Interview mit:
dem Unternehmen
einem Praktikanten
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Unser Versprechen

Kaffee kochen können wir selbst und kopieren auch… Bei uns gibt es spannende, Aufgaben für kreative Köpfe mit Spielraum für eigenverantwortliches Handeln. Herzlich willkommen im Team. Überraschen Sie uns. Wir freuen uns auf Sie.

Ute Neher
HR Marketing Germany

Das Interview mit Ute Neher

Was macht Ihrer Meinung nach ein gutes Praktikum aus?

Gelohnt hat es sich, wenn am Ende beide Seiten denken: Das hat wirklich Spaß gemacht. Denn von einem guten Praktikum profitieren beide Seiten: der Praktikant und das Unternehmen. Das heißt aber auch, dass sich beide richtig reinhängen müssen. Deshalb verspreche ich: Pseudotätigkeiten gibt´s bei uns nicht. Unsere Praktikanten bearbeiten eigenständig ihre Projekte. Dabei handelt es sich um spannende Aufgaben für kreative Köpfe.

Was versprechen Sie sich davon, Praktikanten einzustellen?

Eine ganze Menge. Mit Praktikanten fegt ein neuer Wind durchs Unternehmen. Sie bringen Ideen aus der Uni oder dem Freundeskreis mit. Die Studierenden, die zu uns kommen, sind enorm motiviert. Wir freuen uns auf den Austausch, und bekommen so wichtige Impulse aus der Wissenschaft. Und im allerbesten Fall lernen wir mit unseren Praktikanten schon heute unsere Mitarbeiter von morgen kennen.

Was können Praktikanten von einem Praktikum in Ihrem Unternehmen erwarten?

Praktikanten dürfen bei uns zeigen, was in ihnen steckt. Denn wir sind davon überzeugt: Die Studierenden können schon unglaublich viel – wir müssen sie nur lassen. Zumal wir keine Handlanger brauchen, sondern Talente suchen, die sich mit Mut und Elan in ihr Projekt stürzen. Eigenverantwortung wird bei uns in Großbuchstaben geschrieben. Und die Vergütung stimmt auch: Diese richtet sich nach der Laufzeit des Praktikums und kann zwischen 800 und 1.480 Euro liegen.

Was sollte ein Praktikant mitbringen, um ein erfolgreiches Praktikum zu absolvieren?

Uns ist es völlig egal, ob die Studierenden gerade ihren Bachelor oder ihren Master machen. Wichtig sind uns andere Dinge: Wir wollen Bewerber, die neugierig sind, die anpacken wollen. Und Mut haben. Gute Noten? Gratulation, das ist toll. Aber für die Telekom nicht alles. Denn es sind doch gerade die Querdenker, die uns weiter bringen.

Wie nutzen Sie Praktikanten mit Ihrem noch unverstellten Blick für die Einschätzung von Veränderungspotentialen in Ihrem Unternehmen?

Bei uns ist Feedback keine Einbahnstraße. Ich finde es klasse, wenn uns ein Praktikant auch mal sagt: „Okay, Ihr habt das schon immer so gemacht. Aber vielleicht wäre es besser, Ihr würdet mal einen anderen Weg ausprobieren.“ Praktikanten sollen mit frischen Ideen und neuen Herangehensweisen unser Alltagsgeschäft beleben.

Wie würden Sie die Unternehmenskultur Ihres Unternehmens beschreiben? Was ist das Besondere, ausgerechenet bei Ihnen zu arbeiten?

Wir beschäftigen weltweit rund 225.000 Mitarbeiter – innovative Köpfe, die auch mal gegen den Strich denken. Bei uns gibt´s viele Kulturen und wir lassen unterschiedliche Vorstellungen zu, weil wir davon überzeugt sind, dass Vielfalt kreativer macht. Zu diesem bunten Bild gehören natürlich auch unsere Praktikanten. Als Kolleginnen und Kollegen auf Zeit werden die bei uns voll integriert.

Was treibt Sie an? Was sind die Ziele / Visionen / Leitbilder Ihres Unternehmens?

