Mit Absagen umgehen

Mit Absagen umgehen

Mit dem Lebenslauf gibst du den Personalern einen Überblick über deine bisherige Ausbildung und deine Schwerpunkte.


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Wie gehe ich mit Absagen um?



In einer Bewerbungsphase, auf der Suche nach deinem Traumjob oder -praktikum, wirst du in der Regel nicht sofort eine Zusage von den gewünschten Unternehmen erhalten und zunächst möglicherweise ein paar Absagen bekommen. Um arge Enttäuschungen zu vermeiden, sollte man sich bereits im Vorfeld klarmachen, dass es theoretisch immer Personen gibt, die eine höhere Qualifizierung aufweisen oder aus anderen Gründen einfach besser in das Image der Firma passen. Verschiedene Unternehmen achten zudem auf unterschiedliche Aspekte bei ihren Bewerbern. Was für manche Firmen ein Ausschlusskriterium darstellt, könnte in anderen der Zugangsschlüssel sein. Halte dir immer vor Augen: Eine Absage ist nicht persönlich gemeint!

Don´t take it personal...

Bei der Bewerbung auf einen Arbeits- oder Praktikumsplatz solltest du im Vorfeld natürlich bereits einiges beachten. So ist es von äußerster Wichtigkeit, ein individuelles Anschreiben für die jeweilige Firma zu verfassen, in der man sich konkret auf die ausgeschriebene oder für einen persönlich interessante Stelle bezieht. Ein schönes Bewerbungsfoto, auf dem man freundlich und sympathisch wirkt, ist ebenfalls ein wichtiger Punkt und rundet den natürlich exzellent dargestellten und vollständigen Lebenslauf ab. Außerdem ist es für die Firma von großem Interesse, wie du dich im Vorstellungsgespräch gibst und ob du authentisch erscheinst. Hat man diese Dinge nach bestem Gewissen hinter sich gebracht und befindet sich nun in der Warteposition, so sollte man eine oder mehrere Absagen (je nach Anzahl der abgeschickten Bewerbungsschreiben und/oder stattgefundenen Vorstellungsgesprächen) durchaus einkalkulieren und auf keinen Fall direkt die Motivation, oder gar den Glauben an sich selbst und seine Fähigkeiten, verlieren.

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...but take it!

Hast du also eine Absage erhalten, so wäre ein erster möglicher Schritt die direkte Einforderung von Feedback beim Zuständigen des Unternehmens. Du könntest in der Firma anrufen und nach dem ausschlaggebenden Grund fragen (allerdings kann man aufgrund von Zeitmangel nicht unbedingt von jedem Personaler eine Rückmeldung erwarten). Erhältst du aber ein Feedback zu deiner Bewerbung/deinem Vorstellungsgespräch, so kannst du mit seiner Hilfe deine Bewerbungen/Verhalten in Vorstellungsgesprächen/Lebensläufe (je nachdem in welcher Phase der Bewerbung du dich befindest) modifizieren und dich immer weiter verbessern. Ohne Negativkritik oftmals keine Besserung! Man muss ja wissen, was man falsch macht...

Es empfiehlt sich, eine Kartei zu führen, in denen man die abgelehnten Bewerbungen abheftet. So kann man sich gegebenenfalls nach drei bis sechs Monaten noch einmal bewerben. Man kennt dann zum einen schon die zuständigen Ansprechpartner, zum anderen signalisiert man damit sein herausragendes Interesse an einem Arbeits- oder Praktikumsplatz in der besagten Firma. Ein weiterer Vorteil durch solch eine wiederholte Initiativbewerbung ist der, dass man sich nicht mit Konkurrenten messen muss. So bekommt man vielleicht doch noch nachträglich die Chance auf den Wunschjob oder das Wunschpraktikum.

Wenn gar nichts mehr geht...

Ist man bereits mehrere Monate oder sogar Jahre erfolglos in Sachen Bewerbung, sollte man sich überlegen, ob man professionellen Rat in Anspruch nimmt. Denn es ist dann ganz offensichtlich, dass man etwas falsch macht. Man könnte zum Beispiel an Coachings für Bewerber teilnehmen, oder sich einen Berater suchen, der individuell mit deiner Person die Unterlagen und dein Verhalten im Gespräch modifizieren kann. Die Bundesagentur für arbeitet bietet gerade für Akademiker viele kostenlose Bewerbungs- und Job-Coachings an. Das Wichtigste für deine Job- und Praktikumssuche ist: Bewirb dich nur auf Stellen, mit denen du dich zu mindestens 70% identifizieren kannst und lass vor allem den Kopf nicht hängen, wenn es nicht gleich klappt! Wenn man am Ball bleibt und ein paar Dinge beachtet, klappt es ganz sicher bald mit einem tollen Arbeits- oder Praktikumsplatz!