Praktikum bei 105'5 Spreeradio

So wurde 105'5 Spreeradio von ehemaligen Praktikanten bewertet

  • 10,5h Ø Arbeitszeit
  • 100,- Ø Verdienst
  • 0% Weiterempfehlung
Gesamtwertung 2 Berichte
2,0
Einzelbewertungen ansehen
Bewertungen von Praktikanten
Filter
  • 12 Wochen Hochschulpraktikum im Jahr 2013

    Ich habe in der Redaktion bei Spreeradio gearbeitet. Meine Aufgaben waren die tägliche Teilnahme an Konferenzen, der Mit- und Herausschnitt von Nachrichten, die bei bestimmten Fernsehsendern laufen, die Betreuung von Gewinnspielen, der Zuschnitt von Tönen, bei einem festgesetzten täglichen Termin die Sammlung von Umfragen und ab und an inhaltlich vorher strikt festgesetzte Interviews und die Teilnahme an kleineren Pressekonferenzen. Für das Praktikum braucht man meiner Meinung nach ein gutes Selbstbewusstsein und Durchsetzungsfähigkeit. Die Einarbeitungszeit ist mit nicht einmal einer Woche sehr knapp bemessen, von da an ist man mit der Abarbeitung der oben genannten Aufgaben befasst. Der Wunsch nach Abwechslung wird abgetan. Der Lerneffekt ist somit eher gering. Dazu kommt ein zeitlicher Aspekt: Zwar unterschreibt man eine 40h-Woche, jedoch arbeitet man dennoch täglich an die 10 Stunden, dazu kommen alle zwei Wochen "Wochenendbereitschaften", bei denen eine feste Arbeitszeit samstags eingeplant ist, der Sonntag kommt zudem flexibel hinzu. Somit kommt man gut und gerne auf eine 50+-Stunden-Woche, ein Ausgleich ist nicht vorgesehen und die Stunden werden auch nicht gemäß Arbeitszeitgesetz erfasst. Argumentiert wird mit der "falschen Einstellung" des Praktikanten, wenn man sich dazu äußert. Natürlich ist in jeglicher Art von Pressearbeit ein Maß an Überstunden normal, jedoch ist 19 Tage mitsamt Samstage und Sonntage am Stück zu arbeiten auch und gerade für einen Praktikanten nicht tragbar. Des Weiteren ist niemand klar für den Praktikanten zuständig, man erhält sehr wenig Einblick in die Abläufe beim Radio im Allgemeinen und bei Spreeradio im Besonderen. Die Stimmung ist generell angenehm, solange man die oben genannten "Probleme" nicht anspricht. Untereinander ist der Umgang teils nicht immer so freundlich und als Praktikant fühlt man sich manchmal etwas unwohl, wenn man diese Stimmung ungewollt mit bekommt.

    Aufgrund des mangelnden Lerneffekts und der sehr langen, eintönigen Arbeit würde ich das Praktikum daher nicht weiterempfehlen, es sei denn, man macht sich nichts daraus, als billige Hilfskraft genutzt zu werden.

  • » Morgenredaktion? Nee, lass mal.. «
    0 Wochen im Jahr 2011

    Vorweg: Die Moderatoren dieses Senders sind der absolute Hammer. Sehr kompetent, intelligent, offen und freundlich. Nun zum Rest der Morgenredaktion: Im Prinzip sind die Mitarbeiter sehr nett und kooperativ. Was allerdings sehr stark auffällt, ist, dass viele schlichtweg völlig überlastet sind. Die Arbeitszeit beginnt um 5 Uhr in der Früh und endet für die meisten nicht selten spät am Abend. Für die Praktikanten scheint kaum Zeit zu sein und es wird vergessen, dass genau dieser nicht als vollzeitige Arbeitskraft agiert, sondern diese Stelle hat, um Erfahrungen sammeln zu können. Diejenige, an der diese Tatsache komplett vorbeigeht, ist allen voran die Morgenredaktionsleiterin. Als Vorgesetzte ist natürlich vieles davon abhängig, was sie über die Arbeit des Praktis denkt, nur leider bewertet sie völlig am gesunden Menschenverstand vorbei. Themen, Texte etc., die der Prakti erarbeitet hat, werden im Meeting vor allen ausgegeben als sei es das Ergebnis der Arbeit einer ganz anderen Person (der Volontärin oder Redakteurin). Jede Bemerkung eines Praktis in ihre Richtung, wird von ihr überhört oder direkt im Keim erstickt. Feingefühl? - Fehlanzeige! Diese Person hat keine Ahnung von Führungsqualitäten, ist verachtend, unfair und besitzt keinen Respekt. Für mich absolut unverständlich, dass sich so etwas Redaktionsleiterin nennen darf!