Praktikum bei Camino Barcelona

So wurde Camino Barcelona von ehemaligen Praktikanten bewertet

  • 8,1h Ø Arbeitszeit
  • 288,- Ø Verdienst
  • 63% Weiterempfehlung
Gesamtwertung 8 Berichte
3,5
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Bewertungen von Praktikanten
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  • » Achtung! Hier wird man als billige Arbeitskraft ausgenutzt! «
    20 Wochen Erasmus+ Praktikum im Jahr 2017

    Achtung! Ein Praktikum bei Camino Barcelona kann eigentlich nicht als Praktikum bezeichnet werden und ist daher nicht zu empfehlen. Man wird nur als für die Firma sehr günstige Arbeitskraft eingesetzt. Während meiner Zeit bei Camino Barcelona waren wir 20 Praktikanten (!) und nur ca. 15 Festangestellte (Die Sprachlehrer nicht mit einbezogen). Eine wirkliche Betreuung ist da quasi unmöglich. Alles ist sehr chaotisch, es gibt keine festen Arbeitsplätze (es gab Zeiten, da hatten manche Praktikanten keinen Computer um zu arbeiten) und es gibt keine klar strukturierten Arbeitsabläufe. Praktikanten werden hier also nicht als Unterstützung eingesetzt, sondern sind notwendig, um den Betrieb der Schule zu gewährleisten. Die Aufgaben der Praktikanten ähneln sich denen der Festangestellten. Beantworten und Übersetzen von Emails, Vorbereitung der Klassenräume und Unterrichtseinheiten, Eintragen von Buchungen etc. Alles, was man macht, wird von dem Besitzer der Sprachschule kontrolliert. Selbst das Verschicken von Emails wird von ihm kontrolliert, nicht nur von Praktikanten sondern auch von den Festangestellten / Office Managern. Dies führt zu einer sehr schlechten Arbeitsatmosphäre. Bei den kleinsten Fehlern (bspw. ein Name zu viel auf einer Liste), kann es passieren, dass man von dem Besitzer der Schule vor versammelter Mannschaft angeschrien wird. In meiner Zeit ist es sogar vorgekommen, dass ein anderer Erasmus+ Praktikant aus Deutschland ohne wirklichen Grund gefeuert wurde. Zwar wird einem angeboten, sich auf ein Feld zu spezialisieren (bspw. Marketing oder im akademischen Bereich), im Prinzip macht man aber das, was gerade eben gemacht werden muss. Ganze Kurse, wie bspw. der angebotene Abendkurs, werden komplett von Praktikanten organisiert, da sich kein fester Mitarbeiter dafür verantwortlich fühlt. Die Kommunikation findet hauptsächlich auf Englisch statt, die Geschäftsführerin und Hauptverantwortliche für das Marketing kann bspw. gar kein Spanisch sprechen. Wenn das Praktikum kürzer als 5 Monate ist, bekommt man 200 € pro Monat, bei 5 oder mehr Monaten 300€. Man arbeitet entweder morgens von 8:30 - 16:00 Uhr oder nachmittags von 12:30 Uhr - 20:00 Uhr. An diese Arbeitszeiten wird sich penibel gehalten. Flexibilität ist also kaum vorhanden. Ca. alle drei Wochen muss man auch an einem Tag am Wochenende arbeiten, dieser kann jedoch durch einen freien Tag unter der Woche wieder ausgeglichen werden. Noch ein kurzes Wort zu den anderen Bewertungen. In meiner Zeit wurden Praktikanten dazu gedrängt, sehr positive Bewertungen über ein Praktikum zu schreiben. Wenn ihr also das Gefühl habt, manche Dinge klingen zu positiv, könnte dies daran liegen. Zusammenfassend kann ich also nur von einem Praktikum bei Camino Barcelona abraten, da man im Prinzip nur als sehr günstige Arbeitskraft ausgenutzt wird.

