Interview mit:
dem Unternehmen
einem Praktikanten
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Unser Versprechen

Eigenständige Projekte und viel Verantwortung ab dem ersten Tag. Langeweile ist ausgeschlossen - dafür gibt es immer was zu Lachen!

Stefan Peukert und Daniel Schütt
Geschäftsführer

Das Interview mit Stefan Peukert und Daniel Schütt

Was macht Ihrer Meinung nach ein gutes Praktikum aus?

Erkenntnis. Ein gutes Praktikum endet nicht zwangsweise mit „Wow, dieser Job ist toll, den will ich machen“. Das ist natürlich schön, wenn es so ist. Aber ein Praktikum ist genauso gut, wenn man am Ende gelernt hat, dass man vielleicht doch eher in eine andere Richtung geht. Voraussetzung dafür ist, dass man Aufgaben bekommt, die mit dem späteren Beruf zu tun haben, und man sich einbringen kann – nur dann lässt sich wirklich herausfinden, ob der Job zum Praktikanten passt.

Was versprechen Sie sich davon, Praktikanten einzustellen?

Neue Sichtweisen, neue Ideen und langfristig auch neue Kollegen.

Was können Praktikanten von einem Praktikum in Ihrem Unternehmen erwarten?

Praktikanten werden bei uns vom ersten Tag an ins Team integriert und bekommen Verantwortung. Wer motiviert ist und sich einbringt, bekommt sehr schnell eigene Projekte und Aufgabengebiete. Du hast eine gute Idee? Immer her damit, wir diskutieren sie und setzen sie gerne um, wenn sie passt. Wir machen auch regelmäßig Feedbackrunden: So weiß der Praktikant, was wir von seiner Arbeit halten, und auch wir wissen, wie wir uns weiter verbessern können. Viele unserer Festangestellten waren am Anfang Praktikanten – wenn alles stimmt, ist der Übergang bei uns fließend.

Was sollte ein Praktikant mitbringen, um ein erfolgreiches Praktikum zu absolvieren?

Neugier und die Fähigkeit, sich schnell und gerne in neue Projekte einzuarbeiten. Ach ja, und wir mögen Kuchen. ;)

Was sind die größten Herausforderungen, die Praktikanten innerhalb eines Praktikums in Ihrem Unternehmens meistern müssen?

Sich selbst und die eigenen „To-Dos“ gut organisieren – und das ungesunde Mittagessen überstehen.

Wie nutzen Sie Praktikanten mit Ihrem noch unverstellten Blick für die Einschätzung von Veränderungspotentialen in Ihrem Unternehmen?

Auch wenn wir ein noch junges Unternehmen sind, finden wir uns ab und an im Alltagstrott wieder. Es ist erstaunlich, wie schnell sich Abläufe festfahren und man - oftmals auch aus Zeitmangel - Dinge nicht aus ausreichend Perspektiven beleuchtet. Hier können neue Mitarbeiter einem oftmals schnell und direkt die Augen öffnen, oder die Gedanken in ganz neue Bahnen lenken.

Wie würden Sie die Unternehmenskultur Ihres Unternehmens beschreiben? Was ist das Besondere, ausgerechnet bei Ihnen zu arbeiten?

Wir sind ein studentisches Team und darum reden wir in der Mittagspause gerne über die neuesten Fernsehserien, teilen lustige Links im Skype-Channel und unternehmen auch mal nach der Arbeit was zusammen. Klar, es ist wichtig, dass alle ihre Aufgaben gut machen, aber dass sich jeder wohl fühlt, gehört für uns genauso dazu.

Wie für ein Startup üblich, ist es bei uns dafür nicht immer aufgeräumt und wenn irgendetwas umgeräumt werden muss, packt jeder mit an. Bei uns kann es also eher passieren, dass ein Mauspad für den Praktikanten fehlt, als dass er keine Aufgaben bekommt.

Was treibt Sie an? Was sind die Ziele / Visionen / Leitbilder Ihres Unternehmens?

Uns treibt das Experiment "Selbstständigkeit" an. Es ist schön zu sehen, wie wir inzwischen gewachsen sind. Aus einem fast leeren Büroraum mit drei Leuten sind inzwischen acht Räume mit bequemen Stühlen, Bildern an der Wand und Regalen geworden.