Wir haben natürlich vor allem ein Ziel: Unser Team sorgt dafür, dass der richtige Mensch auf dem passenden Stuhl sitzt. Tolle Aufgabe, schließlich ist ein Unternehmen nur so gut, wie die Kolleginnen und Kollegen, die dort arbeiten. Was mir bei der Telekom am besten gefällt? Dass sie sich was traut: Als erster DAX-Konzern hat sie die Frauenquote eingeführt und Bewegung in eine verkrustete Diskussion gebracht. Und als erstes Unternehmen kommen wir nun den Studierenden mit dem freiwilligen Praktikum, dem Flexikum, entgegen. Zudem sind wir in einer besonders spannenden Branche tätig, arbeiten mit Menschen aus aller Welt in interdisziplinären Teams zusammen. Die Innovationen, die meine Kolleginnen und Kollegen entwickeln, lassen manche Science Fiction-Vorstellung alt aussehen.

Jetzt sind Sie gefragt. Hier ist Raum für Ihre Frage- und Ihre Antwort. Was sollten potentielle Bewerber noch wissen?

Bei uns gibt es etwas, das sich hoffentlich bald auch in anderen Unternehmen durchsetzen wird: das Flexikum. Das Flexikum ist die zeitgemäße Form des freiwilligen Praktikums. Ein voll-flexibles Praktikumsmodell, das einfach mehr bietet. Als Flexikantin oder Flexikant vereinbaren die Studierenden mit ihrem jeweiligen Fachbereich ein individuelles Stundenkontingent, das genau in den Stundenplan passt. Dabei kann das Flexikum bis zu 24 Monate dauern. So gehören Studierende bei uns langfristig zum Team, sammeln umfassende Erfahrungen und verbinden Theorie und Praxis perfekt miteinander. Wirklich eine tolle Sache.

Ergänzen Sie: Praktikanten sind für uns...

Zukunft. Ideengeber. Teammitglieder. Ich sehe im Praktikanten einen künftigen Mitarbeiter – auf Probefahrt. Wir sind beide in der Testphase und schauen, ob wir zueinander passen. Jedes Jahr arbeiten bei uns mehr als 1.000 Praktikanten. 91 Prozent unserer Praktikanten können sich danach gut vorstellen, weiterhin bei der Telekom zu arbeiten. Deshalb meine Bitte an alle Studierenden: Testen Sie uns! Denn vielleicht sind wir der richtige Arbeitgeber für Sie!

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Der Praktikant

Name des Praktikanten:
Tobias Schoenmüller


Alter des Praktikanten:
24


Einsatz im Unternehmen:
Personalmarketing 2.0

Das Interview mit Tobias Schoenmüller

Warum hat sich das Praktikum für dich gelohnt? Inwieweit war es sinnvoll verbrachte Zeit?

Ich hatte mir vorgenommen gegen Ende meines Studiums ein freies Semester zu nehmen, um über einen längeren Zeitraum Praxiserfahrung sammeln zu können. Während meines Grundstudiums hatte ich bereits als Werksstudent gearbeitet und schnell festgestellt, dass Theorie und Praxis doch häufig anders verlaufen bzw. Erfahrung nicht durch gelernte Inhalte ersetzt werden können.

Außerdem interessiere ich mich sehr für das Thema Human Resources – Personalmarketing und wollte gern einen Einblick und eine berufliche Orientierung in diesem Bereich bekommen.

Rückblickend auf diese Erwartungen hat sich mein Praktikum hundertprozentig gelohnt! In den 6 Monaten als Praktikant im Personalmarketing 2.0 wurde ich in die Arbeit voll eingebunden und bekam vom ersten Tag an viel Verantwortung zugesprochen. Ich durfte auch immer mal wieder eigene Ideen und Inhalte aus meinem Studium in die Arbeit miteinfließen lassen und profitiert dadurch besonders auf fachlicher Seite von meinem Praktikum.

Was war deine spannendste Aufgabe als Praktikant? Gab es auch etwas, das dir weniger gut gefallen hat?