  • » Nicht wieder «
    12 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2016

    Ein Praktikum bei Camino Barcelona würde ich nicht weiterempfehlen. (Beim Lesen der anderen Bewertungen fand ich es schon witzig, dass die extrem positiven Kommentare geradezu passend die Negativpunkte in der einen schlechten Bewertung zu entkräften scheinen - nunja, ist ja bekannt, dass hier jeder ohne Überprüfung einen Kommentar schreiben kann). Ich für meinen Teil habe schlechte Erfahrungen mit diesem Unternehmen gemacht und möchte anderen Interessenten eine Entscheidungshilfe bieten. Ich hatte mich für diese Sprachschule entschieden, da die Schule im Internet hoch gelobt wird - worauf man im Nachhinein gesehen eben doch nicht viel geben kann. Sicher, vielen Schülern, die für einen kurzen Zeitraum einen Sprachkurs gebucht hatten, hat ihre Zeit in Barcelona gefallen. Aber hinter den Kulissen sah es dann doch eher anders aus - sehr chaotisch, oft gereitzter Umgangston und permanente Falschinformationen zwischen den Abteilungen, die das Arbeiten erheblich erschwert hatten. Fehlerhaftes Arbeiten war die Folge (noch nicht mal unbedingt eigenes Verschulden!), woraufhin man immer direkt zum Chef ins Büro zur Standpauke bestellt wurde. Nicht gerade ein schönes Gefühl, dass mir nach einiger Zeit aufkam wenn ich auf dem Weg zur Arbeit war. Die Arbeit selbst im Marketing-Bereich war sehr monoton und bestand hauptsächlich aus der Beantwortung von E-Mails, Klassenräume präparieren, Schüler begrüßen und ihnen Hilfestellung geben. Der Kontakt zu den Schülern war das einzige, was richtig Spaß und Freue bereitet hat. Aber richtige Marketingstrategien oder ähnliche Skills habe ich nur in der Uni gelernt. Alle Praktikanten bekamen zusätzlich eine Aufgabe, zum Beispiel die Organisation der Abendkurse, die jedoch - natürlich ungewollt - mit Überstunden verbunden war. Für mein Verständnis hätte man entweder mehreren Praktikanten einer Aufgabe zuteilen müssen oder besser Festangestellte als Ansprechpartner einsetzen, denn oftmals schien es als ob die Vorgesetzten gar nicht wirklich wüssten wie manche Bereiche funktionierten. Was ich auch sehr schade fand, war, dass hauptsächlich Englisch gesprochen wurde. Auch das Katalan, was in Barcelona gesprochen wird, ist nicht sehr hilfreich, um die Spanische Sprache richtig zu lernen, obwohl die Stadt an sich super war! Insgesamt war ich und auch andere mit denen ich zu tun hatte, sehr froh als das Praktikum wieder vorbei war. Einer ist oftmals nicht zur Arbeit erschienen, andere haben ihr Praktikum sogar früher beendet - also die Resonanz war nicht sehr groß. Was ich mitgeben kann: Recherchiert gut, macht lieber ein Halbtags-Praktikum wo ihr noch genug Zeit habt euch die Stadt anzuschauen und die Sprache zu lernen, oder besser für Wissbegierige und nicht stupide-vor-sich-hinarbeitende Menschen macht lieber ein Auslandsstudium! Da lernt man glaube ich mehr als im Praktikum eines profitorientierten Unternehmen.

  • » Sehr empfehlenswert !!! «
    24 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2016

    Ich habe ein 24 wöchiges Praktikum bei Camino Barcelona absolviert und würde es jederzeit wieder tun! Das Arbeitsklima war immer gut und positiv. Wir haben uns allen untereinander geholfen, Praktikanten sowie Arbeitern. Durch das Internationale Team habe ich neue Freundschaften geknüpft. Meine Aufgaben waren abwechslungsreich und es gab immer was zu tun. Ich würde das Praktikum weiter empfehlen und es jederzeit wieder tun. Danke Camino Barcelona für die tollen Momente!

