Praktikum bei Friedensdorf e.V.

  • 8,0h Ø Arbeitszeit
  • 0,- Ø Verdienst
  • 100% Weiterempfehlung
Gesamtwertung 6 Berichte
4,3
Bewertungen von Praktikanten
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  • » Ich habe viele wertvolle Erfahrungen gemacht! «
    26 Wochen im Jahr 2015

    Durch meine kleine Schwester, die mit ihrer Schulklasse dort war, habe ich von dem Friedensdorf erfahren. Da ich Medizin studieren möchte und nach dem Abitur etwas Zeit hatte, sprach mich ein Praktikum in der Rehabilitationsabteilung des Friedensdorfes sehr an. Als ich dort nach einem Praktikum fragte, wurde sich von Anfang an sehr nett und persönlich um mich gekümmert und meine ersten Fragen geduldig beantwortet. Nun bekam ich einen Termin zu einem Hospitationstag und nach Beendigung dieses Tages war mir bewusst, dass ich das Praktikum dort machen möchte. Die Reha-Räume sind vergleichbar mit einer Arztpraxis, es gibt einen Verbandsraum, einen Krankengymnastik Raum, einem Wartezimmer, Duschen, einen Sozialraum für die Mitarbeiter, ein Büro und diverse Lager. Das Team besteht aus Krankenschwestern, Ergotherapeuten und Physiotherapeuten, ehrenamtlichen Helfern im Wartezimmer und Praktikanten. Des Weiteren kommen öfters in der Woche Ärzte vorbei um bei bestimmten Fällen zu beraten. Als zu der Zeit einzig männliche Mitarbeiter wurde ich mehr als herzlich in das Team aufgenommen. Ich hab die Arbeitsatmosphäre immer als sehr gut und, auch wenn es oft stressiger Arbeitsalltag war, als sehr angenehm empfunden. Zu Beginn des Praktikums hatte ich zugegeben etwas Probleme mit den Kindern umzugehen weil ich zuvor noch nie aktiv mit etwas Dergleichen konfrontiert worden bin. Doch meine Kollegen hatten immer offenes Ohr für Fragen oder Bedenken und ich wurde stets unterstützt. Mit der Zeit wusste ich damit umzugehen und die Kinder machen es durch ihre offene Art auch leichter. Ich habe schnell gemerkt, dass der Arbeitsalltag im Dorf anstrengend ist und viel erledigt werden muss, doch ein Kinderlächeln oder ein lustiger Spruch von einem der Kollegen kann den Stress um einiges erträglicher machen. Mit der Zeit wurde mir immer mehr Verantwortung anvertraut. Meine Aufgaben waren unterschiedlich. Vom „Kinder-Bespaßen“ über Einsatzpakete packen bis zum Fixateur reinigen und Verbandswechsel. Da mich das Medizinische natürlich auch sehr interessiert hat, war ich sehr froh darüber, dass ich Einblicke in die Medizin/ medizinische Versorgung bekommen habe, die ich woanders wahrscheinlich nicht bekommen hätte. Die Arbeit mit den Kindern hat mir persönlich sehr viel gebracht. Man bekommt schon ganz andere Ansichten und Meinungen zu einigen Themen, wenn man mit etwas dergleichen konfrontiert wird. Und es hat mir auch einfach sehr viel Spaß gemacht mit den Kindern zu spielen und zu reden, auch wenn sie manchmal ihre anstrengenden Phasen haben; aber es sind halt Kinder. Ich bin sehr froh all diese Erfahrungen sowohl im Arbeitsbereich als auch im Umgang mit den Kindern gemacht zu haben und bin der festen Überzeugung das ich diese 6 Monate nirgendwo besser verbringen hätte können. Zusammenfassend kann ich es wirklich nur empfehlen ein Praktikum in der Reha des Friedensdorfes zu absolvieren. Ich werde, so denke ich, noch lange mit dem Friedensdorf verbunden sein und ihm noch oft einen Besucht abstatten. Wenn jemand sich wirklich für ein sinnvolles Praktikum interessiert, kann ich demjenigen nur ans Herz legen Kontakt aufzunehmen und mal reingucken und/oder mal an Events wie z.B. dem Dorffest vorbeizuschauen.

