Interview mit:
dem Unternehmen
einem Praktikanten
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Unser Versprechen

Das VA-Ship wird ein unvergleichliches Erlebnis werden. Du wirst in einer rasanten Geschwingkeit über dich selbst hinauswachsen und dich weiterentwickeln. Ein VA-Ship ist viel mehr als eine Lernerfahrung, es ist eine einschneidene Lebenserfahrung.

Viktoria Keiper
Recruiting Coordinator

Das Interview mit Viktoria Keiper

Was macht Ihrer Meinung nach ein gutes Praktikum aus?

Aus meiner Sicht machen drei Dinge ein gutes Visiting-Associate-Ship im Consulting-Bereich aus: 1. Ein spannendes Projekt – idealerweise beim Kunden vor Ort. 2. Eine herausfordernde, aber auch fördernde Arbeitsumgebung. 3. Ein gut funktionierendes Projektteam.

Was versprechen Sie sich davon, Praktikanten einzustellen?

Zum einen freuen wir uns darüber, dass junge, talentierte Studenten und Universitätsabsolventen in ihrem Praktikum den Berateralltag und die Teamarbeit bei BCG selbst erleben können. Wir tragen somit zu ihrer persönlichen Weiterentwicklung bei. Zum anderen ist unser Visiting-Associate-(VA-) Pool einer der wichtigsten Recruiting-Kanäle für unser Unternehmen. Ein VA-Ship ist für beide Seiten der beste Weg, um früh herauszufinden, ob unsere Beratung und der/die jeweilige Kandidat/-in zueinanderpassen.

Was können Praktikanten von einem Praktikum in Ihrem Unternehmen erwarten?

Unsere VAs werden vom ersten Tag an voll in das Projektteam, das sie unterstützen, integriert: Sie bekommen einen tiefen Einblick in unsere Arbeit und werden wie ihre Beraterkollegen auf den Fällen enorm gefordert. Neben der Projektarbeit gehören zu einem VA-Ship natürlich auch Reisen und diverse Team- und Office-Events dazu. Unsere VAs berichten häufig, dass sie die steile Lernkurve, die frühe Übernahme von Verantwortung auf den Projekten und unsere BCG-Kultur als besonders wertvolle Erfahrungen aus den VA-Ships mitnehmen.

Was sollte ein Praktikant mitbringen, um ein erfolgreiches Praktikum zu absolvieren?

Wir suchen talentierte, einzigartige Persönlichkeiten, die etwas bewegen wollen. Akademische Exzellenz ist nur ein Faktor, der zum Erfolg eines VAs beitragen kann. Unsere VAs sollten den Mut mitbringen, über sich selbst hinauszuwachsen. Sie sollten außerdem sicher mit Zahlen umgehen können, eine schnelle Auffassungsgabe haben, um die Ecke denken können und teamfähig sein. Themen rund um die Wirtschaft sollten ihre Neugier wecken und die Auseinandersetzung damit Spaß bringen.

Was sind die größten Herausforderungen, die Praktikanten innerhalb eines Praktikums in Ihrem Unternehmen meistern müssen?

Der Beratungsalltag ist durch eine sehr hohe Geschwindigkeit und ein dynamisches Arbeitsumfeld geprägt. Auch unsere VAs müssen sich gut organisieren und sich flexibel auf unterschiedlichste Situationen und Personen - vor Ort beim Kunden oder im Team - einstellen. Das sind sicherlich die großen Herausforderungen für unsere VAs.

Wie nutzen Sie Praktikanten mit Ihrem noch unverstellten Blick für die Einschätzung von Veränderungspotentialen in Ihrem Unternehmen?

In einem Beratungsteam zu arbeiten bedeutet ständig voneinander zu lernen und sich gegenseitig herauszufordern. In dieser Interaktion nehmen auch unsere Berater viel von unseren VAs mit, denn jeder im Team wird als vollwertiges Teammitglied mit seinen Ansichten und Ideen ernst genommen und muss diese einbringen. Interne Projekte helfen uns dabei unsere eigenen Prozesse zu optimieren. Hier können auch unsere VAs Veränderungen anstoßen.

Wie würden Sie die Unternehmenskultur Ihres Unternehmens beschreiben? Was ist das Besondere, ausgerechnet bei Ihnen zu arbeiten?

