Praktikum bei Amt für Multikulturelle Angelegenheiten

So wurde Amt für Multikulturelle Angelegenheiten von ehemaligen Praktikanten bewertet

  • 8,7h Ø Arbeitszeit
  • 100,- Ø Verdienst
  • 33% Weiterempfehlung
Gesamtwertung 3 Berichte
3,2
Einzelbewertungen ansehen
Bewertungen von Praktikanten
Filter
  • » Interessanter und fördernder Einblick in die Frankfurter Städtearbeit «
    11 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2016

    1.Einleitung

    Bei meinem Praktikum beim AmkA handelte es sich bereits um mein viertes Praktikum, welches ich im Rahmen meiner akademischen Ausbildung absolvierte. Im folgenden Bericht soll nun die Frankfurter Behörde, die mir zugetragenen Aufgaben und meine individuellen Erfahrungen dargelegt werden. Grundlegend möchte ich allerdings zu Beginn sagen, dass ich sehr froh bin, mein Pflichtpraktikum im „Amt für multikulturelle Angelegenheiten“ gemacht zu haben. Im Rahmen meiner Tätigkeiten und in der Zusammenarbeit mit Vorgesetzten/innen und Kollegen/innen konnte ich viel über die Städtearbeit, Öffentlichkeitsarbeit, Antidiskriminierungsarbeit, Antiradikalisierungsarbeit und Konfliktmanagement lernen. Zudem war es mir möglich, tolle Kontakte zu knüpfen und nette Menschen kennen zu lernen. Somit kann ich ein Praktikum beim AmkA sehr empfehlen.

    1. Das Amt für multikulturelle Angelegenheiten

    Frankfurter am Main ist eine Stadt, die durch eine hohe kulturelle Vielfalt geprägt ist. Rund die Hälfte der Bevölkerung besitzt einen Migrationshintergrund und etwa ein Drittel der Einwohnerinnen und Einwohner hat eine andere, als die deutsche, Staatsbürgerschaft. Mit Menschen aus über 180 verschiedenen Nationen ist Frankfurt die internationalste Stadt der Bundesrepublik Deutschland. Seit 1989 ist es Aufgabe der städtischen Behörde „Amt für multikulturelle Angelegenheiten“, das konstruktive Zusammenleben der verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu fördern und zu unterstützen. Das Amt stellt dabei die älteste und zugleich, mit 35 Mitarbeiter/innen, die größte Integrationsbehörde Deutschlands dar. Für alle Themen, die mit Vielfalt, Integration oder Migration zu tun haben, ist das AmkA Ansprechpartner. Die Arbeitsschwerpunkte der Behörde sind zielgerichtete Integrationsmaßnahmen, die Unterstützung und Vernetzung von Institutionen, die sich mit dem Thema Integration befassen, sowie der Stärkung von gesellschaftlicher Toleranz und Verständnis.

    1. Tätigkeiten, Projekte und Aufgabenbereiche

    Die gesamte Zeit meines Praktikums im „Amt für multikulturelle Angelegenheiten“ durfte ich im „Fachteam 2“ verbringen, welches für die Öffentlichkeitsarbeit, Kampagnen, interkulturelle Kommunikation, Mediation und die Vereinsarbeit zuständig ist. Mein persönlicher Tätigkeitsbereich im Rahmen des Fachteams war sehr vielfältig und abwechslungsreich, beschränkten sich jedoch primär auf die Öffentlichkeitsarbeit und Kampagnen. Diese Abteilung dient dabei als Kontakt- und Servicestelle für den internen und externen Informationsaustausch des Amtes. Wichtige Themenbereiche sind die Abwicklung von Publikationsvorhaben, die Betreuung von Besuchergruppen, das Bewerben und Organisieren von interkulturellen Schulungen und Veranstaltungen und die Zusammenarbeit mit der Frankfurter Öffentlichkeit und Presse.

    Meine mir anvertrauten Aufgaben waren dabei: - Zusammenstellung des täglichen Pressespiegels - Verwaltung von Versand von Publikationen und Flyer - Korrekturlesung von Publikationen - Redaktionelle Arbeit (Pressetexte, Grußworte,usw.) - Unterstützung von Projekten - Organisation und Durchführung von Veranstaltungen - Betreuung von Besuchergruppen in der Behörde

