Interview mit:
dem Unternehmen
einem Praktikanten
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Unser Versprechen

Wir freuen uns auf Sie! Wir nehmen Sie und Ihre Ideen sehr ernst! "Create Your Own Career" ist keine Marketing-Phrase, sondern gelebte Realität bei Bertelsmann.

Dr. Nico Rose
Corporate Management Development

Das Interview mit Dr. Nico Rose

Was macht Ihrer Meinung nach ein gutes Praktikum aus?

Ich glaube, ein Praktikum ist dann gut, wenn es einen realistischen Einblick in den späteren Job, wie auch das Unternehmen und seine Kultur, bietet. Inhaltlich ist es dann gut, wenn es zum einen eigene (Teil-)Projektverantwortung, zum anderen aber auch "Fleißarbeit" enthält. Denn das spiegelt den Anspruch an spätere Einstiegspositionen wider. Außerdem wichtig: Ein erster Einblick in das Thema Unternehmenspolitik, also: Wie tickt so ein Großkonzern? Wie werden Entscheidungen getroffen und implementiert?

Was versprechen Sie sich davon, Praktikanten einzustellen?

Gute Praktikanten sind die Führungskräfte von morgen. Bertelsmann als Dachmarke genießt jedoch nicht automatisch die gleiche Aufmerksamkeit wie z.B. die deutschen Autobauer oder die großen Consulting-Firmen. Umso wichtiger ist es, den Top-Studenten möglichst früh eine Chance zum Kennenlernen zu bieten - damit sie verstehen, dass eine Karriere bei Bertelsmann mindestens genau so spannend und herausfordernd ist.

Was können Praktikanten von einem Praktikum in Ihrem Unternehemen erwarten?

Ich denke, dass Bertelsmann sehr viele "gute" Praktika zu vergeben hat. Insofern gilt an dieser Stelle: Siehe Frage 1).

Was sollte ein Praktikant mitbringen, um ein erfolgreiches Praktikum zu absolvieren?

Wichtigste Voraussetzungen sind Neugierde sowie Lern- und Einsatzbereitschaft. Humor kann nie schaden. Aber auch: Die gesunde Portion Ernsthaftigkeit. Denn ein Praktikum ist niemals "nur ein Praktikum". Es ist gleichzeitig immer die Visitenkarte für den möglichen Jobeinstieg.

Was sind die größten Herausforderungen, die Praktikanten innerhalb eines Praktikums in Ihrem Unternehmen meistern müssen?

Es soll vereinzelt Menschen geben, die den Standort der Unternehmenszentrale (Gütersloh) als größte Herausforderung empfinden. Aber bei Spaß beiseite. Bertelsmann befindet sich als größtes Medienunternehmen Europas in einer sehr exponierten Stellung und wir erwarten deshalb umfassende Professionalität. Andererseits pflegen wir aufgrund unserer Kultur einen sehr kollegialen Umgang. Man ist schnell "per Du" (auch mit hochrangigen Führungskräften), geht abends zusammen feiern. Hier den richtigen Weg zu finden, erfordert mit Sicherheit "ein gerüttelt Maß" an Einfühlungsvermögen und Kommunikationsfähigkeit.

Wie nutzen Sie Praktikanten mit Ihrem noch unverstellten Blick für die Einschätzung von Veränderungspotentialen in Ihrem Unternehmen?

Gute Studenten sind idealerweise auf dem neuesten Stand, was betriebswirtschaftliches Know-how etc. betrifft. Nicht selten arbeiten sie deshalb schon im Praktikum an innovativen Projekten und neuen Business-Modellen. Und wer sich dort bewährt, hat somit in der Fortführung u.U. bereits sein erstes Projekt als fester Mitarbeiter in der Tasche.

Wie würden Sie die Unternehmenskultur Ihres Unternehmens beschreiben? Was ist das Besondere, ausgerechenet bei Ihnen zu arbeiten?

Unsere Kultur basiert auf den so genannten "Bertelsmann Essentials": Partnerschaft, Kreativität, Unternehmergeist und gesellschaftliche Verantwortung. Unsere Führungskräfte sind verpflichtet, diese Werte zu verkörpern und durch ihr Vorbild weiterzutragen.

