Praktikum bei GRAM PRECISION

So wurde GRAM PRECISION von ehemaligen Praktikanten bewertet

  • 8,0h Ø Arbeitszeit
  • 600,- Ø Verdienst
  • 0% Weiterempfehlung
Gesamtwertung 1 Berichte
1,7
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  • » Zusammengefasst kann man sagen, dass ich persönlich in diesem Praktikum viel für mein weiteres Berufsleben hinsichtlich des Umfangs mit schwierigen Vorgesetzten gelernt habe. «
    8 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2016

    Ich habe ein Praktikum im Sales & Marketing absolviert. Ich habe als Assistenz des Export Managers gearbeitet. An sich sind die Aufgaben spannend und abwechslungsreich. Es gibt viel zu lernen, was das Praktikum anfangs anspruchsvoll aber somit auch interessant macht. Sehr gutes Englisch ist ein muss. Obwohl Spanisch nicht verlangt war, würde es schon helfen. Hinsichtlich der Spanischkenntnisse gab es zwischendurch auch mal Druck von Seiten des Export Managers. An sich sind alle Kollegen im Unternehmen witzig und nett. Intensivere Gespräche sind allerdings nicht zustande gekommen, was höchstwahrscheinlich an den fehlenden Spanischkenntnissen lag. Somit kann man sich diesbezüglich nicht beschweren. Die Bezahlung war fair. Allerdings wurde mir erst vor Ort erklärt welche Behördengänge ich machen muss um mein Gehalt zu erhalten. Da die Behörden in Barcelona überlaufen sind, dauerte es ca. eineinhalb Monate bis ich mein erstes Gehalt bekam. Da die Miete und Essen nicht warten konnten stellte die verspätete Zahlung ein Problem dar. Trotz allem wäre es ein schönes Praktikum gewesen, hätte ich keine Differenzen mit meinem Vorgesetzten, dem Export Manager, gehabt. Ich wurde intensiv eingearbeitet. Allerdings stellte sich die Einarbeitung sehr chaotisch dar. Es wurden wild Exceltabellen und Sap geöffnet und es wurde ohne System von Thema zu Thema gesprungen. Somit schlichen sich in den ersten Wochen Fehler bei der Erledigung meiner Aufgaben ein, die auf eine vorwurfsvolle Art und Weise vom Export Manager aufgezeigt wurden und auf denen immer wieder rumgeritten wurde. Trotz größter Bemühungen meinerseits, mich nicht unterkriegen zu lassen, schüchterten mich die heftigen Reaktionen meines Vorgesetzten nach gewisser Zeit ein. Ein Teufelskreis: Umso unsicherer man ist umso schwieriger werden für einen die Aufgaben. Hinzukommt der schwierige Charakter des Export Managers. Dessen Launen änderten sich manchmal im 5 Minutentakt. Sobald ein Kollege, ein Kunde oder ich etwas machte, was nicht seiner Vorstellung entsprach hörte man ein aggressives Fluchen (was das Stellen von Fragen nicht einfacher machte). Aufgrund der Kommunikation zwischen meinem Vorgesetzten und mir in Deutsch hatte ich manchmal das Gefühl, dass einige Dinge sehr respektlos und gemein rüber gebracht wurden ganz nach dem Motto "Ausser dir versteht mich ja eh keiner". Ich kam zu dem Entschluss mein Praktikum vorzeitig zu beenden. Durch Gespräche mit dem Chef (der wenig überrascht war) und dem Export Manager wurde deutlich, dass bereits andere Praktikanten vor mir Probleme hatten. Dies bestätigt mich. Auch die Aussage/Warnung einiger Kollegen am Anfang meines Praktikums, dass "es sich bei meinem Vorgesetzten um einen schwierigen Charakter handele", unterstreichen dies. Als "Strafe" nachdem ich gekündigt hatte, wurde ich nicht mehr in cc gesetzt und wurde somit vom täglichen Geschäft ausgeschlossen verbunden mit dem Vorwurf "ich würde hier Urlaub machen". Zusammengefasst kann man sagen, dass ich persönlich in diesem Praktikum viel für mein weiteres Berufsleben hinsichtlich des Umfangs mit schwierigen Vorgesetzten gelernt habe. Jedoch war ich heilfroh als ich meinen letzten Tag erfolgreich hinter mir hatte. Von meinen 6 Praktika, die ich bis zu diesem Zeitpunkt bereits absolviert hatte, war dies mit Abstand das unangenehmste. Ich empfehle es nicht weiter.