Als amerikanisches Unternehmen pflegen wir hier eine Kultur auf Augenhöhe mit flachen Hierarchien. Die Merkmale, die unsere Kultur sicher am meisten auszeichnen, sind ein respektvolles, offenes und hilfsbereites Miteinander. Außerdem merkt man schnell, dass hier Menschen arbeiten, die viel Elan und Energie in ihre Arbeit investieren, um etwas bewegen zu können. Der Spaß bleibt dabei aber nicht auf der Strecke.

Was treibt Sie an? Was sind die Ziele / Visionen / Leitbilder Ihres Unternehmens?

Für den Erfolg unserer Beratungsprojekte sind nicht nur Zahlen und Analysen entscheidend, sondern vor allem unsere engagierten Berater, unser Umgang miteinander und mit unseren Kunden und nicht zuletzt unsere jahrzehntelange Erfahrung. Mit hohen Ansprüchen an uns und unsere Arbeit adressieren wir kritische Fragestellungen, zeigen Chancen auf und gestalten Geschäfte neu. Integrität, Respekt für den Einzelnen, Mehrwert und Engagement für den Kunden sind nur einige unserer zentralen Werte. Bei BCG gibt es keine Standardkonzepte für einzelne Branchen. Wir entwickeln kundenspezifische Lösungen auf Basis einer engen Partnerschaft mit unseren Kunden und unserer globalen Expertise.

Ergänzen Sie: Praktikanten sind für uns...

die Zukunft unserer Beratung.

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Der Praktikant

Name des Praktikanten:
Christopher Wächtler


Einsatz im Unternehmen:
Visiting Associate in unserem Berliner BCG-Büro

Das Interview mit Christopher Wächtler

Warum hat sich das Praktikum für Dich gelohnt? Inwieweit war es sinnvoll?

Ich habe Physik studiert. Nach dem Bachelor war das Praktikum bei der Boston Consulting Group eine Art Bewährungsprobe für mich: Kann ich als Naturwissenschaftler auch in der Beratung arbeiten - ganz ohne BWL-Kenntnisse? Jezt weiß ich, dass ich meine analytischen Fähigkeiten, die ich auch im Physikstudium brauche, sehr gut in der Beratung auf andere Bereiche übertragen kann. Außerdem wollte ich unbedingt wissen, was eine Unternehmensberatung macht. Warum die so erfolgreich sind. Warum ihre Kunden die Lösungen nicht selbst finden. Nach meinem Praktikum verstehe ich vieles besser: Den Unternehmen werden nicht nur Berater zur Seite gestellt, sondern auch viele Spezialisten aus dem Hintergrund. Das zu verstehen fand ich besonders spannend.

Daneben schätze ich die Feedbackkultur bei BCG. Am Anfang war das ein bisschen gewöhnungsbedürftig, ständig sowohl positves als auch negatives Feedback zu bekommen. Doch man lernt schnell, das nicht als Angriffspunkt zu sehen, sondern als Impuls, um sich weiterzuentwickeln und effektiver zu arbeiten. Das übertrage ich im Moment auf meine Arbeit an der Universität. Ich lege nicht einfach los, sondern durchdenke die Aufgaben erst einmal, setze feste Ziele und arbeite Abschnitt für Abschnitt ab. Ich erstelle mir quasi eine eigene Roadmap. Im Vergleich dazu verlief die Arbeit an meinem Bachelor chaotischer.

Was war Dein spannendstes Projekt? Was hat Dir weniger gut gefallen?

In den zehn Wochen meines BCG-Praktikums habe ich an zwei Projekten mitgearbeitet. Vier Wochen war ich auf einem Fall im Bereich Big Data für Wasserkraft, das andere Projekt lief sechs Wochen. Dabei habe ich für eine internationale Organisation die Lage der einzelnen Büros in verschiedenen Ländern analysiert. Für dieses Projekt bin ich oft in Rom gewesen. Das hat sehr viel Spaß gemacht! Für die Analyse habe ich viel mit Zahlen gearbeitet, was mir durch meinen Physikhintergrund besonders gut liegt. Gleichzeitig habe ich an den Gesprächen mit dem Kunden teilgenommen und nicht nur allein im Büro Zahlen ausgewertet. Ich war komplett ins Team eingebunden und habe sehr viel gelernt.

