Praktikum bei Engelservice Veranstaltungsagentur

So wurde Engelservice Veranstaltungsagentur von ehemaligen Praktikanten bewertet

  • 10,3h Ø Arbeitszeit
  • 267,- Ø Verdienst
  • 0% Weiterempfehlung
Gesamtwertung 4 Berichte
1,3
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Bewertungen von Praktikanten
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  • » Finger weg! Außer du lebst um zu arbeiten und dafür schlecht behandelt zu werden! «
    32 Wochen Jahrespraktikum im Jahr 2013

    Hallo liebe Praktikumssuchende, bevor ihr auch nur in Erwägung ziehen solltet in dieser Firma ein Praktikum zu machen, lest euch bitte vorher alle Bewertungen zu dieser Firma durch. Beginnen werde ich mit folgender Aussage: In diversen Stellensuchportalen warb die Firma Engelservice mit Ausbildungsplätzen. Nachdem man zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde, meldete sich die Personalleiterin auch ziemlich zügig per Mail und teilte mit, dass die Ausbildungsplätze nun vergeben seien und man doch ein EQJ, als ein von der IHK anerkanntes Ausbildungsjahr zur Veranstaltungskauffrau-Einstiegsqualifikationsjahr-, machen kann. Also als Alternative das, gut, dachte ich mir. Als dann der Tag des Vertrages kam und auf dem Arbeitsvertrag "Praktikumsvertrag" stand, habe ich mir leider leider leider keine großen Gedanken darum gemacht, da ein EQJ umgangssprachlich auch gerne als Praktikum bezeichnet wird. Wenige Wochen später habe ich dann erfahren, dass es sich tatsächlich lediglich um ein stinknormales Praktikum handelt, obwohl schriftlich etwas vollkommen anderes vereinbart wurde. Gut, dachte ich mir, dann mache ich halt dieses Praktikum, denn, uns wurde eine option zur späteren Übernahme angeboten, wenn wir uns für den Ausbildungsplatz qualifizieren. Zu diesem Zeitpunkt war klar, dass die vorher angebotenen Ausbildungsplätze grundsätzlich an vorarngegangene Praktikanten vergeben werden, wodurch diese zu keinem Zeitpunkt da waren. Zu der Option der Übernahme: zu Anfang waren wir ca. 17 Praktikanten, die sich regelrecht um die Anerkennung des Personals "kloppen" mussten. Schon nach wenigen Wochen gab es bevorzugte Personen, vollkommen unanbhängig vom können oder intelligenz, sondern rein von der persönlichen Symphathie. Diese 2! Praktikanten wurden schließlich auch übernommen. Nun gut, zu den arbeitstechnischen Sachen: Bereits nach ca. 3 Tagen wurden wir an die Telefone und damit an die Hotline gesetzt, sollten professionelle Kundengespräche führen und das uns vollkommen unbekannte Ticketprogramm benutzen. Bei kleinsten Fehlern wurde man angemeckert, obwohl klar ist, dass jemand neues nicht viel Ahnung von der Thematik hat. Aber das war so ziemlich jedem egal. Während des damaligen Vorstellungsgespräches hieß es, dass wir durchaus mal am Wochenende arbeiten müssten, was daraus wurde: so gut wie jedes Wochenende wurde gearbeitet, da dann vor allem die Krimidinnershows liefen. Zwar bekam man einen Tag "gutgeschrieben", aber bei durchaus 54 Std. Arbeitszeit in 4 Tagen, ist dies auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Also: viel Arbeit, wenig Geld, und dann auch noch fertig gemacht werden. [...]. Grundsätzlich macht man alles Falsch,d as ist eine Grundvoraussetzung. Man wird vor Kunden und Angestellten der Häuser, wo die Veranstaltungen stattfinden, bloßgestellt und schlechtgemacht. Mir ist es passiert, dass ich eine schlimme Sehnenscheidentzündung bekam, die so schlimm wurde, dass ich überhaupt nichts mehr tragen konnte. Die Kommentare: stell dich nicht so an. Da es keine Besserung seitens der Firma zum Verhalten mir gegenüber gab, habe ich schließlich gekündigt. [...]

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    • >10 Stunden pro Tag
    • 201 – 500 € pro Monat
    • Produktion / Fertigung
    • Essen
    • 3 Hilfreich, danke!
  • 0 Wochen im Jahr 2013

    Hallo,

    ich wurde zunächst für Bürotätigkeiten angelernt. [Mit Kunden telefonieren, Buchungen aufnehmen...] Nach einigen Tagen wurden wir bereits eigenständig an die Telefone gesetzt und richtige Kundengespräche entgegen zu nehmen. Dabei gab es auch Kollegen, die ziemlich wütende Kunden am Telefon hatten und entsprechend deren Laune zu spüren bekamen. Neben der Tätigkeit im Büro wurden wir für sonstige, typische Praktikantenarbeiten abgestellt. [Kaffee machen, Getränke bringen..]. Leider haben wir nie gelernt, wie man eine Veranstaltung selber organisiert bzW. konzipiert.

