Praktikum bei Global Voices Ltd

So wurde Global Voices Ltd von ehemaligen Praktikanten bewertet

  • 9,0h Ø Arbeitszeit
  • 0,- Ø Verdienst
  • 0% Weiterempfehlung
Gesamtwertung 2 Berichte
1,2
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  • » studentische Abzocke und nicht fördernd «
    0 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2013

    Das Praktikum war das Schlimmste, was man sich vorstellen konnte. Das Aufgabenfeld wurde als "Marketing, Vertrieb und Sales" verkauft mit angeblich nur einem Praktikanten im Unternehmen.

    Kaum angekommen, werde ich von 11 Praktikanten begrüßt. Insgesamt arbeiten dort 16 Leute (also mehr Praktikanten als Festangestellte). Das Praktikum ist unvergütet, der Vorgesetzte demotivierend und nicht teamfördernd.

    Die Aufgabenbereiche liegen im CallCenter: deutsche Studenten müssen Kaltakquise in Deutschland machen, französische in Frankreich usw. Jeden Morgen wird festgemacht, was du erreichen musst und wenn nicht, wirst du vor allen gefragt woran das jetzt lag, dass du nur 5 von 6 Kunden akquirieren konntest. Den ganzen Tag sitzt du vor dem Computer mit einem Headset und telefonierst. Der Chef kommt ab und an rein und kontrolliert, ob du auch beim Telefonieren lächelst, nett bist und ob dein Tisch ordentlich ist.

    Insgesamt hast du 1 Tag Urlaub (unabhängig davon wie lange du bleibst-3 Monate oder 5)!

    Ich selbst habe nach einem anderen Aufgabenbereich gefragt, der wurde mir verweigert. Eine andere Studentin fragte, ob sie statt 5 Monate nur 3 bleiben kann und wurde vor allen Mitarbeitern gefeuert.

    Das Praktikum war wirklich schlimm und ich habe es nach 4 Wochen abgebrochen.

  • » Dieses Praktikum war das Furchtbarste was ich jemals erlebt habe «
    12 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2012

    Ich bewarb mich bei der Firma um ein Praktikum im Bereich Marketing und Übersetzung. Die Ausschreibung versprach zudem, dass einem, je nach Talent, andere Aufgabengebiete zugeteilt würde. Davon war nachher keine Rede mehr. Bei der Firma handelt es sich um ein höchst unseriöses Callcenter in dem Praktikanten (es gibt mehr Praktikanten als eigentliche Mitarbeiter) in ihren jeweiligen Heimatländern Kaltaquise betreiben solle. Das bedeutet: Täglich 90 Anrufe und mehr bei denen verkauft werden muss. Es gibt eine bestimmte Quote von Verkäufen die erreicht werden soll. Der Chef übt ungeheuren Druck aus und droht permanent mit Entlassung, sollte diese Quote nicht erreicht werden.

    Es reicht aber auch schon weniger: In meinem Beisein wurde eine Praktikantin aus einem nichtigen Grund entlassen. Sie hatte im Skype Chat eine private Angelegenheit erwähnt. Der Chef, ein jähzorniger Choleriker, überwacht jedoch jede Aktivität, ohne dies den Mitarbeitern/Praktikanten mitzuteilen! Überstunden werden selbstverständlich erwartet, auch von unbezahlten Praktikanten. Anspruch auf Urlaub hatte keiner der Praktikanten. Über einen kranken Kollegen hieß es, er würde entlassen, sobald er wieder da sei. Ob dies geschehen ist, weiß ich nicht.

    Aufgrund dieser Situation beendete ich das Praktikum nach wenigen Tagen. Mit mir gingen drei weitere Praktikanten.

    Interessant ist übrigens auch, dass keine der "Niederlassungen" die auf der Internetseite angeführt werden wirklich existieren!