Besonders spannend war natürlich die Arbeit und Betreuung der Community von Facebook und Twitter. Als Admin musst du es schaffen, die Fans durch spannende Inhalte zu unterhalten und gleichzeitig das Thema Karriere bei der Telekom zu fokussieren. Dabei stehst du in direktem Kontakt mit Schülern, Studenten und Kollegen und tauschst dich mit diesen zu Karrierethemen aus. Manchmal gibt es dabei auch kritische Äußerungen und schwierige Fragen, die nicht immer mit dem Thema Karriere zu tun haben und die man im ersten Schritt gar nicht selbst beantworten kann. Dann ist die Herausforderung, in möglichst kurzer Zeit einen Ansprechpartner zu finden, der die entsprechenden Informationen liefern kann.

Ein besonderes Projekt für mich war unser Tippspiel auf Facebook, dass wir anlässlich der Fußball EM entwickelt hatten und bei dem unsere Fans im direkten Vergleich gegen Telekom Karriere auf die Ergebnisse der Spiele tippen konnten. Zu gewinnen gab es VIP-Tickets für ein Heimspiel des FC Bayern und Trikots der DFB Mannschaft. Die Organisation des Projektes mit der Agentur und unserer Kommunikationsabteilung sowie die Entwicklung einer persönlichen Story, die wir parallel zum Spiel auf Facebook gestalten wollten erforderte ein hohes Maß an Selbstverantwortung, hat aber unglaublich viel Spaß gemacht.

Alles in allem konnte ich während meines Praktikums viele wichtige Erfahrungen sammeln und hatte eine spannende Zeit in einem tollen Team.

Was nimmst du persönlich aus dem Praktikum mit? Inwieweit hat es deinen zukünftigen Berufsweg beeinflusst?

Das Praktikum hat mir vor allem geholfen, meine Stärken und beruflichen Interessen stärker zu fokussieren. Man merkt schnell im Praktikum: Was kann ich? Was macht mir Spaß? Und auch was interessiert mich beruflich nicht so sehr? Das ist meiner Meinung nach ein besonderer Erfahrungswert, der mir dabei geholfen hat eine fachliche Vertiefung für mein jetzt anstehendes Masterstudium zu wählen.

Was gibst du deinen Nachfolgern mit auf den Weg? Hast du Tipps zur Bewerbung oder zum Arbeiten im Unternehmen?

Wichtig ist vor allem keine Angst vor dem großen Namen „Telekom“ und den Anforderungen in den Stellenbeschreibungen zu haben. Wichtig bei einer Bewerbung ist vor allem, dass deine Motivation und Interesse für die Stelle zum Ausdruck kommen. Dies äußert sich sowohl in fehlerfreien Bewerbungsunterlagen, als auch in einem individuell verfassten Anschreiben, in dem dein persönliches Interesse und die Begeisterung für die Stelle deutlich wird.

Für die Arbeit im Unternehmen ist es wichtig, sich einfach mal zu trauen. Man erwartet keine Perfektionisten, die fehlerfrei sind, sondern Studenten die motiviert sind sich neuen Herausforderungen zu stellen und auch aus Fehlern lernen können. Ich habe selbst diese Erfahrungen machen dürfen und habe sowohl von meinen Erfolgen als auch von meinen Fehlern viel gelernt.

Wie sah die Betreuung deines Praktikums aus?

Die gute Betreuung meines Praktikums hatte mich wirklich positiv überrascht. Ich wurde super empfangen von meinen Kollegen und bekam immer eine Unterstützung, wenn ich mal nicht weiter wusste. Ich war also nie allein auf mich gestellt bei einer Frage oder Aufgabe, sondern hatte stets ein großes Team als Unterstützung hinter mir stehen. Für die regelmäßige Abstimmung der Themen und Aufgaben hatte ich wöchentlich einen festen Termin mit meinem Chef und nach bestimmten Abschnitten meines Praktikums standen Feedbackgespräche an, bei denen sich über die bisherige Arbeit und zukünftige Aufgaben ausgetauscht wurde.

Was sollte man mitbringen, um das Praktikum erfolgreich zu absolvieren?

Meiner Meinung nach sind die wichtigsten Faktoren für ein erfolgreiches Praktikum Motivation und Leistungsbereitschaft. Man sollte außerdem Lust auf neue Herausforderungen haben und den Ehrgeiz besitzen, Aufgaben selbstverantwortlich zu meistern. Manchmal wird es dabei auch für Praktikanten ganz schön stressig, trotzdem sollte man den Spaß an der Arbeit nicht verlieren.