Nach dem Praktikum – Tipps für deine Karriere

Nach dem Praktikum – Tipps für deine Karriere

Mit dem Lebenslauf gibst du den Personalern einen Überblick über deine bisherige Ausbildung und deine Schwerpunkte.


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Dein Studium ist vorbei, das Zeugnis hast du in der Tasche und jetzt bist du auf der Suche nach etwas Praxiserfahrung oder einem festen Job. Häufig ist der Einstieg in ein Unternehmen über eine Zeit als Praktikant das Einfachste – es ist also Zeit für ein Nachpraktikum.

Der Hauptunterschied zum freiwilligen Praktikum besteht darin, dass du keinen Studentenstatus mehr hast und somit Vergütung und Versicherung einen anderen Stellenwert einnehmen. Deswegen solltest du besonders darauf achten, was in deinem Praktikumsvertrag steht und ob dein Gehalt ausreicht, um alle Kosten zu decken.

Vom Praktikum zur Festanstellung

Idealerweise hast du bereits im Studium ein wenig Arbeitsluft geschnuppert und weißt nun zumindest, in welche Richtung es dich jobtechnisch verschlagen soll. Vielleicht bist du auch bereits durch ein erstes Praktikum in ein Praktikanten-Programm eines großes Unternehmens aufgenommen worden und willst jetzt durch weitere Erfahrungen wieder in die Firma einsteigen. Generell ist ein Nachpraktikum nicht nur eine gute Möglichkeit, die Zeit bis zur Festanstellung sinnvoll zu überbrücken, sondern häufig auch der Einstieg in ein Unternehmen.

Darum solltest du dir bereits in der Bewerbungsphase etwas suchen, was dich auch langfristig interessieren könnte. Wenn du noch nicht sicher weißt, welche Branche oder welche Art der Beschäftigung dich genau interessiert, ist ein Praktikum natürlich ebenso die richtige Wahl. So kannst du unverbindlich in das Arbeitsfeld hineinschnuppern und feststellen, ob es dir liegt.

Wenn dein Praktikum nicht nur ‚zum Ausprobieren‘ oder übergangsweise sein soll, kannst du auch ruhig schon im Vorstellungsgespräch, wenn du danach gefragt wirst, durchblicken lassen, dass du langfristig interessiert bist.

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Keine Studenten-Rabatte mehr Mit dem Ende deines Studiums ist die schöne Zeit der angenehmen Rabatte und Vergünstigungen leider vorbei. Das gilt auch für das Nachpraktikum: Als Arbeitnehmer bzw. Auszubildender kommen die üblichen Zahlungen wie Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Arbeitslosenversicherung und Rentenversicherung auf dich zu. Allerdings nur, wenn dein Entgeld die Grenze von 400 Euro überschreitet. Ansonsten giltst du im Praktikum als geringfügiger Verdiener.

Das Nachpraktikum ist für alle ein Muss, die während des Studiums anderes im Sinn hatten, als Praktikant zu sein. Selbst wenn am Ende die Übernahme scheitert, sind Erfahrungen, das Praktikumszeugnis und vor allem die Kontakte ein großer Pluspunkt für die weitere Stellensuche. Auch im dem Lebenslauf macht sich ein branchenrelevantes Praktikum immer gut.

Vorsicht jedoch vor der sogenannten ‚Generation Praktikum‘: Wenn du bereits während des Studiums praktische Erfahrungen gesammelt hast, musst du dich nicht darauf einlassen, noch viele weitere (vielleicht sogar unvergütete) Praktika zu absolvieren. In diesem Fall ist eine Trainee- oder Volontariatsstelle vielleicht eher für dich interessant.