen Nachfolger kann ich ein Praktikum bei Hotwire also nur wärmstens empfehlen.

  • » Spannendes und sehr abwechslungsreiches Praktikum, bei dem ich nicht nur viel über die Branche gelernt habe und mein Wissen in selbstständigen sowie verantwortungsvollen Aufgaben übernehmen konnte, sondern ich habe auch noch in einem tollen Team arbeiten können, das mir bei Fragen immer zur Seite stand und mich wirklich sehr gut betreut hat. Ich würde das Praktikum jederzeit wieder machen. «
    22 Wochen freiwilliges Praktikum im Jahr 2014
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