Hast du mal versucht die USA mit einem Satz treffend zu beschreiben? Es ist eine Aufgabe, die kaum zu lösen ist, denn nur wenige Länder vereinen so viele Gegensätze wie die Vereinigten Staaten. Zu jedem Klischee gibt es ein Gegenklischee. Da gibt es LA, mit dem schillerndem Hollywood, der Ort an dem Blockbuster produziert werden und an dem sich die VIP´s und Superreichen tummeln. Weitaus bodenständiger geht es dagegen in den ländlichen Staaten wie Texas oder Ohio zu. Dann die Megametropole New York – die Stadt die niemals schläft - die mit der Wallstreet einen der bedeutendsten Finanzmärkte der Welt besitzt. Dort leben einige der einflussreichsten Menschen der Welt – gleich neben denen, die noch ganz am Beginn des „american dreams“ stehen und sich mit fünf Jobs oder einem Praktikum in den USA durchs Leben kämpfen.Kein Wunder, dass hier sämtliche Kulturen und Einstellungen aufeinanderprallen.
Die Vielfalt und Gegensätzlichkeit zeigt sich auch an dem Musikgeschmack der Amerikaner. Nicht nur Rock, Pop und Hip Hop finden in der Heimat von MTV große Beachtung, auch Country Music und Jazz sind dort sehr beliebt. Es ist also egal, welchen Musikgeschmack du bevorzugst, die USA werden jedem Praktikanten gerecht.
Religion spielt in den USA ebenfalls eine große Rolle. Natürlich herrscht auch hier eine große Vielfalt – in einem Punkt ist man sich jedoch einig – 95% der US-Amerikaner geben an, an Gott zu glauben.
Die Nationalsportarten der USA sind American Football, Baseball und Basketball. Aber auch unzählige weitere Sportarten finden große Aufmerksamkeit. Sogar Fußball wird immer beliebter- nicht zuletzt aufgrund des guten Abschneidens bei der WM 2010. Der Besuch mindestens eines Sportevents sollte zum Pflichtprogramm eines jeden Praktikanten gehören.
Sich eine Meinung über die USA zu bilden, ist also gar nicht so einfach. Da gibt es eigentlich nur eine Möglichkeit: Steig in den Flieger und erlebe Amerika hautnah!
Wer ein Praktikum in den USA plant, sollte sich vorher ganz genau über die Einreisebestimmungen informieren. Sowohl Praktika als auch Ferienjobs im Rahmen eines „work and travel“ Aufenthaltes sind leider nur für Studenten oder Auszubildende möglich. Für Abiturienten gibt es die Alternative der Freiwilligenarbeit. Du bist Student oder Azubi? Dann kann es ja losgehen mit der Planung fürs Auslandspraktikum!Die Beantragung des Visums kommt manchen vielleicht vor, wie Asterix´ Versuch den Passierschein A38 zu bekommen. Damit du nicht verrückt wirst, erklären wir die Organisation Schritt für Schritt.
Die Planung sollte folgendermaßen aufgeteilt werden:
Da die Beantragung des Visums für dein Praktikum in den USA nicht ganz unkompliziert ist, sollte dies frühzeitig angegangen werden. Praktika fallen in den USA in die Rubrik „educational and cultural exchange“, es wird daher das „exchange visitor visa“ (J-1 Visum) benötigt. Dieses bekommt man nicht auf direkten Weg beim US-Konsulat, zuerst ein sogenannter „legal sponsor“ muss eine Prüfung durchführen und bestätigen, dass die Einreise „unbedenklich“ ist. Der Sponsor stellt dann das Vordokument DS-2019 aus und übernimmt die Bürgschaft gegenüber den US-Behörden. Damit ist der Sponsor für die Organisation und Durchführung verantwortlich. In der Regel fungieren Austauschorganisationen wie travelworks, Inwent, stepin usw. als Sponsor. Diese nehmen in der Regel ca. 500 Euro für ihr Sponsoring, plus der Gebühren für ergänzende Angebote. Zu den Leistungen, die sie bringen müssen gehören:
Zudem müssen sie den US-Behörden gegenüber Angaben über den Antragssteller und das Programm, über die Dauer des Aufenthaltes und über die Finanzierung machen.
