Interview mit:
dem Unternehmen
einem Praktikanten
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Unser Versprechen

Bei uns vertiefst du dein Wissen, knüpfst wertvolle Kontakte und lernst dabei unser Unternehmen kennen – und wir dich. Und das Beste: Viele unserer Praktikanten kommen wieder. Nicht weil Sie etwas vergessen haben.

Ralf Hilscher
Leiter Personalmarketing und Programme

Das Interview mit Ralf Hilscher

Was macht Ihrer Meinung nach ein gutes Praktikum aus?

Ein gutes Praktikum setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen: Unsere Praktikanten nehmen an Meetings teil und übernehmen verantwortungsvolle Aufgaben. Dadurch verschaffen wir ihnen einen konkreten Einblick in bestimmte Berufsfelder und in unser Konzernleben. Wir unterstützen außerdem unsere Praktikanten beim frühzeitigen Aufbau eines Netzwerkes zu anderen Praktikanten und Mitarbeitern. Hierfür bieten wir regelmäßig Veranstaltungen an.

Was versprechen Sie sich davon, Praktikanten einzustellen?

In unserem Praktikumsangeboten spiegeln sich zwei Dinge wider: Wir fühlen uns einerseits dem wichtigen Auftrag verpflichtet, junge Menschen weiterzubilden und sie bei ihrer beruflichen Orientierung zu unterstützen. Diese Verantwortung nehmen wir sehr ernst. Zweitens sehen wir darin die Chance, frühzeitig Talente für die Allianz zu entdecken. Engagierte Praktikanten, die während ihres Praktikums herausragende Leistungen erbracht haben, nehmen wir in unsere Talentpools auf, um auch nach dem Praktikum den Kontakt zu halten.

Was können Praktikanten von einem Praktikum in Ihrem Unternehemen erwarten?

Unsere Praktikanten sind in jeder Hinsicht in ihr Team integriert und bekommen eigene kleine Projekte zugeteilt. Teil unserer persönlichen Betreuung sind ausführliche Feedbackgespräche, die wir in der Mitte und am Ende des Praktikums durchführen. Unsere Praktikanten sollen die Allianz kennenlernen. Dazu gehört zum Beispiel unser Praktikanteneinführungstag sowie unser Praktikantenstammtisch. Einmal im Monat organisieren unsere Praktikanten auch ein After-Work Event. Die Veranstaltungen bieten Gelegenheit, um neue Kontakte zu schließen und sich gegenseitig auszutauschen.

Was sollte ein Praktikant mitbringen, um ein erfolgreiches Praktikum zu absolvieren?

Wir erwarten als Versicherungsunternehmen natürlich Interesse für die Finanzwelt. Da wir uns selbst hohe Qualitäts- und Leistungsziele setzen, legen wir großen Wert auf ein gutes bis sehr gutes Notenbild sowie ein hohes Niveau an Eigenmotivation. Außerdem ist sich die Allianz ihrer sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und engagiert sich in vielen Bereichen. Daher begrüßen wir es, wenn auch unsere Praktikanten hohe Einsatzbereitschaft zeigen, zum Beispiel durch außeruniversitäres Engagement.

Was sind die größten Herausforderungen, die Praktikanten innerhalb eines Praktikums in Ihrem Unternehmen meistern müssen?

Eine der großen Herausforderungen ist es, einen Überblick über unsere auf den ersten Blick möglicherweise komplexe Organisationsstruktur zu bekommen. Hierbei geht es darum, zu verstehen, welche Abteilung für welches Fachgebiet zuständig ist sowie unsere Tochtergesellschaften zu kennen. Innerhalb der jeweiligen Abteilung ist es wichtig, sich schnell in komplexe Themenfelder einarbeiten zu können, damit man früh an eigenen Projekten arbeiten kann.

Wie nutzen Sie Praktikanten mit Ihrem noch unverstellten Blick für die Einschätzung von Veränderungspotentialen in Ihrem Unternehmen?