Im Nachhinein kann ich nur sagen: Mir hat das gesamte Praktikum super gefallen! Es gibt immer einmal Tage, da läuft es nicht rund, aber am nächsten Tag ist es wieder anders. Die Arbeit ist natürlich intensiv, und zum ersten Mal nach dem Studium habe ich gemerkt, dass sich viele organisatorische Dinge im Privatleben ins Wochenende schieben: private Mails beantworten zum Beispiel. Wenn einer meiner Professoren mir eine Mail geschrieben hat, habe ich im Studium natürlich schnell geantwortet. Im Praktikum habe ich viele solcher Dinge erst am Wochenende erledigen können

Was nimmst Du persönlich mit? Inwieweit hat es Deinen zukünftigen Berufsweg beeinflusst

Ich nehme vor allem eine ganz neue Selbstsicherheit mit. Seit dem Praktikum habe ich das Gefühl, dass ich mit fremden Leuten sicherer agieren und kommunizieren kann als vor drei oder vier Monaten. Vor Präsentationen habe ich keine Angst mehrund ich bin auch nicht mehr so aufgeregt. Im Physikstudium werden solche Softskills nicht gelehrt. Jetzt steche ich aus der Masse heraus, wenn es zum Beispiel um Vorträge geht.

Das Praktikum hat mir unheimlich viel Spaß gemacht, und ich kann mir sehr gut vorstellen, meine Karriere in Richtung Beratung auszurichten. Aber morgen mit dem Job anfangen? Das kann ich mir noch nicht vorstellen. Bei BCG bin ich im sogenannten "Fast Forward"-Programm. Das heißt, ich habe die Möglichkeit nach dem Abschluss meines Studiums direkt bei BCG einzusteigen, ohne weitere Interviews durchlaufen zu müssen. Das ist ein großer Vorteil des Praktikums und gibt mir Sicherheit für meine künftige Karriereplanung.

Was gibst Du Nachfolgern mit auf den Weg? Tipps rund um die Bewerbung und das Arbeiten bei BCG?

Ich empfehle jedem, vor der Bewerbung den persönlichen Kontakt zu BCG zu suchen. Alle Koordinatoren helfen gern und geben Tipps. Beispielsweise kann man sich für eines der vielen Events bewerben, um Fragen rund um den Einstieg und die Arbeit in der Beratung zu stellen. Außerdem kann man formale Vorgaben mit den BCG-Verantwortlichen abklären: Welche Auslandserfahrungen zählen? Welche Praktika braucht man für den Einstieg?

Dann sollte man seine Bewerbung prüfen: Ist die Struktur schlüssig? Habe ich Belege für die Eigenschaften, die ich darin aufzähle? Was heißt denn beispielsweise, dass ich "teamfähig" bin? Außerdem kann ich jedem nur raten, Case Studys zu bearbeiten. Es gibt genug Beispiele im Internet. Wichtig ist: Was wird bei der Bearbeitung einer Fallstudie von mir verlangt? Wie gehe ich vor?

Für die Arbeit selbst sollte man wirklich motiviert sein und Lust auf Beratung haben. Wenn man schon vor dem Einstieg daran zweifelt, ob das wirklich das Richtige ist, sollte man auf das Bauchgefühl hören und vielleicht lieber etwas Anderes probieren. In andere Aspekte der Beratungsarbeit kann man sich aber einarbeiten. BCG organisiert beispielsweise spezifische Einstiegstrainings zu Excel und PowerPoint.

Wie war die Betreuung bzw. wie sah sie aus?

Die Betreuung war wirklich super. Bei BCG hatte ich nie das Gefühl, allein zu sein. Ich hatte viele Ansprechpartner und konnte immer jemanden kontaktieren. Vor allem war das VA-Team an erster Stelle immer für mich da. Das ganze Praktikum ist sehr gut durchgeplant, sodass ich immer genau wusste, was meine Aufgaben sind. Von der Zusage bis zum ersten Arbeitstag ist man in alle Planungen involviert. Ich wusste, was ich mitbringen soll, wer mein Projektleiter ist, wer im Case-Team ist. Und ich wusste sogar, wo ich mich ausheulen kann, denn jeder Praktikant bekommt einen sogenannten "Buddy" zur Seite gestellt.

Außerdem steht man mit allen anderen Praktikanten in engem Kontakt. Wir hatten alle ein Einstiegstraining, haben uns auch zwischendurch Mails geschrieben und uns verabredet. Das kenne ich so nicht von anderen Praktika. Ich habe so viele Menschen kennengelernt, die so nett und hilfsbereit waren – das hat mir das Arbeiten enorm erleichtert.