Es gibt aber auch einige US-Unternehmen bzw. deutsche Partner sowie Universitäten, die als „legal sponsor“ fungieren. Bist du Student, sollte deshalb der erste Weg für einen Praktikumsplatz in den USA zu deiner Uni gehen.
Hier findest du einen Überblick aller Sponsoren.
Auch die Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) - bei der Bundesanstalt für Arbeit kann eine Anlaufstelle sein. Die ZAV arbeitet mit Austauschorganisationen zusammen und bietet deren Programme für Studierende und Berufstätige an. Auch eine Stellenvermittlung kann über sie möglich sein.
Auf den Seiten des Arbeitsamts findest du hierzu Informationen (gib „USA“ in das Suchfeld ein).
Der Kontakt zu dem Sponsor sollte 6-8 Monate bevor du ins Praktikum in den USA startest aufgenommen werden.
Hat man einen Sponsor gefunden, kann nach der Praktikumsstelle gesucht werden. Die Zusage sollte ca. drei Monate vor Antritt vorliegen.
Um einen Praktikumsplatz in den USA zu finden, sind zwei Wege üblich. Entweder sucht man über die Branchenverzeichnisse passende Unternehmen und kontaktiert diese initiativ oder man durchforstet die Jobbörsen.
Schau doch mal in unsere Top 10 der größten US-amerikanischen Unternehmen!
Eine Bewerbung besteht in den USA aus zwei Teilen, dem Anschreiben (Cover Letter) und dem Lebenslauf (Resume). So wie es mittlerweile auch hier üblich ist, wird beim Lebenslauf anti-chronologisch vorgegangen. Achte bei der Angabe deiner Abschlüsse auf eine richtige Übersetzung! Auch das Datum sollte in amerikanischer Schreibweise sein (z.B. 1st July 2011). Angaben zum Familienstand oder zur Religionszugehörigkeit werden in den USA nicht gemacht. Auch wenn die Bewerbung keine Zeugnisse und Referenzen enthält, sollte sie einen Hinweis enthalten, dass iese diese nachgereicht werden können. Im Anschreiben macht es einen guten Eindruck, wenn der Ansprechpartner direkt angesprochen wird. Wie in jeder guten Bewerbung sollte dem Arbeitgeber klar gemacht werden, warum du dich für dieses Praktikum in den USA beworben hast und was dich qualifiziert. Die Abschiedsfloskel „mit freundlichen Grüßen“ wird mit „yours sincerely“ übersetzt.
Wenn du noch weitere hilfreiche Tipps für die Praktikumsbewerbung haben möchtest, schau doch mal in unsere Rubrik Tipps für deine Bewerbung
War deine Bewerbung erfolgreich, heißt es nun das DS-2019 Dokument zu beantragen und dieses bei dem US-Konsulat einzureichen. Dafür muss ein persönliches Interview stattfinden. Die Standorte sind Frankfurt, Berlin und München. Zur Terminvereinbarung kann man sich online auf der Homepage der diplomatischen Vertretung der USA in Deutschland registrieren. Die passende Webseite dazu, findest du unter usvisa-germany.com
Ob ein Praktikum in den USA bezahlt wird oder nicht, hängt vom Arbeitgeber und von deinem Verhandlungsgeschick ab. Bei einem vergüteten Praktikum ist ein Gehalt um die 1000 Dollar monatlich möglich. Hast du ein Gehalt zur Verfügung, kannst du davon -zumindest teilweise- deinen Lebensunterhalt bezahlen. Wie auch bei uns, sind die Mietpreise in den Städten deutlich höher als in den Außenregionen (ein Zimmer in New York kann gut 1000Dollar kosten). Informiere dich daher am besten frühzeitig über die Mietpreise in deiner Wunschregion!, sich frühzeitig über die Mietpreise zu informieren.
Appartements in den USA findest du u.a. auf
apartments.com
Eine gute Wohnmöglichkeit bieten auch Hostels. Diese kosten durchschnittlich 30 Dollar die Nacht. Unter hiusa.org findest du sämtliche Hostels der USA.
