Dein Fachpraktikum – Die besten Tipps

Dein Fachpraktikum – Die besten Tipps

Mit dem Lebenslauf gibst du den Personalern einen Überblick über deine bisherige Ausbildung und deine Schwerpunkte.


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Als Schüler einer Berufsfachschule hast du dich meist schon für eine bestimmte Branche oder Berufszweig entschieden. Um deine Schullaufbahn mit der Fachhochschulreife abschließen zu können, musst du wahrscheinlich nach einem üblichen Schülerpraktikum noch ein spezifisches Fachpraktikum absolvieren.

Im Gegensatz zum Schülerpraktikum, das generelle Einblicke in die Arbeitswelt liefern soll, ist das Fachpraktikum ganz klar darauf ausgelegt, deine Kenntnisse im Fachbereich zu vertiefen. Daher dauert es überlicherweise auch länger als das übliche Pflichtpraktikum der Schule. Im Endeffekt sind die Praktikumszeiten aber je nach Schule und Schulgang sehr unterschiedlich. Teilweise geht man als Schüler einige Tage pro Woche ins Fachpraktikum und verbringt die restlichen Wochentage in der Schule – das ideale Nebeneinander von Theorie und Praxis. Manche Schulen schreiben aber auch ein ‚Praktikum am Stück‘ vor, das zwischen wenigen Wochen bis zu mehreren Monaten dauern kann.

Das Fachpraktikum kann auch für deinen weiteren Berufsweg wichtig sein. Planst du, nach deinem Schulabschluss an einer Fachhochschule zu studieren, sind deine praktischen Erfahrungen häufig der Schlüssel zur Zulassung.

Viele Wege führen zum Praktikum

Dir ist klar, dass ein Praktikum ansteht, und jetzt musst du nur noch den richtigen Platz finden? Zunächst einmal solltest du dir Tipps von deiner Schule einholen, zum Beispiel von Lehrern oder Schülern älterer Klassen. Häufig haben Fachoberschulen gute Erfahrungen mit bestimmten Betrieben gemacht, oder können sogar bestehende Kooperationen vorweisen.

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Natürlich ist es hilfreich, wenn du schon ein Unternehmen aus deiner Umgebung im Kopf hast. Ansonsten helfen dir zahlreiche Praktikumsportale im Internet weiter. Zögere nicht, dich auch bei Firmen zu erkundigen, die ursprünglich nur Stellen für Studenten ausgeschrieben haben. Viele Unternehmen sind auf Nachfrage flexibel genug, um dir ein Fachpraktikum zu ermöglichen. Nutze zum Beispiel die Detailsuche (Link) von meinpraktikum.de, um die Bewertungen nach Region und Branche zu sortieren und dich inspirieren zu lassen.

Musst du ein Blockpraktikum absolvieren, solltest du dich bei deiner Schule erkundigen, ob du unbedingt in einem regionalen Unternehmen Erfahrungen sammeln musst. Falls nicht, kannst du überlegen, ob du Verwandte in einer Stadt hast, die dir interessante Unternehmen bietet.

Als Praktikant zwischen Schule und Job

Im Fachpraktikum bist du zwar Teil der Arbeitswelt, aber rechtlich gesehen bist du noch Schüler. Deswegen sind die meisten Praktika dieser Art auch nicht vergütet. Häufig hast du aber die Möglichkeit, Vergünstigungen zu bekommen, oder zum Beispiel in der Kantine des Unternehmens kostenlos zu essen.

Anders als im Schulpraktikum wirst du wahrscheinlich stärker in den Betrieb einbezogen werden. Somit ist das Fachpraktikum ein erster wichtiger Schritt, Kontakte zu knüpfen und einen Grundstein für den späteren Job zu legen. Auf jeden Fall solltest du versuchen, so viel wie möglich zu lernen, zu hinterfragen und gezeigt zu bekommen. Nach dem Praktikum solltest du im Idealfall einschätzen können, ob dir diese Arbeit auch in Zukunft Spaß machen würde oder ob du dich später lieber anders orientieren möchtest.