Praktikum bei AVK Arbeitsvermittlung

So wurde AVK Arbeitsvermittlung von ehemaligen Praktikanten bewertet

  • 9,0h Ø Arbeitszeit
  • 0,- Ø Verdienst
  • 0% Weiterempfehlung
Gesamtwertung 1 Berichte
2,6
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  • » Mein Praktikum war eine psychische Herausforderung mit ein paar Highlights. «
    20 Wochen Praktikum zur Vervollständigung der FHR im Jahr 2014

    Ich wurde in dem Unternehmen als Empfangskraft eingesetzt. Meine Aufgaben ähnelten sich daher: Morgens musste ich Stellenanzeigen aktualisieren, mittags die Post öffnen und nebenbei immer mal wieder Bewerber in einer Software (PAV) anlegen und noch ein paar andere Kleinigkeiten erledigen. Anrufe entgegennehmen musste ich auch.

    Aus meiner Sicht wurde ich nicht gut genug auf meine Aufgaben vorbereitet, oder zumindest war man nicht geduldig mit mir. Eingearbeitet wurde ich übrigens von einem Praktikanten und nicht von einem erfahrenen Mitarbeiter, wie in dem Stellengesuch stand. Und das beste war: Nach der ersten Woche, wo ich da war, hatte dieser Praktikant Urlaub. Ich war mit dem Telefonieren noch nicht so erfahren, was auch daran lag, dass ich nicht wusste wie ich mit den Leuten reden sollte (man sollte auf eine eher spezielle Weise mit den Leuten reden, wovon ich null Ahnung hatte, bevor ich es nach und nach ausprobiert hatte). Die meisten Leute meldeten sich nähmlich auf die von uns ausgeschriebenen Stellen. Die Anrufer wollten den Ansprechpartner der Stelle sprechen. Natürlich hätte ich gerne weiterverbunden, doch wurde ich, als ich dem Ansprechpartner bescheid gesagt hatte von diesem sichtlich genervt Angemacht.

    [...]

    Apropros lästige Arbeiten: Ein Arbeitsvermittler wollte, dass ich aus zehn verschiedenen Städten die Adressen von sämtlichen Krankenhäusern, Seniorenheimen und Residenzen raussuche, damit dieser dann Kontakt aufnehmen und nach Personalbedarf fragen konnte. Ich habe diese Aufgabe geschreddert und wurde nie wieder danach gefragt[...].

    Bis auf diese Aussetzer gab es allerdings wenig an der Arbeit an sich auszusetzen. Wer Büroarbeit liebt, wird dort seine helle Freude haben. Das Problem sind nur die Leute [...].

    An Meetings musste ich als Empfangskraft trotzdem am Empfang sitzen und Anrufe entgegennehmen. Andere Praktikanten, die Kundenaquise machten, durften widerum teilnehmen. So wäre man auch mehr in das Gespräch mit anderen Mitarbeitern der anderen Niederlassungen gekommen. Vielleicht wenn ich nachgefragt hätte, hätte ich auch Kundenaquise machen dürfen, doch ich wollte das einfach nur hinter mich bringen und hab nur das getan was nötig war. [...]

    Ich könnte noch ein paar Beispiele nennen, aber das reicht an dieser Stelle sicherlich erst mal.

    Fazit: Ich kann ein Praktikum bei der AVK Dortmund nur bedingt empfehlen. Wer sich schnell in einem neuen Umfeld zurrecht finden kann und alles relativ schnell so macht wie weiter oben geschildert (generell empfehle ich sich vorab anzueigenen was ein Vermittlungsgutschein ist und was das Antidiskriminierungsgesetz besagt), der wird es leicht(er) haben. Mit den Praktikanten habe ich mich ganz gut verstanden, im Gegensatz zu den Mitarbeitern. Ausserdem gilt: wenn du zu einem Vorstellungsgespräch bei der AVK eingeladen wirst (was bei einer guten Bewerbung der Fall sein wird), bist du eigentlich schon genommen.

    [Diese Bewertung verstößt an den markierten Stellen gegen unsere Bewertungsrichtlinien und wurde daher gekürzt.]