Wir nehmen die Meinungen und das Feedback unserer Praktikanten sehr ernst. Daher diskutieren wir auch über bereits bestehende Maßnahmen und Prozesse und freuen uns jederzeit über neue Ideen. Bei uns im Personalmarketing wirken unsere Praktikanten aktiv mit, wenn es zum Beispiel darum geht, Werbemaßnahmen oder ein spannendes Studenten- oder Absolventenevent zu gestalten.

Wie würden Sie die Unternehmenskultur Ihres Unternehmens beschreiben? Was ist das Besondere, ausgerechenet bei Ihnen zu arbeiten?

Uns ist wichtig, offen und vertrauensvoll miteinander umzugehen. Diesen Grundsatz leben wir nicht nur gegenüber unseren Kunden, sondern auch intern. Unser Leistungsversprechen ist nur durch exzellente Mitarbeiter zu erfüllen. Gleichzeitig werden in unserem Unternehmen die Leistungen der Mitarbeiter wertgeschätzt. Das spiegelt sich auch in einem umfangreichen Angebot an Arbeitgeberleistungen wider: Daher legen wir großen Wert auf attraktive Sozialleistungen, diverse Sportangebote, eine umfassende Gesundheitsvorsorge sowie flexible Arbeitszeitmodelle. Wer mehr zu diesem Thema wissen möchte, findet auf unserem Karriereportal www.perspektiven.allianz.de mehr über unsere Werte und unsere Unternehmenskultur. Wir laden auch alle Interessierten dazu ein, uns über unsere Facebookseite Allianz Karriere kennenzulernen.

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Der Praktikant

Name des Praktikanten:
Clemens Scharf


Einsatz im Unternehmen:
Praktikant im Marktmanagement der Allianz Deutschland AG

Das Interview mit Clemens Scharf

Warum hat sich das Praktikum für dich gelohnt? Inwieweit war es sinnvoll verbrachte Zeit?

Ich war von Anfang an Teil unseres Teams und hatte immer die Möglichkeit meine Meinung aktiv einzubringen. So konnte ich einzelne Ergebnisse meiner Arbeit direkt in den Produktinnovationen unserer Abteilung sehen. Da das Marktmanagement, das Marketingressort der Allianz Deutschland AG, fachübergreifend arbeitet, habe ich außerdem einen super Überblick über die drei Produktsparten Sach-, Leben- und Krankenversicherung bekommen.

Was war deine spannendste Aufgabe/dein spannendstes Projekt als Praktikant? Gab es auch etwas, das dir weniger gefallen hat?

Ein Aufgabenschwerpunkt meiner Abteilung ist es Produktinnovationen, wie zum Beispiel Apps zu entwickeln, mit denen unter anderem Schäden präventiv verhindert werden. So entsteht eine Art „win-win-Situation“, da von einem verhinderten Schaden sowohl der Kunde als auch die Versicherung profitiert. Das Besondere an der Arbeit als Praktikant in der Abteilung Marktanalyse- und Strategien ist, dass man an verschiedenen spannenden Projekten aus unterschiedlichen Themenfeldern gleichzeitig arbeitet. Dadurch war meine Funktion innerhalb der Projekte jedes Mal eine andere. Teils war ich schon an der Ideenfindung beteiligt, teils bin ich erst zu einem späteren Zeitpunkt in das Projekt eingestiegen und habe dann Verantwortung über bestimmte Teilbereiche übernommen. Wenn man sich immer wieder in neue Themengebiete eindenken muss und verschiedene Funktionen innehat, wird die Arbeit nie langweilig und daher fällt es mir schwer ein Projekt besonders hervorzuheben. Schade fand ich, dass bei dem großen Aufkommen an innovativen Ideen, hinter denen eine Menge Potential steckt, nicht alle realisiert werden können. Die Verwirklichung muss man dann entweder hinten anstellen oder ganz verwerfen.

Was nimmst du persönlich aus dem Praktikum mit? Inwieweit hat es deinen zukünftigen Berufsweg beeinflusst?