Was treibt Sie an? Was sind die Ziele / Visionen / Leitbilder Ihres Unternehmens?

Bertelsmann ist ein internationales Medienunternehmen. Wir vermitteln Informationen, Unterhaltung und Mediendienstleistungen und wollen damit Menschen inspirieren. Es ist unser Ziel, einen Leistungsbeitrag für die Gesellschaft zu erbringen. Wir wollen Spitzenpositionen in unseren Märkten einnehmen und streben eine das Wachstum und die Kontinuität des Unternehmens sichernde Verzinsung des eingesetzten Kapitals an. Kreative Inhaltearbeit und konsequente Kundenorientierung stehen im Mittelpunkt unseres gemeinsamen Handelns. Wir wollen eine gerechte und motivierende Arbeitswelt schaffen. Wir verpflichten uns, die Kontinuität und die ständige Weiterentwicklung unseres Unternehmens zu sichern.

Jetzt sind Sie gefragt. Hier ist Raum für Ihre Frage- und Ihre Antwort. Was sollten potentielle Bewerber noch wissen?

Für alle, die Krawatten nicht mögen (so wie ich): Die können an den meisten Tagen in der Schublade bleiben…

Ergänzen Sie: Praktikanten sind für uns...

…im besten Fall die Führungskräfte von morgen.

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Der Praktikant

Name des Praktikanten:
Max Willaschek


Alter des Praktikanten:
25


Einsatz im Unternehmen:
Arvato AG & Penguin Random House

Das Interview mit Max Willaschek

Was macht deiner Meinung nach ein "gutes" Praktikum aus?

Ein Praktikum sollte es ermöglichen, eigenen Schwerpunkten und Zielsetzungen nachzugehen, um im Kontakt mit interessanten Persönlichkeiten neue und vielseitige Eindrücke und Perspektiven zu sammeln. Ein "gutes" Praktikum differenziert sich meiner Meinung nach darüber, wie gut Praktikantenstelle und Praktikant selbst aufeinander vorbereitet sind. Fordert ein Praktikum den Praktikanten nicht nur, sondern fördert ihn aus beiderseitiger Wahrnehmung, da man Interesse an der Entwicklung des Praktikanten zeigt, dann ist es mit Sicherheit kein "schlechtes" Praktikum.

Warum hat sich das Praktikum für dich gelohnt? Inwiefern war es sinnvoll verbrachte Zeit?

In erster Linie haben sich die beiden Praktika gelohnt, da sie indirekt zu den Aufgaben geführt haben, an denen ich heute arbeite. Ich würde in diesem Zusammenhang grundsätzlich zwischen zwei Dingen unterscheiden: Auf der einen Seite erfährt man viel Nützliches über die Verhältnisse in der Medienbranche, den Bertelsmann Konzern und Grundlegendes über Projektmanagement. Bereits in den Praktika wurde mir bewusst: Wer Freunde an der Kreation von Inhalten hat und ein Teil jener „Geschichten“ werden möchte, welche Menschen in unserer Gesellschaft emotional, gesellschaftspolitisch und kulturell bewegen, ist bei Bertelsmann am richtigen Ort. Und eine solche Kernidee führt meiner Wahrnehmung nach unmittelbar zum anderen lohnenswerten Aspekt der Praktika. Da ich mittlerweile im Corporate Development als Teil des CEO Office bei Penguin Random House arbeite, wird mir rückblickend bewusst, wie sehr ich in Bezug auf meine Entwicklung und auf meine persönlichen Meinungen gerade von den Begegnungen innerhalb der Praktika profitiert habe. Die Möglichkeit, von den Erfahrungen anderer in einem kreativen Umfeld zu lernen und gerade daraus auch ein tieferes Verständnis dafür zu entwickeln, was einem selbst wichtig ist, lies beide Praktika zu einer für mich sinnvollen und nützlichen Erfahrung werden, die ich unter keinen Umständen missen möchte.

Was war deine spannendste Aufgabe/ dein spannendstes Projekt als Praktikant? Gab es auch etwas, das dir weniger gefallen hat?

