Praktikum bei FarbFilmFreun.de

So wurde FarbFilmFreun.de von ehemaligen Praktikanten bewertet

  • 9,0h Ø Arbeitszeit
  • 0,- Ø Verdienst
  • 33% Weiterempfehlung
Gesamtwertung 3 Berichte
2,9
Einzelbewertungen ansehen
Bewertungen von Praktikanten
Filter
  • » Ein Teil des Teams «
    0 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2016

    Ich habe mich im im Rahmen meines Studiums dazu entschlossen ein Praktikum im Bereich Fernsehen zu machen. Dabei bin ich auf die Dortmunder Produktionsfirma FarbFilmFreun.de gestoßen, die mir in einem kurzen Vorstellungsgespräch sofort ein vierwöchiges Praktikum anboten und das genau zu den Zeiten, die mir am besten passten.

    Diese vier Wochen sind vorbei und ich verlasse die FarbFilmFreun.de nun mit Unmengen an journalistischen Erfahrungen und super lieben neuen Bekanntschaften. In keinem Praktikum zuvor – und ich habe schon mehrere Praktika im Bereich Printjournalismus absolviert – wurde ich bisher so herzlich empfangen und gut betreut. Ich hatte das Gefühl wirklich Teil des Teams zu sein und wurde schnell mit wichtigen Aufgaben betreut. So hatte ich auch die Möglichkeit auf vielen Drehs mit dabei zu sein und zu verschiedensten Themen zu texten. Einer dieser von mir verfassten Texte wurde dann sogar vertont und für einen Beitrag verwendet.

    Natürlich erledigt man zwischendurch auch mal kleinere Aufgaben, die nicht direkt etwas mit dem journalistischen Handwerk zu tun haben, wie zum Beispiel Requisiten für einen Dreh besorgen. Doch das hat mich überhaupt nicht gestört, da mir im Vorfeld direkt gesagt wurde, dass dies keine lästigen Prakti-Aufgaben seien, sondern jeder der Redakteure solche Aufgaben auch übernehmen muss, sonst findet auch kein authentischer Dreh mit authentischen Requisiten statt. Und das stimmt: jeder im Team erledigt verschiedenste Aufgaben und ich habe mich bei keiner der mir aufgetragenen Tätigkeiten wie ein kleiner Praktikant gefühlt.

    Der Chef hat sich am Anfang des Praktikums auch direkt Zeit für mich genommen und gefragt, was ich von meinem Praktikum erwarte und wie er mir helfen kann, den bestmöglichen Einblick in die Arbeit einer Fernsehproduktionsfirma zu erhalten. So war es mir auch möglich, nicht nur in die Arbeit der Videojournalisten rein zu schnuppern, sondern mir auch die Arbeit der Bild- und Tontechniker näher anzuschauen.

    Ich denke ich habe in diesen vier Wochen sehr viel über die Arbeit beim Fernsehen gelernt und kann mir gut vorstellen, auch mal in diesem Bereich zu arbeiten! Ich bedanke mich bei den FarbFilmFreun.den für dieses außergewöhnlich gute Praktikum und hoffe man sieht sich wieder :-)

  • » Verschwendete Zeit «
    0 Wochen Freiwilliges Praktikum im Jahr 2013

    Von einem unbezahlten Praktikum sollte man mehr erwarten können. Die Mitarbeiter waren alle völlig gestresst und überarbeitet. Eine meiner Kolleginnen hatte sogar schon ein Burn-Out. Dem Chef war das völlig egal. Er schob das einfach auf ihr Privatleben. Man kann sich´s auch einfach machen. Bei den Farbfilmfreunden scheint es wichtiger zu sein, wer mit wem was am laufen hat, als dass ordentlich gearbeitet wird. Man lernt zwar vieles über die Branche - aber wollte man das wirklich wissen?