Mit Sicherheit am wertvollsten ist, dass wir Entscheidungen nicht innerhalb einer Organisation treffen müssen. So können wir freier neue Projekte angehen.

Unser Ziel ist es, dass wir eine gewisse Startup-Mentalität nie verlieren und all die Vorteile der Selbstständigkeit auch in Zukunft halten können. Damit jeder bei uns jeden Tag aufs Neue gerne zur Arbeit kommt.

Ergänzen Sie: Praktikanten sind für uns...

Kollegen. Und gleichzeitig auch das Allerwichtigste bei meinpraktikum.de: Unsere „User“.

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Der Praktikant

Name des Praktikanten:
Alexandra Quant


Alter des Praktikanten:
25


Einsatz im Unternehmen:
Pflichtpraktikum
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Das Interview mit Alexandra Quant

Warum hat sich das Praktikum für Dich gelohnt? Inwieweit war es sinnvoll verbrachte Zeit?

Zunächst einmal ist ein Praktikum ja eigentlich immer sinnvoll verbrachte Zeit ;-) Offiziell war mein Praktikum hier ein “Pflichtpraktikum” und ich war mir anfangs nicht so sicher, ob es für meine berufliche Zukunft überhaupt relevant ist, da ich Englisch und Niederländisch studiere. Meine Zweifel habe ich allerdings bereits am ersten Praktikumstag komplett über den Haufen geworfen. Von Anfang an war ich ein Teil des Teams und durfte spannende Aufgaben übernehmen. Mir war vorher gar nicht klar, wie viele Studenten Schwierigkeiten haben, ein geeignetes Praktikum zu finden, das zu ihnen passt. Durch die vielen Insider-Einblicke, die ich während meines Praktikums erhielt, konnte ich sogar einigen Freunden Tipps zu Praktikumsstellen oder Bewerbungen geben. Man mag es kaum glauben, auch während eines Praktikums lernt man was fürs Leben: Durch die vielen Recherchen werde ich sicher einmal als Telefonjoker Karriere machen.

Ich muss sagen, dass die Umstellung vom Uni-Alltag (keine Vorlesung vor 10 Uhr, montags frei, manchmal mittwochs frei und freitags sowieso immer frei) auf eine 40-Stunden-Woche schon hart war. Wenn man sich allerdings gerne freiwillig um 6 Uhr morgens aus dem Bett quält, weil man sich auf seine Aufgaben und Kollegen freut, weiß man, dass man alles richtig gemacht hat! Ich möchte die Leute, die ich hier kennengelernt habe und mit denen ich auch außerhalb der Arbeit gerne Zeit verbringe, jedenfalls nicht mehr missen. Ich freue mich immer, wenn es mir neben der Uni möglich ist, 1-2 Tage in der Woche hier zu arbeiten. 3-4 Tage wären natürlich auch toll. Mehr ist schließlich immer besser, wie ein weiser Mann stets zu sagen pflegt.

Was war Deine spannendste Aufgabe/ Dein spannendstes Projekt als Praktikant? Gab es auch etwas, das Dir weniger gut gefallen hat?

Am Anfang war sowieso erst einmal alles neu und spannend! Aber besonders gefallen haben mir das Suchen, Bearbeiten und Einfügen von Fotos für die Internetseite. Ein absolutes Highlight war außerdem, dass ich ein Länderprofil für die Niederlande erstellen durfte und das Profil für Großbritannien optimieren konnte! Durch meine Auslandssemester in England und den Niederlanden konnte ich hier viele Tipps zu Problemen geben, die ich selber während meiner Aufenthalte dort hatte. Besonders die “Wusstest du schon”-Texte haben mir großen Spaß gemacht. Die niederländische Tradition des “Swaffelen” hat im Büro wahre Begeisterungsstürme ausgelöst.

Auch die Mitarbeit am Blog war super. Hier konnte ich freie Texte zu selbst ausgewählten Themen schreiben und meinen Ideen freien Lauf lassen.

