Orientierungspraktikum

Ein Orientierungspraktikum kann dir dabei helfen, herauszufinden, welcher Berufszweig oder welche Branche das Richtige für dich ist. Grundsätzlich kann also jedes reguläre Praktikum als Orientierungspraktikum verstanden werden. Die Bezeichnung macht aber besonders deutlich, dass du die Erlebnisse zur Reflektion nutzen willst, um deinen Berufswunsch zu festigen oder überhaupt erst zu finden. Möchtest du später Lehrer werden oder denkst zumindest darüber nach, ist das Orientierungspraktikum sogar verpflichtend. Je nach Bundesland und angestrebtem Abschluss musst du schon vor Studienbeginn eine gewisse Zeit als Praktikant in der Schule verbracht haben. Dort kannst du bereits vor deiner Studienentscheidung feststellen, ob der Lehrerberuf die passende Laufbahn für dich ist. Zudem bekommst du dort eine Rückmeldung von den anderen Lehrern, ob sie dich ebenfalls für einen geeigneten Lehramtskandidaten halten. Ein Orientierungspraktikum muss – egal ob freiwillig oder als Voraussetzung für das Studium – selbstständig von dir organisiert werden. Die Dauer des Praktikums kannst du entweder, wenn es nur zu deiner eigenen Orientierung dienen soll, selbst bestimmen oder in der Studienordnung deines Studiengangs nachlesen. Selbst wenn du am Ende deines Orientierungspraktikums feststellst, dass der zuvor so toll klingende Beruf doch nichts für dich ist, hat sich die Arbeit schon gelohnt. Denn gerade durch seine Kürze und die Ungebundenheit des Praktikums kannst du in unterschiedliche Jobwelten Einblicke bekommen und so deinem Traumberuf immer noch ein Stück näher kommen.