  • » Absolut empfehlenswertes Praktikum «
    20 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2016

    Ich habe bei Camino Barcelona ein 20 wöchiges Praktikum absolviert und würde es jedem weiterempfehlen. Meine Aufgaben waren sehr abwechslungsreich und ich konnte sehr viel selbstständig arbeiten. Das Klima in der Firma war sehr gut und alle Arbeiter und Praktikanten waren stets nett und hilfsbereit. Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich von diesem Praktikum viel für mein zukünftiges Berufsleben gelernt habe. Wer auf der Suche nach einem Praktikum ist, bei dem man nicht wie ein typischer Praktikant behandelt wird, der ist bei Camino genau richtig!

  • » Un tiempo inolvidable!!! «
    im Jahr 2015

    Ich habe ein 3-monatiges Praktikum bei Camino Barcelona absolviert und habe diese Entscheidung nie bereut! Beruflich, sprachlich wie auch menschlich hat mich dieses Praktikum zweifelsohne sehr viel weitergebracht, ich habe viele Freundschaften geschlossen und mich stets als wertvoller Teil des Teams gefühlt. Nach einer gewissen Einarbeitungszeit entscheiden Praktikant/innen gemeinsam mit den Chefs, in welchem Bereich sie gerne vertieft arbeiten möchten, wodurch sie die Chance erhalten, genau das zu tun, was ihnen auch wirklich Spaß macht. En cualquier caso - un tiempo inolvidable!!! Ich würd's jederzeit wieder tun!

  • » Tolle Erfahrung, gerne wieder! «
    18 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2015

    Als Sales und Marketing Assistant hatte ich von Anfang an eigene Kunden, die ich betreuen durfte. Der Kundenkontakt hat mir sehr viel Spaß gemacht - es wurde nämlich nie langweilig! Als Praktikanten durften wir auch an den Aktivitäten der Schule teilnehmen, wodurch wir die Schüler besser kennenlernen konnten aber auch vor allem selbst zu einer kleinen, internationalen "Familie" zusammenwuchsen. Die Leiter der Schule waren stets um unser Wohlbefinden bemüht und immer hilfsbereit. Man bekam Verantwortung und ging immer sehr gerne zur Arbeit. Ich würde das Praktikum zweifellos weiterempfehlen, da es mir wertvolle Einblicke in die Arbeitswelt und unbezahlbare Erfahungen gegeben hat!

  • » Top! «
    24 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2015

    Ich habe ein 6-monatiges Praktikum bei Camino Barcelona absolviert und kann es nur weiterempfehlen! Ich habe sehr viele unterschiedliche Dinge während meiner Zeit dort gelernt und mir wurden viele AUfgaben zuteil, so dass es immer abwechslungsreich und sehr interessant war. Das Team ist sehr nett und kümmert sich fürsorglich um seine neuen Mitglieder. Ich habe in dieser Zeit sehr viel über Marketing und den täglichen Ablauf in einer Sprachschule, aber auch über micht selbst gelernt. Die Praktikanten arbeiten als selbstständige Mitglieder des Teams und ihnen wird viel Vertrauen entgegen gebracht. Ich habe meine Zeit bei Camino Barcelona sehr genossen, habe auch viele neue Freunde gefunden und eine tolle Zeit gehabt - sehr empfehlenswert!

  • » Ausbeutung «
    12 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2015

    Die Sprachschule Camino Barcelona ist wie man sich ein Praktikum im Süden vorstellt: Ausbeute pur. Es herrscht eine klare Hierarchie, in der die Praktikanten ganz unten stehen, nichts zu hinterfragen und stumpfsinnig ihre Arbeit zu verrichten haben. Ich persönlich war offiziell im Marketing-Bereich und wurde jedoch willkürlich und ohne Absprache in anderen Bereichen eingesetzt. Keine strukturierte Einarbeitung, Überstunden werden nicht bezahlt oder als Urlaub gutgeschrieben, die Praktikanten ersetzen die Festangestellten für einen Hungerlohn (das ganze Unternehmen würde ohne die Arbeit der Praktikanten überhaupt nicht funktionieren!), psychischer Druck von Seiten der Arbeitgeber, kein Arbeitsvertrag und damit kein Kündigungsschutz. Praktikanten haben sogar Nervenzusammenbrüche erlitten und geweint. Ich rate dringend von diesem Unternehmen ab. Im Erasmus-Programm würde ich das Studium im Ausland vorziehen.