Praktikum bei Edelstahlbau Tannroda GmbH

So wurde Edelstahlbau Tannroda GmbH von ehemaligen Praktikanten bewertet

  • 8,0h Ø Arbeitszeit
  • 600,- Ø Verdienst
  • 0% Weiterempfehlung
Gesamtwertung 1 Berichte
1,9
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  • » Die vielen vor und während des Praktikums gemachten Versprechungen konnten nicht eingehalten werden. «
    14 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2015

    Laut Stellenbeschreibung und Vorstellungsgespräch handelte es sich bei dem Praktikum um eines im Bereich Konstruktion und Entwicklung. Nach einem recht vielversprechenden Beginn war es jedoch nicht möglich, im Team an Projekten mitzuwirken oder gar eigene Projekte zu bearbeiten. Die Aufgaben beschränkten sich zumeist auf das Erstellen trivialer CAD-Modelle (einfache Rohre, Verbindungselemente, etc.) oder andere Hilfarbeiten wie das Vorbereiten von Word-Vorlagen oder das Sortieren von Akten. Zwar gab es auch 'Ausreißer' nach oben, wie das Erstellen von Bearbeitungsplänen für automatisertes Werkzeugbearbeitungen oder Messebesuche, bei denen man in Kontakt mit Kunden und Zulieferern kommen konnte, diese bildeten aber die Ausnahme und wurden durch Ausreißer nach unten, wie das Reinigen und Sortieren des Lagers wieder aufgehoben. Insgesamt schien das Unternehmen nicht auf den Praktikanten vorbereitet gewesen zu sein. Darauf deuten das Fehlen eines Arbeitsplatzes mit den erforderlichen Software-Lizenzen (es musste daher immer der Arbeitsplatz von im Urlaub befindlichen Kollegen genutzt oder ein eigener Laptop mit entsprechenden Lizenzen mitgebracht werden) oder das Nichtabstimmen der Praktikumsinhalte auf die universitären Vorgaben hin. Da das Praktikum ein Pflichtpraktikum mit laut Praktikumsordnung geforderten ingenieurnahen Tätigkeiten war, sah der Praktikant die Anerkennung durch die Universität in Frage gestellt. Letztendlich wurde das Praktikum aber anerkannt, wenn auch unter Kritik des universitären Betreuers. Weiterhin gab es keine direk zuständige Person zur Betreuung, so dass man des öfteren 'rumfragen' musste, welche Tätigkeit man als nächstes Ausführen kann. Auch in diesem Praktikum kam das 'Beste' am Schluss: Das Praktikumszeugnis. Dieses war durchaus positiv formuliert, wies jedoch eine Vielzahl an Rechtschreib-, Grammatik- und Formatierungsfehlern auf, so dass es für die weitere Verwendung unbrauchbar war. Auch der Bitte des Praktikanten nach Ausstellung eines Empfehlungsschreibens für die weitere universitäre Laufbahn wurde nach mehrmaligem Vetrösten nicht nachgekommen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass von verschiedenen Stellen immer wieder betont wurde, was man gemeinsam mit dem Praktikanten noch alles vorhabe - auch über das Praktikum hinaus - jedoch nicht willens oder fähig war, dieses auch in die Tat umzusetzen.

    Die Vorteile auf einen Blick: - Kommunikation mit allen Kollegen auch über Hierarchien hinweg jederzeit möglich - Kontakt mit Kunden und Zulieferern durch Messebesuche und Teilnahme an Meetings möglich - Möglichkeit der Festanstellung nach Beendigung des Studiums (Jedoch aus Praktikantensicht nicht sinnvoll)

    Die Nachteile auf einen Blick: - Keine Vorbereitung auf den Praktikanten (Bereitstellung eines Arbeitsplatzes, etc.) - Keine strukturierten und zusammenhängenden oder gar 'ingenieurmäßigen' Aufgaben in einem Projekt, sondern viele kleine 'Hilfsarbeiten' - Im Extremfall sogar Arbeiten wie Aufräumen des Lagers - Gefährdung des Anerkennung des Praktikums durch die Universität aufgrund Nichtbeachtung der laut Praktikumsordnung geforderten Inhalte - Daher auch sehr geringer Lerneffekt - Zeugnisse und Empfehlungen fehlerhaft oder gar nicht erst ausgestellt

    • 8 Stunden pro Tag
    • 501 – 700 € pro Monat
    • Forschung & Entwicklung
    • Bad Berka
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