Praktikum bei Greenality

So wurde Greenality von ehemaligen Praktikanten bewertet

  • 8,0h Ø Arbeitszeit
  • 350,- Ø Verdienst
  • 50% Weiterempfehlung
Gesamtwertung 4 Berichte
3,5
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Bewertungen von Praktikanten
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  • » Tolles Team - mäßige Arbeit «
    9 Wochen Hochschulpraktikum (Pflichtpraktikum) im Jahr 2015

    Bei mir handelte es sich um ein Pflichtpraktikum - nicht mehr und nicht weniger. Greenality kannte ich vor der Bewerbung nicht, aber das Unternehmen hat sich gut angehört, das Vorstellungsgespräch lief super, die Zusage kam binnen weniger Tage. Ein Unternehmen das fair produziert und einen kleinen Teil zur Weltverbesserung beiträgt, das fand ich super - und finde es nach wie vor noch! Meine Aufgaben im Praktikum stellten laut Vertrag Online-Marketing und E-Commerce dar, und darin habe ich auch gearbeitet. Man muss hier anpacken! Das Unternehmen ist zwar kein Ein-Mann-Betrieb mehr, aber immer noch so klein, dass weitaus mehr Aufgaben auf einen selbst abfallen, als man es vielleicht erwartet hat. Und das können durchaus Aufgaben sein, die so überhaupt nichts mit dem zu tun haben, weshalb man eigentlich da ist. An für sich ist das kein Problem und man arrangiert sich schnell damit - schließlich geht es allen so. Was allerdings auf längere Sicht gestört hat, war, dass es als selbstverständlich hingenommen wurde. Ein Danke gab es viel zu selten, so ließ die Motivation meinerseits und auch anderer Praktikanten Woche für Woche nach. Eingearbeitet wird man nicht wirklich, es wird einem einmal alles erklärt, dann gilt learning-by-doing. Es geht schon, man findet sich schnell in allen Abläufen zurecht. Dadurch wird die Arbeit aber schnell zur Routine und Abwechslung gibt es dann keine mehr. Meinen eigentlichen Aufgaben bin ich die letzten drei Wochen etwa nicht mehr nachgegangen, weil der Chef nicht da war, oder keine Zeit hatte, oder sie an Priorität verloren hatten. Das war mehr als schade, und um ehrlich zu sein, fand ich es relativ dreist. Warum ich nichts dagegen unternommen habe? - Das kann ich so genau auch nicht sagen. Heute verstehe ich es selbst nicht. An für sich werden Praktikanten wie Vollzeitkräfte behandelt, das hat seine Vor- und Nachteile. Meetings, Abläufe, etc. man bekommt alles mit, ist für seinen Bereich auch voll verantwortlich. [...]

    Die Chefs sind super, privat gesehen. Ich habe wirklich jeden Kollegen/in in meiner Zeit dort sehr geschätzt und lieb gewonnen. Führungsqualitäten sind aber nur mäßig vorhanden (sorry!). Man hört sich manchmal Sachen an, die man beim besten Willen nicht versteht, mehrere Vorschläge wurden einfach abgeblockt, nicht nur Vorschläge meinerseits. Es ist schade, denn das Unternehmen hat durchaus Potential! Würde ich nochmals ein Praktikum machen? Um mit offenen Karten zu spielen: nein! Aber es sei dazu gesagt, dass es durchaus schlechtere Praktika und Vorgesetzte gibt, von dem was man so mitbekommt. Die fehlende Struktur, und die wenige Zeit, die man doch für Praktikanten hat, sind für mich aber ausschlaggebend, ein Praktikum in diesem [...] Unternehmen nicht weiterzuempfehlen. Leider muss ich sagen, dass ich die Liste der Störfaktoren und No-Gos noch um Einiges erweitern könnte, aber die Dinge, die positiv hervor gestochen haben, sich nicht wirklich erweitern lässt. Schade, denn von der Idee des Unternehmens bin ich überaus begeistert worden und "infiziert" worden. Die Umsetzung dafür ist hier aber mehr als ausbaufähig!

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  • » Spitzen Team!! Ich vermiss Euch! :) «
    24 Wochen im Jahr 2014

    Guten Tag,

    ich habe anfang des Jahres ein Praktkum bei GREENALITY machen dürfen. Im "Finance & Controlling" Bereich.