Die Lebensmittel sind in den Vereinigten Staaten meist günstiger als in Deutschland, für Alkohol und Zigaretten muss man dagegen als Praktikant in den USA tiefer in die Tasche greifen. In deiner Kostenrechnung sollten auch Freizeitgestaltung und Transportkosten Platz finden.
Informationen über die Möglichkeiten finanzieller Unterstützung findest du hier.
Du hast einen Praktikumsplatz, das Visum, eine Unterkunft und deine Flugtickets in der Tasche? Dann brauchst du nur noch ein paar letzte Dinge zu beachten, damit dein Auslandspraktikum ein voller Erfolg wird!
Eine Auslandskrankenversicherung ist Pflicht, in den meisten Fällen ist sie in den Programmen der Organisationen mit inbegriffen. Gegebenenfalls lohnen sich auch weitere Zusatzversicherungen.
Wie in den meisten Ländern wird der Studentenausweis nicht überall akzeptiert, daher solltest du einen internationalen Studentenausweis beantragen, damit du als Praktikant in den USA nicht auf die vielen Rabatte verzichten musst.
Wer in Deutschland den Führerschein gemacht hat, ist auch in den USA für ein Jahr zum Autofahren berechtigt. Allerdings musst du vorher den internationalen Führerschein beantragen. Dieser gilt dann zusammen mit dem Original. Führe also immer beide Ausweise mit dir.
Oft gibt es in Firmen Dress-Codes. Damit du von Beginn an im Praktikum einen guten Eindruck machst, solltest du dich bei deinem Arbeitgeber über Kleidungsvorschiften informieren.
Lass dich am besten noch einmal ärztlich durchchecken, bevor du zu einem längeren Auslandsaufenthalt aufbrichst.
Um einige Dinge kannst du dich getrost in den USA kümmern.
Dazu gehört die Eröffnung deines Kontos. Das übliche Konto für Praktikanten in den USA ist der „Checking Account“, mit diesem erhält man eine Debit Card, mit der man, wie mit der EC Karte, überall bezahlen und Geld am Bankautomaten abheben kann. Das Gehalt wird üblicherweise in Checks gezahlt, iese diese können dann bei der Bank aufs Konto gebucht werden.
Um Telefonkosten zu sparen, sollte man sich eine amerikanische Prepaid-Karte zulegen. Zum einen, damit du auch für deinen Arbeitgeber und deine Freunde (die du in den USA schnell finden wirst) erreichbar bist, zum anderen hat sie den Vorteil, dass man dich mit Vorwahlen, wie beispielsweise der 01054, für wenige Cent die Minute aus dem deutschen Festnetz anrufen kann. So kannst du ohne Angst vor immensen Telefonrechnungen ausführlich von deinen Praktikumserlebnissen erzählen.
Dir brummt der Schädel bei so vielen Dingen die man im Kopf haben muss? Dann lehn dich jetzt zurück und amüsiere dich über unsere
Top 10 der Dinge, die du noch nicht über die USA wusstest…
...und dann kann es endlich losgehen mit dem Praktikum im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Have a nice time!
Wal-Mart hält sämtliche Superlativen. Es ist das umsatzstärkste Unternehmen der Welt, mit über 2 Millionen Mitarbeitern der größte Arbeitgeber der Welt und zudem der Marktführer im Einzelhandelsbereich. Gegründet wurde eWal-Mart 1962, sein Firmensitz liegt in Bentonville.
Die Exxon Mobil Corporation ist ein Gas- und Mineralölkonzern mit Sitz in Irving. Er hat rund 83.600 Mitarbeiter. Die in Deutschland weit verbreiteten Esso-Tankstellen, sind Tochterunternehmen von ExxonMobil. Der deutsche Firmensitz ist in Hannover.