Beide Praktika, die ich absolvierte, gestalteten sich sehr unterschiedlich, vor allem im Verhältnis zu den Projekten, die ich kennenlernen durfte.

Bei Mohn Media bestand eine der Aufgabenstellungen in der Entwicklung einer Art "firmeninternes Facebook". Für meinen Mitpraktikanten Moritz und mich (ich hatte damals gerade das 4. Semester des Grundstudiums hinter mir) war es eine Herausforderung, an der wir nur wachsen konnten. Denn anfangs war uns durchaus nicht ganz klar, um was wir uns alles als erstes kümmern sollten – Funktionalität der Plattform, Beschaffung der Software oder die Einweisung der Mitarbeiter? Ein wichtiger Punkt dabei war: Unser Supervisor gab uns stets Rückhalt und Unterstützung. Darüber hinaus, rückblickend ein sicherlich nicht unwesentlicher Punkt, wurde uns jenes Vertrauen entgegen gebracht, um uns individuell an einer möglichen Herangehensweise und Form der Implementierung frei auszuprobieren. Dadurch waren die Lerneffekte für Moritz und mich als Praktikanten enorm. In guter Erinnerung sind mir persönlich auch die vielen Telefonate und Meetings geblieben, in denen wir uns zwangsläufig – wie sollte es bei dieser Konstellation auch anders sein? – als "Max und Moritz" vorstellten.

Ein spannendes Projekt im Bereich Digital Publishing Development bei (damals noch) Random House war die Neupositionierung einer Lernsoftware am US Markt. Hier war es neben der Ausarbeitung einer Marktstudie vor allem spannend, so nah und intensiv wie möglich mit den eigentlich kreativen Entwicklern des Produktes zusammen zu arbeiten. Immer, wenn die Möglichkeit besteht, dem eigentlichen Kern eines Produktes oder einer Projektplanung nahe zu sein, lassen sich gerade als Praktikant die differenzierten Zusammenhänge viel besser und einsichtiger verstehen.

Was nimmst du persönlich aus dem Praktikum mit? Inwieweit hat es deinen zukünftigen Berufsweg beeinflusst?

Ich denke, die Gelegenheit, durch ein Praktikum die Chance eingeräumt zu bekommen, frühzeitig eigene Ideen in vorhandene Konzepte einbringen zu können, ist stets etwas Besonderes. Wie schon erwähnt, waren für mich vor allem prägende Begegnungen und ein individueller Gedankenaustausch mit interessanten Persönlichkeiten ausschlaggebend. Ich habe viel aus jener Kooperation für mich selbst mitgenommen und dies bei weitem nicht allein begrenzt auf Fachwissen sondern eben auch ideelle Werte.

Wie sah die Betreuung des Praktikums aus?

In beiden Praktika stand mir ein Supervisor zur Seite. Neben dem Team ist er der Hauptansprechpartner für einen Praktikanten und fungiert zeitgleich als Mentor – im Zweifel auch über das Praktikum hinaus. Unabhängig vom eigenen Team gibt es darüber hinaus bereichsübergreifende Veranstaltungen, Initiativen und Events für Praktikanten.

Was gibst du deinen Nachfolgern mit auf den Weg? Hast du Tipps zur Bewerbung oder dem Arbeiten in diesem Unternehmen?

Seid neugierig und stellt eure Fragen. Nutzt die Chance, dass eigene Meinung honoriert wird.

Was sollte man mitbringen, um das Praktikum erfolgreich zu absolvieren?

Keine Frage, dass man als Praktikant ein Verständnis mitbringen sollte, eine Chance und Aufgabe objektiv in ihrer „Qualität“ und „Quantität“ zu begreifen. Dennoch glaube ich, dass unter dem Strich stets das „eigene Interesse“ der entscheidende und ausschlaggebende Faktor ist. Wer Neugierde, Teamfähigkeit und die Bereitschaft zur Eigeninitiative mitbringt, wird, so lautet mein Fazit, bei Bertelsmann auch die Möglichkeit eingeräumt bekommen, von seinen Qualitäten Gebrauch zu machen.