    ++++ Ich durfte selbstständig an einem Projekt arbeiten Ich konnte endlich die Theorie in die Praxis umsetzen Ich war voll in das Team integriert und habe mich als volles Mitglied der Greenality-Familie gesehen Meine Vorschläge wurden umgestezt (die meisten zumindest) Das Büro ist sehr stylisch


    Fällt mir spontan nichts ein....oder doch! Es wäre cool gewesen, wenn wir unseren wöchentlichen Mittagspause-Kochtag mal konsequent durchgezogen hätte. Leider konnte ich da nicht alle davon überzeugen :)

    • 8 Stunden pro Tag
    • 201 – 500 € pro Monat
    • Finanzen (Controlling, Rechnungswesen etc.)
    • Stuttgart
    • 0 Hilfreich, danke!
  • » Alles ist gut - wenn man dafür was tut! «
    25 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2014

    Hallo liebe Leser,

    ich hab einen negativen Beitrag über meinen Ex-Arbeitgeber zum Anlass genommen hier auch meinen "Senf" dazu zugeben.

    Kurz zusammengefasst: Wenn man sich an die Spielregel hält, die es in einem kleinen Team geben muss, ist man hier sehr gut aufgehoben.

    Jeder Praktikant bekommt einen Aufgabenbereich zugeteilt bei dem er sich voll und ganz ins Unternehmen einbringen kann. Zwischen Praktikanten und Festangestellten wird eigentlich nicht unterschieden, hier zählt rein der Einsatz und die Motivation die man in sein Projekt investiert.

    Ein selbstständige Arbeitsweise wird vom ersten Tag an gefordert, an die man sich aber relativ schnell gewöhnt und davon profitiert.

    Ab und an wird man schon bei manchen Themen ins kalte Wasser geschmissen. Dann heißt es halt leraning by doing!

    Mich hat das Praktikum im Bereich Marketing sehr weitergebracht. Menschlich wie auch fachlich!

    Kleiner Hinweis für Bewerber: Neben seinem eigenen Projekt muss man auch round a bout 2h am Tag ins "Tagesgeschäft" investieren. Zum Beispiel Artikel im Shop anlegen, Kundenservice machen oder auch mal "Blumen gießen". Das wird einem aber gleich auch im Bewerbungsgespräch so mitgeteilt und finde ich nicht wirklich schlimm. Ist halt noch eine kleine Firma und da muss jeder Anpacken.

    Cool fand ich auch die familiäre Arbeitsatmosphäre und das gemeinsame Kochen in der Mittagspause :)

    Grüße an die Ex-Kollegen!

  • » Ein Praktikum bei Greenality ist im Bereich Design NICHT erstrebenswert! «
    22 Wochen Weiterbildung im Jahr 2014

    Liebe zukünftige Bewerber für ein Praktikum bei Greenality, ich rate euch eindringlich davon ab in diesem Unternehmen ein Praktikum zu machen. Im Bewerbungsgespräch wird einem viel erzählt und versprochen und man ist zunächst sehr motiviert. Es stellt sich jedoch sehr schnell heraus, dass der Arbeitgeber absolut keine Ahnung von Personalführung und Unternehmensführung hat. Praktikanten werden nur als billige Arbeitskräfte für die Betreuung des Onlineshops einstellt, nicht ernstgenommen und teilweise ignoriert. Der Arbeitgeber erscheint oft tagelang nicht im Büro und da die Aufgaben nicht fest geregelt sind, sondern immer neu zugeteilt werden, haben die Praktikanten oft tagelang keine Arbeit. Die Anliegen der Praktikanten werden nicht ernst genommen und immer wieder vertagt, auch wenn es sich um wichtige Anträge und Formulare für offizielle Stellen handelt. Dazu kommt noch, dass das knappe Praktikantengehalt nicht pünktlich überwiesen wird. Es kam vor, dass die Miete oder andere Zahlungen vom Konto nicht abgebucht werden konnten und wieder zurückgelaufen sind. Leider wurde auch nicht für die Hygiene und Sauberkeit im Büro und vorallem im Bad (ein Bad für Männer und Frauen) gesorgt. Monate lang wird nicht geputzt, sodass irgenwann die Praktikanten ungefragt (aus Ekel) anfangen zu putzen. Dem Wunsch nach einem Arbeitszeugnis wurde auch noch nicht nachgekommen. Dieses Unternehmen verkauft Fairtrade- und Biomode, kümmert sich aber in keinster Weise um die fairen Arbeitsbedingungen im eigenen Unternehmen. Ich hoffe ich habe euch vor dem Praktikum bewahren können!

    • 8 Stunden pro Tag
    • 201 – 500 € pro Monat
    • Modedesign & Visuelle Kommunikation
    • Stuttgart
    • 6 Hilfreich, danke!