Chevron Corporation zählt zu den weltgrößten Ölkonzernen. Er ist in über 180 Ländern verbreitet und beschäftigt rund 65.000 Mitarbeiter. Chevron hat zwei Unternehmenssitze, einen in San Ramon, den anderen im brasilianischen Fortaleza. Seine Tätigkeitsfelder sind die Öl- und Gas-Industrie, die Erschließung und Gewinnung von Rohöl, Marketing und Transport, chemische Fertigung, Verkauf und Energiegewinnung.
General Electric zählt zu den größten Mischkonzernen der Welt. Ihre Aktivität liegt in den Bereichen Technologie, Energie, Finanzwesen und Medien (sie betreiben den Fernsehsender NBC). Der Konzern beschäftigt rund 320.000 Menschen weltweit, was ihn auch zu einem der größten Arbeitgeber der Welt macht. Der Unternehmenssitz ist in Fairfield.
Auch ConocoPhillips zählt zu den größten Ölkonzernen US-Amerikas. In Europa sind sie durch ihre JET-Tankstellen bekannt. Auch die Waschstraßen Star Wash gehören zu dem Konzern. Insgesamt betreiben sie über 20.000 Tankstellen. Der Firmensitz ist in Houston, das Unternehmen beschäftigt fast 30.000 Mitarbeiter. Noch 2012 soll das Unternehmen in die zwei eigenständigen börsennotierten Gesellschaften Refining & Marketing und Exploration & Production aufgespalten werden.
Die Citigroup Inc. ist eine der größten Banken der USA. Über 200 Millionen Kunden werden von 230.000 Mitarbeitern versorgt. Sie ist in über 100 Ländern aktiv. Der Unternehmenssitz ist in New York.
Die zweite im Bunde der größten Banken der USA ist die Bank of America Corporation. Der Ursprung geht bis ins Jahr 1784 zurück. Über 288.000 Mitarbeiter sind für die Bank tätig, ihr Hauptsitz liegt in Charlotte, North Carolina.
AT&T Inc. ist ein Telekommunikationskonzern mit Sitz in Dallas. Sie sind in den Bereichen der Tele-, Daten- und Videotelekommunikation sowie Mobilfunk- und Internetdienstleistungen tätig. Der Konzern hat über 300.000 Mitarbeiter.
Die Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway Inc. zählt zu den profitabelsten Unternehmen der USA. Sie ist vorwiegend in den Bereichen Versicherung und Rückversicherung aktiv. Ihr Unternehmenssitz ist in Omaha in Nebraska. Sie hat rund 260.000 Angestellte.
Die JPMorgan Chase & Co. Ist die dritte im Bunde der größten US-Amerikanischen Banken. Sie hat rund 240.000 Mitarbeiter, ihr Firmensitz ist in New York City. Ihre Gründung lässt sich auf das Jahr 1799 zurückführen.
Für mich war es wichtig mindestens einmal während meines Studiums ins Ausland zu gehen. Da Ich nur noch wenige Klausuren übrig hatte und ich meine Studien- und Diplomarbeit in Deutschland schreiben wollte, war ein Auslandpraktikum ideal für mich.
Ich war schon zu meiner Schulzeit für eine Weile in Amerika, was mir sehr gefallen hat. Allerdings war es nicht mein Hauptaugenmerk wieder in die USA yu gehen. In erster Linie wollte ich in ein englischsprachges Land. So habe ich mich auch in England und Australien beworben.
Als ich das Angebot bekam nach New York zu gehen, war schnell klar, dass Ich diese Stelle annehmen werde. NY ist eine Weltstadt mit über 8 Millionen Menschen und einfach sehr aufregend und schnelllebig.
Der Zeitraum in dem ich mich beworben habe war sicher nicht ideal. Anfang bis Mitte 2010 als ich die ersten Bewerbungen versendet habe, war Amerika noch immer sehr geschädigt von der Weltwirtschaftskrise. So wurde es sehr schwer für mich auf komplett eigene Faust eine Praktikumsstelle zu finden. Im Endeffekt war die Hilfe von einem Bekannten nötig, der meine Bewerbungsunterlagen zumindest an die richtige Person geben konnte.
