Praktikum bei Fraport AG

So wurde Fraport AG von ehemaligen Praktikanten bewertet

  • 7,3h Ø Arbeitszeit
  • 157,- Ø Verdienst
  • 65% Weiterempfehlung
Gesamtwertung 16 Berichte
3,5
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Bewertungen von Praktikanten
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  • » Nette Kollegen. Jedoch eher wie eine Flughafenfügrung. Es gibt keine Aufgaben. «
    2 Wochen Schülerpraktikum im Jahr 2015
    Zu dieser Bewertung gibt es keinen Beurteilungstext.
  • » Eine Bachelorarbeit an einem Wochenende schreiben, ist genauso spaßig. «
    12 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2013

    Abteilung & Stelle

    Ich war im Bereich Retail, Properties & Business Development eingesetzt, im Unterbereich der Onlineredaktion. Eine Bezeichnung die im Lebenslauf erst einmal viel Eindruck macht und einen hohen Stellenwert im Unternehmen suggeriert, weshalb es für Bewerber einen hohen Reiz hat, hier eine Praktikum zu absolvieren.

    Aufgaben

    Haupsächtlich sind Praktikanten in diesem Unternehmenszweig damit beschäftigt, die Webseite des Frankfurter Flughafen mit Inhalt zu füllen. Dieser Inhalt kommt zu 99 % aus anderen Abteilungen und wird auch mehrmals von einem Vorgesetzten gecheckt. Die Content-Bereiche sind zudem stark limiert. Übersetzt heißt dies, dass Texte und Bilder eingepflegt werden sollen, online stellt diese jedoch immer ein Vorgesetzter. Ein kreatives Arbeiten findet zu keinem Zeitpunkt statt. Je nachdem welches Zusatzprojekt aktuell in der Abteilung ist, bekommen Praktikanten ein eigenes Projekt oder kleine Zuarbeitungsaufgaben. Diese können weitesgehend selbstständig bearbeitet werden und bieten ein wenig Abwechslung, zu der doch sonst sehr eintönigen Alltagsarbeit.

    Kollegen

    Trotz vielen Versuchen und der Mitnahme von Backwerk für die Kollegen, fiel es mir nicht wirklich leicht mit den anderen Abteilungs-Praktikanten und Kollegen besonders warm zu werden, obwohl ich ein sehr kommunikativer Mensch bin und immer ein Thema für eine Unterhaltung finde. Es schien speziell in der Abteilung, als wäre man nicht großartig an der Faszination Flughafen interessiert und besonders nicht an Gesprächen, exklusive ein-zwei Projektmanagern. In anderen Abteilung war dies ein komplett umgekehrtes Bild. Man suchte das Gespräch und zeigte Begeisterung für den Menschen und den Flughafen. Ein Eindruck, der mich nachhaltig beschäftigte.

    Lernerfolg

    Mein Lebenslauf weist neben einem fortgeschrittenen Studium, eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung, ein Auslandspraktikum und eine sehr erfolgreiche Unternehmensgründung aus. Mit dem Kredo sich maximal in die Büroarbeit einzubringen und eigene Idee einfließen zu lassen, bin ich in das Praktikum gestartet. Schnell musste ich jedoch merken, dass man an Eigeninitiative nicht interessiert war. Ideen wurden schlecht geredet oder als nicht umsetzbar betitelt, obwohl vielmals eine einfache Branchenlösung vorhanden war. Selbst einfach Vorschläge wurden nicht akzeptiert und die Vorgangsweise wurde stark vorgeschrieben. Die Motivation war somit nach wenigen Wochen auf einem Tiefpunkt.

    Annehmlichkeiten & Verdienst

    An einem Flughafen zu arbeiten, hat natürlich auch Vorteile. Man erhält als Praktikant der Fraport AG meist einen gelben Ausweis, der einen berechtigt unter Aufsicht auch das Vorfeld zu betreten. Des Weiteren können Flughafenrundfahrten und die Besucherterrasse gratis genutzt werden. Die Praktikantenbetreuung organisiert auch immer wieder ein Mittagessen in der Kantine für alle Praktikanten zum Kennenlernen (das Essen und die Getränke müssen jedoch selbst bezahlt werden). Weiterhin kann man mit ein wenig Einsatz auch das Beladen eines Flugzeuges beobachten oder eine Vorfeldtower-Führer erhalten. In vielen Abteilungen werden die Praktikanten von den Vorgesetzten unaufgefordert zu solchen Events eingeladen, in meiner Abteilung war dies nicht der Fall. Ich musste solche Ausflüge selbstständig bei den anderen Abteilungen erfragen. Ganz neu überweist die Fraport übrigens 600 Brutto Verdienst pro Monat an Praktikanten, die ein Pflichtpraktikum absolvieren.