  • » Liebe auf den ersten Blick. «
    24 Wochen Freiwilliges Praktikum im Jahr 2015

    Ich wurde während meines Praktikums im Friedensdorf im Bildungswerk eingesetzt. Das kann man sich vorstellen wie eine kleine Fachhochschule. Zum einen bietet es Kurse zu Erwachsenenbilduung an, zum anderen ermöglicht das Bildungswerk den Besuchergruppen, die mehr über das Friedensdorf lernen möchten, den Kontakt zu den Kindern. Zu meinen Aufgaben zählten die Betreuung der Besuchergruppen, die immer selbstständiger ablief (Dorfrundgang, Begegnungen), das Entwerfen neuer Angebote für Kurse und Besucher, ab und an einige Arbeiten im Büro, wie zum Beispiel das Erstellen von neuen Konzepten und Werbematerialien und ein klein wenig Öffentlichkeitsarbeit, wie zum Bespiel das Vertreten des Dorfes beim Weltkindertag in Düsseldorf. Außerdem wurde mir oft die Betreuung unserer ausländischen Partner übertragen. Für das Pratikum im Bildungswerk braucht man eigentlich nur eine positive Wir-schaffen-das-Einstellung, gute Lachmuskeln und ein wenig Geduld im Umgang mit Jugendgruppen. Außerdem darf man sich für nichts zu schade sein undman muss auch mit den teilweise unregelmäßigen Arbeitszeiten zurecht kommen. Außerem wird ein hohen Maß an Verantwortungsbewusstsein verlangt, welches sich allerdings nach einer Zeit ganz von selbst einstellt und man muss immer offen bleiben für neue Ideen und vor allem gegenüber den Partnern und Besuchern. Besonders gut hat mir das Arbeitsklima gefallen. Egal in welcher Situation, irgendwie hatte man immer einen Grund zu lachen. Ich wurde dort wirklich gefördet und konnte meine schüchterne Art ablegen. Ich habe gelernt mich schnell an neue Situatonen zu gewöhnen und auch kleine Notfälle schnell zu meistern. Außerdem konnte ich meine kreative Ader in verschiedenster Weise ausleben. Ein weiterer Punkt der für dieses Praktikum spricht ist, dass ih die Möglichkeit hatte dort im Friedensdorf unentgeltlich zu wohnen. So teilte ich mir in dem halben Jahr meines Praktikums ein Wohnhaus mit ca 20 anderen Praktikanten aus ganz Deutschland, Japan und Kambodscha. Es war eine kulturelle Vielfalt, die mich und mein Denken nur bereichert hat. Ich kann behaupten, dort Freunde für's Leben gefunden zu haben. Der finale Punkt der ein absoluten PRO zu diesem Praktikum abgibt ist und bleibt die Arbeit mit den Kindern. Man muss es einfach mal erlebt haben. So viel Lebensfreude auf einmal...so viele Charaktere und kleine Persönlichkeiten. Natürlich ist es unter ihnen nicht immer friedlich und sie haben so ihre Angewohnheiten, aber ich habe mich verliebt, direkt nach den ersten zwei Wochen. Das einzige Negative an dem Praktikum war für mich, dass die öffentlichen Verkehrsmittel nicht so häufig am Friedensdorf vorbei kommen, aber es gibt nichts, was sich nicht organisieren lässt.

  • » Viele Erfahrungen und selbständiges, anerkanntes Arbeiten sind bezeichnend. «
    37 Wochen Vorpraktikum im Jahr 2014

    Ich war im Heimbereich der Organisation eingesetzt und habe erzieherische Arbeit geleistet. Zu meinen Aufgaben gehörte die Betreuung der Kinder, aber auch die individuelle medizinische Pflege derjenigen, die krankheitsbedingt z.B. eine spezielle Creme benötigten oder eine Beutelversorgung hatten. Desweiteren habe ich den Kindern ihnen noch unbekannte Hygienemaßnahen gezeigt, sie dazu angeregt selbstständig Ordnung in den Räumlichkeiten zu halten, bewegungseingeschränkten Kindern geholfen und die Kinder bei den Gruppenmahlzeiten beaufsichtigt. Zudem wurde ich zum Teil in administrative Aufgaben eingearbeitet.

    Da es sich bei diesem Praktikum um eine Arbeit handelt, bei der man durchgehend mit Kindern zusammen ist und sie beaufsichtigen muss, braucht man auf jeden Fall Geduld und Durchsetzungsvermögen. Dabei darf man nie den kulturellen Hintergrund der Kinder vergessen, die zu Hause oft anders erzogen werden als deutsche Kinder. Von daher ist eine liebevoll konsequente Art gegenüber den Kindern benötigt.