Die meisten anderen Berwerbungen sind nur online Fragebögen, die für mich nicht erfolgreich waren. Die Bewerbungsunterlagen selbst sehen in den USA anders aus, beispielsweise schreibt man fast keine persönlichen Daten dazu, wie Geschlecht, Alter oder Religion. Auch ein Foto ist nicht erwünscht.
Ich habe im International Sales und da vor allem im Operationsbereich gearbeitet.
Anfangs, wie in jeden anderen Praktikum auch üblich, bekommt man sehr einfache Aufgaben, die zuweilen auch mal langweilig sein können. Erledigt man diese aber zur Zufriedenheit der Vorgesetzten bekommt man schnell interessante Projekte. Eine meiner Aufaben war ein neues Model zur Ebookpreisgestaltung zu bestimmen. Des weiteren habe ich tägliche, wöchentlich und monatliche Salesfigures unserer Abteilung und unserer Sales Reps, Analysen über das Kaufverhalten unserer Kunden und Verkaufszahlen über einzelne unserer Produkte erstellt.
Den größten Aufwand hat man sicherlich bei der Bewerbung für ein Visum. Das dauert mindestens zwei Monate, oft aber auch länger. Bei mir waren es fünf Monate, allerdings hatte ich auch genügend Zeit dafür eingeplant und konnte mir mehr Zeit lassen.
Flüge habe ich über Flugsuchmaschinen gebucht. Eine Unterkunft habe ich über craigslist.com gefunden, hier sollte man aber etwas vorsichtig sein und nie Geld im voraus überweisen. Ein Freund von mir hat so über 2000 Dollar verloren.
Wie schon vorher erwähnt, braucht man für die USA ein Visum. Es gibt eine ganze Reihe von Organisationen über die man sein Visum beantragen kann. Ich habe es über TravelWorks gemacht und hatte keine Probleme. Allerdings ist der Aufwand den die Organisationen betreiben müssen meiner Meinung nach nicht sehr groß. Dafür sind die Kosten recht hoch, wobei eine pflichtmäßige Auslandsversicherung enthalten ist. Ich konnte aber auch keinen gravierenden Preisunterschied zwischen den Anbietern feststellen. Das Visum für 7 Monate (man darf einen Monat vor Beginn des Praktikums einreisen und einen Monat länger bleiben) hat in etwa 1000 Euro inklusive Versicherung gekostet.
Meine Miete inkl. Nebenkosten lag bei ungefähr 620 Dollar für ein kleines Zimmer in Brooklyn. Lebenshaltungskosten sind etwas teurer. Allerdings solltest du trotzdem mit dem doppelten von Deutschland rechnen, da man aufgrund der Stadt einfach viel öfter Sachen unternimmt und deshalb natürlich auch mehr ausgibt. Ich bin mit etwa 2000 Dollar im Monat zurecht gekommen und war auch shoppen.
NY ist sehr international und weltoffen. Man trifft einfach mehr Menschen aus aller Welt. Daher ist es auch schwierig die Kultur in der Stadt zu beschreiben, da jedes Stadtviertel anders ist.
Meide die Touristenplätze wie Times Square und Fifth Avenue, die werden dir nach kurzer Zeit auf die Nerven gehen. Das Village, sowohl East als auch West hat ein tolles Nachtleben mit haufenweisen Bars und Clubs. Wenn du als Mann in Clubs willst, nimm genug Frauen mit, ansonsten kann es passieren, dass du Bottleservice nehmen musst, um rein zu kommen, d.h. du musst eine Flasche Vodka oder ähnliches kaufen. Bester Club für mich persönlich war Le Bain, ein Rooftopclub mit Blick auf die ganze Stadt im West Village im Standard Hotel. Hier wird viel Elektro/House gespielt, auf der zweiten Ebene ist ein Außenbereich mit Wasserbetten, Liegestühlen und ein unglaublichen Blick auf die ganze Stadt. Auch sehr zu enpfehlen an Wochenend-Nachmittagen. Wenn ihr die Möglichkeit habt, geht unter der Woche hin, dann ist es leichter rein zu kommen und nicht überfüllt.
Ausserdem sollte man im Sommer zu den kostenlosen Filmen in den Parks gehen.