    Fazit

    Die Fraport AG habe ich als ein sehr großes und interessantes Unternehmen kennengelernt, dass jedoch auch seine eigene Dynamik vertritt, an welche man sich erst einmal gewöhnen muss. Dennoch finde ich das Unternehmen sehr spannend und würde gern in einer anderen Abteilung Erfahrungen sammeln. Aus dem Praktikum an sich, konnte ich leider nicht viel mit nehmen. Die Abteilung betreut die Praktikanten meist mit Zubringer Aufgaben und ich persönlich fühlte mich als günstige Arbeitskraft und wenig integriert. Während des Praktikums erhielt ich auch keine Feedback-Gespräche, was eigentlich bei der Fraport üblich ist. Am Ende wurde erst auf Nachfrage ein Praktikumszeugnis ausgestellt, welches auch noch sehr schlecht ausfiel. Auf Nachfrage, ob meine damalige Vorgesetze mir dies begründen könne, wurde nicht reagiert. Erst nach vielen Telefonaten und Emails, wurde ein Gespräch angesetzt. Am Tag des Termines, wurde ich nach eigener Anfahrt darauf hingewiesen, dass die entsprechende Chefin nicht am Gespräch teilnehmen wird. Die Personaller wurden jedoch vorab von ihr gebrieft und stellten sich schützend vor Ihre Mitarbeiterin. Trotz widersprüchlicher Aussagen und der sehr guten Benotung anderer Chefs, für dich ich Aufgaben erledigen sollte, blieb das Zeugnis mehr schlecht als gut. Zusammengefasst war auch die Arbeit der Personaller sehr unprofessionell und ich als Praktikant war großer Willkül ausgesetzt. Die drei Monate waren rückblickend mehr als enttäuschend, da man trotz hoher Motivation und fleißiger Arbeit, nicht ernstgenommen wurde.

    Meine Empfehlung

    Die Abteilung Retail, Properties & Business Development kann ich nur empfehlen, wenn man sich für stark vorgeschriebene und teilweise monotone Arbeiten interessiert. Im Zweifelsfall, wenn ein anderes Praktikums-Angebot vorliegt, würde ich dieses vorziehen. Die Fraport an sich ist nicht schlecht und ich kenne die anderen Abteilungen zu wenig um mir ein Urteil zu bilden, andere Praktikanten waren jedoch sehr zufrieden. Meine Empfung ist daher: Wenn Fraport, dann eine andere Abteilung.

  • 2 Wochen Vorpraktikum im Jahr 2012
    Zu dieser Bewertung gibt es keinen Beurteilungstext.
    • 8 Stunden pro Tag
    • unvergütet
    • Finanzen (Controlling, Rechnungswesen etc.)
    • Frankfurt
    • 0 Hilfreich, danke!
  • 8 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2012
    Zu dieser Bewertung gibt es keinen Beurteilungstext.
    • 8 Stunden pro Tag
    • 201 – 500 € pro Monat
    • Immobilienmanagement
    • Frankfurt
    • 0 Hilfreich, danke!
  • » Ein Praktikum, das einfach perfekt war. «
    2 Wochen Schulpraktikum im Jahr 2011

    Mein Praktikum war sehr abwechslunsgreich, ich habe einen Einblick in alle Bereiche bekommen. Teamfähigkeit und Aufgeschlossenheit sollte man mitbringen.

  • » Ein Praktikum, das durch viele Erfahrung geprägt ist. «
    2 Wochen Schulpraktikum im Jahr 2011

    Ich konnte in meinem Praktikum selbstständig arbeiten und wurde gut von meinen Arbeitskollegen unterstützt.

    • 7 Stunden pro Tag
    • unvergütet
    • Finanzen (Controlling, Rechnungswesen etc.)
    • Frankfurt
    • 0 Hilfreich, danke!
  • 15 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2011
    Zu dieser Bewertung gibt es keinen Beurteilungstext.
  • » Ein Praktikum bei dem richtigen Unternehmen, aber in der falschen Abteilung. «
    2 Wochen Berufspraktikum im Jahr 2011
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  • » Ein Praktikum, das ein hohes Maß an Eigenständigkeit erfordert und in dem gute Leistungen honoriert werden. «
    24 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2011
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  • » Ein Praktikum, bei dem man einen guten Einblick in den Berufsalltag bekommt. «
    2 Wochen Schulpraktikum im Jahr 2010

    Es hat sich kurzfristig ergeben, dass eine Betreuerin nicht so viel Zeit für mich hatte wie erwartet, weswegen es eine Weile gedauert hat bis sich jemand um mich gekümmert hat. Die Zeit danach war aber sehr interessant und ich durfte viel ausprobieren und habe einiges gezeigt bekommen.

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