Weniger gut gefallen hat mir, dass ich während meines Praktikums kurzzeitig mal telefonieren musste. Das ist nicht so mein Ding.

Was nimmst Du persönlich aus dem Praktikum mit? Inwieweit hat es Deinen zukünftigen Berufsweg beeinflusst?

Auch wenn ich mir bei einigen Aufgaben am Anfang unsicher war, hat man mir vom ersten Arbeitstag an vertraut und mich selbstständig arbeiten lassen. Nur so konnte ich lernen, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und erkennen, wo Hilfe und Mitarbeit nötig war. Bis zu meinem Praktikum habe ich mir nie Gedanken darüber gemacht, was ich nach meinem Studium mal machen will. Die Arbeit hier hat mir aber gezeigt, wie wichtig es ist, in einem Team zu arbeiten, in dem man sich wohl fühlt. Nur wenn man gerne zur Arbeit geht, kann man auch gute Leistungen erbringen.

Aus dem Praktikum habe ich neben einer Tätigkeit als Werksstudentin und dem Angebot einer Festanstellung sehr viele positive Erfahrungen und neue Freunde mitgenommen! Unvergessen bleiben Lenas Junggesellinnenabschied und ihre Traumhochzeit, der nächtliche Brownie-Fressflash bei Bine sowie Claudias “Otten”-Telefonat :-D

Was gibst Du Deinen Nachfolgern mit auf den Weg? Hast Du Tipps zur Bewerbung oder dem Arbeiten bei der Employour GmbH?

Einen wirklichen Geheimtipp für eine erfolgreiche Bewerbung gibt es nicht. Es kommt einfach auf die Persönlichkeit an. Man betritt den Raum und die Chemie muss sofort stimmen. Natürlich sollte man nicht komplett unvorbereitet zum Bewerbungsgespräch erscheinen, aber stumpf auswendig gelernte Fakten sind auch nicht das Gelbe vom Ei. Man sollte sich einfach nur nicht zu verrückt machen. Stefan und Daniel fressen einen schon nicht auf – die ernähren sich ausschließlich von Baguettes und Currywurst. Wenn man im Interview locker rüberkommt und eventuell bereits eigene Ideen einbringen kann, ist das auf jeden Fall ein großer Pluspunkt. Mit Anzug und Krawatte ist man hier im Bewerbungsgespräch jedenfalls overdressed.

Wie sah die Betreuung aus?

Als Praktikant wurde mir genau das richtige Maß an Aufmerksamkeit geschenkt. Vor allem in der ersten Woche habe ich noch viel nach Anleitung gearbeitet und musste immer wieder Zwischenfragen stellen. Da ich mir einen Tisch mit Lena und Bine teile, konnten meine Fragen immer sofort beantwortet werden. Sicherheitshalber haben die beiden auch zwischendurch immer mal wieder nachgefragt, ob alles in Ordnung sei und ob ich gut zurecht käme. Im Laufe der Zeit wurde meine Arbeit dann immer selbstständiger, sodass ich ganze Themenreihen für den Blog schrieb und überall dort mit anpackte, wo Not am Mann bzw. an der Frau war. Schließlich ist das Redaktionsteam zu 90% weiblich.

Was sollte man mitbringen, um das Praktikum erfolgreich zu absolvieren?

Um erfolgreich ein Praktikum bei der Employour GmbH zu absolvieren, sollte man kontaktfreudig und verantwortungsbewusst sein. Das selbstständige Arbeiten ist hier wichtig und man wird dazu animiert, selbst kreativ zu werden und neue Denkanstöße einzubringen. Hierbei wird die Idee eines Praktikanten genauso Ernst genommen, wie die Idee eines festangestellten Kollegen. Mindestens genauso wichtig (wenn nicht noch wichtiger) sind jedoch die sozialen Kompetenzen. Hier wird Zusammenhalt groß geschrieben und das nicht nur während der Arbeitszeit. Bei gemeinsamen Partybesuchen, Grillabenden, Buzz-Runden und Weihnachtsfeiern sind Spaß und gute Laune vorprogrammiert. Und wer kann schon von sich behaupten, dass er gerne mit seinen Kollegen und Vorgesetzen feiert ;-)