Sushi ist im Prinzip ein Standardessen und günstiger als in hier. Höhepunkt weiß ich gar nicht genau. Es gibt einfach unglaublich viele verschiedene Küchen, wobei ich persönlich die asiatischen Restaurants bervorzugt habe. Auch gerne mal nicht die Klassiker sondern Koreanisch oder Mongolisch.
Nein.
Es ist sehr einfach, aber am Anfang auch sehr oberflächlich. Später hatte ich viele Freunde, die eine ähnliche Situation wie ich hatten und nur für einen gewissen Zeitraum in NY waren. Davon gibt es aber auch sehr viele, da die Stadt einfach sehr viele Leute anzieht. Für mich hatte das den Vorteil, dass diese Leute noch nicht „satt“ von der Stadt waren und mit mir die Stadt erkundet haben, um immer neue Plätze zu finden.
Generell bei der Arbeit oder eben in Bars. Überall.
Für das Visum ist eine Versicherung nötig, die aber von deiner Visumsorganisation besorgt wird.
Normal ist von 9 bis 17 Uhr.
Die Stadt war überwältigend und hat mir sehr gut gefallen, allerdings gibt man auch sehr viel Geld in der Zeit aus. Das Praktikum selbst hatte bei mir einen langsamen Start hat dann aber später meine Erwartungen erfüllt und auch übertroffen.
Wie schon gesagt, war es eine sehr teure Zeit. Allerdings ist die Stadt und die Erfahrungen, die man macht auch sehr viel Wert. Deshalb würde ich das Praktikum auf jeden Fall nochmal machen. Allerdings würde ich kein zweites Praktikum in NY machen. Das nächste mal nur mit Job!
Ich habe mich für ein Auslandspraktikum entschieden da ich bereits eine Berufsausbildung absolviert habe und somit das Arbeiten in Deutschland bereits kenne. Es hat mich auch interessiert ein neues Land und eine neue Kultur kennenzulernen und meine Englisch-Kenntnisse zu verbessern.
Die Wahl fiel auf diese Stelle aufgrund der Stelle selbst und des ganzen Programmes, das vom Unternehmen drumherum geboten wird. (Unterkunft, Organisation des ganzen Praktikumsablaufes, etc.)
Die Stelle habe ich über den ganz normalen Bewerbungsablauf erhalten. Ca. 7 Monate vor Praktikumsbeginn werden die Stellen bei Trumpf online ausgeschrieben.
Besonderheiten muss man beim Bewerbungsprozess keine beachten außer den für Auslandspraktikas üblichen.
Mein Tätigkeitsbereich lag in der Produktion, wo ich verschiedenste Tätigkeiten von der Produktionsprogrammplanung, über Lean Production-Tätigkeiten, verschiedenste Projekte bis hin zur Neuplanung von Teilbereichen erledigt habe.
Die Unterkunft bei einer Gastfamilie bzw. in einem Apartment wurde vom Unternehmen organisiert. Der Flug sowie Visa usw. mussten selbst geplant werden, jedoch gab es Unterstützung durch das Unternehmen. Hilfreich waren hier vor allem die Praktikanten-Vorgänger, welche einem für Fragen jederzeit zur Verfügung standen sowie ein Dokument, dass von den Praktikanten erstellt wurde und jährlich aktualisiert wird, in welchem alle Praktikanten hilfreiche Tipps zu den jeweiligen Fragestellungen aufgeschrieben haben.
Für ein Praktikum in den USA ist ein J1-Visum notwendig. Für die USA muss dies über eine Organisation (z.B. Inwent) erledigt werden. Dies ist nicht billig, aber die Organisation sorgt sich darum, dass alle Unterlagen korrekt sind und die peniblen Beamten in der amerikanischen Botschaft zufrieden sind.
Da ich keine Miete bezahlen musste lagen meine normalen Lebenshaltungskosten bei ca. 400-500 €, worin jedoch die regelmäßigen Wochenendtrips in größere Städte wie New York oder Boston (beide nur ca. 2 Autostunden entfernt) nicht eingerechnet sind. Auch der mehrwöchige Trip an die Westküste nach Abschluss des Praktikums war nicht inbegriffen.