    Bei den Veranstaltungen selbst, wie wir für einen Hungerlohn fahren mussten, ging es darum im Voraus Kostüme, Requisiten und sonstige Materialien zu packen, bevor der Techniker zum Beladen des Wagens kam. Dies geschah meistens eine Stunde vorher. Wurde alles beladen, fuhren wir zum Spielort. [...]. Am Spielort angekommen, werden alle Sachen [Technik, Requisiten, Kostüme..] ausgeladen. Wenn man Pech hat, wird man aufgrund dessen, dass man nicht "zu schnell" ist vom Techniker angepflaumt, was sich über den ganzen Abend ziehen kann. Die Techniker [...] sind dafür bekannt, ohne Grund Praktikanten oder Auszubildende anzupflaumen und fertig zu machen. Eine gute Stimmung ist fast nie vorhanden. Wenn man Glück hat, ist man mit einem angenehmen Techniker unterwegs, der einen auch leiden kann. Währen der Show ist man für die Requisiten [Bühnenbild], Licht, die Gäste, die Schauspieler und den Ablauf [Service pünktlich rein schicken] zuständig. Auch hier nutzen die Techniker es gern, wenn der Service nicht rechtzeitig in den Saal kommt um das Essen zu servieren, einem die Schuld zu geben! Genau so, wenn man es verpasst Kerzenleuchter, die fast nieder gebrannt sind, auszuwechseln. Nach der Show,wenn wenige Gäste im Saal sind, ist man hauptsächlich für den Abbau der Requisiten und das aufräumen der Garderobe zuständig. [Schauspieler sind meistens zu unfähig einfache Dinge wegzuräumen]. Sobald alles aufgeräumt/abgebaut ist und im Wagen verstaut ist, wird zurück gefahren. Am Lager wird alles ausgeräumt, so dass es durchaus sein kann, dass man erst um 2 Uhr Feierabend hat. Ich habe mal um 11 Uhr begonnen und hatte mal um 3 Uhr erst Feierabend.

    Die Firma Engelservice im Ganzen ist nicht zu empfehlen, man sollte auch einen großen Bogen darum machen. Nach einem Praktikum in dieser Firma, wo meistens eh nur 2 übernommen werden, die sowieso bevorzugt behandelt wurden, wird man nicht so schnell einen neuen guten Job erhalten!

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  • » Ein Praktikum welches sich nicht Praktikum nennen dürfte! «
    im Jahr 2008

    Diese Firma stellt regeläßig dutzende Praktikanten ein, hauptsächlich Abiturienten nach der Schule, um sie dann mit dem Versprechen auf eine Ausbildungsstelle bzw. Festanstellung ein Jahr lang als billige Abreitskräfte einen Fulltime Job machen zu lassen. Der gesamte Showbetrieb sowie die Besetzung der Hotline zum Kartenkauf wird von Praktikanten getragen welche keineswegs anständig darauf vorbereitet werden. Arbeitstage mit Betreuung einer Show dauern gerne mal 14-16 Stunden. Das Arbeitsklima ist aüsserst agressiv und unfreundlich. Lernen kann man dort nur sich zu ducken. Der einzige positive Effekt war der Zusammenhalt der Praktikanten, Leid ist geteilt ebend weniger.

  • » Ausbeutung pur «
    24 Wochen im Jahr 2006

    Das Unternehmen sucht sich Leute, die grad mit dem Abi fertig sind und verspricht 2 Ausbildungsplätze (um die man aber mit mind. 6 weiteren Praktikanten "kämpfen" muss). Eine vernünftige Einarbeitung erfolgt nicht, die "Personalerin" hat keine Ahnung, wie man ein Voestellungsgespräch führt, geschweige denn, ein vernünftiges Zeugnis schreibt. Buckeln nach oben ist angesagt. Der Chef nutzt die Praktikanten aus. Man muss eigenständig und mit voller Verantwortung auf Shows fahren (eigene Projekte in allen Ehren, aber für einen unerfahrenen Praktikanten geht das gar nicht). Die Schauspieler werden mehr mies bezahlt und keiner ist mit Spaß bei der Sache. Die Praktikanten und Schauspieler halten untereinander zusammen, was dem Betrieb aber nicht in den Kram passt. Ich hoffe, dass denen die Gewerbeaufsicht auf den leib rückt und dem Chef mal zeigt, wo der Hase langläuft. NIE würde ich wieder einen Fuß in diese Agentur setzen oder irgendwem enpfehlen, dort zu arbeiten, Praktikum zu machen oder den Laden sonst irgendwie zu unterstützen. Der ist wirklich das Allerletze!!!