    Mir hat mein Team und die Arbeit sehr gut gefallen, da es etwas sehr ungewöhnliches ist und die Lebensfreude der Kinder einem sehr viel zurückgibt, auch wenn man mal einen anstrengenden Tag hat! Mein Team hat mich gut eingearbeitet und ich habe mich schnell sicher gefüht in dem was ich getan habe. Außerdem konnte ich selbstständig arbeiten und meine eigenen Vorschläge für den Tagesablauf mit einbringen.

  • im Jahr 2011

    Ich war im Heimbereich und habe da mit den Kindern draußen gespielt ,viel gelacht und viele neue Sachen erlebt wie und was sie zuhause immer spielen.Man braucht keine besonderen Fähigkeiten man muss einfach nur Spaß dran haben mit Kindern zu arbeiten und sich einfach nur ins Team integrieren .

  • » Ein Praktikum mit hoher Eigenverantwortung, die man gerne für so eine Aufgabe übernimmt! «
    14 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2011

    Ich habe das Praktikum im Rahmen eines Praxissemesters meines Studiums (International Marketing) in der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit absolviert.

    Hauptsächlich habe ich an Internetaktivitäten mitgearbeitet (Social Media, SEM, Internetrecherche, Web Analytics, Youtube Channel u.m). Darüber hinaus habe ich an Messen, Veranstaltungen, Basaren und Informationsständen teilgenommen und Friedensdorf International vertreten. Meine Aufgaben waren sehr abwechslungsreich und ich konnte alle Abteilungen kennenlernen.

    Das Projekt, welches ich für meine Uni durchführen sollte (mit dem Thema SEM) konnte ich sehr gut durchführen und es wurde darauf geachtet dass ich immer genügend Zeit dafür hatte und auch sonst alle Vorraussetzungen erfüllt waren um optimal daran zu arbeiten.

    Besonders gut hat mir gefallen dass sich die Mitarbeiter mit der sehr ehrenwerten Aufgabe kranken und verletzten Kindern aus Krisengebieten zu helfen zu jederzeit identifiziert haben. Dadurch ist eine wirkliche Teamarbeit zustande gekommen und alle haben auf ein gemeinsames Ziel hingearbeitet, wodurch die Arbeitsatmosphäre kaum hätte besser sein können.

    Meine Aufgaben wurden auf meine Fähigkeiten abgestimmt und ich konnte mich somit gut in das Unternehmen einbringen und hatte Spaß an der durchführung der Aufgaben.

    Ich war durchgehend zufrieden mit dem Praktikum und kann es wirklich weiterempfehlen. Die Leute sind alle wirklich sehr freundlich, kompetent und ich verstand mich von Beginn an sehr gut mit allen. Auch wenn es aus verschiedensten verständlichen Gründen keine Vergütung gibt (z.B.:Unternehmen finanziert sich Hauptsächlich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen), wird Praktikanten Unterkunft und Verpflegung angeboten, was es auch für Praktikanten von weiter weg Interessant machen dürfte. Ausserdem trifft man verschiedene Kulturkreise, da sogar Personen aus Japan Friedensdorf International tatkräftig vor Ort unterstützen.

    Ich werde, soweit es für mich möglich sein wird auch weiterhin Kontakt zu Friedensdorf International halten und habe auch Freunde unter den Mitarbeitern gefunden. Ich bin Stolz darauf dass ich Teil dieser wichtigen Aufgabe sein durfte und werde mich immer positiv an diese Zeit, die mir im Rückblick sehr kurz vorgekommen ist zurückzuerinnern.

  • 22 Wochen im Jahr 2010

    Ich habe ein halbes Jahr im Heimbereich vorwiegend mit den Mädchen gearbeitet, und ich würde es absolut weiterempfehlen, man sollte sich allerdings auf ein Heileweltspielplatz einstellen, wo alle die ganze Zeit nur am Kuscheln sind, anstrengend fand ich vor allem, dass man in den jeweiligen Bereichen viele verschiedene Altersgruppen hat, bei mir waren die Kinder 3-11 Jahre alt und da fällt es schon schwer, jedem Kind gerecht zu werden. Woran man sich am meisten gewöhnen muss sind natürlich die Verletzungen der Kinder, aber das hält nicht lange an und die "Scheu" schwankt dann doch schnell in Bewunderung für die kleinen Racker um. Wenn ihr also Bock habt euch reinzuknieen und was Gutes zu tun, sofort für ein Praktikum bewerben! Solche Erfahrungen könnt ihr so schnell nicht wieder machen, und neben diesen findet ihr auch Freunde fürs Leben während eures Praktikums.