Die kulturellen Unterschiede sind sicher nicht so groß wie wenn man nach Asien oder Afrika geht und fallen einem auf den ersten Blick nicht sonderlich auf. Am meisten unterscheiden sich die Kulturen unter anderem in der Freundlichkeit und Offenheit gegenüber anderen Menschen. Wenn man in einer Bar oder auch nur im Supermarkt ist, kommt man ganz einfach mit Menschen ins Gespräch, wenn man nur vor dem gleichen Supermarktregal steht.
Farmington selbst ist eine lebenswerte Kleinstadt mit vielen netten Bars, vielen Wäldern und auch sonst viel Natur, jedoch bietet es Freizeittechnisch nicht all zu viel. Der Vorteil ist jedoch die perfekte Lage für Kurztrips nach New York und Boston (jeweils ca. 2 Autostunden) sowie an die Atlantikküste (ca. 1 Autostunde).
Wer nach einigen Wochen bzw. Monaten verzweifelt auf der Suche nach einem guten deutschen Bier ist sollte sich einmal nach New Britain in den Austrian Donau Club begeben. Der Club wurde vor ca. 100 Jahren von Auswanderern gegründet und heute von den Nachfahren immer noch am Leben erhalten. Hier bekommt man auch mal ein Franziskaner Weißbier in einem richtigen Weißbierglas. Auch sonst mangelt es in New England nicht an deutschen Produkten. Es gibt in Hartford auch einen deutschen Metzger, sollte jemand verzweifelt auf der Suche nach Weißwürsten sein und beim amerikanischen Ableger von Aldi gibt es regelmäßig „German Egg Noodles“ (Spätzle) für alle Schwaben.
Die kulinarischen „Höhepunkte“ sind die, die man erwartet. In den USA kann man keine Haute Cuisine erwarten, jedoch wird das Fast Food in manchen Shops regelrecht zelebriert. Seien es die verschiedensten Burger-Ketten, wobei hier die Kleinen hervorzuheben sind (z.B. Five Guys an der Ostküste. Unter anderem auch Obamas Lieblingsburgerkette).
Oft sind es jedoch die kleinen Sandwich-Geschäfte, welche einen ins Schwärmen bringen. Diese sind jedoch sehr schwer zu finden und werden immer mehr von den Franchiseketten verdrängt.
Nicht zu vernachlässigen sind auch die Chicken Wings in den verschiedensten Geschmacksrichtungen, welche meist in den Sportsbars zu bekommen sind.
Wen es einmal nach Maine oder New Hampshire verschlägt, sollte die Möglichkeit nutzen fangfrischen Hummer (Lobster) zu probieren, welchen es an jeder Ecke gibt.
Versicherungstechnisch benötigt man außer einer Langzeit-Auslandskrankenversicherung (z.B. vom ADAC) keine weiteren Versicherungen aus Deutschland. Vor Ort muss man, falls man ein Auto kauft, was auf jeden Fall zu empfehlen ist, eine Versicherung dafür abschließen, was jedoch auch kein Problem ist und schnell erledigt.
Während des Praktikums selbst hat man keinen Anspruch auf Urlaubstage, jedoch konnte ich mir mithilfe von Überstunden einige freie Tage erarbeiten. In den USA gab es vor einigen Jahren eine Reform der Feiertage, so dass sie meistens auf Montage oder Freitage gelegt werden, um eine verlängertes Wochenende zu ermöglichen. Dies ist perfekt für einen längeren Wochenendtrip.
Außerdem darf man mit dem Visum einen Monat vor Beginn und nach Ende des Praktikums noch im Land bleiben.
Insgesamt war ich sehr zufrieden mit dem Auslandspraktikum und würde jederzeit sofort wieder gehen. Meine Erwartungen an die Stelle, das Umfeld und das Land im Allgemeinen wurden absolut erfüllt und ich kann es jedem nur empfehlen, da das komplette Programm gut organisiert war und sich das Unternehmen sehr um die Praktikanten gekümmert hat.