Praktikum bei Bürgerhaus Bennohaus in Münster - Arbeitskreis Ostviertel e.V.

So wurde Bürgerhaus Bennohaus in Münster - Arbeitskreis Ostviertel e.V. von ehemaligen Praktikanten bewertet

  • 5,7h Ø Arbeitszeit
  • 0,- Ø Verdienst
  • 10% Weiterempfehlung
Gesamtwertung 3 Berichte
3,5
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  • » Leider eher keine Empfehlung «
    26 Wochen freiwilliges Praktikum im Jahr 2017

    Ich habe im Jahr 2017 ein sechsmonatiges Praktikum im Fachbereich „Öffentlichkeitsarbeit und Kulturmanagement“ des Bürgerhaus Bennohaus absolviert. Meine Arbeitszeit betrug 16 Stunden die Woche und wurde nicht vergütet.

    Zunächst zu den positiven Punkten: Ich habe alle Kollegen sowie die Leitung der PR-Abteilung als sehr freundlich und aufgeschlossen empfunden. Auch meine Aufgaben haben mir meist gut gefallen. Hierzu gehörten in etwa der tägliche Presse- und Onlinedienst, die Pressearbeit für bestimmte Kulturevents und die Vorbereitung sowie Betreuung von Veranstaltungen. Ansprechend fand ich darüber hinaus das Konzept, das Praktikum „semesterbegleitend“ zu absolvieren. Neben den beiden Tagen, die ich pro Woche im Bennohaus gearbeitet habe, blieb mir folglich noch genug Zeit für mein Studium. Abschließend zeigte sich die Leitung der PR-Abteilung auch angesichts meiner Überstunden sehr kulant und ich durfte diese freundlicherweise alle zum Ende meines Praktikums ausgleichen.

    Nun allerdings zu den negativen Punkten: Ich habe das Bennohaus und auch die PR-Abteilung an sich als unangenehm chaotisch empfunden. Meiner Meinung nach wurden zeitliche Absprachen regelmäßig von verschiedenen Seiten übergangen, was für mich bedeutete, dass ich aufgrund von ständig verschobenen Team-Meetings oft auf eine Mittagspause verzichtet habe oder morgens manchmal als einzige pünktlich in der Abteilung saß. Darüber hinaus finde ich, dass Aufgaben häufig nicht besonders gut kommuniziert wurden oder auf Kollegen einfach kein Verlass war. Ich habe zweimal erlebt, dass Praktikanten ihre Tätigkeit in der PR-Abteilung ohne Vorwarnung abgebrochen haben (ein vernünftiger Arbeitsvertrag hätte hier wahrscheinlich Abhilfe geschaffen) und andere ihre Aufgaben abfangen mussten, weil sich niemand um Nachfolger bemühte.

    Laut eigener Aussage des Bennohauses ist die Einbindung von ehrenamtlichen Praktikanten ein wesentlicher Bestandteil seiner Arbeitskultur. Meiner Meinung nach handelt es sich hierbei um eine nette Beschönigung. Ich würde eher sagen, dass das Bennohaus ohne die Unterstützung unbezahlter Praktikanten kaum existieren könnte. Theoretisch fände ich diesen Punkt gar nicht weiter problematisch – wenn das Bennohaus den Ehrenamtlichen im Gegenzug auch ein passendes Maß an Wertschätzung entgegenbringen würde. In meinen Augen war das leider nicht unbedingt der Fall. Selbstverständlich kann ich nur für mich persönlich sprechen, aber ich musste einem fehlerfreien Zeugnis nach dem Beenden meines Praktikums beispielsweise noch monatelang hinterherlaufen. Mehrmals blieben meine Nachrichten über Wochen hinweg unbeantwortet, was meiner Ansicht nach nicht unbedingt von Professionalität zeugt. Mir wurde auf diese Weise eher das Gefühl vermittelt, als billige Arbeitskraft zwar gut genug gewesen zu sein, mehr aber leider auch nicht.

    Mein Fazit: Ich denke, dass ein Praktikum im Bennohaus durchaus die Möglichkeit bietet, berufliche Erfahrungen zu sammeln und Einblicke – wenn auch nicht sonderlich tiefgehende – in Tätigkeitsfelder wie Pressearbeit und Kulturmanagement zu erhalten. Trotz allem möchte ich an dieser Stelle keine Empfehlung für ein Praktikum im Bennohaus aussprechen. Für mich konnten die positiven Aspekte die genannten Minuspunkte einfach nicht ausgleichen. Ich bin mir sicher, dass es zahlreiche Unternehmen und Einrichtungen gibt, die Studierenden ähnliche berufliche Einblicke bieten und dabei mit angenehmeren Rahmenbedingungen punkten können. In meinen Augen lohnt sich ein Praktikum im Bennohaus allerhöchstens als Notlösung für Studierende, die noch ganz dringend ein Pflichtpraktikum absolvieren müssen.

  • » Ein Praktikum, das nur ein Zeugnis liefert. «
    24 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2010

    Es wird wenig Wissen vermittelt. Es gibt keine persönliche Betreuung. Es ist eine reine Zeitverschwendung. Nur für Studenten geeignet, die ein Zeugnis brauchen. Es wird leider nicht bezahlt.

  • » Ein Praktikum, das Spaß macht, einen selbst fordert und bisher unentdeckte Fähigkeiten entwickeln lässt. «
    24 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2009

    Mein Praktikum war derart vielfältig, dass keine Tätigkeit herausgestellt werden kann.