Praktikum bei HELIOS Verwaltung NordWest GmbH

So wurde HELIOS Verwaltung NordWest GmbH von ehemaligen Praktikanten bewertet

  • 8,0h Ø Arbeitszeit
  • 600,- Ø Verdienst
  • 100% Weiterempfehlung
Gesamtwertung 1 Berichte
3,9
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  • » Hervorragend «
    24 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2014

    Wo ich mein Praktikum gemacht habe: Ich war in der Personalverwaltung der HELIOS Verwaltung NordWest GmbH in Damp (an der Ostsee) tätig die insgesamt zum Unternehmen "HELIOS" gehört, welches wiederum zum Gesundheitskonzern "Fresenius" zu rechnen ist.

    Die Verwaltung untergliedert sich unter anderem in Personalverwaltung und Personalabrechnung.

    Meine Aufgaben: Meine Tätigkeiten deckten ein weites Feld der täglichen Personalarbeit ab. Von der Bewerbung, bis zur Einstellung und Kündigung durfte ich sehr viele Aufgaben übernehmen, oder unterstützen.

    Ein typischer Arbeitstag bestand z.B. aus:

    Bewerbermanagement (Check der Eingegangenen Bewerbungen, Weiterleitung der Bewerbungen an die zuständigen Fachbereiche, Schreiben von Absagen, Einscannen von Postbewerbungen, etc.)

    Zwischendurch Anrufe von Mitarbeitern, oder der Geschäftsführung die alles beinhalten können. Von "Kündigungen" bis "mein Sohn sucht einen Praktikumsplatz", oder einfach nur der Frage wie viele Urlaubstage noch unverplant sind. Von A-Z also alles. Scherzweise sprach man manchmal auch von der Abteilung "Suche und Recherche".

    Weiterhin Fehlzeitenmanagement, sprich Urlaubsplanung, oder Buchung/Klärung von Krankheitstagen etc.

    Unterstützende Tätigkeit in der Dienstplanung, also z.B. Überprüfung der Daten die im IT-System hinterlegt waren mit dem was händisch von den Mitarbeitern geführt wurde.

    Posteingang/Postausgang

    Erstellen von Arbeitszeugnissen, Arbeitsverträgen, Kündigungsbestätigungen, Abmahnungen (die habe ich aber nur vereinzelt mal in den Akten gesehen kam also sehr selten vor), Anlegen und Auflösen von Personalakten, "Archivierungsarbeit" (also Ablage kam auch mal vor :D )

    Vorbereitung von Einstellungsunterlagen, Führen von Einstellungsgesprächen, Kurzeinstellungen für Events wie z.B. den Lauf zwischen den Meeren (Nord/Ostsee).

    Und, und, und....

    Es wurde eigentlich nie langweilig und es gab immer was zu tun. Ich habe mich auch nicht so richtig als "Praktikant" gefühlt, der kopiert oder Kaffee kocht. Ich hatte viel mehr ein eigenes Büro mit meinem Arbeitsplatz und immer das Gefühl hier lerne ich was sinnvolles.

    Pro / Contra: Was mir insgesamt gut gefallen hat: -intelligente und kompetente (!) Kollegen -ein Tag im OP! -ein eigenes Büro -selbstständige Arbeitsaufträge -viele (!) Aufgaben in die ich eingebunden wurde -keine, oder sehr wenig "Praktikantenaufgaben" -sehr nette Kollegen! -generell ein angenehmes Arbeitsklima -tolles Kantinenessen -in der Mittagspause 200m zum Strand -nach der Arbeit 500m zum Strand -zur Verfügung gestellte Wohnung (kostenlos!) -vom Büro der Blick auf die Ostsee -angenehme Freizeitgestaltung und Vergünstigungen für Mitarbeiter (Joggen am Strand oder im Wald, Fitnessstudio, Schwimmbad, Sauna, Massage, Bar´s, etc.)

    was mir nicht so gut gefallen hat: -ich konnte bei keinem Gerichtstermin dabei sein (lies sich immer nicht einrichten) -die Teammeetings waren auch nur für "ständige" Teammitglieder -Freitags bis 16 Uhr arbeiten! :P

    Gehalt und Arbeitszeit: Das Gehalt betrug 450€ abzgl. geringster Abschläge. Die Arbeitszeit war von 8 Uhr -16:30 Uhr, wobei man auch mal früher gehen konnte. Also kein stoisches "Zeitabsitzen".

    Fazit: Wie man sehen kann hat mir das Praktikum sehr, sehr gut gefallen und ich kann es nur jedem der sich für ein Praktikum in einer Personalabteilung interessiert empfehlen! Die Kollegen waren toll und die Betreuung durch den Bereich war auch immer sehr gut.

    Vor allem war es mal angenehm keine jammernden Kollegen zu haben, die sich beschweren wie schwer das Leben doch ist, anstatt mal diese Energie in die Arbeit zu investieren...

    Die tägliche Arbeitszeit ging immer sehr schnell vorüber, ehe man sich versah war schon Mittagspause und dann "kurz" darauf war der Nachmittag rum. Leider ging auch so die gesamte Praktikumszeit leider viel zu schnell vorüber...

    Eigentlich würden mich nur zwei Punkte an einer Festanstellung hier stören: 1. die 40-Stunden Woche (Freitags möchte man dann doch schon früher gehen) 2. das tendenziell niedrigere Gehalt!

    Ansonsten spricht eine tolle Umgebung, nette Kollegen und viele Freizeitangebote für jeden Tag "Kurzurlaub".

    An die Zeit des Praktikums an der Ostsee werde ich mich noch lange und gerne zurückerinnern...