    1. Zusammenarbeit mit Mitarbeitern/innen und Vorgesetzten/innen

    Grundlegend ist zu sagen, dass ich die Zusammenarbeit mit Mitarbeitern/innen und Vorgesetzten/innen sowie auch die Arbeitsatmosphäre als sehr angenehm und auch professionell empfunden habe. Entgegen meiner vorherigen Praktikumserfahrungen wurde ich von vielen Mitarbeitern/innen des „Amtes für multikulturelle Angelegenheiten“ als ein gleichwertiger und geschätzter Mitarbeiter behandelt. Besonders hervorzuheben sind dabei mehrere Personen, die mir in meiner Zeit beim AmkA viel beigebracht haben und mir durch ihren netten und ehrlichen Charakter sehr ans Herz gewachsen sind. Zum Beispiel hatte ich das Glück, dass sich meine Praktikumszeit um eine Woche mit der meines Vorgängers überschnitten hatte. So konnte mich der vorherige Praktikant in alle Arbeitsschritte meines Tätigkeitsbereichs einführen und erklärte mir mit viel Geduld und Humor meine auch zum Teil komplexen Aufgaben. Durch diese Unterweisung fühlte ich mich nach bereits der ersten Woche relativ sicher und kompetent in meinem Arbeitsbereich. Die meiste Arbeitszeit verbrachte ich allerdings mit meinem Praktikumsbegleiter, dem Teamleiter des Fachteams, da ich in erster Linie seinem Bereich der Öffentlichkeitsarbeit zugewiesen war. In dieser Zusammenarbeit konnte ich viel über den Bereich der Städte- und Öffentlichkeitsarbeit erfahren. Stets nahm sich meine Praktikumsbegleiter viel Zeit, mir städtische, behördliche Zusammenhänge zu erörtern und alle meine offenen Fragen zu klären. Indem er mir viel über Journalismus und Public Relation lehrte und mir ausgiebig Freiraum bei meiner Arbeit gab, setzte er viel Wert darauf, meine Fertigkeiten und Fähigkeiten zu fördern und zu fordern. Dementsprechend fühlte ich mich über die gesamte Zeit meines Praktikums sehr wertgeschätzt, selten unterfordert und hatte nie Scheu, um Rat zu fragen. Durch seinen freundlichen und ehrlichen Charakter und seine hohe Arbeitserfahrung und Kompetenz nahm mein Praktikumsbegleiter eine starke Vorbildfunktion für mich ein.

    1. Schluss

    Schließlich möchte ich zum Schluss noch einmal den netten Mitarbeitern/innen des „Amt für multikulturelle Angelegenheiten“ danken. Durch die überaus zuvorkommende und ehrliche Art vieler Angestellter, bin ich jeden Tag sehr gerne zu Arbeit gegangen und konnte viel lernen. Die vielen Gespräche, die Begegnung auf Augenhöhe und die Möglichkeit mich frei in meiner Arbeit entfalten zu können, haben einen großen Teil zu meiner Persönlichkeitsbildung beigetragen.

  • 6 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2014
    Zu dieser Bewertung gibt es keinen Beurteilungstext.
  • 12 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2013

    Dieses Praktikum war das erste, das ich als Student absolviert habe. Ich arbeitete mit meinem Betreuer in einem Raum zusammen und erfreulicherweise arbeitete mich mein Betreuer sofort in bestimmte Bereiche ein, übertrug mir viele Aufgaben. Autodidaktisch konnte ich an bestimmten Projekten arbeiten, mein Chef/Betreuer vertraute mir in der Hinsicht fast schon blind. Ich konnte das im Studium erworbene Wissen gut in die Tat umsetzen. Aber auch mein Allgemeinwissen konnte mir in der Hinsicht eine große Hilfe sein.

    Mein Chef nahm mich mit zu vielen Meetings, zu Schulungen und anderen Aktivitäten. Ich konnte mit verschiedenen EDV-Systemen arbeiten und es war für mich in der Hinsicht sehr aufschlussreich und hilfreich, solche Bereiche kennenzulernen.

    Es hat sehr großen Spaß gemacht, ich konnte redaktionell an vielen Dingen arbeiten und meine Energie dahingehend investieren Es hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich sogar länger als vorgesehen dort im Büro blieb und sogar an einigen Tagen bis zu 12 Stunden arbeitete.

    Was jedoch nicht so erfreulich war, war die Tatsache, dass mein Chef meine Arbeit in keinster Weise gewürdigt hat. Ich erhielt eine Praktikumsbescheinigung, die meine Arbeit nicht berücksichtigte. Meine Mühen, meine Arbeit, meine Energie, die ich investiert habe, mein außergewöhnliches Engagement und meine überdurchschnittlich große Hilfe wurden einfach nicht berücksichtigt. Stattdessen erhielt ich eine Praktikumsbescheinigung, die eher befriedigend war. Während des gesamten Praktikums wurde von seiner Seite nichts in der Hinsicht gesagt. Meine Arbeit wurde stillschweigend akzeptiert und ohne Korrekturen so übernommen.

    Ich habe leider nie verstanden, woher das meiner Ansicht nach negative Zeugnis resultierte.

    Im Nachhinein empfand ich das Praktikum eher als negativ, da ich nur mit meinem Chef/Betreuer eng zusammenarbeiten konnte. So besteht die Gefahr, dass man der Willkür einer Person ausgesetzt ist.

    Ich habe versucht das Zeugnis anzufechten, leider hat mir diese Person versucht klarzumachen, dass ich an Realitätsverlust leide und mich überschätzen würde. Das ist ein absolut inakzeptables Verhalten und total kontraproduktiv für einen Studenten, der sein erstes Praktikum absolviert und sehr wohl gut und selbstständig gearbeitet hat.

    Gott sei dank folgten danach weitere Praktika, in denen ich zu der Erkenntnis kam, dass ich mich nicht geirrt habe, denn ich erhielt dort sehr gute Zeugnisse und meine Arbeit wurde angemessen gewürdigt.