On the job

Ganz grundsätzlich sollte jedes Praktikum ein „training on the job“ sein. Der Begriff bezeichnet einen Lernprozess, der im Arbeitsleben stattfindet und auch unter der Bezeichnung „learning by doing“ bekannt. Denn: Das Studium kann uns noch so viel theoretisches Wissen vermitteln, im Berufsleben gibt es immer wieder Dinge, die man nur „auf der Arbeit“ lernen kann. Training on the job ist sowohl ein wichtiger Aspekt beim Berufseinstieg in der Einarbeitungsphase, kann sich aber auch aufs ganze Erwerbsleben ausbreiten. Im Zusammenhang mit dem Praktikum hat „ training on the job“ zwei verschiedene Bedeutungen. Während des Praktikums machst du kaum etwas anderes als „training on the job“. Du lernst dein theoretisches Wissen im Arbeitsleben anzuwenden und sammelst im Idealfall Berufserfahrungen, die dich und deinen Lebenslauf voranbringen. Du wirst sozusagen für den Ernstfall beziehungsweise die Festanstellung nach dem Praktikum trainiert. Machst du das Praktikum im Anschluss an dein Hochschulstudium, wird es häufig auch als „training off the job“ bezeichnet. Die Bezeichnung rührt daher, dass die Zeit als Praktikant nur eine Übergangsphase auf dem Weg in den Vollzeit-Arbeitsmarkt ist und im Gegensatz zum „richtigen Job“ als weitere Lernphase angesehen wird.