Durch meine Arbeit habe ich gesehen, was ich alles nach dem Studium machen kann und dass mir das praktische Arbeiten sehr viel Spaß macht. Diese Perspektive ist eine zusätzliche Motivation, sich im Studium anzustrengen, vor allem wenn man sieht, dass Inhalte des Studiums konkret in der Praxis umgesetzt werden. Auch sind mir die Schnittstellen meiner zwei auf den ersten Blick doch recht unterschiedlichen Studiengänge (VWL und evangelische Theologie) bewusst geworden. Mein Theologiestudium ergänzt meine ökonomische Sichtweise: Es ist mir zum Beispiel wichtig zu sehen, was ich mit meiner Arbeit bewirken kann und worin der Sinn liegt. Diesen Sinn, also zum Beispiel Apps zu entwickeln, die dem Kunden in der Realität auch wirklich weiterhelfen, konnte ich in meinem Praktikum wiederfinden. Ich kann mir daher sehr gut vorstellen auch zukünftig bei der Allianz zu arbeiten und meine Sichtweise in die Unternehmenskultur miteinzubringen.

Was gibt du deinen Nachfolgern mit auf den Weg? Hast du Tipps zur Bewerbung oder zum Arbeiten in Ihrem Unternehmen?

Wichtig bei der Bewerbung ist es, ehrlich zu sich selbst zu sein. Passt die Stelle wirklich zu mir oder möchte ich damit nur meinen Lebenslauf aufpolieren? Entspricht das Stellenprofil des Praktikums meinem Interessengebiet und was möchte ich aus dem Praktikum mitnehmen? Meinen Nachfolgern würde ich noch raten, auch mal den Sprung ins kalte Wasser zu wagen und seine eigene „comfort zone“ zu verlassen. Ich wurde zum Beispiel kurz vor Beginn eines Meetings gefragt, ob ich ein Produkt präsentieren möchte. Diese Chance habe ich genutzt, auch wenn sie relativ überraschend kam. Wenn man Einsatz zeigt, wird dieser honoriert und anerkannt.

Wie sah die Betreuung deines Praktikum aus?

Die Betreuung ist super! Ich kann auf meinen Betreuer immer zukommen und mir werden viele Freiheiten gelassen. Selbst unser Chef hatte immer eine offene Tür für uns Praktikanten. Sehr gut fand ich auch das Feedbackgespräch in der Mitte des Praktikums. Da es sehr umfangreich war, konnte ich die Tipps und Vorschläge meines Betreuers in der zweiten Hälfte des Praktikums direkt umsetzen. Das hat die Lernkurve während des Praktikums noch einmal deutlich steiler werden lassen. Außerdem gibt es für alle Praktikanten einen Praktikanteneinführungstag und einen wöchentlichen Stammtisch, bei dem es die Chance gibt, andere Praktikanten kennenzulernen und sich auszutauschen. Gerade wenn man neu in der Stadt ist, kann man hier auch sehr gut Leute kennenlernen. Sehr gute Praktikanten haben die Chance ins „keep in touch“ Programm – der Allianz Deutschland aufgenommen zu werden. Man erhält dadurch den Kontakt zur Allianz und hat eine große Chance nach dem Studium fest bei der Allianz einzusteigen.

Was sollte man mitbringen, um das Praktikum erfolgreich zu absolvieren?

Ich denke es ist schon wichtig ein paar Semester studiert zu haben. So kann man die Eindrücke während des Praktikums besser einordnen und sein theoretisches Wissen aktiv einsetzen. Dadurch ist das Praktikum meiner Meinung nach nicht nur interessanter, sondern auch erfolgreicher! Natürlich ist es auch wichtig, offen für Neues zu sein und die nötige Neugier dafür mitzubringen. Es ist total interessant zu erleben, wie so ein großer Konzern wie die Allianz funktioniert, welche Möglichkeiten und Grenzen es gibt.