  • » Wo der Chef vom Prakti lernt «
    6 Wochen Frewilliges Praktikum im Jahr 2010

    Ich war knapp 1 1/2 Monate Prakti in der Dortmunder Produktionsfirma FarbFilmFreun.de. Eigentlich hatte ich mich bei Sat1 als Prakti beworben. Meine Daten wurden jedoch (Obacht, Datenschutz!) an die Farbfilmfreunde weitergegeben. Da ich jedoch ohnehin nur auf der Suche nach einem TV-Praktikum für das Fleißsternchen im Lebenslauf war, war´s mir letzten Endes auch egal. Abgesehen davon, dass der Name des Unternehmens nicht sonderlich seriös klingt, hätte es mir aber deutlich weniger egal sein sollen:

    Ich erwarte generell nicht viel von einem Praktikum - nur, dass ich nachher mehr weiß als vorher. Leider hatte ich den Eindruck, dass mein Chef mehr von meiner Arbeit hatte als ich. Ein erstes Indiz dafür war, dass mein Chef Dinge nicht wusste, die (nicht nur in der Medienbranche) wohl als Selbstverständlichkeit gelten dürften. Ein Beispiel: Wie man Fotos von einer Digitalkamera auf den PC zaubert.

    Ähnlich gehaltvoll gestaltete sich mein gesamtes Praktikum: Neben psychisch labilen Kolleginnen und einem Chef, der nicht weiß, wo er das Nähkästchen besser geschlossen halten sollte, war es vor allem die Wertschätzung meiner Arbeit, die mich störte: Da ich zum Zeitpunkt meines Praktikums schon einige Erfahrungen in der Medienbranche hatte, war ich nicht völlig unbedarft, als ich dort aufschlug. Entsprechend war ich unter anderem mit der Neukonzeptionierung von Formaten betraut - die mein Chef an die Sender verkaufte (ich war wohl gemerkt unbezahlte Praktikantin). Also verbrachte ich meine Tage damit, Ideen zu liefern oder ab und zu klassische Praktikantentätigkeiten wie Rechercheaufgaben zu übernehmen. In der ganzen Zeit war ich auf einem einzigen Dreh und das auch eher als billige Aushilfskraft, nicht als Prakti, der noch was lernen soll.

    Was mich am meisten gestört hat: Der Umgangston. Mein Praktikumschef war stets um ein kumpelhaftes Verhältnis zu seinen Mitarbeitern bemüht und menschlich auch sicher eine annehmbare Persönlichkeit. Allerdings ließen seine Führungsqualitäten sehr zu wünschen übrig (und das nicht nur gegenüber den Praktikanten): Ich erwarte kein Lob - aber ich erwarte genügen Anstand von einem vermeintlichen Erwachsenen, dass er niemanden anschreit. Weder mich noch meine Kollegen. Zudem sollte auch in stressigen Zeiten, nicht alle 15 Minuten ein neuer Auftrag auf dem Tisch laden - vor allem nicht immer nur auf dem selben. Wenn nicht genügen Mitarbeiter da sind, kann man eben keinen Auftrag annehmen (das ist die wohl größte Erkenntnis aus meiner Praktikumszeit). Etwas mehr Struktur würde den Farbfilmfreunden sicher gut tun.

    Der Fairness halber: Meine Kollegen waren alle sehr nett zu mir. (Dass ich in meinem Vorstellungsgespräch von einer der anwesenden Mitarbeiterinnen nach meinem Beziehungsstatus gefragt wurde, hätte mir schon klar machen sollen, dass es dort eher um das Menscheln geht). Leider finde ich, dass sich die Firma sehr zum Schlechten entwickelt hat. Aus dem Vorsatz, Qualitätsfernsehn zu machen wurde, wie ich vermute, aus Profitgier, klassisches Unterschichtenfernsehen - schade. Die Mitarbeiter hatten jedenfalls sehr viel Potential. Ich hätte mir für sie einfach mehr erhofft.

    Fazit: Wer nur eine weitere Station im Lebenslauf sucht, der kann hier sicher ein Praktikum machen. Doch an eine solche Praktikumsbescheinigung kommt man wo anders auch leichter. Wer jedoch wirklich etwas lernen möchte, dem kann ich die Fabrfilmfreunde nicht gerade empfehlen.